Wirklich eine Risikogruppe?

    huhu ... hab mal wieder ne informatorische Frage, die ein wenig Anlass zum Diskutieren geben soll ;-)


    Ich lese oft in den verschiedenen Beiträgen, dass die meisten vermeintlichen "RK" von GV mit Prostituierten kommen. Das ausgerechnet dort oft die Kondome abrutschen und reißen ... Naja :-/ ... Aber jetzt meine Frage bzw. meine Meinung dazu. Würdet ihr Prostituierte als Risikogruppe bezeichenen, welche wie andere Risikogruppen (Heroinspritzer, Homosexuell die prinzipell auf Kondome pfeifen) besonders sich um HIV sorgen muss??


    Ich meine nähmlich NEIN ... Ich glaube man sagt ja nicht ohne Grund zu den mädels auch "Profesionelle". Wobei man ein paar schwarze Schaafe auch hier nich ausschießen kann. Ich meine allerdings auch keine sogenannten Bordsteinschwalben die vorm Hauptbahnhof oder Disco stehen und für nen ein bissl Kohle für den nächste Schuss Heroin alles machen würden. Nein, ich meine richtige Prostiuierte ...!!! Risikogruppe, oder nicht!! Ich bin der Meinung, dass 100x geschützter Sex mit seiner Prost. sicherer is, als einmal ungeschützt bei einem ONS mit ner Bekanntschaft aus der Bar.


    Wie seht ihr das ... euer ManuelG *:)

  • 38 Antworten

    is reine panik bzw eine frage des vorurteiles, der mit der erziehung und hauptsächlich mit dem schlecten gewissen zusammenhängt.


    insofern ist die immer wiederkehrende leier " hilfe ich war im puff bei ner prostituierten . . .etc " nichts weiter als diskriminierung weil die betreffenden sich keine mühe machen generell mal zu reflektieren.


    zum anderen - wenn diese frauen ein risiko wären dann müßten auf grund all der "kondomplatzer" :=o die zahl aller hiv infizierten erheblich höher sein als sie ist.


    die mehrzahl der hiv + ist schwul - von den heteros sind die hier in deutschland erfaßten frauen nur ein geringer teil . . . und diejenigen die davon sexuell aktiv sind ist sehr gering.


    frauen die sich prostituieren sind idr sehr viel mehr auf ihre gesundheit bedacht weil sie mit ihrem körper ihren lebensunterhalt verdienen.


    und - wir sprechen von deutschland - d.h. das selbst die hier illegal arbeitenden frauen aus dem osten bei weitem nicht der hier zum ausdruck gebrachten panik " das sie hiv + sein müßten" gerecht werden.


    mit anderen worten - es ist einfach nur dumm, unreflektiert und von vorurteilen behaftet was hier diesbezüglich zum ausdruck gebracht wird

    hmmm schwierig zu sagen, also normalerweise sind es ja auch nur menschen, die sich ihrer gesundheit bewusst sind. nur weil sie mit ein paar männern mehr *g* sex haben und damit geld verdienen, müssen sie ja nicht auch direkt versifft oder dreckig sein und mit ihrem leben umgehen, als wär morgen ihr letzter tag.


    mein RK hat sex mit einer angeblichen edelnutte gehabt, die sich wohl alle 3-4 wochen auf sämtliche krankheiten testen lies und auch immer auf hiv.


    aber ich hab es leider nicht schwarz-auf-weiß.


    deshalb hatte ich so eine angst...vor allem hat er mir erzählt, dass er vor mir mit 2 weiteren frauen sex hatte, ungeschützt...die eine war irgendeine verkäuferin aus´m laden, die er beim einkaufen klar gemacht hat- super. nur hab ich das alles erst erfahren, nachdem es schon geschehen war.


    aber, ich habe schon oft mitbekommen und gesehen, dass prostitiuierte aus den ostblock-staaten etwas leichtsinniger damit umgehen. ich bin hier in deutschland geboren und aufgewachsen, sehe mich auch als deutsch, aber so gesehen habe ich ein anderes herkunftsland...dort gibt es sehr viele russische und ukrainische prostituierte (welche eigentlich in ihrem eigenen land ärzte und lehrerinnen etc. sind), die scheinbar ungern verhüten. diese damen halten sich vor allem in den urlaubsregionen auf...


    und so wie ich es verstanden habe, galten diese prostituierten zum großteil als hiv-positiv.


    aber ich will jetzt auch nicht lügen oder so oder alle über einen kamm scheren und verallgemeinern...


    könnte mir vorstellen, dass es schwarze schafe gibt, aber eigtl müssten diese leute ja auch nicht ihr leben leichtfertig aufs spiel setzen und irgendwelche krankheiten (nicht nur hiv, auch hepatitis, tripper etc.) in kauf nehmen....


    ich denke die diese besagten damen hier in deutschland, sind schon sehr gesundheitsbewusst. wie es in anderen ländern ausschaut - keine ahnung.

    ahaaa..also bestätigt sich meine vermutung, dass die meisten hetero-männer, die es so angeben, gar keine heteros sind...denn es gibt SEHR wenig infizierte hetero-frauen in deutschland.


    und wenn wie IGA sagt viele davon sexuell nicht mehr aktiv sind, dann sinkt das risiko ja noch weiter für hetero-männer sich anzustecken...


    vor allem verstehe ich hier nicht, wieso immer bei prositiuierten das kondom geplatzt ist *fg*...ich weiss zwar nicht, wer im bordell die kondome vorrätig hat, aber ich denke mal nich, dass der mann seine präsis mitnimmt, sondern die dinger da schon en masse vorhanden sind.


    komisch, die kondome scheinen ja qualitativ nicht sehr hochwertig zu sein :-)


    wenn sie dauernd platzen.


    naja...

    kommt darauf an wo die Prostituierte arbeitet und im welchen Umfeld also Sprich welches Land etc.


