Hallo, Hase ist wieder da

    Ihr Lieben! Bin gerade von einem Trip nach Hamburg zurück und lese mit Interesse die letzten Beiträge. Es hat sich ja viel getan. Ich verstehe die Sorgen der verschiedenen Betroffenen, die sich jetzt Gedanken über eine Gebärmutterentfernung nur zu gut, ging mir ja genau so. Nur die Aussage, dass innerhalb von 5 Jahren Krebs auftritt, ist mir neu. Natürlich gibt es Fälle. Die sind jedoch nicht häufig. Mittlerweile mache ich mir für mich überhaupt keine Gedanken mehr an Krebs zu erkranken. Ich habe mich mit so vielen Ärzten unterhalten und es sind genug dabei, die mir zu einer Gebärmutterentfernung geraten haben. Aber es waren auch welche dabei, die mich ganz groß angeguckt haben und mich fragten, ob ich meine Gebärmutter nicht mehr wollte. Ich habe jetzt für mich entschieden alle 3 Monate zum Abstrich zu gehen und abzuwarten. Ich möchte mich keiner evntl. unnötigen OP unterziehen. Wenn es irgendwann so weit sein sollte werde ich mir den Kopf darüber zerbrechen, aber nicht jetzt. Da ich auch Verantwortung für zwei Kinder (3 und 8) habe, ist es mir am Anfang auch nicht leicht gefallen das so optimistisch zu sehen. Doch geht es mir mit dieser Einstellung wesentlich besser als noch vor 4 Wochen. Es geht mir sogar richtig gut, so gut wie seit Monaten nicht mehr. Anscheinend habe ich mal einen Dämpfer gebraucht um wieder bewußter zu leben. Gretchens Schicksal hat im wesentlichen zu dieser Einstellung beigetragen, weshalb ich ihr immer dankbar sein werde. Auch der Austausch, im Speziellen mit MaKa wegen des ähnlichen Backrounds und natürlich mit allen Anderen hier in diesem Forum haben mich gestärkt. Mein Rat: Tauscht euch aus, haltet zusammen, lasst euch nicht verrückt machen und genießt das Leben. Nehmt mit was ihr kriegen könnt und wie es kommt. Am liebsten würde ich euch alle mal kennenlernen und ne Fete mit euch feiern, aber das ist ja wohl leider nicht möglich. Ihr seid mir ans Herz gewachsen und es ist mir ein Fest. Viele liebe Grüsse

    Hallo Hase,


    na da hätten wir uns doch treffen können....komme doch aus Hamburg. Klasse, dass es Dir so gut geht und Du mit Dir selbst so prima im Reinen bist ! Freue mich für Dich und mit der Einstellung kommt auch sicher nichts nach !


    Alles Gute

    Hase ist wieder da!!!!!!!!!!!

    habe mich bereits gestern gefragt, wo Du wohl abgeblieben bist und ob es Dir gut geht!! Freut mich riesig für Dich!!!!


    Gretchen


    Bin übrigens gebürtige Hamburgerin!!! Aber mittlerweile wohne ich im südlichsten Zipfel Deutschlands. Grüße in den Norden!!

    @Gretchen

    Kein Problem, ich habe öfters die Möglichkeit nach Hamburg zu kommen. Mein Mann ist jede Woche da, da kann ich mal wieder mit. Würde mich echt freuen. Eigentlich war in der Woche meiner Koni ein Hamburg-Wochenende mit Musical-Besuch und anderem Schnick-Schnack geplant. Leider gings ja dann nicht. Jetzt hat er mich mit einer Barkassenfahrt zum Abschied der Queen Mary 2 überrascht. Zur Belohnung für meine guten PAP-Werte sozusagen. Ey, das war supercool. Dieses Schiff ist echt gigantisch. Hast du sie auch gesehen? Liege Grüsse

