@ Phoenix,

    also PAP IVa heißt, dass eine Zellveränderung vorliegt - es sagt aber nichts darüber aus ob es sich um etwas gutartiges oder bösartiges handelt. PAPIVa kann ganz von allein wieder verschwinden oder auch schlimmer werden.


    Such Dir einen guten Zytologen und lass eine Gewebeprobe entnehmen ( tut nicht weh und ist nicht viel mehr als ein Abstrich ). Darüber kann dann bestimmt werden um was es sich handelt, ob HPV vorliegt und welches Risiko besteht ( wenn es denn eins gibt ). Das erspart Dir unangenehme Wartezeit auf den nächsten Abstrich und sagt Dir genau ob eine Koni nötig ist oder nicht und beruhigt vor allem auch ganz schnell die Nerven !


    Viel Glück !

    Phoenix,

    wenn du einen Beitrag schreiben möchtest, dann mußt Du ihn in das große Schreibfeld, ganz weit unten auf der Seite, eingeben.


    Du hast Deine Antwort stattdessen an die Moderation geschickt ;-) na, nun weißt Du ja schon, wie DAS funktioniert :-)


    Versuch es halt nochmal!

    hallo zusammen,


    muss mich hier mal einklinken, sicher heisst papIVa, dasss eine zellveränderung vorliegt, allerdings schon eine etwas gravierendere zellveränderung, bei der die chance, dass sie sich von alleine zurückblidet, doch eher gering ist. jede pap-stufe sieht gewisse handlungen vor, und während bei papIIId noch abgewartet werden kann, ist bei IVa doch eher handlungsbedarf angezeigt. eine konisation ist weitaus angenehmer, als sich einer gebärmutterentfernung zu unterziehen, nur weil man zu lange gewartet hat.


    liebe grüsse,sonne

    @MaKa5

    Mensch MaKa, mach dich nicht rum und geh auch zum Psychologen. Ist doch kein Beinbruch. Ich finde, dass diese Hilfe von viel zu wenig Menschen in Anspruch genommen wird. Im Prinzip kann es dir nur helfen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass, wenn man nichts unternimmt, immer tiefer in dieses "Loch" rutscht und irgendwann merkt man dann, dass man ohne Hilfe nicht mehr raus kommt. Du machst dir warscheinlich auch immer so 'nen Kopp wie ich. Das ist nicht gut, denn du musst für deine Kinder da sein. Die brauchen eine mutige, gesunde Mama die sich dieser blöden Situation stellen kann. Das ist mir klar geworden. Deshalb gehe ich jetzt diesen Weg. Bis dahin bin ich noch ab und zu 'ne Heulsuse, bin aber optimistisch. Kopf hoch und viele liebe Grüsse

    Danke Hase, ja du hast recht. Ich werde mit meinem Arzt reden wegen einer psychologischen Behandlung. Ich habe das ganze Wochenende darüber nachgedacht. Ich mach mir wirklich wegen allem nen Kopf und ich will eine ausgeglichene Mutter sein. Bis bald. Ich melde mich wieder.

    Auch Pap IVa, an euch alle

    erstmal hallo!


    Habe vorgestern nach bisher immer negativen Abstrichen gleich Pap IVa mitgeteilt bekommen! Ich war total am Ende, fühlte mich total überrumpelt! Ich bin zum Glück auf das Forum gestoßen, konnte dadurch wieder etwas ruhiger werden, mußte jedoch feststellen, daß meine Ärztin mich nur oberflächlich informiert hat! Sie meinte lediglich, daß man unbedingt lieber heute als morgen die Konisation und Ausschabung machen sollte, machte mir damit eigentlich richtige Angst!!! und gab mir Infos wie: 6 Wochen nicht schwer heben! Von HPV Viren hat sie zum Beispiel nichts gesagt! Jetzt bin ich infomierter durch Euch und versuche wieder ruhiger zu werden!


