Hallo!


    Ich bin durch zufall auf dieses forum gestossen, hab mich nun schon etwas belesen, aber trotzdem ist mir etwas unklar:


    Kann ich, wenn ich nur den virus in mir habe, auch andere anstecken? Auch wenn ich selbst (noch) keine feigwarzen sehe????


    es würde mir sehr weiterhelfen, wenn mir jemand die frage beantworten kann!!!!

    Erfahrungsbericht und ein paar Tipps

    Hallo in die Runde!


    Vor einigen Monaten wurde ich (Mann) beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die wohl nichts von ihrer Trägerschaft des HPV-Virus wusste oder wissen wollte, mit dem Virus infiziert, woraufhin an meinem Penis unter der Vorhaut und am Penisschaft wie auch an der Peniswurzel einige der Warzen entstanden.


    In der Zwischenzeit habe ich hier mal einige mehr oder weniger angsterfüllte, mal einige vor Verantwortungslosigkeit strotzende, mal einige meiner Ansicht nach haarsträubende "Alternativbehandlungen" gelesen, die ich auch mal probiert habe. Daher ein (hoffentlich) möglichst kurz und prägnant gefasster Erfahrungsbericht:


    - ich habe die betroffenen Stellen erfolgreich mit Aldara behandelt.


    - bei der Behandlung rate ich dringend zur im Beipackzettel genannten Verwendungsart. Das Motto "mehr bringt mehr" erreicht nur unangenehme Folgen: Aldara stimuliert das körpereigene Immunsystem und erzeugt eine entzündungsartige Reaktion. Durch zu starkes und häufiges Auftragen entstanden Eiterungen und erhebliche Schwellungen des Penis. Also: einfach die empfohlene Auftragungshäufigkeit einhalten und nach der empfohlenen Dauer Waschen.


    - Ein etwas großräumigerer Auftrag von Aldara um die Warze herum ist zu empfehlen, da auch die um die Warze herum liegenden Bereiche mit dem Virus in Kontakt gekommen sein können.


    - dazu habe ich alles unternommen, um mein Immunsystem zu stärken: gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, weniger Streß


    - irgendwo in diesem Forum wurde als "Alternativbehandlung" Teebaumöl empfohlen. Naja, es soll ja auch Leute geben, die mit Kräutertee verhüten ... Kurz zur Erläuterung der Funktionsweise des HPV-Virus: die Virenvermehrung findet INNERHALB der Zellen des bestehenden Warzengewebes statt. Oberflächlich mag die antivirale Wirkung von Teebaumöl greifen, nicht jedoch intrazellulär, also innerhalb von Zellen. Mein Tipp daher: Lasst es!!! Teebaumöl unverdünnt trocknet bei täglich dreimaligem Auftragen die Haut aus, führt zu Hautreizungen und zur Entstehung schorfartiger Hautablösungen wie im Fall einer Wundheilung, was gerade im Genitalbereich sehr unangenehm werden kann.


    - untersucht und beobachtet Eure Genitalien aufmerksam. Die Schambehaarung wegzurasieren oder zu kürzen ist dabei hilfreich. Frauen sind hier aufgrund der Anatomie klar im Nachteil. Ein Befall mit den Warzen kann vorliegen, ohne das dieser bemerkt wird, wodurch eine Infektion des Geschlechtspartners unbemerkt erfolgen kann.


    - Wenn Ihr Euch und Eure Partner auf der sicheren Seite wissen wollt, vermeidet während einer mehrmonatigen Quarantäne Geschlechtsverkehr. Das ist vielleicht unangenehm, aber zu schaffen. Schließlich geht es ja auch darum, eine weitere Ausbreitung dieses Übels zu verhindern. Natürlich kann das jeder halten, wie er will. Als sexuell eher aktiver Mann habe ich mich jetzt 3 Monate enthalten und werde das auch noch für weitere 3 Monate durchziehen, um mich selbst und meine neue Freundin abzusichern.


