• Eure Erfahrungen mit Veregen

    Hallo Leute, ich wollte euch mal fragen, welche Erfahrungen ihr mit der Creme Veregen gemacht habt? Ist die Behandlung schmerzhaft :-( ? Gab es Erfolge und wenn ja nach welcher Zeit :)D ? Treten bei der Behandlung Wunden auf? LG an euch *:)
  • 2 Antworten

    Hallo ihr Lieben,


    entschuldigt bitte, wenn ich hier etwas aufgreife, wofür es sicherlich schon einen weiteren Beitrag in diesem Thread gibt, aber ich habe jetzt schon so viele Seiten gelesen, die restlichen 100 schaffe ich nicht mehr haha


    Ich habe vor ca. einem Monat auch die Diagnose FW bekommen, die größten wurden mit dem Kauter entfernt. Die HP-Variante wurde sogar bestimmt (low risk 44 und 55). Nun habe ich noch zwei kleine entdeckt, die ich nun mit Veregen behandeln werde und stelle mich schon mental dadrauf ein, dass noch weitere in den nächsten Wochen und Monaten dazukommen werden. Werde dann über meine Erfahrung berichten.


    Hier ein paar Fragen an die Community:


    1. Trinkt ihr weiter Alkohol? Ich habe jetzt schon öfters gelesen, dass empfohlen wird während der Therapie auf Alkohol zu verzichten, was ich ungern möchte. Ich trinke nur 2-3 die Woche ein Bier oder Glas Wein, aber es entspannt mich und gehört für mich persönlich für einen entspannten Lebensstil dazu (super, wenn das bei euch nicht der Fall ist).


    2. Was ist dieser Grüntee mit Mandelmilch von RM? Warum gerade der? Und was tut ihr noch so, um euer Immunystem zu stärken?


    3. Gibt es hier Leute, die schon länger, also mehrere Jahre, FW frei sind?


    4. Wie geht ihr mit der Angst um? Ich habe viel zu viel im Internet recherchiert und man hört und liest so viele unterschiedliche Meinungen. Wie lange darf/sollte man keinen Geschlechtsverkehr mehr haben? Wie lange ist man ansteckend? Wird man die Viren überhaupt jemand wieder los? Ich habe schon so viele unterschiedliche Einschätzungen gehört. Am meisten Angst macht mir natürlich das Krebsrisiko,auch wenn es bei den HPV, die ich habe, angeblich nicht erhöht ist. Aus meinem Kopf kriege ich den Gedanken trotzdem nicht.


    Würde mich über eure Gedanken zu den Fragen freuen.

    Hi SoEinKaese ☺️,


    ich versuche mal deine Fragen zu beantworten:


    1. Ich werde versuchen auf Alkohol zu verzichten, ich trinke ab und zu Mal ein Bier, kann aber auch gut ohne auskommen.

    2. Ich trinke die Sorte Grüntee nur weil sie mir am Besten schmeckt 😄 In der Hoffnung, dass mein Körper dadurch zusätzlich von Innen gestärkt wird - Veregen ist ja auch aus Grüntee Extrakt. Ich versuche ausgewogen und gesund zu essen, viel Gemüse/Salat (zum Glück nicht so schwer weil ich fast vegetarisch lebe) und wenig Fertigprodukte. Falls doch Mal ein Döner oder Süßigkeiten dazukommen ist das für mich aber auch kein Weltuntergang 😅 Zudem mache ich 4-5x Sport die Woche, versuche viel Spazieren/raus zu gehen und mir nicht zu viel Stress zu machen...das klappt aufgrund der Klausuren aber eher semi-Gut. 😅🙄


