Veregen in der Stillzeit

    Hallo erstmal!


    Ich habe seit drei Jahren das lästige Problem Feigwarzen. Dank einer Op (mit Elektrokauter) und anschließender Aldara-


    Behandlung hatte ich "SIE" mehr oder weniger im Griff. Bis ich schwanger wurde.....


    Nun nach der Entbindung möchte ich den Kampf natürlich mal wieder aufnehmen. Meine Frauenärztin hat mir jetzt die Veregen verschrieben, sie meinte ich solle sie erstmal probieren und wenn sie nichts hilft über andere Möglichkeiten nachdenken. Tja... und jetzt sitz ich mit der Packungsbeilage da und muss lesen, dass in der Stillzeit von der Anwendung abgeraten wird >:(


    Bin etwas ratlos

  • 5 Antworten

    Da kann dir wahrscheinlich nur ein Arzt helfen. Da kenn ich mich nicht aus.. :-(


    Du hast drei Jahre lang Feigwarzen gehabt !?! Wow, wenn ich das höre möchte ich mich am liebsten gleich angraben lassen.... :(v

    Ja, drei Jahre hab ich schon das Vergnügen %-| mal mehr mal weniger. Am wichtigsten ist wirklich, dass man auf seinen allgemeinen Gesundheitszustand achtet (gesunde Ernährung, Stress vermeidet- soweit das möglich ist, nicht raucht bzw. wenig). Das hat mir in den Jahren mehr gebracht als diese zermürbenden Aldaraschmierzeiten und Co :[] Mache mich da inzwischen nicht mehr so verrückt. Ist nur ärgerlich dass SIE sich in der Schwangerschaft so gern vermehren..... Ich wünsche jedem in diesem Forum alles Gute! Wenn man die Diagnose bekommt ist das ein halber Weltuntergang- das war zumindest bei mir so :-/ Gebt auf Euch acht, schaut dass es euch ansonsten gut geht und zählt nicht ständig die Beulen ;-)

    Laut Fachinfo zur Veregen Salbe sollte entweder auf die Behandlung verzichtet werden, oder in dieser Zeit abgepumpt werden. Ob Metaboliten der Salbe in die Milch übergehen ist nämlich leider bisher nicht geklärt.


    Deine Ärztin oder deine Apotheke kann zu dem Zweck auch noch einmal gezielt bei embryotox nachfragen (www.embryotox.de)-Privatleute können da leider nicht anrufen. Embryotox ist eine ABteilung des Bundesamtes für Risikobewertung, das sich ausschließlich mit Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit beschäftigt.

    Danke für deine Antwort. Ich werde mich auf jeden Fall nochmal bei meiner Frauenärztin erkundigen. Ich bin in ihrer Praxis die erste Patientin die diese Salbe verschrieben bekommen hat- daher hatte sie wahrscheinlich auch keine Ahnung wegen dem gleichzeitigen stillen.


    Eine Frage hätte ich da aber noch. Du schreibst "Laut Fachinfo zur Veregen Salbe sollte entweder auf die Behandlung verzichtet werden, oder in dieser Zeit abgepumpt werden". Soll das heissen, dass ich mir vor der eventuellen Behandlung einen Milchvorrat anlegen sollte und nach der Behandlung wieder weiter stillen darf? In der Behandlungszeit müsste ich die Milch wegschütten. Seh ich das richtig?

    Zitat

    Du schreibst "Laut Fachinfo zur Veregen Salbe sollte entweder auf die Behandlung verzichtet werden, oder in dieser Zeit abgepumpt werden". Soll das heissen, dass ich mir vor der eventuellen Behandlung einen Milchvorrat anlegen sollte und nach der Behandlung wieder weiter stillen darf? In der Behandlungszeit müsste ich die Milch wegschütten. Seh ich das richtig

    Genau! Die Frage ist natürlich, wie lange du die Veregen anwenden musst und wie lange es braucht, bis der Körper sie dann vollständig abgebaut hat.


    Wenn du und deine Frauenärztin euch für eine sofortige Therapie entscheidet und du weiterhin stillen möchtest, sollte sie dir in jedem Fall eine elektrische Milchpumpe aufschreiben. Diese kann man dann in bestimmten Apotheken ausleihen, das erleichtert das Pumpen enorm.


    Es wäre aber wirklich wichtig, dass deine Ärztin (oder eben auch die Apotheke in der du das Veregen holst) sich zuvor mit Embryotox in Verbindung setzt. Vielleicht kannst du ja trotz der Salbe stillen.