Berichte über Laser-Ops (und andere Fw-Entfernungen)

    Hallo ihr lieben!


    Da viele vor einer Laser-OP Angst haben, soll mit diesem Faden eine Infosammlung entstehen, die den Betroffenen die Angst nimmt. Denn so schlimm, wie man es sich vorstellt ist es absolut nicht ;-) Daher bitte ich diejenigen, die gelasert wurden, einen Bericht über ihre OP hier hereinzuschreiben. Auch über Kauterungen können Berichte geschrieben werden - also über operative Entfernung der FW mittels Elektroschlinge. OP ist schließlich OP und die Angst unterscheidet sich kaum. Bitte nur Berichte, keine Diskussionen oder Fragen! Sonst wird aus dem Info-Faden schnell eine Diskussion und die schöne Sammlung ist dahin ;-)


    Ich fang dann mal gleich an:


    Ich wurde im Dezember 2006 in der Hautklinik auf Norderney gelasert. Eine Woche vorher war ich zu Vorbesprechung da. Dort wurde ich anal und vaginal untersucht. Keine Angst - eine anale Untersuchung ist nicht viel anders als eine Untersuchung beim Frauenarzt (fühlt sich nur seltsam an ;-) ). Dann wurde mir die OP erklärt und ich durfte mir aussuchen, ob ich eine Vollnarkose oder Spinalanästhesie haben wollte. Dazu hatte ich ein Gespräch mit dem Narkosearzt. Am Tag der OP hatte ich dann noch eines, da außerplanmäßig ein anderer Dienst hatte. Ich kam da um 8 Uhr morgens an und musste noch kurz warten. Dann wurde ich von einer Krankenschwester in ein Zimmer geführt, in dem ich mich umgezogen hab. Ich bekam ein "schickes" OP-Hemdchen und durfte dann kurze Zeit später in den OP. Ich bin selbst hingelaufen, er war gleich nebenan. War auch eher ein normaler Raum, nicht so riesig. Dort habe ich mich auf eine Liege gelegt und einen Zugang auf der Hand gelegt bekommen. Darüber bekam ich ein leichtes Beruhigungsmittel. Das tat ein bisschen weh (hab ich immer) - aber nach kurzer Beschwerde bekam ich ein Schmerzmittel dagegen. Ich glaube, ich bin noch während des Gespräches mit dem Narkosearzt eingeschlafen ;-D Und kaum war ich eingeschlafen, war ich auch schon wieder wach. Eine Schwester kam und ich habe sie darum gebeten, meinen Freund aus dem Warteraum zu holen. Nach 1 - 2 Stunden durfte er mich auch schon wieder mit nach Hause nehmen. Vorher kam noch die Ärztin und hat mir erzählt, dass sie äußerlich etwa 30 FW entfernt haben. Ich bekam noch Octenisept zum desinfizieren, Verbandmaterial und Paracetamol, falls ich Schmerzen haben sollte. Aber die hab ich zum Glück gar nicht gebraucht :)^ Das Team im Krankenhaus war total nett und ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Das Einzig Schlimme war der Rückweg: Ich musste mit der Fähre zurück auf's Festland - und es war Sturmwarnung. Mir war also auf der Fahrt dementsprechend schlecht, hat gut geschaukelt ;-) Ich hab dann einfach geschlafen. Als wir zu Hause waren, hab ich gleich weitergeschlafen - war total kaputt von der Narkose. Aber am nächsten Tag war ich wieder ziemlich fit und hatte keinerlei Schmerzen. Nach 2 Wochen waren die Wunden komplett verheilt.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Angst vor der OP viel schlimmer war, als die OP selbst.


    So, ihr seid dran ;-)

  • 141 Antworten

    Gut dann mach ich mal weiter.


    Meine OP war im Oktober 2005 im Marienhospital in Witten.


    Ich hatte mir zwischen Diagnose und der wirklichen OP einige Wochen Zeit genommen, ich hatte nen Urlaub gebucht und auch von der Uni her passte es überhaupt nicht. Dazu wurde mir vom Doc jedoch auch geraten, er meinte Eile sei nicht wichtig und das hat mich damals auch sehr beruhigt und mir gezeigt, dass es sicher nichts schlimmes ist.


