Meine Erfahrung

    Hallo,


    da ich nun schon seit einiger Zeit hier in dem Forum lese, wollte ich euch meine Geschichte mitteilen.


    Vor ca. 3 Jahren war ich beim Proktologen, wegen Hämorrhoiden. Der Proktologe hat dann auch noch Feigewarzen bei mir Diagnosiziert (um den After herum). Die Biester waren enorm groß und ich hatte sie mit Hämorrhoiden verwechselt. Ich musste sofort ins Krankenhaus und habe dort eine Hämorrhoiden OP gehabt, wo gleichzeitig die Feigwarzen mit entfernt wurden.


    Bei meinem Frauenarzt bekamm ich dann gleich noch einen Pap 3d Abstrich. Die OP ist gut verlaufen und mir wurden die Feigwarzen um den After und ein paar im Schambereich entfernt. Klar habe ich mich mit der Diagnose Feigwarzen beschäftigt, aber da sie nun weg waren, habe ich denen keine Bedeutung mehr zugemessen.


    Ich war dann regelmäßig zur Untersuchung beim Frauenarzt, der aber nichts mehr festgestellt hat (obwohl ich immer das ungute Gefühl hatte, die Biester kommen wieder, aber mein Frauenarzt sagte nur, das sind talkdrüsen und er kann keine Feigwarzen erkennen.)


    Nun war ich (nach 3 Jahren wieder beim Proktologen) und der hat festgestellt, das ich im Enddarm wieder massig befallen bin und hat mich sofort wieder ins Krankenhaus überwiesen.


    Die Diagnose war für mich ein Schock,. Man geht von einer Neuinfizierung aus. Leider ist die Partnerschaft aber in die Brüche gegangen.


    Also wurde ich letzten Dienstag wieder operiert und man hat nicht nur im Enddarm Feigwarzen gefunden, nein, eigentlich überall. Die Schamlippen, der Kitzler, in der Scheide, selbst am Unterbauch. Die op ist zwar gut verlaufen, auch die Schmerzen lassen so langsam nach…. Gut, es blutet noch, aber es muss jetzt heilen.


    Jetzt habe ich mich natürlich mit dem Thema ausführlich befasst und mittlerweile bin ich sogar fast depressiv. Einen Partner habe ich nicht, und jemanden zu finden, mit der Diagnose, das ist doch fast aussichtslos. Ich bin 31 Jahre alt, hatte immer den Wunsch nach einer Partnerschaft, aber Glück habe ich im Leben nie gehabt. Und jetzt? Habe ich eine Krankheit und irgendwie ist das Leben für mich gelaufen. Ich habe unheimliche Angst, das ich wieder Feigwarzen bekomme. Mit Cremes wurde ich noch nie behandelt.... und noch eine OP, ich glaube, das stehe ich nicht durch. So langsam freunde ich mich mit dem Gedanken an, alleine zu bleiben.


    Ich weiß nicht, so locker, wie hier einige mit dem Thema umgehen, das kann ich einfach nicht.


    das war es erstmal.....


    inesda

  • 16 Antworten

    @Inesda

    Hallo Du.


    Ist schon ziemlich krass Deine Geschichte und ich kann mir sehr gut vorstellen das Du leidest. Aber eins kann ich Dir sagen, es gibt unzählige Ärzte die sich mit diesem Thema HPV und FW absolut nicht auskennen. Das ist was, was ich in den letzten Monaten, wie ich hier im Forum bin, viel gelsen habe und vorallem auch verstanden habe. Man braucht einige Zeit um damit umzugehen. Ging mir nicht anders.


    Aber ich will Dir etwas Hoffnung machen, und ich hoffe einige andere auch. denn alleine bleiben wirst Du bestimmt nicht. Ich habe schon viel hier im Forum gelesen, das Partnerschaften auseinander gegangen sind, und das viele Angst vor etwas neuem hatten, aber man liest sehr viel, das man auch einen neuen Partner finden kann HPV und FW. Klar einfach ist es nicht mit sicherheit nicht, aber Du wirst jemanden finden, der es versteht, glaub mir. Ich drücke Dir dafür ganz ganz fest die Daumen.


