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    HPV - HNO-Arzt aufsuchen?

    Guten Tag, nach einiger Recherche habe ich mich mit dem HPV Infekt befasst.

    Da ich (leider) auch zwanglosen Geschlechtsverkehr mit einer relativ aktiven Frau hatte und dabei auch den oralen Verkehr ausgeübt habe (vor etwa 2 Jahren), stellen sich mir auch Bedenken, ob ich mir dahingehend auch etwas eingefangen habe.

    Wäre eine Untersuchung beim HNO-Arzt die richtige Anlaufstelle? Da das HPV Virus in bestimmten Fällen hoch Krebserregend ist und den Mund/Rachen Bereich befällt, wollte ich mich dahingehend untersuchen lassen.


    Ist das dahingehend ratsam oder eher die falsche Anlaufstelle? Was könnt ihr mir empfehlen?

  • 9 Antworten
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    Wenn du keinerlei Beschwerden hast macht eine Untersuchung wenig Sinn.

    Low Risk wären machen Warzen - ja das auch oral. Aber das würdest du merken.

    High Risk kann Krebs verursachen - aber kann nur verlässlich nachgewiesen werden wenn es auch Läsionen gibt. Sofern dein Rachen also nichts herzeigt, ist eine gezielte Untersuchung auf HPV nicht nützlich.

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    Nala85 schrieb:

    Wenn du keinerlei Beschwerden hast macht eine Untersuchung wenig Sinn.

    Low Risk wären machen Warzen - ja das auch oral. Aber das würdest du merken.

    High Risk kann Krebs verursachen - aber kann nur verlässlich nachgewiesen werden wenn es auch Läsionen gibt. Sofern dein Rachen also nichts herzeigt, ist eine gezielte Untersuchung auf HPV nicht nützlich.

    Verläuft eine Infektion mit High Risk HPV nicht asymptomatisch? Jedenfalls bis hin zu den ersten Krebsanzeichen?


    Ich war vor ca 1-2 Monaten schon beim HNO Arzt aufgrund einer leichten bakteriellen Infektion im Rachen/Hals, jedoch außerhalb dessen nichts erwähnenswertes. Mir wurden nur Antibiotika und eine Gurgelmischung empfohlen. Wenn wahrscheinlich etwas in Richtung HPV gegangen wäre, dann hätte der HNO Arzt das sehr wahrscheinlich von einer bakteriellen Infektion differenzieren und eine Diagnose stellen können, oder?

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    Zitat

    Verläuft eine Infektion mit High Risk HPV nicht asymptomatisch?

    Ja die Infektion an sich macht keine Symptome und gegen die kann man auch nichts machen - selbst wenn sie feststellbar wäre. Bei HPV ist es wie bei Herpes - man kann es tragen ohne je Symptome zu bekommen. Bekämpfen/Loswerden kann man es aber nicht.


    Zitat

    Welche Beschwerden sind es denn, die du meinst?

    Feigwarzen oder Krebsvorstufen würde man sehen und später auch spüren.

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    So, da ich mir unsicher war, habe ich einige Bilder von meiner Rachenwand gemacht.

    Sehen diese erröteten Erhebungen wie Feigwarzen aus?? Mir als Laie würde das so vorkommen, doch was meint ihr?


    Habe einen halben Dutzend hochauflösende Bilder meiner Rachenwand gemacht. Könnte unappetitlich aussehen (Warnung):




    Jedoch sieht es so schon etwas länger da aus und weder Zahnarzt, noch HNO Arzt welche ich beide aus anderen Gründen vor 2 Monaten gesehen habe, haben diese Erscheinungen angesprochen. Weder auch ein weiterer Arzt der mir Antibiotika und solches wegen einer Erkältung und leichten bakteriellen Entzündung im Hals verschrieben hat.

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    Nala85 schrieb:

    Wieso bist du so auf HPV fixiert? Das kommt oral übertragen total selten vor. Warum nicht Herpes, Chlamydien, Syphillis?

    Kann es sein dass du dich da eher grad reinsteigerst?


    Ich muss zugeben, dass ich teilweise einer Panikmache im Internet bezüglich des Themas verfallen bin. Jedoch angesichts meines Geschlechtsverkehrs mit einer sehr sexuell aktiven Dame und dem Fakt, dass dieser HPV Infekt relativ breit verbreitet ist, bringt mich halt hier zu meinen Fragen.


    Daher stammen meine Fragen. Jedoch wäre ich auch an einer Beurteilung der Bilder interessiert, da ich nicht umbedingt zum Arzt rennen will, wenn ich mich wirklich einfach nur da rein steiger.