    Ich bin an einem Montag morgen zu der Voruntersuchung, da ging es um Blutabnahme, die OP aufklärung (ich hatte die Wahl zwischen Vollnarkose und Spinalnarkose, hab aber die VN gewählt) und eine gyn. Untersuchung. Anal wurde bei mir nicht nachgeschaut, habe ich mir da aber auch nichts bei gedacht. Ich hatte die FWs auch nur innerlich muss ich dazu sagen.


    Eigentlich wollte der mich dann direkt für den nächsten Tag direkt einbestellen, aber das iging zeitlich wieder nicht und so bin ich dann darauf die Woche Montag hingegangen.


    An dem Tag bin ich dann morgens um 7 nüchtern im KH aufgeschlagen und musste scheinbar endlos warten. Lach. Ich saß da auf meinem Bett und hab Däumchen gedreht und da wird man natürlich dann doch nervös. HInterher hab ich erfahren das man wegen der Viren die man da verteilt, solche OPs in Witten am Schluss des Tages macht (hätte man ja auch vorher sagen können *grins*)


    Tja von der ganzen Narkose usw hab ich natürlich nichts mitbekommen, es wurde auch eingeleitet wie ne normale andere OP, auch auf nem normalen Bett, also kein Beine-hoch oder sowas.


    Als ich wach wurde, hatte ich nen Tropf mit schmerzmitteln an der Hand und hab glaub ich den ganzen Nachmittag immer weitergeschlafen. Ich bin über Nacht geblieben, da ich alleine wohne, das wollten die so und war im Nachhinein auch gut.


    Die Nacht war auch ohne Probleme, außer das ich schlaflos war... aber keine wirklichen Schmerzen. Auf Toilette konnte ich auch sofort gehen, ich hab nur gespürt das ich ne dicke Tamponade noch drin hatte, also wie ein riesen OB.


    Am Morgen kam dann die Visite und ich musste kurz mit zu ner Untersuchung. Da kam dann die Tamponade raus und der Doc meinte, das würde noch leicht nachbluten, das wäre nicht so gut, also sollte ich mich zu Hause einige Tage sehr ruhig verhalten und wenn es nicht aufhören würde, dann müsste man das Nähen.


    Er sagte mir auch ich sollte erstmal eine Woche überhaupt nichts daran machen. Also weder Bepanthen noch irgendwas desinfizieren, da es eben nur innen war, da eh alles feucht ist von natur aus und zusätzliches nur die Schorfbildung und die Heilung stören würde.


    Nach einer Woche (ich muss dazu sagen ich hab mir aus dem KH ne Bronchitis mitgenommen und die war schlimmer als die Schmerzen von der OP) hab ich dann jedoch wohl Bepanthen benutzt, denn es brannte einfach nach jedem Mal Wasser lassen wie Hölle. Sonst hab ich nichts mehr gespürt nach ca 5 Tagen, vorher beim Laufen und sitzen ein wenig, aber alles erträglich. Nur der Gang auf Toilette war für mich schlimm, und das auch wochenlang so das ich angst hatte, dass es gar nicht mehr besser werden würde.


    Aber nach 6 oder 7 Wochen ging es dann doch langsam aufwärts.


    Ich würde es trotzdem auch immer wieder machen und seitdem bin ich auch laut Doc FW-frei. 2 kamen noch nach die wurden schnell weggeätzt und das war es. Und wenn ich nun kleine Pickelchen spüre, dann ignoriere ich die ehrlich gesagt ;o)

    Ich bin im Oktober 2007 in Düsseldorf gelasert worden. Angst hatte ich nicht vor der OP, sondern mehr vor der Vollnarkose.


    Am Morgen bin ich zur Klinik gefahren worden. Der Anästhesist führte ein kurze Vorgespräch mit mir. Anschließend habe ich das hübsche OP-Hemd angezogen und bin in den OP-Raum gelaufen. Dort habe ich dann eine Kanüle gesetzt bekommen und war ziemlich schnell weg. Nach der OP bin ich mit Schmerzen aufgewacht. Die aber zuvor intravenös gegebenen Schmerzmittel haben dann ziemlich rasch Wirkung gezeigt. Drei Stunden nach dem Eingriff bin ich dann wieder abgeholt worden.