    3. Ich hoffe ich muss nicht so lang dagegen kämpfen 😬


    4. Anfangs hatte ich vor allem vor der gesellschaftlichen Reaktion Angst, dass mich andere Menschen für eklig halten könnten oder mich Niemand mehr “haben will”...inzwischen graut es mir zwar vor dem Moment, in dem ich einem neuen Partner davon erzählen muss, aber das liegt vermutlich noch weit in der Zukunft. Erstmal werde ich mich nur um mich selbst kümmern. 😊 Natürlich bleibt die Angst im Hinterkopf, dass man es nie los werden wird aber ich versuche positiv zu denken, die FW, die ich habe zu bekämpfen und nicht den Teufel an die Wand zu malen. Eigentlich sind es nur Warzen, halt an einer doofen Stelle 🙈 Und klar ist es doof, genau zu denjenigen zu gehören, bei denen die Impfung (Gardasil) wohl nicht angeschlagen hat und bei dem das Immunsystem schlecht genug war, um die FW “hervor zulassen”, aber ändern kann ich es nun eh nicht mehr, also muss man sich auch nicht 24/7 Gedanken drüber machen. Bis zu der Einstellung hat es bei mir aber auch ne gute Woche gebraucht, gib dir Zeit die Diagnose zu akzeptieren und verurteile dich nicht selbst, wenn es länger dauert 😊

    ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen 🤗

    Oh tausend Dank, Zopfi, es fühlt sich schon so viel besser an, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Du scheinst ja sehr diszipliniert zu sein, dass schaffe ich glaube ich nicht haha. Sport und grüner Tee sind kein Problem, aber Alkohohl und Süßigkeiten (alles in Maßen bei mir allerdings, ich bin schon zu alt für Saufgelage haha) kann ich mir glaube ich nicht verkneifen.


    Ja...ich bin auch sehr verunsichert. Ich bin eigentlich seit fünf Jahren in einer festen Partnerschaft, allerdings können wir uns wegen Corona gerade nicht sehen (er lebt im Ausland) und nun habe ich hier jemanden vor Ort kennen gelernt...Wenn sich was daraus entwickeln würde, müsste ich es ihm ja sagen. Aber wie gesagt, ich habe von mehreren Ärzten und online so viele unterschiedliche Sachen gehört. Der Hautarzt meinte 3 Monate kein Sex, danach kein Problem. Frauenärztin meine sofort, aber mit Verhütung. Online hab ich alles zwischen 6 Monate und zwei Jahre gelesen. Ich gehöre auch eher zu der übervorsichtigen Fraktion (weshalb es ja schon eher amüsant ist, dass ich die Dinger überhaupt bekommen hab) und bin daher extrem verunsichert. Auch liest man zwischen irgendwann gehen die Viren weg bis zu man ist für immer und den Rest des Lebens ansteckend alles.


    Aber ich freue mich für dich, dass du das alles so gut im Griff zu haben scheinst. Ich fange heute Abend mit Veregen an. Momentan hab ich ja nur noch eine mini winzig kleine. Mal schauen, ob dann neue zum Vorschein kommen wie bei den anderen auch.


    Ich hoffe wir schaffen das...Danke für deinen Support auf jeden Fall :-) Viele liebe Grüße

    • Neu

    Hallo zusammen,


    Ich bin nun in der 12. Woche mit Veregen und gehöre vermutlich zu denen, wo es nicht anschlägt. Ich hatte von Anfang an die volle Bandbreite an Nebenwirkungen (Rücken und Kopfschmerzen, trockene Augen, extreme Entzündungen sodass ich an manchen Tagen kaum laufen konnte, schlimmster Juckreiz ever!!) Ich habe auch in den letzten 3 Monaten keine Nacht mehr durchgeschlafen, sodass ich mittlerweile nervlich auch am Ende bin. Am Anfang hatte ich eine Fw, die aus dem Po rauswuchs (ca 1cm lang) und drumherum so 8 bis 10 kleine. Dann sind während der Behandlung zwar auch welche abgefallen aber insgesamt hat es sich wesentlich mehr ausgebreitet, sodass ich jetzt den kompletten Schließmuskel voll mit Hahnenkammartigen Gebilden habe, um den Po sind sie zu größeren ca 0,5cm Gebilden gewachsen. Außerdem sind noch welche im Scheideneingang hinzu gekommen, die überhaupt nicht auf Veregen reagieren sowie auf den großen Schamlippen (die hab ich erst vor 2 Wochen entdeckt).

