• Angesteckt im Krankenhaus, wer kennt das noch?

    hi leute ich bin 25j, mutter von 2 kindern und HIV-positiv. 2009 würde bei mir in der schwangerschaft mit meinem ersten kind ein hiv-test gemacht der negativ war, nur 6monate später kommt mein kind scheinbar gesund zur welt. doch bei der geburt kommt es zu komplikationen und ich erhalte insgesamt blutprodukte von 12 spendern, auserdem müsste ich…
  • 626 Antworten

    Zwischen 2010 und 2012 war genug Zeit, dass dein Partner sich irgendwo infizieren und dann auch dich anstecken konnte.


    Ist dein Mann jetzt negativ oder positiv?

    Das spricht dann wirklich für eine Übertragung im KH. Wenn du dein erstes Kind länger gestillt hättest, wäre es ja – theoretisch (!) – möglich gewesen, dass dein Partner (nach einem Seitensprung) erst dich angesteckt hat und du dann das erste Kind über die Muttermilch angesteckt hast. So ist das allerdings hinfällig.


    Hast du einen Anwalt eingeschaltet? Das würde ich unbedingt tun..

    mnef klar hätte mein mann mich bescheißen können theoretisch praktisch aber unmöglich da ich und mein kind 2009 dann positiv waren.mein mann war immer gesund erst 2010 traten verstärkt erkrankungen auf und da würde er noch negativ getestest inzwischen hat er sich aber bei mir angesteckt

  • Anzeige

    joghurty natürlich habe ich sofort einen anwalt eingeschaltet und was der mir erzählte ging auf keine kuhhaut nur er hat jährlich 2-3 bewiesene fälle wo sich patienten im krankenhaus angesteckt haben und das ist bei den heutigen hygienestandards eine richtige katastrophe

    Zitat

    ich und mein kind 2009 dann positiv waren.mein mann war immer gesund erst 2010 traten verstärkt erkrankungen auf und da würde er noch negativ getestest inzwischen hat er sich aber bei mir angesteckt

    Oweia; Also nichts für ungut, aber das liegt dann schon auch in der Verantwortung von dir und deinem Mann. Du weißt, dass du 2009 positiv warst – 2010 wurde dein Partner noch negativ getestet und inzwischen ist er positiv?


    Man infiziert sich halt auch nicht einfach so, wenn man entsprechende Vorsichtsmaßnahmen trifft %:|

    Grognor, sie hatte 2009 keinen positiven Test, sondern zieht diesen Schluss auf Basis der Blutprodukte, die sie 2009 bekommen hat.

  • Anzeige

    genau positiv getestet würde ich erst 2012,mein kind kann sich aber nur übers stillen angesteckt haben und das war 2009.mein mann war 2010 noch negativ genau wie ich 2009 6monate vor der geburt

    Thrombos können ein Risiko sein, da sie nur einige Tage haltbar sind. Meine bleiben in der Regel nur 1-2 Tage beim DRK bevor sie jemadem gegeben werden. Dieses ist auch der Grund, dass nur ausgesuchte Personen beim DRK Thrombos spenden dürfen (ist natürlich immer ein geringes Risiko dabei)!

  • Anzeige

    hm, das finde ich jetzt aber eigenartig – und hätte das gerne von unabhängiger Stelle bestätigt:


    Hier steht: http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/20-jahre-nach-hiv-skandal-zwei-infektionen-in-zehn-jahren/8887582-2.html

    Zitat

    Bei Plasmaprodukten ist es seit 20 Jahren nicht mehr zu dokumentierten Infektionen gekommen. Bei Blutkonserven gab es nur ganz wenige Einzelfälle: In den letzten zehn Jahren sind uns zwei HIV-Übertragungen gemeldet worden – bei geschätzten 7,5 Millionen Bluttransfusionen pro Jahr.

    Du schreibst:

    Zitat

    er hat jährlich 2-3 bewiesene fälle wo sich patienten im krankenhaus angesteckt haben

    Wenn das jetzt nur 1 Anwalt ist – und es ja derer viele gibt – dann frage ich mich, wo da der Fehler liegt ....


    Außerdem dachte ich, HIV ist nur über Körperflüssigkeit bzw. Blut übertragbar. Wo genau passiert das beim Stillen?

    ich habe heute morgen schon einmal hier kurz rein geschaut, weil ich das Thema interessant finde. 1980 hatte ich eine OP mit Transfusion, damals war ich 10 und ein paar Jahre später wurde ich vom Krankenhaus angerufen und zum HIV Test gebeten, damals war ich echt fertig, aber zum Glück ohne Grund.


    Daher habe ich jetzt mal im Internet nach gesehen, ok Internet ist auch nicht immer zuverlässig, aber ich hab auf mehreren Seiten gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit sich mit HIV bei einer Bluttransfusion zu infizieren bei 1 zu 1Million liegt. Also da finde ich es schon sehr unwahrscheinlich, dass ein Anwalt dann so viele Fälle haben will. Wäre das so, dann hätte sich so ein Käseblatt wie die Bildzeitung doch schon drauf gestürzt und in allen Facetten ausgeschlachtet.

    Deine Schreibweise lässt die Sachen sehr schwer lesen und im Detail verstehen. Kannst Du die Sätze mal bitte etwas auseinander nehmen d.h. die Grammatik beachten?


    Du hast also nen HIV-Test anfangs Schwangerschaft gemacht und warst neg. Nach der 1. Geburt pos? Dann schalte nen Anwalt ein. Man kann nachvollziehen woher die Spenden kamen und einer der Spender müsste heute pos. sein.


    Dein Kind kann sich nicht nur durchs Stillen infiziert haben sondern durch den Geburtsvorgang selbst auch.

    @ Supermom64

    Muttermilch ist ein Körpersaft der Frau und da können Viren drin sein wie in Blut oder Scheidensekret auch. In kleinsten – aber nicht infektiösen Mengen – auch im Speichel oder in Tränenflüssigkeit sowie Kot oder Urin.

  • Anzeige
    Zitat

    Wenn das jetzt nur 1 Anwalt ist – und es ja derer viele gibt – dann frage ich mich, wo da der Fehler liegt ....

    Ich vermute, der Anwalt hat sich nicht nur auf die Ansteckung durch Transfusionen bezogen.

    Zitat

    Außerdem dachte ich, HIV ist nur über Körperflüssigkeit bzw. Blut übertragbar. Wo genau passiert das beim Stillen?

    Weniger denken ;-) http://www.profamilia.de/erwachsene/schwangerschaft/hiv-und-schwangerschaft/stillen-bei-hiv-infektion.html / http://www.bfr.bund.de/de/stillen_und_erkrankungen_der_mutter-54288.html

    Zitat

    dass die Wahrscheinlichkeit sich mit HIV bei einer Bluttransfusion zu infizieren bei 1 zu 1Million liegt.

    Nachdem es letztes Jahr einen ähnlich gelagerten Fall in Österreich gab, hat die zuständige Blutbank (bzw. das Österreichische Rote Kreuz) das Risiko mit 1 zu 2,5 Millionen angegeben. Mich persönlich wundert es, dass der Anwalt hier von 2-3 Fällen jährlich spricht.


    Kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland so gravierende Qualitätsunterschiede gibt, zumindest in Österreich war das damals die erste HIV-Infektion durch eine Bluttransfusion nach 15 (!) Jahren.

  • Anzeige