    Mein Condylome waren äußerlich. Innerlich bin ich zwar auch gelasert worden, allerdings hatte man hier nur "verdächtige" Stellen entfernt, weil man sich nicht sicher war, ob hier Condylome entstehen könnten. Während der OP ist eine Darm-, Blasen und Gebährmutterspiegelung gemacht worden, um alle Condylome oder verdächtige Stellen zu finden.


    Ich habe nach der OP kaum bis gar keine Schmerzen gehabt. Die gelaserten Stellen (punktgenau) sind ziemlich rasch verheilt. Alles in Allem war es für mich persönlich sehr harmlos.


    Zwar sind äußerlich erneut Condylome aufgetreten, allerdings lassen die sich sehr gut behandeln. Mit der OP ist mir nun aber die Virenlast genommen worden. Die Anzahl der Condylome war beträchtlich.


    Es wurden zusätzlich Condylome eingeschickt um sicher zu stellen, dass es sich hier "nur" um Condylome handelt. Dem war auch so!

    Dann mach ich mal weiter ;-D


    Meine Op war im März diesen Jahres. Den ersten termin mußten wir verschieben weil ich eine Grippe bekam. Am neu festgelegten termin marschierte ich also ein. Mein Glück war das eine Station geschlossen wurde und somit nur noch Einzelzimmer frei waren.


    Ich habe dann meine Reizwäsche bekommen, Hemdchen, Trombosestüpfe und Netzhöschen. Diese sollte ich dann auch gleich anziehen. Dann wurde mir noch Blut abgenommen fürs Labor. Ich bekam eine "heb mich hinten rum" Tablette (Beruhigungstablette) die auch recht schnell wirkte. Schon halb benebelt kam ich in den OP. Dann dauerte es auch nicht lange bis ich den Zugang gelegt bekam und die Narkose eingeleitet wurde. Eh ich auch nur Piep sagen konnte war ich auch schon weg. Sie haben mir mit der Narkose ein Mittel gegen Übelkeit rein gemischt was wirklich super war. Denn mir ging es nach der Op super gut, keine Kopfweh keine Übelkeit.


    Bei mir wurde mit Elektroschlinge eine Bowenoide Papulose (verursacht von HPV 16) mit einer größe von 3x4 cm entfernt und viele kleine Flächen um den Afterbereich und Dammbereich. Dementsprechend sah ich aus. Zugeben hab mich angeschaut und war völlig entsetzt und habe erstmal geheult, denn die Wunden sahen wirklich übel aus, wie ein Matschgefahrener Igel. Ich habe zur Wundheilung Braunovel und Sitzbäder mit nach Hause bekommen. Nach Wochen sah es dann aber wieder recht gut aus. Und ich konnte mich ohne Probleme wieder betrachten. Das Wasserlassen war recht unangenehm direkt nach der OP. Aber mit ein paar Zieltricks und viel Fettcreme um die Wunden ging auch das.


    Im großen und ganzen habe ich alles gut überstanden und es war eigentlich alles überhaupt nicht schlimm.


    Liebe Grüße


    Steff

    @ :)

    so jetzt mein bericht...


    Also im August diesen Jahres war meine erste Laser-OP (innerlich und äußerlich) im Benjamin -Franklin-Klinikum in Berlin.


    Als ich morgens ankam wurden erstmal sämtliche Untersuchungen gemacht (Frauenarzt, Blutabnahme, Anästesist etc..) Ich blieb übernacht dort und am nächsten morgen sollte es losgehen, eine halbe Stunde vorher bekam ich hübsch mein Beruhigungspillchen was bei mir überhauptnichts brachte (war meine erste OP mit vollnakose, hab fast hyperventiliert..:-) ) dann ging es weiter in den Op , dort ging alles ganz schnell, bekam meinen Zugang,hüpfte rüber auf den OP-Tisch (Heulenderweise..;-) ) und dann war ich auch schon weg, als ich wieder aufwachte wurde ich auch gleich auf mein Zimmer gebracht, denn es ging mir blendend. Hab dann eine halbe Stunde später auch schon Mittag gegessen und nach einem kurzen nickerchen bin ich auch schon eine Rauchen gegangen ..!! Am nächsten morgen wurde ich dann mit eine Tube Bepanthen wieder entlassen..Die nächsten 3-4 Tage war ich Schmerzfrei,bin sogar Arbeiten gegangen, doch dann ging es los. Ich hatte höllische Schmerzen beim Wasser lassen sodass ich nur unter heul-attacken in der Badewanne pipi machen konnte. Nach weiteren Tagen hatte ich auch starke Schmerzen beim laufen und überhaupt bewegen. Mein Genital-Bereich glich einer Kraterlandschaft nach einem Bombenangriff..;-) Jedenfalls waren diese Schmerzen nach ca. 2 Wochen verschwunden , doch leider hatte ich schon bei der ersten Kontrolle beim FA einen neuen explosionsartigen Ausbruch der FW (außen am Scheideneingang). Das hieß nach Condilox-Beh. und keinerlei verbesserung>>>