    Da insbesondere die innenliegenden FW überhaupt nicht ansprechen, werde ich mich einer OP unterziehen (mit dem Wissen, dass da auch Rezidive kommen können). Da ich auch noch andere Erkrankungen habe (Endometriose, Psyche), vermute ich da mein schlechtes Immunsystem, was nicht in die Gänge kam. Und die Heilungsrate bei Veregen beträgt ja eh nur 59% also wundert mich mein Verlauf nicht wirklich :-\

    • Neu
    Cadavre-exquis schrieb:

    Hallo zusammen,


    Ich bin nun in der 12. Woche mit Veregen und gehöre vermutlich zu denen, wo es nicht anschlägt. Ich hatte von Anfang an die volle Bandbreite an Nebenwirkungen (Rücken und Kopfschmerzen, trockene Augen, extreme Entzündungen sodass ich an manchen Tagen kaum laufen konnte, schlimmster Juckreiz ever!!) Ich habe auch in den letzten 3 Monaten keine Nacht mehr durchgeschlafen, sodass ich mittlerweile nervlich auch am Ende bin. Am Anfang hatte ich eine Fw, die aus dem Po rauswuchs (ca 1cm lang) und drumherum so 8 bis 10 kleine. Dann sind während der Behandlung zwar auch welche abgefallen aber insgesamt hat es sich wesentlich mehr ausgebreitet, sodass ich jetzt den kompletten Schließmuskel voll mit Hahnenkammartigen Gebilden habe, um den Po sind sie zu größeren ca 0,5cm Gebilden gewachsen. Außerdem sind noch welche im Scheideneingang hinzu gekommen, die überhaupt nicht auf Veregen reagieren sowie auf den großen Schamlippen (die hab ich erst vor 2 Wochen entdeckt).

    Da insbesondere die innenliegenden FW überhaupt nicht ansprechen, werde ich mich einer OP unterziehen (mit dem Wissen, dass da auch Rezidive kommen können). Da ich auch noch andere Erkrankungen habe (Endometriose, Psyche), vermute ich da mein schlechtes Immunsystem, was nicht in die Gänge kam. Und die Heilungsrate bei Veregen beträgt ja eh nur 59% also wundert mich mein Verlauf nicht wirklich :-\

    Hört sich schon so an, als ob es anschlägt, da ja auch schon ein paar abgefallen sind... bei mir waren "damals" ein paar auch sehr hartnäckig, gerade die die ich vom Anfang an hatte.


    Ich habe oft das Gefühl, dass diejenigen, bei denen Veregen nicht hilft, oft mit Aldara weiter kommen und umgekehrt, aber es gibt Menschen die alles ausprobiert haben und dann ganz eigene Wege gegangen sind, teilweise auch mit Erfolg. Menschern sind halt unterschiedlich und reagieren auch unterschiedlich...


    Bei mir gab es welche, die wirklich erst zur 16 Wochen verschwunden sind und bei mir waren die Biester kleiner. Ich schätze, der Virus hat sich bei Dir einfach schon arg verbreitet, so dass 16 Wochen Behandlung evtl. nicht mehr reichen werden, aber auch hier kann es sein, dass du wie bei manchen anderen, plötzlich keine mehr findest. Es gab sogar schon viele, die Aldara/Veregen abgesetzt hatten und dann nach paar Tagen nichts mehr an sich finden konnten.


    Da man Veregen aber "eigentlich" nicht länger verwenden darf als 16 Wochen, wird Dir evtl. wirklich nur eine OP helfen, oder aber du versuchst es noch mal mit etwas anderem.


    Ich konnte äußerlich "eigentlich" alles mit Veregen loswerden, hatte aber leider auch intraanal welche und dadurch trug es sich hier immer wieder nach draußen... so kam es, dass ich Vaginal alles losgeworden bin und um/im Afterbereich leider trotz immer wieder abfallenden Kondylomen, nur mit einer OP weiter kam. Sprich Vaginal hatte ich Erfolg und im Afterbereich durch die innerliche Geschichte leider nur mäßig, aber mit einer OP dann letztlich auch hier Erfolg.


