Zweimal PAP IIId und nun PAP IVa: Gebärmutterentfernung?

    hallo,


    ich hatte bis dato 2 mal einen PAPIIId und nun einen PAPIVa. Und nun rät mir meine Frauenärztin schnellstmöglich eine Konisation oder besser noch, gleich die Entfernung der Gebärmutter.


    Einer Gebärmutterentfernung stehe ich mehr als kritisch gegenüber, möchte es auf jeden Fall jetzt noch nicht machen lassen.


    Nun wollte ich mir eigentlich eine zweite Meinung über die PAP-Abstriche einholen und habe am 06.03.09 einen Termin an der Uni-Klinik Frankfurt, in der Dysplasie-Beratung.


    Die Frage, die sich mir nun stellt: soll ich die Beratung noch durchführen oder lieber gleich (also schnellstmöglich) ins Krankenhaus zur Konisation (Laserkonisation).


    Ich würde mich freuen, hier einige Meinungen zu lesen.

  • 15 Antworten

    Es ist unwahrscheinlich, dass sie Dir in der Dysplasie Sprechstunde zu etwas anderem raten werden, als einer Konisation. Sie könnten nur die Diagnose noch durch eine Biopsie absichern bzw. spezifizieren. Rein zeitlich gesehen ist 1 Monat hin oder her aber wahrscheinlich nicht entscheidend. Eine Gebärmutterentfernung wäre - solange es sich noch um eine Krebsvorstufe handelt - nur eine Option bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis und abgeschlossenem Kinderwunsch.


    Eine Laserkonisation ist zwar komplikationsärmer, allerdings kann man - soweit ich weiß - die Schnittränder nicht mehr vernünftig beurteilen. Ich würde mich an Deiner Stelle nochmal im Krankenhaus beim operierenden Arzt beraten lassen, ob eine Laserkonisation in Deinem Fall die optimale Behandlungsmethode darstellt.

    Danke für die Antwort Bart81,


    Inzwischen hab ich es auch schon etwas setzen lassen und denke auch, dass ich die Konisation machen lassen werde. Danke für den Hinweis mit den Wundrändern, ich werde das beim Arztgespräch im Krankenhaus auf jeden Fall ansprechen.


    Leider sind dies genau solche Sachen, auf die man eigentlich nur durch Zufall durch einen guten Arzt (oder das Forum hier :)^) hingewiesen wird. ...Und die eigentlich wichtig für mich für MEINE Entscheidungsfindung sind. Aber ich habe eh das Gefühl, dass interessierte Patienten nicht wirklich willkommen sind. Schon allein dass ich meiner Frauenärztin gesagt habe, dass ich eine 2. Meinung holen werde, habe ich mir die Sympathie von dieser wohl erstmal verscherzt... Aber ok...


    Danke nochmals für deine Antwort *freu*

    Eher nicht, da bei einem PAP4a generell empfohlen wird, zeitnah zu konisieren. Das einzige, was eventuell noch sinnvoll wäre, wäre eine Biopsie, um den Grad der Dysplasie besser einschätzen zu können. Allerdings würde das bei der Konisation entnommene Gewebe eh histologisch untersucht werden, so dass dies nicht zwingend notwendig ist. Der PAP Wert gibt leider nur sehr unzuverlässig die tatsächliche Schwere der Zellveränderungen wieder.

    Hallo Verrückte,


    ich habe Ende November letztes Jahr eine Koni machen lassen,nachdem sich mein Abstrich auch wieder verschlechtert hatte.Ich weiß ja nicht wie alt du bist,aber bevor nicht ne Konisation oder zwei gemacht wurden,denke ich nicht,dass es angebracht ist,sofort über eine GB-Entfernung nachzudenken.


    Bei mir ist jetzt alles wieder im grünen Bereich,aber da ich auch erst 22 bin kommt eine Entfernung für mich auch gar nicht in Frage erstmal,zumal bei mir auch "nur" dreimal hintereinader IIId festgestellt wurde.


    Der Eingriff ist auch gar nicht so wild,da merkste gar nichts von!


    Wünsch dir viel Glück und dass alles gut wird für dich!


    Grüße

    @ Bart81

    ok, danke für Info... Ich meld mich an im Krankenhaus... zeitnah...