    November neue Laser-Op im Virchow-Krkh(Charite) in Berlin


    Diesmal sollte ich nur eine Nacht bleiben nach der OP , nagut also ging es nach den Voruntersuchungen wieder in den OP. Ihr wisst ja eingenickert >< aufgewacht ,wieder nach oben aufs Zimmer und was soll ich sagen ganz im Gegenteil zu der ersten OP war mir Speiübel, also geklingelt Schwester mich an den Tropf gehangen(gegen Übelkeit), half nichts die ganze NAcht gebrochen ohne Pause. Zwischendurch noch ne Tabl. gegen Übelkeit..dann irgentwann eingeschlafen. Morgens aufgewacht und hörte die Schwestern im Flur tuscheln das ich vielleicht nicht nach HAuse kann nach der NAcht. Was meint ihr wie schnell ich angezogen war, gefrühstückt hatte und wie gut es mir plötzlich ging ;-) Diesmal bekam ich kein Bepanthen ( hatte schon vorbeugent 3 Tuben gesammelt) sondern Braunol-Salbe. Zu hause angekommen hatte ich diesmal keinerlei Schmerzen, es kamen auch nach weiteren Tagen keine Schmerzen und beim Wasser lassen hatte ich diesmal auch keine Probleme.


    Nun seht ihr ich habe 2 verschiedene Erfahrungen gemacht und denke es kommt immer darauf an wo gelasert wird und was für ein Laser benutzt wird. Da ich nämlich bei der ersten OP diese riesigen tiefen Löscher hatte die wiederum bei der zweiten nicht waren ( in dem OP-Bericht vom Virchow-Krkh. stand was von CO2 Laser und beim Benj. Frank. nicht) denke ich lag der Unterschied darin und ausserdem wurde ich beim Zweiten mal nur außen gelasert vielleicht hatte es auch damit zu tun.


    So das wars jetzt von mir, hoffe habe einigen Informationen geben können. Liebe Grüße aus Berlin

    Diesen Bericht von SaraHRO habe ich eben in diesem Faden gefunden http://www.med1.de/Forum/HPV/310285/ - ich denke, der passt hier auch rein:

    Dann sammle ich noch ein paar Beiträge zusammen: Dieser hier stammt von Sternchen 87 aus folgendem Faden http://www.med1.de/Forum/HPV/352741/

    Bericht von whitecrisp aus diesem Faden: http://www.med1.de/Forum/HPV/354487/

    Bericht von fruitie aus diesem Faden: http://www.med1.de/Forum/HPV/350440/

    Da mir dieses Forum auch viele nützliche Infos zu meinem FW gegeben hat möchte ich meine Erfahrungen hier auch gern kund tun.


    Ich hatte Anale und Intraanale FW. Die Äüßeren wurde vor 4 Wochen mit einer lokalen Anästhesie durch Kauterisierung entfernt.


    Das schlimmste and er ganzen sache war eigentlich die betäubung.


    Ich hatte danach eigentlich kaum Probleme beim Stuhlgang. Es hat noch zirka 10 Tage geblutet aber das war auch schon alles. Nach diesen vier Wochen war die wunde super verheilt.


    Gestern wurden mir nun die Innenliegen FW entfernt. (man hatte diese Schritte auf geteilt um nicht wieder etwas nach innen zu schieben)


    Ja war dabei im KH Stuttgart Bad Canstatt in der Chirugie.