    Ich denke, eine Behandlungsphase vor einer OP kann schon viel ausmachen, was Rezidive angeht, auch wenn es hier natürlich keine Garantie gibt, zumindest würde ich an deiner Stelle eine OP erst für den Zeitraum nach der 16. Behandlungswoche mit Veregen ansetzen. Die "meisten" (natürlich nicht alle), die negative Berichte von OP`s schreiben, haben vorher nicht lange mit Cremes behandelt.


    Ich drück Dir die Daumen, dass du die Biester bald loswirst.


    Ich habe mich übrigens jetzt auch nachträglich impfen lassen, da mein Arzt meint, dass es durchaus nachträglich hilft und auch meine Proktologin vertritt diese Meinung.

    • Neu

    liebe moon84,


    Danke für deine Antwort. Ich bin tatsächlich auch gerade dabei, deinen Thread zu lesen. Ja wegen der intraanalen fw werde ich vermutlich auch nicht um eine OP herum kommen. Die Impfung steht bei mir auch auf den Plan. Hattest du nach der OP Rezidive? Welche Methode wurde verwendet?

    Ich würde theoretisch mit Veregen weiter cremen nur leider ist meine Haut mittlerweile so hinüber, dass es einfach nicht mehr zum aushalten ist. Ich musste schon oft Pausen machen und bereits nach einem halben Tag habe ich eine richtig heftige Entzündung und es nässt so sehr dass ich mir schon eine Binde in den Slip legen muss. Da fw ja auch sehr stressanfällig sind und die Psyche sowie das Immunsystem eine große Rolle spielen, pausiere ich jetzt erstmal um wieder zu Kräften zu kommen. Ich denke, dass es für die Heilung auch hinderlich ist, wenn man kaum noch schlafen kann und unter der Creme zu sehr leidet.

    • Neu
    Cadavre-exquis schrieb:

    liebe moon84,


    Danke für deine Antwort. Ich bin tatsächlich auch gerade dabei, deinen Thread zu lesen. Ja wegen der intraanalen fw werde ich vermutlich auch nicht um eine OP herum kommen. Die Impfung steht bei mir auch auf den Plan. Hattest du nach der OP Rezidive? Welche Methode wurde verwendet?

    Ich würde theoretisch mit Veregen weiter cremen nur leider ist meine Haut mittlerweile so hinüber, dass es einfach nicht mehr zum aushalten ist. Ich musste schon oft Pausen machen und bereits nach einem halben Tag habe ich eine richtig heftige Entzündung und es nässt so sehr dass ich mir schon eine Binde in den Slip legen muss. Da fw ja auch sehr stressanfällig sind und die Psyche sowie das Immunsystem eine große Rolle spielen, pausiere ich jetzt erstmal um wieder zu Kräften zu kommen. Ich denke, dass es für die Heilung auch hinderlich ist, wenn man kaum noch schlafen kann und unter der Creme zu sehr leidet.

    Nein, ich hatte keine Rezidive und denke, dass liegt auch mit daran, dass ich so lange vor der OP mit Veregen behandelt hatte und das meiste dadurch ja auch weggegangen ist.


    Abgetragen wurden die mit einem elektrischen Kauter, dabei wurde sehr großflächig vorgegangen, sogar an Stellen, wo eigentlich keine mehr waren... ich denke, wegen der Narben durch die gelösten Kondylome wurde hier auf Nummer sicher gegangen und an den Stellen kamen ja vorher auch immer wieder welche nach, weshalb auch gut möglich ist, dass da sonst noch was gekommen wäre, auch wenn es kurz vor der OP äußerlich alles gut aussah (hatte ca. 1-2 Wochen vorher kein Veregen mehr angewendet und vieles schien zu verschwinden, bis auf die innerlichen).


    Viele haben danach wohl große Schmerzen, aber ich hatte überhaupt nichts gespürt, hätte ich nicht mit einem Spiegel nachgeguckt, hätte ich nicht geglaubt/gewusst, dass äußerlich überhaupt etwas gemacht wurde und da waren richtige Krater, welche man jetzt aber nicht mehr sieht, selbst die Narben davon sind fast komplett verschwunden bei mir.