    Liege Grüsse? So'n Quatsch! Ich meine natürlich liebe Grüsse, und auch an dich leen. Versuch dir nicht so viele Sorgen zu machen. Aber einen HPV-Test würde ich schon machen lassen. Dann hast du Gewissheit. Und Gewissheit ist schon sehr hilfreich damit die Seele heilen kann. Mir ist mein HPV-Wert zwar scheißegal, aber ich weiss, dass ich ihn habe. Und das ist gut so. Entschuldige die derbe Sprache, aber mit HPV-Viren kann man nur so umgehen. Also nochmal, liebe Grüsse an den hohen Norden und den tiefen Süden aus dem nördlichen Südwesten

    Hallo Leen6

    Das mit der Hysterektomie kannst du noch lange vergessen. Ich arbeite mit den Pap-abstrichen und habe nur selten erlebt, dass nach einer Konisation im guten entfernt noch eine Gebärmutterentfernung gemacht werden mußte. Natürlich kann es vorkommen, dass es danach noch einmal Probleme mit den Viren geben kann, aber selbst dann ist eine zweite Konisation möglich.


    Also, keine Panik, weitere Abstriche alle 6 Monate machen lassen.


    Das dürfte fürs erste genügen.


    Liebe Grüße


    Gaha *:)

    @MaKa

    So weit ich informiert bin, müsstest du dann wieder bei PAP II sein. Das hat mir auf jeden Fall mein FA so gesagt. Und er hat noch gesagt, dass ich alle 3 Monate zum Abstrich kommen soll um auf der sicheren Seite zu sein, nicht alle 6 Monate. Was stimmt denn jetzt, Gaha? Liebe Grüsse

    an alle: es geht mir so viel besser!!!!!!!!!!!!!!!

    war heute bei einem Gyn zum Anschauen der Op-Wunde ( meine "nichts-ahnende" Ärztin ist im Urlaub). Also Vorerklärung: dieser Gyn ist hier im Raum "der" Fachmann unter den Gynäkologen. Er nimmt aber seit Jahren keine Patienten an, sondern nur besondere Fälle auf Überweisung!


    Aber Leute heute ist mein Glückstag: ich habe ihn einfach gefragt und erklärt warum ich mit meiner Ärztin so unglücklich bin (die dazu noch vor 1 Jahr bei ihm ausgelernt hat?!). Erst wollte er nicht darauf eingehen, weil die Ärztin ihm wohl auch am Herzen liegt, aber aus was für Gründen auch immer, hatte ich nach einem langen Gespräch sein Einverständnis!!! Das glaubte mir in meinem weiblichen Freundeskreis hier erstmal kein Mensch!


    Das ist das eine! Das andere: meine Gebärmutter bleibt erstmal wo sie ist, engmaschige Abstriche werden folgen, also das was ihr auch erzählt habt!


    Wo der KH-Arzt und auch meine vorherige Ärztin sagte: sie haben doch schon zwei Kinder und sind doch schon 36...., raus damit. Da sagt der neue Arzt: was? Sie sind doch erst 36 und die Gebärmutter ist doch nicht nur ein Geburtshaus für Kinder!!


    Boah, ich bin vorerst sehr glücklich!! War das ein Nervenstress! Jetzt kommt es auf den nächsten Abstrich an, aber bis dahin will ich mich entspannen!


    Eine andere Frage: meine Konisationswunde wurde verödet. Ich blute auch nach fast einer Woche noch und ich muß in spätestens zwei Wochen nochmals zur Kontrolle, da der Arzt eine Infektion befürchet und einfach ein Auge daraufhaben will. Ich hätte sehr viele verödete Stellen! Er selber führt ambulante Konisationen in der Praxis durch und vernäht da die Wunde. Da ist die Gefahr der Nachblutung sehr viel geringer und auch der Infektionen! Jetzt würde mich interessieren: wie wurde das bei Euch gehandhabt??? Kann ja sein, daß nochmal irgendsowas auf einen zu kommt, da wäre ich gerne im vorab interessiert!