    Habe zwei Kinder, gerade 6 und 8 Jahre alt geworden, die nun mein nächstes "Problem" darstellen! Meine 8 jährige Tochter ist mir sehr nah, im Freundes- und Verwandtenkreis sagen sie immer, sie ist "mein 2. Ich"! Nicht daß es hier falsch verstanden wird, sie ist sehr selbstständig und aufgeschlossen für alles, hängt jedoch sehr an mir und hat eine Antenne dafür, wenn es mir nicht so gut geht oder es Probleme gibt! Hat jemand von Euch Kinder in dem Alter und in wie weit habt ihr Eure Kinder über den Eingriff und das Drumherum informiert?? Mein Mann und auch meine Mutter sind der Meinung, daß ich die Große auf jeden Fall in einem gewissen Rahmen "aufklären" soll, die kennen das Kind ja auch. Nachdem mir aber sowieso dauernd nach Heulen ist und ich dem Kind ja nicht Angst machen will, suche ich nach dem besten Weg??!!

    @leen

    Du hast ja richtig Angst, aber glaub mir, eine Konisation ist total harmlos. Habe ich im April gemacht und ich habe mich auch vorher total verrückt gemacht. Mir wurde gesagt, 5 Tage Krankenhaus und danach auch 6 Wochen nichts heben. Am Tag nach der Koni durfte ich aber schon nach Hause, hatte keinerlei Probleme. Das mit dem Heben stimmt aber. Ich habe eine Kind von 1 1/2 Jahren. 2 Wochen nach der Koni ist er ziemlich gefallen und die Reaktion von mir war natürlich, ihn hochzuheben. Das Resultat waren starke Blutungen , 1 Woche nur liegen und mein Mann mußte sich frei nehmen. An diese 6 Wochen Regelung solltest du dich halten. Meine Erfahrung als Mutter sagt dir, du solltest deiner Tochter echt keine Angst wegen der OP machen, nur sagen, das du kurz ins Krankenhaus mußt, aber alles halb so wild ist. Sprech mit dem Krankenhaus darüber, das du so schnell wie möglich wieder nach Hause willst wegen der Kinder. Wenn du Fragen hast, beantworte ich dir gerne. Ich hatte im April niemand, der mir Mut gemacht hat. Vielleicht kann ich dir ja helfen.

    @ leen,

    eine Konisation kann auch ambulant gemacht werden, sicher nicht in allen Fällen, aber es ist möglich. Das würde heißen, dass nur nur für 1-2 Stunden beim Arzt bist. Ich habe meine nach Feierabend machen lassen und bin den nächsten Tag wieder zur Arbeit.


    Eine Frauenärztin kann aufgrund des PAP Befundes nicht sagen, ob überhaupt eine Ausschabung nötig ist ( und auch die kann man ambulant machen ) und, dass eine Koni nötig ist ist auch noch garnicht gesagt.


    Such Dir einen guten Zytologen bzw. geh zu einer Dysplasiesprechstunde und mach Dir mal keine Sorgen, so schlimm


    ist das alles nicht !

    Maka5

    toll, daß so schnell deine Antwort kam!


    Habe zwar auch wegen Konisation bzw. eher ob danach alles in Ordnung ist Bammel, aber nachdem man ja nicht schwarz sehen soll und alles Schritt für Schritt angehen soll, konzentriere ich mich erstmal auf den jetzigen Eingriff.


    Habe 6 Wochen nach Entbindung meiner ersten Tochter bereits eine Ausschabung gehabt, die an für sich ambulant hätte laufen sollen. Leider kam es im Rahmen der Ausschabung zu einer Blutvergiftung mit Intensivstation und 10 Tage KH-Aufenthalt! Hatte abgesehen von der 1. Entbindung und dieser folgenden Ausschabung noch eine Hämorrhoiden-OP (aufgrund der Presswehen) und einen Notkaiserschnitt bei der zweiten Tochter im 7. Monat. Bei jedem Eingriff habe ich sehr viel Blut verloren, entsprechend längere KH-Aufenthalte mit Intensivstation und vor allem habe ich ewig gebraucht bis ich wieder körperlich, kreislaufmäßig und von den Blutwerten in Ordnung war!


    Deshalb wird diese Konisation auch nicht ambulant in der Praxis durchgeführt, sondern aus Sicherheitsgründen im KH.


    Diese Umstände sind es eigentlich, die mir momentan Angst machen, allein wenn ich daran denke wie es in den OP geht, wird mir schlecht und heulerig zu Mute! Einen Tag rein und wieder raus, da würde ich meiner Tochter nicht viel erklären wollen/müssen, das kann man als Kontrolle oder ähnliches erklären. Meine Angst ist eben, daß ich länger drinnen bleiben muss, vielleicht wieder Intensiv..., ach und auch wäre halt lieber gleich wieder daheim bei der Family, vor allem weil ich weiß, daß meine große Tochter mit der Situation ein Problem hätte.