    Ach und noch ein Tipp lies mal den Leitfaden hier im Forum von Lientje, das stehen seeeeerhr, seeeeehr viele nützliche Tipps und man findet darin auch Hilfe, auch für sich selbst um es besser zu verstehen.


    Ich lese jeden Tag hier im Forum und ich bin froh das ich es gefunden habe sowie ichauch froh bin, über die Hilfe, die Ratschläge, Tipps und Unterstützung die ich hier erfahren und erhalten habe.


    Ich drücke Dir ganz feste die Dauem und auch Dich :°_, Kopf hoch, wir schaffen das alle!!!!


    LG Sue

    Ja, hier gibt es viele Berichte, wo neue Bekanntschaften ziemlich locker darauf reagiert haben, dass man Feigwarzen hat. Insofern, klar sind sie psychisch extrem belastend und ein langwieriges Thema, aber depressiv muss man deswegen nicht werden.


    Nach einer Laserung kommt es leider oft zu Rezidiven. Normalerweise sollte deswegen nach maximal 3 Monaten eine Nachuntersuchung stattfinden, gabs die nicht? Zumindest diesmal ist es empfehlendwert nach maximal 3 Monaten von einem Proktoloken nochmal den Enddarm untersuchen zu lassen, und den Rest von einem Hautarzt oder Gynäkologen, der auch was von HPV versteht. Dann kann nämlich im Fall der Fälle nachgelasert werden BEVOR wieder alles zuwächst. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit sich Aldara Zäpfchen verschreiben zu lassen (siehe Leitfaden). Die könnten im Enddarm die Gefahr von Rezidiven deutlich verringern. Das gleiche gilt mit Aldara für den äußeren Schambereich.

    danke

    ... für eure Antworten.


    Den Leitfaden habe ich mir schon durchgelesen, mehrere male. Auch gab es Nachuntersuchungen und die jetztige op ist ja erst eine Woche her und ich muss zweimal die Woche zu meinem Proktologen und einmal die Woche zu meinem Frauenarzt, denn, das was aussen wohl gelasert wurde ist wohl sehr tief.


    Trotzdem bleibt doch immer die Angst, das das einmal aktivierte Virus immer wieder ausbricht. Und seien wir doch mal ehrlich, wer möchte schon mit jemandem was zu tun haben, der eine "geschlechtskrankheit" hat. Ich glaube, ich selbst wollte das auch nicht, zumal der Virus so ansteckend ist.


    Klar, ich bin nicht verpflichtet meinem Partner davon zu erzählen, aber um mich selbst zu schützen wäre es empfehlenswert.


    Wie ist das eigentlich, habe ich meinen damaligen Partner definitiv angesteckt? Also Virusträger wird er jetzt wohl sein, oder?


    Ach, irgendwie ist das ein Thema, da kennt sich niemand genau mit aus... ich bin jetzt zu so vielen Ärzten gerannt, habe versucht zu lesen und mich überall zu informieren, aber so wirklich zufrieden ist man doch nie.


    lg


    inesda

    Ja leider haben viele Ärzte auf diesem Gebiet noch zu wenig Kenntnisse. Da HPV aber ja grad "populär" wird, wegen der Impfung und der TV-Werbung dafür, habe ich zumindest die Hoffnung, dass sich das in Zukunft ändern wird.


    Also Du kannst HPV schlecht mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten vergleichen. Fast jeder infiziert sich mit den anogenitalen HPV Typen im Laufe seines Lebens, aber nur 1-2% entwickeln auch Warzen. Eine größerer Anteil entwickelt subklinische Läsionen, die kaum zu diagnostizieren sind, aber trotzdem dadurch das Virus weitergeben. Und der allergrößte Anteil der Infektionen bleibt komplett symptomlos.


    Insofern: Ja, die vorherigen Partner haben das Virus wahrscheinlich, wenn sie aber keine Jungfrauen waren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie unwissend schon öfters mit HPV in Kontakt gekommen sind und kaum einer von ihnen wird auch Symptome entwickeln.