    In Deutschland ist ja die HIV Rate bei Prostituierten sehr klein bez. minimal, bei einer anderen Untersuchung auf der Strasse in Polen zb wurde bei einer Untersuchung jede 3. Prostituierte als HIV+ erkannt.


    Wer Prostitiuierten aufsucht in Afrika , Asien etc hat eher die Chance sich anzustecken als hier, die HIV Rate bei den Thailändischen Prostituierten liegt bei 70 %.

    Naja, es ist sehr schwierig zu sagen...


    Aber ich würde sie schon zur Risikogruppe zählen, aber nur allein als Vorsichtsmaßnahme.


    Man kann immer nur vor die Köpfe gucken aber nicht dahinter... ich bin schon davon überzeugt, dass die meisten Prostituierten sehr auf Ihre Gesundheit achten und ebenfalls auch, dass Ihre Arbeit nur geschützt abläuft. Allerdings gibt es wie bereits gesagt wurde immer schwarze Schafe. Woran sollte man ein solches schwarzes Schaf erkennen? Die schreiben sich ja auch nicht auf die Stirn: "Für mehr Geld geht auch ohne." Und da sie sehr viele verschiedene Sexualpartner haben ist es natürlich schon ein gewisses Risiko.


    Wie gesagt, ich sehe diese Randgruppe nur als Risikogruppe, weil man niemals jemand fremdes einfach so vertrauen sollte, das Risiko ein solches schwarzes Schaf zu treffen ist nicht groß aber dennoch möglich.

    ich möchte nicht wissen wieviel frauen - mädchen jede woche in ner disco abgeschleppt werden - und es wird wohl niemand bezweifeln das es sowas wie n ONS gibt - sind mit einem viel größeren risiko behaftet als prostituierte.


    zudem wir sprechen hir von frauen - prostituierten aus deutschland und nicht irgendwo in der welt.


    im übrigen gibt es dazu unzählige websides wo man diesbezügliche relevante daten aberufen kann bzw sich informeiren kann. aber wieso sollte man sich dieser mühe unterzeihen. da böeibt man doch lieber bei seinem halbwissen . . .


    www.rki.de


    unaids.org


    who.int

    naja eigentlich könnte man jetzt jahre lang diskutieren... für einen ist das ne risiko gruppe für den einen das , ich finde jeder sollte sich da selber nen Bild von machen , und sich das nicht von anderen erzählen lassen...

    "korrektur"


    also ich meinne das man sich sein Bild von bilden soll von den Zahlen die überall aufgelistet sind und nicht von anderen sich was ans bein labern lassen soll...

    Also ich denke auch, dass in Deutschland in den Bordells eigentlich so gut wie kein Risiko besteht, da soweit ich weiß die Mädels sogar regelmäßig einen HIV Test machen lassen müssen!


    In Asien/Afrika glaube ich sehr wohl, dass es eine risiko gruppe ist. Ein freund von mir war letztens auf Bali, da haben ihn mehrere Prostituierte angesprochen, die dann auch gesagt haben "without condom"...

    Zitat

    weiß die Mädels sogar regelmäßig einen HIV Test machen lassen müssen!

    Nee, müssen sie nicht !


    Ich kann IGA´s beiden Beiträgen nur uneingeschränkt zustimmen !!!


    Sicherlich werden Frauen aus Osteuropa hierher gekarrt und müssen sich prostituieren. Und einige davon sind positiv ( denn gerade in z.b der Ukraine ist die Heterorate bei den Infizierten sehr hoch, da man sich dort hauptsächlich durch Drogenspritzen infiziert hat -Sex hatte und es weiter gibt).


    Aber gerade bei Prostituierten habe viele das "Risikogruppe" im Kopf und bestehen auf Kondome. Das Mädel, was man in der Disco abschleppt, das wird dann schon mal ohne durchgenommen.


    Ich zähle Prostituierte nicht zu einer Risikogruppe. Jeder kann da was anderes drunter verstehen. Vielleicht sind für den einen nicht mal Schwule eine, weil er niemals mit denen was haben wird ?


    RK ist was man selbst draus macht. Und wenn man sich immer schützt, muss man nicht in eine RK-Situation kommen ( es sei denn das Kondom platzt mal wieder). %-|

    erdbeerlimo


    aha . . soweit du weißt . . .


    Am 1. Januar 2001 trat das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten außer Kraft und wurde durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ersetzt, das in Bezug auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten statt behördlicher Kontrolle und Zwangsmaßnahmen auf freiwillig wahrzunehmende Hilfsangebote der Gesundheitsämter setzt.


    und was afrika betrifft . . . . deine aussage stimmt so einfach nicht.


    auch hier wiede es sind mehr männer - frauen die in beziehungen leben als prostituierte die hiv positiv sind

    Meiner Meinung nach sind Bordelle eher kein Risiko, da dort im normalfall die Damen auch auf Gesundheit achten und wer möchte schon freiwillig HIV.


    Anders sieht es aus, wenn man am Bahnhof irgend eine vom Strich mitnimmt oder sonst irgendwo im letzten Loch.