Wiederholungstäter, brauche euren Rat

    Hallo,


    nachdem ich bereits vor ein paar Jahren meine erste HIV Angst mit Hilfe dieses Forums überwunden habe, muss ich mich leider heute wieder an die Community wenden.


    Nun, nach den vier Jahren die seither vergangen sind, bin ich dieses Mal in einer etwas anderen Situation die mich seelisch belastet.



    Ich habe mich am vergangenen Wochenende dazu entschlossen meine Bi-Neigung zum ersten mal auszuleben und suchte daher eine sogenannte "Shemale" in meiner Gegend auf.

    Zum Vorspiel duschten wir uns und hatten dabei und danach ungeschützten Oralsex wobei ich anmerken muss, dass ich dabei ziemlich viel "Lusttropfen" von ihr in den Mund bekommen -und wahrscheinlich auch geschluckt habe. Ich glaube, bis hierhin muss ich mir aber trotzdem nicht allzu große Sorgen machen da der Lusttropfen kaum Viren enthält und durch den Speichel verdünnt wurde.


    Mein Problem weshalb ich mich hier melde beginnt jetzt:

    Nach dem Oralsex leckte sie mich (rimming) und danach rieb sie ihre(n) Penis/Eichel an meinem Anus . Da ich zu diesem Zeitpunkt -zugegebenermaßen- bereits ganz schön "horny" war, ließ ich es zu , dass sie dabei mit ihrer Eichel ganz leicht mit der Spitze mehrmals ungeschützt in mich eindrang (definitiv nicht ganz). Nach ein paar Minuten zog sie sich dann ohne Aufforderung ein Kondom über und wir hatten Analsex, wobei ich den passiven Part spielte. Der Teil mit dem Risiko kommt jetzt...

    Als sie kurz vor ihrem Orgasmus war, streifte sie schnell das Kondom ab und spitzte mir in meine Poritze. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht gekommen, und empfand es leider als "geil" dass sie das Sperma mit ihrem Penis in meiner Poritze und meinem Anus verrieb. Eingedrungen ist sie dabei aber nicht.


    Nun mache ich mir sorgen dass die winzigen Verletzungen die durch die Penetration beim passiven Analsex entstanden sind, eine Eintrittspforte für HIV vorhanden war. Durch die lange Penetration, hat es ein klein wenig gebrannt als sie das Sperma verrieb.


    Ich lasse die anderen STI's natürlich nicht außer Acht und lasse mich Testen, aber seht ihr hier bei meiner Dummheit ein Risiko für eine HIV-Infektion?


    Die Shemale wirkte sehr professionell und hatte auch freiwillig das Kondom übergezogen ohne dass ich sie auffordern musste. Möglicherweise ist aus ihrer Sicht alles im Safer Sex Bereich gewesen?


    Ich hoffe jemand kann mir helfen...

  • 10 Antworten
    Unforgiven86 schrieb:

    Möglicherweise ist aus ihrer Sicht alles im Safer Sex Bereich gewesen?

    Laut deiner Schilderung war es das auch. Sehe dabei nicht wirklich ein Problem 8-)

    Sehe jetzt auch kein Risiko für HIV. Zumal gerade die Menschen, die Sex professionell betreiben, normalerweise recht gut wissen, wie sie sich schützen. Alles im grünen Bereich!

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    Gestern Abend fasste ich allen Mut zusammen und rief sie auch noch einmal an. Ähnlich eurer Einschätzung sagte auch sie mir, dass es 1. safe war, und 2. ich mir keine Sorgen machen brauche da sie kerngesund sei. Sie fügte außerdem noch hinzu, dass es ein Zitat: [exklusiver Service] war, weil ich ihr wohl so gut gefallen hätte...


    Jedenfalls danke ich euch für eure Einschätzungen!

    Letztendlich spiegelt deine große Angst, bzw. besser gesagt übertriebene Angst wohl eher wieder, dass du diesen Besuch für falsch empfunden hast o.ä.


    Denn deine Sorge ist absolut unbegründet

    JohnCrossaint schrieb:

    Letztendlich spiegelt deine große Angst, bzw. besser gesagt übertriebene Angst wohl eher wieder, dass du diesen Besuch für falsch empfunden hast o.ä.


    Denn deine Sorge ist absolut unbegründet

    Angst ja, übertriebene Angst wohl eher nicht. Ich gebe dir aber zum Teil recht, da diese Aktivität in meinem persönlichen Umfeld (Familie,Freunde) wohl eher als falsch und womöglich sogar als abstoßend empfunden werden würde.

    Es hat mir trotzdem gefallen, und deshalb würde und werde ich es auch wieder tun.

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    Ich sehe da schon ein Risiko, und safer sex war das auch nicht. ":/


    Wenn ihr/sein Sperma in deiner Poritze war, nachdem ihr Analverkehr hattet, war dein Anus mit Sicherheit nicht geschlossen, und Sperma ist in Deinen Enddarm gelangt.


    Würde dringend von einer Wiederholung abraten, und zu einem Test in sechs Wochen raten...


    Kann die Ansichten meiner Vorschreiber wahrlich nicht verstehen sondern finde sie medizinisch bedenklich.

    übertriebene Angst auf jeden Fall, sonst hättest du diesen thread nicht eröffnet.


    Schweineminze informier dich bitte über Ansteckungswege sowie das Rsiko der unterschiedlichen Möglichkeiten. Kann deine Ansicht wahrlich nicht verstehen und halte sie für medizinisch bekloppt;)


    Was außer Frage steht ist jedoch, sie bzw er hat da nicht safe gearbeitet. Wenn er meint er würde das wiederholen wollen dann sollte er sich nen Profi suchen!

    Schweineminze hat schon recht. Safer Sex war das nicht, denn Safer Sex würde voraussetzen, dass kein Sperma in den Körper des Partners gelangt. Das ist hier aber gar nicht ausgeschlossen. Kein Safer Sex heißt aber foglich auch, dass die Sorge des TE eben nicht unbegründet ist. Es kann sehr wohl Sperma in den Enddarm gelangt sein, wo die Schleimhaut besonders anfällig für eine Aufnahme des Virus ist.


    Ja, eine HIV-Infektion ist schwer, und ja, Leute in diesem Gewerbe schützen sich für gewöhnlich auch, schon im eigenen Interesse.

    Aber den hier beschriebenen Kontakt als "safe" oder "im grünen Bereich" hinzustellen ist wirklich bedenklich.

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    Stalfyr schrieb:

    dass kein Sperma in den Körper des Partners gelangt.


    Unforgiven86 schrieb:

    Eingedrungen ist sie dabei aber nicht.

    ;-)

    Ich bleibe dabei. Mit ein wenig herumreiben infiziert sich niemand mit HIV...

    haivaupos schrieb:

    Ich bleibe dabei. Mit ein wenig herumreiben infiziert sich niemand mit HIV...

    An sich stimmt das ja auch.


    Ob das Sperma hier draußen geblieben ist oder nicht kann man aber nur mutmaßen. Durch die Penetration vorher (Stichwort gape ;)) kann hier durchaus Sperma an die Schleimhäute gelangt sein (der TE beschrieb ja auch ein Brennen, was dafür spricht).