Hallo Sammy,

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    Kann ich was dafür, wenn es noch mal passiert

    ich weiß, dass Du auch Frauen sehr gerne magst o:) ... aber Dein Herz und das Ding in Deiner Hose kriegen erst Flügel, wenn Dir ein Mann gegenüber steht ... ]:D :-q


    lg.

    @ magnus45

    Hohe Erwartungen bedeuten implizit etwas Negatives für den, an den sie gerichtet sind. Wer sich zu stark daran orientiert, was vermeintlich von einem erwartet wird, der sieht sich womöglich ständig als unvollkommen an, muss deshalb besser werden. Dass man sich unter diesem Leistungsdruck früher oder später ein Ventil sucht, bestreite ich auch nicht, denn das ist naturgemäß das Menschlichste überhaupt.


    Ich stimme mit Deinen Aussagen also auch überein, nur wäre es etwas einfach, den "Schwarzen Peter" – respektiv, den Grund für eine erhöhte Anzahl an bisexuellen Männern (und Frauen?) – den Frauen zu überlassen. Da sind der tolerantere Umgang und die Möglichkeiten an Informationen und Kontaktherstellung, die das Internet bietet, nur einige Gründe.

    @ sammyw

    Ich nehme an, Du schilderst es aus der Sicht, dass Gefühle für den guten alten besten Freund aufkommen, der natürlich bis auf Weiteres hetero ist? Ich weiß ehrlich nicht, wie es sich als Bisexueller lebt und liebt. Wenn ich aber 12 Jahre zurückdenke, als ich mich während der Pubertät in einen guten Freund verliebte, wobei ich damals noch nicht wusste, wohin die Reise geht, dann wird die Situation zumindest greifbarer. Trotzdem kann ich nichts dazu sagen, wie es sich anfühlt, wenn man die Veränderung später im Leben feststellt, möglichweise auch noch während einer Beziehung mit einer Frau. Ich meine, klar, ich kenne viele Geschichten dazu, auch von Leuten aus dem Forum hier, aber von der Verwirrung zu lesen und sie selbst zu durchleben, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.


    Zuneigung und Liebe sind nichts, wovor man sich fürchten muss. Wichtig ist nur, dass es sich gut und richtig anfühlt, und man seinen Mitmenschen, die damit ein Problem haben, nicht zuviel Macht einräumt, dass es das eigene Leben negativ beeinträchtigt.

    sammyw

    Zitat

    Ich kenne so viele vermeintliche "Hetero-Jungs", die jederzeit (wenn sie dürften, könnten) mit mir "Brokeback Mountain" spielen würden. Für Wochen in die tiefste Wildnis... keiner würde eine FRAU vermissen! ;-D ]:D

    Angeln, Reiten und Zelten ist aber mit Bisexuell nicht gemeint. Es mag Sexuell offener sein als früher was aber nicht bedeutet das heutzutage mehr Männer Bi oder Homo sind als "früher".


    Das auf irgend einer Site im Net sich Männer als Bi bezeichnen ist doch kein Maßstab. Wenn sich ein junger Mann im TV als Homo outet und mit Beschimpfungen der übelsten Sorte leben muss ist das vielleicht ein besserer Maßstab wie viele tatsächlich gerne Brokback Mountain spielen wollten. Abgesehen davon finde ich auch gut das es noch Heteros gibt ;-D und nach "Wochen" nur mit Mann würde ich Frauen sogar sehr vermissen.


    Ich habe/hatte Heten im Bekanntenkreis die sich von mir zurück gezogen haben seit meinem Outing, vielleicht erdet mich das etwas um nicht zu sehr in homoerotischem Geschwülste zu verfallen.

    @ bmed

    Zitat

    leider gibt es einige total süße "Heteros", die nach meiner Ansicht garkeine Heteros sind ... bloß man kann ihnen das nicht sagen ...

    :(v dazu (mehr nicht, sonst artet das wieder in Diskussionen aus)

    @ dibelius

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    Zuneigung und Liebe sind nichts, wovor man sich fürchten muss.

    Ich habe mich vor dem "Zulassen" gefürchtet! Vor meinem eigenen ICH die Wahrheit zuzulassen, dass ich ihn liebe. Einen MANN liebe!


    "Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist." (Sir Arthur Conan Doyle)

    kann es nicht eventuell auch einfach nur so sein das – weil unsere gesellschaft (nicht zuletzt auch durch das internet) sehr viel "sexualisierter" geworden ist- sich heute viel mehr menschen als vor dem internetzeitalter gedanken über ihre eigenen neigungen und bedürfnisse machen- grad dieses forum ist ja ein gutes beispiel dafür, oder?


    meiner persönlichen meinung nach sind die allermeisten menschen bisexuell, lediglich die "stärke" der ausprägung schwankt sehr stark und ist auch durch kulturell definierte grenzen gewissen beschränkungen in der form und art des auslebens unterworfen...

    Hallo,

    Zitat

    meiner persönlichen meinung nach sind die allermeisten menschen bisexuell, lediglich die "stärke" der ausprägung schwankt sehr stark und ist auch durch kulturell definierte grenzen gewissen beschränkungen in der form und art des auslebens unterworfen...

    nun, das ist die schmerzlose, entscheidungslose Variante ... alle sind Bisexuell, der eine mehr, der andere weniger ... :-/


    Nein, so sehe ich das nicht.


    Ich denke, es sind einfach viel mehr Menschen homosexuell, als bisher angenommen bzw. durch Umfragen und Einschätzungen "gezählt".

    Zitat

    ... sich heute viel mehr menschen als vor dem internetzeitalter gedanken über ihre eigenen neigungen und bedürfnisse machen ...

    :)^ ja, das ist wahr.


    Und das übliche "in jeder Ehe krieselt es mal", und "Sex ist nicht alles" ... und "Sex wird immer weniger" ... glauben auch nicht mehr alle ;-D


    Es gibt sehr viele loyale, liebende Menschen, die bisher ein tristes sexuelles Dasein gefristet haben, eben weil sie dem normalen Rollenverständnis gefolgt sind. Und gerade bei denen geht im Moment wohl ein Lichtlein auf :-o , wenn sie so über ihr Leben und ihre "Begehren" nachdenken %:| {:( ]:D

    Zitat

    :(v dazu (mehr nicht, sonst artet das wieder in Diskussionen aus)

    Der größte Klopper ist aber immer noch das hier:

    Zitat

    Wahrscheinlich lassen "echte Heteromänner" das nicht gelten, wenn die Frau "die Beine zusammenkneift" oder "Kopfweh" hat.

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