    So, nun habe ich bald einen Roman geschrieben, aber es tut mir gut, es los zu werden! Habe zwar zwei sehr gute Freundinnen, aber tagsüber kann man kaum reden, weil auch deren Kinder um uns herum sind!


    Noch eine Frage: diese Viren, die eventuell für die Zellveränderungen verantwortlich sein können: werden die per Abstrich oder Bluttest nachgewiesen?


    Habe übrigens erst am 27.07. Termin zum Vorgespräch im KH (den Termin hat die Helferin ausgemacht), obwohl meine Ärztin im Gespräch mit mir meinte, ich soll auf jeden Fall Anfang nächster Woche, am besten diese Woche bereits operiert werden. Einfach weil die Sommerferien dann bei uns losgehen und wir Urlaub geplant haben!! Nachdem ich nun alles habe sacken lassen, habe ich heute morgen um 7 Uhr gleich bei der Helferin in der Praxis angerufen und gesagt, daß ich die Ärztin nochmals telefonisch sprechen möchte. Vielleicht ist ja doch ein früherer Termin möglich?! Sie konnte mir nicht sagen, wann der Rückruf erfolgt und nun warte ich bereits seit heute morgen! Ärzte!!!

    @leen

    Ich drück dir die Daumen und hoffe, du meldest dich wieder.


    Zu deiner Frage: Die Viren werden durch einen Bürstabstrich nachgewiesen, der aber normal nicht gemacht wird, nur bei schlechten PAP Ergebnissen. So wurde mir das jedenfalls erklärt. Alles Gute

    an gretchen und maka5

    erstmal danke, ihr glaubt gar nicht, wie sehr ihr mir durch die Beiträge helft!


    Bei mir bleibt es nun bei dem Vorgespräch am 27.07. im KH, meine Ärztin meint, egal ob ich noch nächste Woche oder die Woche drauf operiert werde, ich könnte auf jeden Fall ohne Probleme am 05.08 übers Wochenende in den Urlaub gehen??! Ich dürfte halt nur keine "Wettrennen" machen! Ich habe für mich beschlossen, mich nicht verrückt zu machen und abzuwarten...liegt jetzt sowieso nicht in meiner Hand. Und dann frage ich den KH-Arzt um seine Meinung, je nachdem wie der Eingriff verläuft!! Ich werde beim dem Vorgespräch auch gleich nachfragen inwiefern die Viren nachgewiesen werden!


    Ich melde mich aber wieder und hoffe, dann wieder auf Euch zu treffen! Bis dann!

    @gretchen

    Die neueste Methode die HPV-Viren zu lokalisieren ist tatsächlich der Abstrich. Ich war letzten Montag zur 1. Untersuchung nach meiner Koni bei meinem Arzt. Da hat ihn seine Helferin darauf aufmerksam gemacht, dass der Zytologe neue Träger für einen Abstrich auf HPV-Viren geschickt hat. Mein Arzt kannte das selbst noch nicht, hat den Abstrich aber gleich bei mir ausprobiert. War auch etwas anders als bei einem normalen Abstrich. Also MaKa, du bist nicht schlecht informiert. Am Mittwoch bekomme ich mein Ergebnis. Drückt mir die Daumen, dass die Gebärmutter nicht raus muss.

    @leen6

    Meine große Tochter ist auch 8 Jahre alt und hat sehr feine Antennen, auch wenn das nicht jeder merkt. Ich habe ihr nur gesagt, dass im KH eine Untersuchung gemacht wird, ich bald wieder zu Hause bin und mich dann halt noch ein wenig schonen muss. Sie hat es so akzeptiert. Auch meine 3jährige Tochter hat sehr schnell begriffen, dass ich sie nach dem KH nicht tragen darf. Hat sehr gut geklappt. Allerdings war bei mir nur von 2 Wochen die Rede. So viel ich weiss, gilt 6 Wochen bei der Entfernung der Gebärmutter. Liebe Grüsse, und haltet die Ohren steif