    Inseda wenn du mit FW befallen hast, wirst du sicherlich deinen letzten Partner angesteckt haben. Das muss aber nicht heißen dass bei ihm die FW ausbrechen.


    Du solltest die Welt nicht so schwarz sehen wegen FW. Wenn du konsequent in Behandlung bist und auch was dagegen tust und nicht wieder Jahre wartest, werden sie irgendwann auch nicht mehr wiederkommen. Und wegen FW sein Leben lang alleine bleiben zu wollen ist quatsch. Sprich doch mal deinen Arzt auf Aldara an. Alles Gute für dich und Kopf hoch !!

    aldara will ich mir besorgen,wenn alles abgeheilt ist...., nur leider verschreiben die ärzte es nicht, wenn keine warzen da sind.


    aber ich habe die hoffnung, das ich die biester jetzt erstmal los bin.


    diese hoffnung haben mir die ärzte gemacht, aber sie haben auch gesagt, das ich das virus nun habe und es nur "schlummert" und jederzeit wieder kommen kann.... das sind ja dann tolle aussichten.


    frei nach dem motto, einmal aktiviert, wahrscheinlich ein leben lang mit last.


    nun bin ich mal gespannt, wie mein abstrich ausfällt. 3 mal war er schon pap 3d, das letzte mal anfang 2006.


    da ich eh keine kinder haben will, habe ich mit meinem fa ausgemacht, wenn er wieder mind. pap 3d ist, dann kommt meine gebärmutter raus. denn, auf gebärmutterhalskrebs habe ich keine lust und da ich vermute, das ich schon seit mind. 5 jahren fw habe, denke ich, das ich irgendwie auf einem pulverfass sitze und irgendwann der krebs da ist.


    für die psyche ist das alles nicht so toll.


    ich bewunder viele hier im forum und wünschte, ich könnte auch alles so leicht nehmen. aber, ich gebe die hoffnung nicht auf....

    Feigwarzen erhöhen nicht das Krebsrisiko. Dafür sind die High-Risk Typen zuständig. Wenn mehrmals PAP3d rauskommt, wird normalerweise erstmal eine Biopsie gemacht. Dann kann man besser beurteilen, ob sich die Veränderung wahrscheinlich zurückbilden wird oder nicht.

    Aldara würde ich auch erst nehmen wenn alles abgeheilt ist. Ich würde darauf bestehen - auch wenn keine Warzen sichtbar sind einzig und alleine um keine Rezidiv mehr zu bekommen. Ich habe seinerzeit mit meiner Krankenkasse gesprochen, weil mein Arzt mir kein Aldara mehr verschreiben wollte und da ich grünes Licht seitens der Krankenkasse hatte, konnte mein Arzt dem nichts mehr entgegensetzen. Also, evtl. solltest du das noch mit in betracht ziehen.


    Was das angeht von wegen Pulverfass... Das ist m.E. Blödsinn. Wenn das Immunsystem begriffen hat, FW einzudämmen, muss auch kein neuer Ausbruch mehr kommen und man ist auch nicht ansteckend wenn keine FW da sind ! Es sei denn, dein Immunsystem ist so dermaßen im Keller. Aber dazu muss man schon ziemlig krank sein. Also, lass dich nicht verrückt machen. Zu deiner beabsichtigten Gebärmutterentfernung kann ich nur sagen, überlege genau, ob das wirklich sinnvoll ist. Dadurch können nur noch mehr Probleme kommen. Mit einer Konisation ist das doch auch in den Griff zu bekommen. Ich denke, du solltest dich noch mehr informieren und alles abwägen. So eine Operation ist nicht ohne... Ich denke, du solltest auch mal in Erwägung ziehen, einen anderen Arzt aufzusuchen. Mir scheint es, dass dein Arzt dich überhaupt nicht aufbaut und dich nur noch mehr runterzieht.