    Das Team dort ist echt Klasse. Alle sehr nett und es ging alles lief ohne Hektik ab. Der OP Tisch war sogar schön warm oder es lag an der netten Tablette. :-) Das war aber auch schon das letzte was ich mitbekommen habe. Die Warzen wurden unter Vollnakose mit einem Laser entfernt. Nach dem Aufwachen ging es mir sehr gut. Die Schmerzen sind im Moment erträglich aber natürlich heftiger als bei den außenliegenden Warzen. Zum Stuhlgang kann ich noch nichts sagen da ich noch nicht musste und die mir vorallem den Hintern zu geklebt haben. :-) Ich werde das aber noch nachreichen. :-)

    Na dann will die Käthe auch mal Ihren Bericht abgeben...


    Also mein Freund und ich wurden am 17.11.07 in der Praxis meines Urologen unter Vollnarkose gelasert...


    Alles easy...war total aufgeregt...bin aber wach geworden und hatte sogar die Hose schon wieder an...


    Ein bisschen bematscht waren wir schon noch aber sonst nichts...


    Wir haben uns dann zu Hause ein bisschen auf dem Sofa ausgeruht...


    Abends sind wir auf einen 40. Geburtstag und das war alles kein Problem...es hat mal hier ein bisschen gezickt oder gepietzt mehr war wirklich nicht....


    Nach ca. 1 Woche sind dann nach und nach die schwarzen Krusten abgefallen... Leider wurden bei mir eine und bei meinem Freund 3 vergessen (oder bereits nachgewachsen). Aber ich würde es jederzeit wieder machen...


    Wir hatten nur äußere FW...mein Freund im Schambereich über dem Penis und drei auf dem Penis....und ich hatte meine auf den äßeren Schamlippen und zwischen den Pobacken....


    Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen die Angst nehmen...


    Es grüßt ganz lieb die fast FW-Lose


    Käthe:)^

    Zur Abwechslung mal negative Erfahrungen...

    Hallo liebe Leidensgenossen, Leidensgenossinnen,


    (ich weiß, ein sehr langer Text, aber es ging nicht kürzer! Bitte lest trotzdem!)