    Nach der OP hatte ich zwar etwas Angst, dass wieder etwas nachkommen könnte, aber war auch so froh, denn ich fühlte mich äußerlich wie innerlich erstmal komplett befreit und das hat sicher auch geholfen, dass es keine Rezidive gab.


    Pausen hatte ich bei Veregen zwischendurch auch eingesetzt, aber bei mir war nichts entzündet, nur der Juckreiz hatte mich fast wahnsinnig gemacht. Machen übrigens viele dabei mal Pausen, weil es Stellenweise echt heavy ist, wie der Körper darauf reagieren kann.

    • Neu

    Ich hatte immer einen Tag Pause zwischendrin.

    Teilweise habe ich auch mal 4 Tage ausgesetzt wenn es gar nicht mehr ging.

    Bleib dran, es lohnt sich. Evtl kommst du auch um eine OP intraanal herum wenn du weitermachst.

    • Neu

    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe nächste Woche einen Termin für eine OP Besprechung, daher hab ich die Salbe gestern auch erstmal abgesetzt, um einen Überblick zu bekommen. Deine Schilderungen beruhigen mich auch sehr, da das dann auch mit elektrokauter gemacht werden soll und ich hab da schon schlimme berichte darüber gelesen.


    Ja der Juckreiz ist so heftig, ich hab auch schon Unmengen Lidocain Salbe verbraucht, um überhaupt schlafen zu können. Du scheinst wohk eine etwas weniger empfindliche Haut zu haben. Ich hatte das Problem, dass ich nach ein paar Tagen ganz dolle Verkrustungen hatte und die musste ich jedes mal mit Sitzbad einweichen und danach waren ganz viele offene und blutige Krater. Allerdings hatte ich trotzdem noch daneben und gegenüber condylome, sodass da genau bei dem Krater wieder neue condylome entstanden sind. Ich hab das Gefühl, dass ich mich immer wieder selbst damit angesteckt habe.

    Wie hast du deine Wunden nach der OP versorgt? Muss ich mich irgendwie vorbereiten?

    • Neu
    StiegLarsson schrieb:

    Ich hatte immer einen Tag Pause zwischendrin.

    Teilweise habe ich auch mal 4 Tage ausgesetzt wenn es gar nicht mehr ging.

    Bleib dran, es lohnt sich. Evtl kommst du auch um eine OP intraanal herum wenn du weitermachst.

    Intraanal hat sich trotz großzügiger Verwendung der Salbe mittels Spritze überhaupt nix getan, im Gegenteil es ist noch viel mehr geworden und ich hab dadurch massive Probleme beim Stuhlgang.

    • Neu

    Oh, das tut mir Leid.

    Ich hoffe, das es dir bald besser geht. Eine OP (bei mir mit Laser, 2x) war wirklich keine schöne Sache, die Tage danach waren ein Erlebnis, das ich so nicht mehr brauche.

    • Neu
    StiegLarsson schrieb:

    Oh, das tut mir Leid.

    Ich hoffe, das es dir bald besser geht. Eine OP (bei mir mit Laser, 2x) war wirklich keine schöne Sache, die Tage danach waren ein Erlebnis, das ich so nicht mehr brauche.

    Ja ich kann mir vorstellen, dass das kein Zuckerschlecken wird. Aber ich bin da hart im Nehmen. Ist nicht meine erste OP und der Arzt hat gleich zu Beginn der Diagnose gesagt, dass die intraanalen vermutlich trotzdem operiert werden müssen.

    • Neu
    Cadavre-exquis schrieb:

    Ja der Juckreiz ist so heftig, ich hab auch schon Unmengen Lidocain Salbe verbraucht, um überhaupt schlafen zu können. Du scheinst wohk eine etwas weniger empfindliche Haut zu haben. Ich hatte das Problem, dass ich nach ein paar Tagen ganz dolle Verkrustungen hatte und die musste ich jedes mal mit Sitzbad einweichen und danach waren ganz viele offene und blutige Krater. Allerdings hatte ich trotzdem noch daneben und gegenüber condylome, sodass da genau bei dem Krater wieder neue condylome entstanden sind. Ich hab das Gefühl, dass ich mich immer wieder selbst damit angesteckt habe.