    Korrektur:

    Es sei denn, dein Immunsystem ist so dermaßen im Keller. Ich meine das in Bezug auf einen erneuten Ausbruch

    Hallo inesda,

    klingt ja nicht wirklich aufbauend deine Geschichte. Aber ich bin mir sicher, dass du das trotzdem hinbekommst. Ich bin eine derjenigen, die ihre FW mittlerweile auch eher locker sieht - ich hatte allerdings nie so viele wie du (aber auch schon seit 16 Monaten am Stück). Das habe ich wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, dass ich sie ziemlich früh entdeckt habe. Dann wurde ich jedoch nicht gut behandelt und sie haben sich vermehrt. Wie kristall würde ich auch auf Aldara bestehen - denn bei mir waren zwei Wochen nach dem lasern wieder FW zu sehen. Dann hast du es gleich da, wenn bei dir auch wieder was kommen sollte. Außerdem könntest du deine Ärzte auch auf Aldara Anal-Tampons ansprechen - dann kannst du auch anale Rezidive behandeln. Alle Aldara-Anwendungen solltest du natürlich erst anfangen, wenn die Wunden verheilt sind (da du zur Wunde ja nicht noch eine Entzündung gebrauchen kannst).


    Du wolltest ja noch weitere Tipps, ich glaub ich hab noch was für dich: Ich würde das Immunsystem stärken, da der FW-"Befall" bei dir ja schon recht ausgeprägt ist. Ich habe Anfang des Jahres eine Darmsanierung gemacht - da wird der Darm wieder mit den Bakterien bevölkert, die von Natur aus dort hingehören. Die Darmflora wird nämlich schon durch Antibiotika gestört - und sie ist die Zentrale des Immunsystems. Wenn dich das interessiert dann schreib mir einfach, ich schick dir dann eine detaillierte PN. Ich kann jedenfalls davon berichten, dass die FW weniger geworden sind und ich seitdem gar nicht mehr krank war. Auch wenn meine Umgebung Grippe hatte, hatte ich höchstens einen leichten Schnupfen. Außerdem solltest du auf gesunde Ernährung achten, in der genügend Zink enthalten ist - das braucht das Immunsystem nämlich auch unbedingt.


    Was außerdem wichtig ist: Die innere Einstellung, um die du manche beneidest. Wenn man sich Stress wegen den FW macht und die ganze Zeit nur daran denkt - das ist Futter für die Biester! Ich weiß, in deiner Situation ist das ganz sicher nicht leicht, da du wirklich viele FW hattest. Aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die FW schneller wuchsen und ich somit wieder welche bekam (oder wieder mehrere), wenn ich mir Stress machte und es mir schlecht ging. Daher versuche so wenig wie es geht daran zu denken - aber wenn du Lust hast, dann kannst du sie auch mal beschimpfen. Das klingt zwar echt blöd - so als wär man nicht ganz klar im Kopf - aber es hilft wirklich. Ich habe mich danach jedenfalls immer besser gefühlt ;-) Und wenn's dir gut geht, ist das auch gut für's Immunsystem - Stress ist dagegen schlecht. Daher tu dir und deinem Immunsystem was Gutes - alles was gut für dich ist, ist schlecht für die FW. Dann macht's gleich noch mehr Spaß ;-) Und sei es auch nur, dass du dich mit einem guten Buch auf's Sofa legst und dich dabei entspannst.


    Du schaffst das schon, du darfst nur nicht aufgeben!!!


    LG Lientje

    danke für die ausführlichen Ausführungen. Es hilft mir schon, aber schön ist es, zu wissen, das man nicht so alleine ist, wie man sich fühlt.


    Ich hoffe, das die FW nun erstmal wegbleiben. Aber wissen tut man es nicht. Tja, das Immunsystem. Ich bin immer der Meinung gewesen, da muss alles in Ordnung sein. Krank bin ich schon seit mind. 5 Jahren nicht mehr gewesen. Auch ist meine Ernährung eigentlich gut. Und Streß kann man leider nicht immer vermeiden.