    - Beweist Verantwortungsbewusstsein. Ihr seid Träger einer infektiösen Erkrankung. Diese aus reiner Triebhaftigkeit WISSENTLICH an Ahnungslose weiterzugeben, weil man sich unter Umständen schon so lange hat enthalten müssen, ist total asozial. Auch Kondome sind kein verlässlicher Schutz.


    - Die Tatsache, dass Warzen auch an meiner Peniswurzel entstanden, macht deutlich, dass auch Kondome nicht unbedingt schützen. Trotz eher großen Maßes des Penis (20cm lang) wurde die Peniswurzel offenbar von den betroffenen Partien der Vagina berührt oder durch das "virenbelastete" Vaginalsekret benetzt. Dies kann auch bei Geschlechtsverkehr MIT Kondom passieren. Also macht Euch bitte nichts vor oder redet Euch nichts schön, so unangenehm das ganze Thema auch sein mag.


    Zieht die Behandlung "einfach" durch. Seid tapfer und reisst Euch in schwachen Momenten am Riemen. Das Übel ist bekämpf- und besiegbar. Holt Euch kompetenten Rat beim Arzt. Hier sind ja im Grunde nur Betroffene, die sehr unterschiedlich mit dem Problem umgehen. So, ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag ein paar "Neulingen im Club" helfen konnte.


    Gruß aus Köln und Kopf hoch!

    Kopfhoch,

    deine Ratschläge hören sich ja gut an. Aber wie schafft ihr das

    6 Monate oder Sex... Wow...


    Bei mir und meinem Freund wurden vor 3 Wochen Feigwarzen festgestellt, er nimmt Aldara (mit sichtlichem Erfolg) und ich werde in 2 Wocher gelasert, weil bei mir alles in der Scheide total übersät ist.


    Seit wir das wissen mit den Warzen, haben wir auf Sex verzichtet, aber ich muss ehrlich sagen, dass uns das echt total runterzieht. Wir reden uns immer ein, dass wir das schon noch aushalten, aber woher weiß man denn, wann es vorüber ist?? Das kann man doch nie genau sagen, oder?


    Woran macht ihr beide das bei euch fest?


    Schöne Grüße,


    Veri

    @ Veri-24

    Naja, es sagt ja auch niemand, dass es leicht ist. Aber irgendwie muss man halt diesen Kreislauf aus Infektion-Heilung-gegenseitige Re-Infektion usw. durchbrechen. Und das geht logischerweise am besten, wenn beide konsequent bleiben. Und Hand aufs Herz: Single-Zeiten ohne Sex hat doch jeder schon mal erlebt. Da wird man doch die paar Monate auch rumkriegen, oder? Man kann sich ja auch auf andere Weise zeigen, dass man sich nahe ist. Euch beiden alles Beste!

    Frage / Vergleich

    Hallo nochmal in die Runde. Mein heutiger Hautarztbesuch hat ergeben, dass ich symptomfrei bin und mich wieder des Lebens freuen darf. Ich hoffe, dass dies auch so bleibt. Dennoch habe ich mich jetzt in der letzten Zeit so intensiv mit dem Thema befasst, dass ich eine Frage an die Betroffenen habe, die sich hier an der Diskussion beteiligen. Mich persönlich würde es sehr interessieren, ob sich aufgrund der Lebensgewohnheiten und -bedingungen bestimmte Muster erkennen lassen, bei denen eine erhöhte Ausbruchsquote von Feigwarzen auftritt. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr Euch an einer Art Vergleich beteiligen würdet, bei dem einfach mal ein paar Eckpunkte festgehalten werden, die eventuell einen Einfluss haben könnten. Ich stelle einfach mal folgende "Checkliste" auf. Es wäre mal interessant, ob sich dabei eine sonstwie geartete Regelmäßigkeit aufstellen lässt:


    Geschlecht: männlich


    Alter: 31 Jahre


    Blutgruppe: Null, Rh pos.