    vor gut drei Monaten habe ich mit meiner besten Freundin telefoniert, die derzeit eine Ausbildung zur Krankenschwester macht und zu dem Zeitpunkt gerade gynäkologischen Unterricht hatte. Ich berichtete ihr, dass ich Jucken und Brennen im Afterbereich verspüre und dass sich auch eine Art ausgearteter Leberfleck gebildet hat, woraufhin sie gleich vermutete, dass dies Feigwarzen sein könnten. Ich hatte nie zuvor etwas über eine Krankheit wie diese gehört und machte mir extreme Sorgen, da sie mir zudem sagte, dass zwei Typen dieses Virus Gebärmutterhalskrebs auslösen könnten. Zu dem Zeitpunkt war ich extrem im Stress: mein Freund und ich planten in einigen Tagen umzuziehen, viele hundert Kilometer von unserem Heimatörtchen entfernt, außerdem sollte mein Studium in ein paar Wochen beginnen. Mein Freund und ich entschlossen uns, das in unserer neuen Heimat untersuchen zu lassen. Ich habe mir dann sofort eine Fraunärztin gesucht (eigentlich gehe ich ja lieber zu männlichen Ärzten!). Ohne den histologischen Befund abwarten zu müssen war ihr klar, dass es sich bei mir um eine Feigwarze handeln müsse (zu diesem Zeitpunkt war es nur eine). Sie verätzte sie mit Essigsäure, was leicht brannte aber keineswegs schlimm war. Nach einiger Zeit war sie verschwunden. Es ergab sich allerdings, dass ich auf Grund einer anderen Sache noch einmal zu ihr musste, sie meines Erachtens etwas verpfuscht hatte und ich mich zur Frauenklinik hab überweisen lassen. Dort traf ich auf einen sehr netten jungen Assistenzarzt. Er untersuchte mich und bestätigte mir die Entstehung weiterer Warzen (allerdings nur am After). Nach der Untersuchung machten wir einen Termin für eine Laser-OP aus, welche schon 1 1/2 Wochen später sein sollte, ambulant mit Vollnarkose. Ein paar Tage später musste ich noch das Anästesiegespräch führen, in einen Becher pinkeln und Blut abzapfen lassen...ihr kennt das sicher. Jetzt vor etwas einer Woche, am 7.12.07, bin ich dann morgens um 7:00 mit meinem Freund in der Frauenklinik aufgeschlagen, wo schon acht andere Frauen auf ihre OP gewartet haben. Ganz toll war, dass ich die letzte auf dem OP-Plan war. Ich bekam also mein Hemdchen, meine Strapse und meinen Champagner (die Beruhigungspille) und kam dann erst um 11:00 ran (und die ganze Zeit nüchtern, ohne Kaffee, ohne Zigarette!). Ich wurde in den Vorraum vom OP geschoben und dann auf die eigentliche OP-Liege verfrachtet. Sämtliche Ärzte stellten sich mir vor, ich bekam meine Kanüle und schon bin ich eingeschlafen. Im Großen und Ganzen hatte ich keine Angst vor der OP. Dies war damit bereits meine fünfte OP, aber die erste wegen den scheiß Dingern. Kaum bin ich eingeschlafen, bin ich auch schon wieder wach geworden. Ich musste noch einige Zeit im Aufwachraum bleiben, da der Computer an den ich angeschlossen war anzeigte, dass meine Lunge nicht ausreichend Luft bekam, was ich nicht verstand, da es mir, bis zu dem Zeitpunkt, richtig gut ging (ich hatte dem Anästhesisten gesagt, dass ich immer starke Übelkeit nach Vollnarkosen habe, deswegen wurde mir ein Medikament mit in die Narkose gemischt). Der nette Assistenzarzt, der mich auch gelasert hat berichtete mir von dem OP-Verlauf: es wurden Feigwarzen am After entfernt, eine davon war wohl ziemlich hartnäckig, was der Arzt selbst meinte und ich auch bei meiner ersten "Visite" feststellen konnte, sowie auf Verdacht in der Vagina. Er war sich nicht sicher, ob es welche waren, also hat er dort vorsichtshalber auch gelasert. Soweit, so gut. Circa 1 1/2 Stunden später wurde ich mit einem Rezept für Bepanthen nach Hause geschickt; mein Freund hat mich abgeholt. Den ganzen Tag über ging es mir ausgezeichnet, ich bin sogar noch mit meinem Freund Lebensmittel einkaufen gegangen, ich hatte nur ganz leichte Schmerzen, dennoch graute es mir schon vor dem ersten "großen" Toilettengang, und der kam am nächsten Morgen. Leute, was soll ich euch sagen, ich hab geheult wie ein Baby! Noch nie hatte ich solche Schmerzen! und damit nicht genug! Die Schmerzen habe ich jetzt immer noch! Jeden Morgen, bei jedem Toilettengang das Gleiche! Es ist jetzt der achte Tag und es ist kaum Besserung in Sicht. Zudem juckt es tierisch in der Vagina. Ich habe mir schon vor einigen Tagen Ibuprofen von meinem Freund besorgen lassen, nur habe ich das Gefühl, die Dinger bewirken rein gar nichts. Ab und zu schaue ich mir die Wunden an. In der Vagina sind einige Wunden weiß geworden und sehen im Großen und Ganzen nicht gut aus. Allerdings habe ich kein Medizinstudium um sagen zu können, ob das normal ist oder nicht. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Denn bisher habe ich hier fast nur positive Erfahrungen gelesen. Ich kann wirklich nur hoffen, dass diese Dinger von mir fern bleiben, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich so eine Laser-OP noch einmal über mich ergehen lassen würde. Zumal uns eine Hautärztin geraten hat, die nächsten drei Monate nur mit Kondom Sex zu haben, was absolut nicht unser Fall ist :=o Sie meinte, sie würde erst Entwarnung geben, wenn man drei Monate warzenfrei ist. Aber den Virus haben wir doch sicherlich eh schon beide?? also, wie ist das mit dem Sex?


    Auf jeden Fall war es ein guter Tipp hier im Forum, mal zum Immunologen zu gehen. Das werde ich bestimmt mal in Angriff nehmen.


    Es wär lieb, wenn mich jemand beruhigen könnte und mir sagt, dass die Schmerzen bald weg gehen und das ich, sobald ich es zulassen kann, wieder "normal" mit meinem Freund Sex haben kann - denn ohne geht gar nicht!! Zur Zeit ist es aber leider so...