    Um Aldara werde ich bemühen, aber das kann wohl noch eine Weile dauern, denn bei der OP sind sie an einigen Stellen mächtig tief gegangen und das dauert noch eine Weile bis das abheilt. Ich hoffe, das nicht allzugroße Narben bleiben.


    Mit den inneren Wunden habe ich mittlerweile keine Probleme mehr, gut, blutet noch ein wenig, aber es tut nicht weh.


    Aussen hingegen machen mir die Wunden da doch einige Schwierigkeiten.


    Nach meiner ersten OP habe ich den FWen keinerlei bedeutung beigemessen. Aber ich glaube, das war der Fehler. Klar, wenn ich beim Duschen eine Veränderung der Haut festgestellt habe, bin ich zum Arzt gegangen, aber da der dann nur sagte, ich solle mir keine Sorgen machen, das sind Talkdrüsen, war für mich alles klar.


    ich war ja bei 2 verschiedenen Ärzten, die mir beide sagten, machen sie sich keine Sorgen, das sind definitiv keine FW. Heute weiß ich, es waren wohl FW, nur, das sie nicht typisch aussahen, wie sie auszusehen haben.


    Und jetzt beschäftige ich mich eben doch mal ein bisschen mehr mit der Krankheit, die mich vielleicht mein leben lang begleiten wird.


    Für mich ist, wie geschrieben, eine Welt zusammengebrochen, aber das hat viel mit mir als Person und meinem Charakter zu tun. Und selbst wenn ich einen möglichen Partner mit den FW nicht abschrecke, so spielt bei mir sehr wahrscheinlich die Angst einer Neuinfizierung mit. Und noch ne OP, nee, wirklich nicht.


    Nochmal zum Thema Ärzte. Ich bin der Meinung, das ich bei sehr guten Ärzten bin, man sagt sogar, das es mit die Besten sind, die es in Deutschland gibt.


    Dadurch, das bei mir die FW schon so lange bestehen, habe ich schon die Angst, das ich viell. doch irgendwann mal mit Gebärmutterhalskrebs rechnen kann.


    Ich muss dazu sagen, das ich vor 5 Jahren sterilisiert wurde, auf eigenen Wunsch, und ich bereue die entscheidung nicht (denn ich war ziemlich jung bei der OP), also, wofür brauche ich noch die Gebärmutter? Soll sie doch raus, habe ich eine Sorge weniger.

    @Lientje

    du kannst mir gerne die genaueren Details zur Darmsanierung zu schicken. Ich habe da keine Ahnung von oder drüber.


    so, nun habe ich aber genug geschrieben....


    inesda

    Zitat

    Dadurch, das bei mir die FW schon so lange bestehen, habe ich schon die Angst, das ich viell. doch irgendwann mal mit Gebärmutterhalskrebs rechnen kann.

    Also nochmal zum mitschreiben: Feigwarzen erhöhen das Gebärmutterhalsrisiko nicht. Auch wenn dein kompletter Intimbereich zugewuchert sein sollte bekommst Du deswegen noch lange kein Krebs.


    Dafür sind andere Typen verantwortlich. Wenn Du einen HPV Test gemacht hast, wird da auch immer zwischen Low und High Risk unterschieden. Deine Feigwarzen werden durch die Low Risk Viren verursacht, Dysplasien und Präkanzerosen durch High Risk. Beide entwickeln sich aber unabhängig voneinander. Aus einer Anfälligkeit für Feigwarzen kann man also nicht auf ein erhöhtes Krebsrisiko schließen!

    Ergänzung

    Wenn Du dir Sorgen machst wegen Gebärmutterhalskrebs lohnt es sich in einem größeren zeitlichen Abstand HPV Tests zu machen. Wenn sich bspw. in einem Abstand von 18 Monaten derselbe High Risk Typ nachzuweisen ist, ist das Gebärmutterhalskrebsrisiko deutlich erhöht. Aber eben NUR, wenn die Infektion persistiert, also kontinuierlich über einen längeren Zeitraum nachweisbar ist. Und ich rede jetzt auch NUR von den High Risk Typen.