    Alkohol: mäßig


    Rauchen: Nichtraucher bis Gelegenheitsraucher


    Ernährung: Fleisch (kein Vegetarier), Obst, Gemüse, gesund


    Schlaf: regelmäßig 8-9 Std./Tag, in der Zeit vor der Erkrankung deutlich weniger und mehr Streß


    Bewegung: Leistungssportler, in der Zeit vor der Erkrankung intensive Trainingsphase


    Geschlechtspartner: in den 4-5 Monaten vor der Erkrankung öfter wechselnde Partner


    Allg. Gesundheitszustand: geringe Anfälligkeit gegenüber Infektionen, selten Hautpilz (nicht genital)


    Allergien: keine


    Wie sieht es mit diesen Kategorien bei Euch aus? Ich frage jetzt nur mal rein interessehalber, weil ich gern wissen welche Umstände das Entstehen von Warzen begünstigen könnten. Die Durchseuchung in der Bevölkerung mti dem verantwortlichen Virus ist ja schon sehr hoch, auch wenn offenbar die Mehrzahl der Virusträger ohne Beschwerden bleiben. Ich würde mich freuen, wenn Ihr etwas dazu schreiben könntet.


    beste Grüße aus Köln

    Ich habe auch mal ne Frage.


    Ich bin in der 22.Woche schwanger und habe seit einigen Wochen ein stechen an den Schamlippen. Meist an der kleinen rechten, die bei mir allerdings sehr verschrumpelt und lappig ist.


    Nachdem ich bei meinem Pap-Test Pap II hatte bin ich ein bisschen in Angst wegen des HP-Virus verfallen. Heute wollte ich dann mal die schmerzende Stelle untersuchen und von dem großen Lappen der sich kleine Labia nennt gehen zwei kleine Läppchen weg. Können das Feigwarzen sein? Oder gehört das eher zur Labia (hab da vorher nie aufgepasst).


    Sind Feigwarzen für gewöhnlich hart? Oder einfach nur loses Gewebe???

    Ich habe seit 1Jahr eine Feigwarze am Penis. Die Behandlung beim Arzt brachte wenig(bestreichen mit einer Lösung). Vorheriges Aldara behandeln war erfolglos da mir der Umgang mit Aldara nicht richtig erklärt wurde. Nun habe ich aber Angst vor einer OP (abschaben). Kann mir jemand sagen ob man eine 1jährige Feigwarze auch mit Aldara wegbekommt? Mein Arzt wollte mir Aldara nicht verschreiben da er meinte es bringe nichts.Ic h denke mal das der Grund eher "einsparung" war... Bitte um eine Antwort wenn jemand weiß ob man eine 1 Jahr alte FW wegbekommt wenn man sie mit Aldara behandelt. Danke...

    ALDARA

    Ich habe seit 1Jahr eine Feigwarze am Penis. Die Behandlung beim Arzt brachte wenig(bestreichen mit einer Lösung). Vorheriges Aldara behandeln war erfolglos da mir der Umgang mit Aldara nicht richtig erklärt wurde. Nun habe ich aber Angst vor einer OP (abschaben). Kann mir jemand sagen ob man eine 1jährige Feigwarze auch mit Aldara wegbekommt? Mein Arzt wollte mir Aldara nicht verschreiben da er meinte es bringe nichts.Ic h denke mal das der Grund eher "einsparung" war... Bitte um eine Antwort wenn jemand weiß ob man eine 1 Jahr alte FW wegbekommt wenn man sie mit Aldara behandelt. Danke...

    woher weiss ich, dass es FW sind?

    Ich hab da jetzt schon echt viel darüber gelesen, und wies der teufel will hab ich vor ca. einem monat an meiner rechten äüßeren schamlippe, eher beim damm als bei der klitoris 3 kleine sagen wir mal "pickelchen" entdeckt. momentan kommt noch eins dazu. es ist aber nicht wie ein richtiger pickel, sondern mehr ein knubbel, wie mückenstich, nur eben auch nicht rot sondern ganz normal gefärbt. würde man garnicht so sehen, man fühlt es nur.


    sind das FW?


    ich will das auf gar keinen fall haben