    Euch allen wünsche ich viel Kraft und hoffe, dass sich, sowohl bei euch als auch bei mir, die Dinger für immer verabschieden!


    Liebe Grüße

    Also erstmal:

    Zitat

    Ich bekam also mein Hemdchen, meine Strapse und meinen Champagner (die Beruhigungspille) und kam dann erst um 11:00 ran (und die ganze Zeit nüchtern, ohne Kaffee, ohne Zigarette!).

    DAS ist ja wohl ganz normal... lach. Wem das schon was ausmacht war noch nie im Krankenhaus. 11uhr? da hast du noch glück gehabt, denn siehe mein Bericht ich war auch die letzte, macht man wegen dem Virus so und da war es schon nach Mittag.


    Ich hatte FWs nur in der Scheide, daher tat bei mir nur das pinkeln weh und das auch wochenlang... bepanthen half etwas, aber das beste was half war die Zeit... laserwunden sind verbrennungen, das dauert leider. Sex waren etwa 12 wochen und dann laaangsam wieder... autsch


    Trotzdem würde ich es wieder machen. Ich hab mir meine Wunden aber auch nie selber angeguckt, da konnte ich auch gar nicht hinsehen ohne weiteres.... daher kann ich dazu nix sagen. Aber musstest du nicht nach 1 woche und dann nochmal so nach 3 oder 4 zur Kontrolle zum FA?

    Nein, ich habe ja auch nie behauptet, dass mir das was ausgemacht hat. Wie gesagt, das war jetzt meine fünfte OP, von daher weiß ich, wie das vonstatten geht. Ich war nur relativ wütend auf die Verantwortlichen im Krankenhaus, weil man mir ja schließlich hätte sagen können, dass ich ganz unten auf dem Plan stehe. Dann hätte ich wenigstens noch länger schlafen können! ;-D Und das ich am Schluss dran war, auf Grund der Viren, die dann locker flockig durch den Raum schwirren, hat mir keiner was gesagt. Keine Ahnung, ob das wirklich der Grund war.


    hmm...also 12 Wochen werde ich sicherlich nicht durchhalten!!! So viel ist mal klar! Nein, im Ernst: natürlich werde ich meinem Körper die Zeit geben, die er braucht. Was bringt es mir, wenn ich dabei Schmerzen hab...


    Ja, ich war gestern bei der Nachuntersuchung, weil ich das Jucken nicht mehr ausgehalten hab. Zu deiner Frage: ich sollte nach 14 Tagen wieder beim Arzt vorstellig werden, somit war ich früher da, als ich musste. Die Ärztin hat mir gesagt, das Jucken sei normal, und kein Wunder, bei den Kratern die ich da hab, und da müsse ich jetzt einfach durch. >HEILUNGSPHASE! Schön nur, dass mir der oprierende Arzt was von drei Tagen Schmerz gesagt hat.... Gegen die Schmerzen beim morgendlichen Toilettengang hab ich jetzt Xylocaingel (Anästhetikum für Schleimhäiute) bekommen. Habs heute Morgen ausprobiert, aber wahrscheinlich war ich zu sparsam....ihr könnt euch denken, was ich damit sagen will... ;-) es war wieder mal die Hölle auf Erden....


    Liebe Grüße *:)

    Also 3 Tage ist echt etwas kurz... vor allem anal. Da hab ich hier schon mehrfach von bis zu 10 Tagen Blutungen gelesen und die Schmerzen sind sicher auch nicht besser vorher... Aber das Zeug ist gut, nur richtig dick verwenden und natürlich ein paar Minütchen warten ;o)


    Die 12 Wochen waren bei mir einfach nötig, denn so wie deine Krater wohl sind hatte ich sie in der Scheide... autsch


    Nach 6 Wochen haben wir es versucht weil mein Doc meinte "das ist alles gut verheilt"... tja pustekuchen, da hab ich echt nur geheult obwohl mein Schatz supervorsichtig war... und dann tats auch wieder ne Woche richtig weh.. naja und dann hab ich lieber nochmal über nen Monat gewartet... das wollte ich nicht nochmal haben.