HIV-Test

    Hallo,

    habe eine Frage zum HIV-Test.


    - eine Imunsuppression nach Organtransplantation oder bei ganz bestimmten Autoimmunerkrankungen (solche Erkrankungen, die z. B. eine gelegentlich erhöhte Kortisoneinnahme bedürfen)


    Diesen Satz habe ich nicht ganz verstanden. Bedeutet das, dass wenn man eine Autoimmunerkrankung (ohne Behandlung) hat, dass dann der HIV Test erst nach 12 Wochen aussagekräftig ist oder bedeutet das, wenn ich so eine Autoimmunerkrankung habe erst wenn ich mit cortison behandelt werde der Test aufgrund der Behandlung mit cortison nach 12 Wochen aussagekräftigt ist.

    Vielen lieben Dank und schöne Grüße *:)

  • 26 Antworten

    Nein, das bedeutet, dass die Einnahme von Cortison in Form von Spritzen die Bildung von Ak verzögern kann und daher rühren die 12 Wochen Frist.

    Vielen Dank. Das serologische Fenster verlängert sich also nur durch Alkohol, Drogen und Medikamente, die eine Immunsuppression hervorrufen.

    Würde aber in diesen Fällen nicht das Antigen positiv werden bei einem 4.Generationen Test ?

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    Ich hab keine Ahnung, ich bin kein Laborant.


    Fangen wir anders an:

    Hattest du einen Risikontakt ?

    Bist Du immunsupprimiert, Alkoholiker, Drogenabhängiger oder nimmst Du Cortison in Spritzenform zu Dir ?

    Ja ich hatte einen Risikokontakt. Ungeschützter Geschlechtverkehr (ONS).

    Alkoholiker und Drogenabhängiger bin ich nicht.

    Cortison nehme ich auch nicht.

    Ob ich immunsupprimiert bin weiss ich nicht. Kann ich immunsupprimiert sein, wenn ich längere Zeit (ca. halbes Jahr) unter Stress, Angst und Depressionen gelitten hab ?

    Das RKI schreibt nämlich:

    In wenigen Einzelfällen, wenn z.B. die Antikörperbildung bei einem Menschen durch andere Erkrankungen oder Behandlungen schwer gestört ist, kann der Nach­weis von Antikörpern eventuell verzögert sein. Bei Verwendung von Such­testen der 4. Generation, die über eine Antigenkomponente verfügen, würde aber in diesen Fällen ein Nachweis über die Antigenkomponente des Tests möglich sein.


    Deshalb habe ich mir gedacht ich frage mal hier nach ob ich das eh auch richtig verstanden hab, dass auch wenn man behandelt wird bei Suchtesten der 4.Generation bei der verzögerten Antikörperbildung die Antigenkompenente anschlagen würde.


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    Immunsupprimiert ist man durch Medikamente, bspw. nach Organtransplantation. Die Folgen von Stress aufs Immunsystems sind damit nicht gemeint, selbst wenn dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Das sind immer noch "normale" Parameter. Eine echte und relevante Immunsuppresion hat man durch entsprechende Medikamente.

    Sunflower_73 schrieb:

    Immunsupprimiert ist man durch Medikamente, bspw. nach Organtransplantation. Die Folgen von Stress aufs Immunsystems sind damit nicht gemeint, selbst wenn dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Das sind immer noch "normale" Parameter. Eine echte und relevante Immunsuppresion hat man durch entsprechende Medikamente.

    Danke Sunflower_73. Ich brauch mir also keine Sorgen zu machen und aufn HIV Test 12 Wochen warten. Es reichen also die 6 Wochen.

    Hallo, habe eine sehr spezielle Frage was den HIV AG/AK Test (Test der 4.Generation) angeht und würde mich auf fachkundige Antworten freuen.


    Laut RKI heisst es, dass mit einem HIV AG/AK Test nach maximal 6 Wochen eine HIV Infektion sicher ausgeschlossen bzw. bestätigt wird. Bei Personen, die eine Antikörperbildungsstörung haben, würde in diesen Fällen die Antigenomponente anschlagen. Die Antigenkomponente wird jedoch nur für HIV1 gemacht. Das heisst also, dass bei Personen die eine Antikörperbdungsstörung haben, gelten weiterhin die 12 Wochen, um auch eine HIV2 Infektion auszuschließen. HIV2 kommt sehr selten in DE bzw. in AT vor aber trotzdem möchte man bei derart wichtigen Dingen auf der sicheren Seite sein.


    Vielleicht weiss man gar nicht, dass man eine Antikörperbildungsstörung hat.