    Wie hast du deine Wunden nach der OP versorgt? Muss ich mich irgendwie vorbereiten?

    Ich persönlich musste mich nicht großartig vorbereiten. Die Wunden nach der OP musste ich nur recht häufig -mit klaren Wasser- vorsichtig abduschen, am Anfang noch immer mit Kompressen abdecken und irgendwann reichte dann nur noch das Abduschen.


    Wie gesagt, bei mir tat es nicht weh, andere schreiben da stellenweise wieder ganze andere Dinge. Ich denke, dass ist auch von Person zu Person einfach unterschiedlich. Aussehen tut das direkt nach der OP aber schon recht creepy, da echt viel -zumindest bei mir- entfernt wurde/wird, aber wenn es auch nur halb so verlaufen sollte, wie es eben bei mir der Fall war, dann verheilen die Wunden recht gut und man sieht mit der Zeit kaum noch etwas davon (minimale Narben, bei denen man schon echt genau hinschauen muss, um die überhaupt zu sehen).


    Ich drücke Dir die Daumen, für die OP und das keine Schläfer danach auftauchen @:)

    • Neu

    Auch von mir gedrückte Daumen :-) Veregen hatte bei mir auch nichts gebracht. Ich habe mich für die OP-Methode enschieden und hatte nie Rezidive. Warte immer noch gespannt drauf (nun ist es schon bald ein Jahr her, dass die FW diagnostiziert wurden).


    Ich kann nur sagen, dass ich mir mittlerweile gar keinen Kopf mehr um die Sache mache, auch wenn sie wiederkommen. Die Diagnose ist erstmal ein „Schock", aber man gewöhnt sich dran, ist ja, wie so oft gesagt, nichts Schlimmes.


    In jedem Fall kann ich auch noch empfehlen, wenn denn die finanziellen Mittel da sind, sich gegen Gardasil 9 impfen zu lassen. Es ist nicht bewiesen, dass die Impfung auch etwas nach der Infektion bringt, aber wie gesagt, ich hatte bisher keinen einzigen Rückfall (toi toi toi), kann aber natürlich nicht medizinisch belegen, dass es an der Impfung liegt.


    Alles Gute für dich. Es kommen auch wieder bessere Zeiten :-)

    • Neu

    Mittlerweile gibt es sogar Studien, aber auch viele Patientenberichte, die eben eine nachträgliche Impfung gegen Feigwarzen als Hilfreich bestätigten, auch gut informierte Ärzte bestätigen mittlerweile, dass die Impfung nachträglich vor den Biestern hilft, zwar kein 100%tiger Schutz, aber wesentlich weniger Personen unter den geimpften bekamen Rezidive.


    Bei mir bestätigten sogar zwei Ärzte (Frauenarzt und Proktologin), dass eine nachträgliche Impfung etwas bringen würde, mein Frauenarzt meinte sogar, dass mit einer Impfung sogar bereits vorhandene Kondylome verschwinden könnten, nur das sich das eben erst frühestens nach 6 Monate zeigen würde..... aber wer will schon so lange warten, die Zeit bis zur letzten Impfung dauert ja bereits schon sehr lange.


    Meine Proktologin war allerdings der Meinung, dass man vorhandene Warzen schon noch behandeln müsse, aber die Impfung dann danach ihr übriges tun würde, damit man zukünftig frei bleiben würde.... aber auch sie, die eher skeptischer Natur ist, bestätigte, dass eine Impfung nachträglich eben doch hilft, was zukünftige Ausbrüche angeht. ;-)


    Es gibt aber auch Menschen, die mehrere Jahre damit gekämpft haben, alles ausprobiert hatten und nach der Impfung ca. 1 -1,5 Jahre später plötzlich frei davon waren. Das alles spricht doch für sich, sicher gibt es immer auch mal Menschen, wo das nicht helfen könnte, aber ich denke, dass ist eher ein kleiner Prozenteil ;-)


    https://www.gesundheitsstadt-b…erte-frauen-sinnvoll-631/