Hab bissl angst

    bin schwanger und vor ca. 2 monaten wurde mein blut untersucht um den mutterpass anlegen zu können. ich hatte extrem panik, dass ich hiv-positiv sein könnte. als die ergebnisse da waren, sagte meine frauenärztin zu mir, dass die blutwerte alle ok sind. ich hätte lediglich einen antikörper im blut, der mir so zwar nicht schaden wird, den man aber bei einer bluttransfusion berücksichtigen muss. Hätte die mit dem gefundenen antikörper hiv gemeint dann hätte sie das doch gesagt oder?

  • 9 Antworten

    Ja, das wäre zumindest in Österreich ihre gesetzliche Pflicht. Vor allem wegen der möglichen Gefahren für das Kind.

    ?

    wieso denn nur in österreich und nicht hier in deutschland im guten saarland? was issn dass fürn schmu? naja, hab mir halt jetzt so meine gedanken gemacht, aber dieser gefundene antikörper ist im mutterpass vermerkt genauso wie die blutgruppe und das andere zeugs.. und ich hab gelesen, dass HIV (ob + oder - ) ger nicht in den mutterpass eingetragen wird?! ich weiss gar nix mehr!

    Ich kann dir nur sagen, wie es in Österreich abläuft. Ich habe schon ein paar Mal hier etwas geschrieben, wovon ich überzeugt war, dass es EU-Standard ist (z.B.: HIV-Test vor Operation) und musste mir dann anhören, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt und ähnliches mehr. Daher schreibe ich seit damals nur mehr "in Österreich ist es so", denn da weiß ich es mit 100%iger Sicherheit. Und damit mich nicht wieder irgend ein Siebengescheiter ausbessert und sagt, in Deutschland ist das anders, schreibe ich so etwas nicht mehr allgemein. Ich nehme an, dass man es in Deutschland einem Patienten/einer Patientin auch verpflichtend mitteilen muss, wenn er/sie HIV-positiv getestet wurde, aber ich kann es dir nicht garantieren, sorry! Da sie in Deutschland offenbar nicht mal mehr vor einer OP auf HIV testen, würde mich gar nichts mehr wundern!

    Wenn bei Dir kein HIV-Test

    mit Deinem ausdrücklichen Einverständnis gemacht wurde, weiss niemand, ob Du HIV + oder - bist. Wenn allerdings ein Test gemacht wurde und Du nicht gesagt hast, dass Du das Ergebnis nicht wissen möchtest, hätte man Dir auf jeden Fall Bescheid gesagt, wenn Dein Befund anders als normal ( = - ) ausgefallen wäre.


    Mir ist von einer einige Jahre zurückliegenden Operation meiner Mutter bekannt, dass sie damals vor dem Eingriff ihr Einverständnis zu einem HIV-Test unterscheiben sollte, sich aber aussuchen durfte, ob ihr das Ergebnis mitgeteilt werden sollte oder nicht.


    miriam3385, wenn Du Zweifel hast, frag beim Arzt nach, was untersucht wurde und lass Dir die Laborbefunde zeigen. Wenn kein HIV-Test gemacht wurde, Du aber berechtigte Sorge hast, dass da was sein könnte, lass nachträglich testen, das bist Du Deinem Kind schuldig.


    Grüße


    KG

    Jaja, ich muss ebenfalls als Ösi meinen Senf dazu abgeben:


    wir haben z.b. auch zum PCR-Test eine komplett andere Einstellung als die Pief.....ähhh die Deutschen ;-)


    Der PCR-Test wird leuten bei jeder aids-hilfe (wenn sie anrufen bzw. dort hinkommen und sich beraten lassen) automatisch angeboten zum selbstkostenpreis von ca. 50 euro. in germany ist


    das thema tabu !