    Habe ich was da was mißverstanden oder ein Denkfehler?

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    oje schrieb:

    hi ich denke du hast schon eininge gute Antworten erhalten... das hiv ag tritt kurze zeit nach der hiv infektion auf und nimmt dann wieder rasch ab sobald antikörper gebildet werden..

    wie ich das aus deinen Anfrage lese besteht bei dir eigentlich kein anlass zur Sorge wegen einer ANTIKÖRPERBILDUNGSSTÖRUNG. du hattest keine Organtrnsplantation , bist nicht immunsupprimiert...dein Test nach 6 Wochen ist aussagekräftig.

    Hallo oje,

    mir geht es speziell drum es zu verstehen, denn es scheint hier ein Denkfehler zu geben. Bei Menschen mit einer Antikörperbildungsstörung die eine HIV 2 Infektion haben, wäre das diagnostische Fenster nicht 6 Wochen sondern 12 Wochen.


    Die Frage ist auch, ob ein Mensch das weiss, dass eine Antikörperbildungsstörung vorliegt. Kann das zb auch durch extrer Stressbelastung etc. hervorgerufen werden (cortison, organtransplantation, drogen und alkohol ist mir klar).

    oje schrieb:

    PS:drogen oder Alkohol haben soviel ich weiss keinen einfluss auf die antikörperbildung.

    Soweit ich das auf anderen Foren gelesen habe, gilt die 12 Wochen Regel für starke Alkoholiker, Deogensüchtige, Personen mit Organtransplantation und Personen die längerfristig Cortison einnehmen.


    Das was mich beschäftigt ist, ob man das wissen müsste bzw. wie wüsste man denn, dass man eine Antikörperbildungsstörung hat. Das ist immens wichtig, denn dann müsste man - um sicherzugehen - dass man nicht mit HIV2 infiziert ist - anstatt von 6 Wochen 12 Wochen warten, denn die neuen Tests der 4.Generation haben deswegen das diagnostische Fenster von 6 Wochen, weil sie auch das Antigenanteil beinhalten dieser ist aber nur für HIV 1 und nicht für HIV 2. Ja HIV2 kommt in DE, AT bzw. CH sehr selten vor aber dennoch möchte man sichergehen.

    oje schrieb:

    Du konstruierst also den theoretischen Fall einer Infektion mit HIV 2 , nach 6 Wochen wird ein Test mit einem Schnelltest der 4. Generation gemacht . er ist negativ sowohl bzgl der Antikörper wie auch des p 24 AG das ja nur hiv 1 detektiert. Dazu ist der Patient immunsupprimiert. Die frage ist nun , ist der Test aussagekräftig oder kann der Patient HIV 2 infiziert sein?


    ich denke in so einem Fall wäre zumindest eine Testwiederholung angesagt aufgrund der Immunsuppession. aber auf dich trifft das wie ich denke alles nicht zu.

    Ganz genau.


    So gesehen sind die Informationen auf der RKI Seite nicht ganz richtig.


    Ich bin medizinisch ein Laie ich weiss nicht ob ich immunsuppremiert bin oder Antikörperbildungsstörung habe. Vielleicht bin ich das und weiss nichts davon. Will einfach nur sichergehen.

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    Also so einen Unsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen :)=

    Wer braucht das RKI und die Experten der DAIG? Fragt doch einfach den medizinischen Laien hier ;-D


    Alter Verwalter... :|N

    Ups, da hab ich ja ganz vergessen, dass ich eine Transplantation hatte und jeden Tag Medikamente nehmen muss, oder wie?

    just_looking? schrieb:

    Ups, da hab ich ja ganz vergessen, dass ich eine Transplantation hatte und jeden Tag Medikamente nehmen muss, oder wie?

    Was ist mit Alkohol? Drogen?


    Und schon mal was von CortisoL gehört?


    Die Frage ist, ob eine Immunsuppression mit einer Antikörperbildungsstörung auch natürlich hervorgerufen werden kann, wie etwa in Stressbelastungen die längerfristig anhalten?


    haivaupos was hast denn nicht verstanden oder was ist für dich ein Schmarrn? Dass bei Menschen, die immunsuppremiert sind bzw. unter einer Antikörperbildungsstörung leiden, für den Nachweis der AK für HIV2 nicht 6 sondern 12 Wochen sein sollte, da die 4.generation Tests AK für beide Typen aber AG nur für HIV 1 nachgewiesen werden kann und für HIV2 in diesem Sinne 12 Wochen für diejenigen sein sollte die eine Antikörperbildungsstörung haben.

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