    @:) herzlichen Glückwunsch leen !!! Klasse !!!


    Schön und vor allem endlich ein Arzt der nicht gleich schwarz sieht und Dich richtig aufklärt. Leider kann ich Dir bei Deiner Frage nicht helfen, bei mir wurde es auch ambulant gemacht und Nachblutungen hatte ich nur ein paar Stunden lang.


    Weiterhin alles Gute und lieben Gruß

    @Hase,

    gern , dann meld Dich einfach mal per PN wenn Du das nächste Mal in der Nähe bist !

    @leen

    du sprudelst ja über vor Freude. Da kann man sich ja richtig mit dir freuen. Aber deine Frage habe ich nicht ganz verstanden. Bei mir wurde auch verödet und die Nachblutungen waren gering, aber auch einige Wochen. Mein FA hat das nur mit einem Medikament bestrichen und gesagt, die Heilung dauert sehr lange. Sonst ist nichts passiert.

    maka

    mein neuer Arzt führt eben auch ambulante OPs durch und bei einer Konisation vernäht er die Wunde. KH würde das nicht machen, weil es wesentlich zeitaufwändiger ist und eine Methode, die sehr viel Übung braucht. Er selber wendet diese Methode seit 3 Jahren an. Ich denke er hat sie irgendwo aus dem Ausland mitgebracht, denn er reist weltweit auf Schulungen und Kongressen umher.


    Die Art des Vernähens ist hier schriftlich nicht so einfach zu erklären, aber ich versuche es:


    Er "zieht" gesunde Haut über die Konisationsstelle und schließt damit die Wunde fast komplett. Lediglich eine minimale Öffnung für das Wundsekret bleibt offen. Somit sind Nachblutungen nahezu ausgeschlossen, ebenso Entzündungen oder Vereiterungen. Es verhindert einen Neubefall in dem operierten Bezirk und das Sexualbefinden für Frau und Mann ist genauso "jungfräulich" wie zuvor, da es so gut wie kein Narbengewebe gibt, welches natürlich beim veröden automatisch entsteht.


    Ich fand, daß hört sich gut und logisch an. Er sagt, daß er keinerlei Probleme mehr mit Nachblutungen hat, seitdem er diese Methode anwendet.


    Der bei mir verödete Bereich ist wohl sehr groß, so daß bei mir die Gefahr des Nachblutens wohl gegeben ist, nicht nur durch schweres Heben oder so verursacht, sondern bereits dann, wenn sich mehrere verödete Krusten auf einmal lösen!


    Ich hoffe, daß das alles verständlicher war!


    Morgen werde ich jedenfalls in ein langes Wochenende mit meiner Freundin starten. Das ist bereits seit Anfang des Jahres geplant und wir müssen gaaaaaanz langsam tun. Aber besser so, als gar nicht gehen. Tut schließlich auch der Psyche gut!!

    @ leen:

    Das sind doch sehr erfreuliche Nachrichten, super!!!wie Gretchen schon bemerkte: endlich mal kein Schwarzseher, da fühlt man sich doch gleich viel besser.


    Die Geschichte mit der Bluterei kenne ich auch nur allzu gut: bei Koni Nr.1 bekam ich nach drei Wochen einen kleinen Blutsturz (musste ja auch Aspirin schlucken, ich Depp!!), bei Koni Nr. zwei bekam ich meine Tage genau 26 Tage später,aber gleichzeitig löste sich der letzte Rest an Wundschorf, es kam mir vor, als hätte man mich aufgespiesst, so sehr hat es geblutet!!!Ist aber alles normal, meinte der Gyn, (bei mir wurde auch verödet), allerdings musste ich jede Woche vorstellig werden, weil sich bei mir öfter mal sogenannte "Koagel"(Blutpfropfen) gelöst hatten und ich somit öfter mal Probleme mit doofen Nachblutungen hatte. Aber für mich immer noch besser als 'ne Gebärmutterentfernung!!!!


    Grüsse, Sonne