    @ brauseziege

    Ich bin 45 Jahre. Einen Kinderwunsch habe ich absolut nicht mehr, ich bin eh sterilisiert.


    Ich werde also morgen die Konisation im Krankenhaus vereinbaren, mir wird doch langsam mulmig ob des PAP IV...


    Danke für eure Infos... @:)

    Es ist echt interessant wieviele einen Pap IVa haben.


    Meine Koni ist jetzt keine 2 Jahre her und gehe nun alle 3 Monate zur Kontrolle. Eine Gebährmutterentfernung war nie Thema. Die Koni musste sein, bevor sich die Zellen weiter verbreiten. Das wichtigste ist nur, dass es unter Beobachtung bleibt.


    Ich war auch in der Uni Klinik (Eppendorf) in der Dysplasiesprechstunde. Die haben mich dann endlich mal richtig aufgeklärt. Nach dem ich einiges gelesen habe und derren Meinung mitgenommen habe gehe ich das Ganze viel entspannter an. Ich hatte solche Angst Krebs zu bekommen oder nicht mehr schwanger werden zu können, aber es ist "nur" eine Zellenveränderung durch einen Virus, den man nicht mehr los wird. Die Zellen können sich wieder ausbreiten, na und, dann wird noch eine Koni gemacht. Im schlimmsten Fall muss wärend der Schwangerschaft eine Cerlage gelegt werden. Wenn die Gebärmutter dann später doch mal raus muss, dann muss sie das. Ich hoffe nur, dass sich bis dahin mein Kinderwunsch erfüllt hat.


    Man muss aus einer Erkrankung das Beste machen und am besten gar nicht dran denken. Man macht sich eh viel zu viele Sorgen um all mögliches. Das Schlimmst rufen wir selbst doch hervor, allein weil wir daran denken ;-)


    Eine Zweite Meinung kann nie schaden. Nur nicht zu lange vor dir hinschieben.


    Alles Gute

    Ich mache mich nicht verrückt oder habe Krebsangst, nein, wirklich nicht. Aber irgendwie hat es mich schon sehr irritiert, dass meine Frauenärztin gleich die Gebärmutter raus haben will. Dann fragt sie mich noch, "warum" ich das nicht wölle.... *boah*


    Ich habe nun am 28.02. das Vorgespräch zur Konisation im Krankenhaus. Ich denke, ich werde auch den Termin am 06.03. in der Dysplasie-Sprechstunde an der Uniklinik mitnehmen.


    Danke nochmals für die Antworten *:)

    @ Verrückte

    Also ich habe im Oktober eine Koni gehabt, vorausgegangen waren mehrere PAP IIId Abstriche. Die OP ist wirklich nicht schlimm. Nur du muuuußßßßtttt dich danach schonen! Ich habe geglaubt, keine Schmerzen, kaum Ausfluß, juchuuu es geht mir gut und nach einer Woche lag ich wieder im KH mit starken Blutungen und die Genesung hat lange gedauert. Eigentlich bin ich bis jetzt nicht wieder richtig auf die Beine gekommen, da bei mir meine Mens plötzlich super stark wurden, was ich vor der OP nicht hatte. Mittlerweile sind 3 Monate vergangen und mein erster Kontrollkrebsabstrich ist wieder PAP IIId. Schrecklich ! Ich habe mich jetzt zu einer GM-Entfernung entschlossen, da ich das ewige Blut und die ewige Angst leid bin, zumal ich auch keinen Kinderwunsch (bin 41 und habe zwei Kinder) mehr habe. Mittlerweile gehe ich recht positiv an die Sache ran, weil ich mich auf die Zeit danach freue, ohne Beschwerden.


    Ich möchte dich hiermit nicht beunruhigen, aber hätte mir im Oktober jemand gleich zu einer GM-Entfernung geraten, hätte ich es im Nachhinein sofort gemacht. Dann wäre mir vieles erspart geblieben....

    Hm, natürlich kann ich nicht sicher sein, dass mit der Koni dann alles weg ist bei mir. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, jedenfalls für mich.


    Ich dachte eigentlich, dass ich nach 2-3 Tagen nach der Koni wieder arbeiten gehen kann... :-(


    Wie hat man es bei dir gemacht @kleine Chris, hat man geschnitten oder gelasert???

    Bei mir wurde geschnitten und dann in die Pathologie gegeben.


    Also nach 2-3 Tagen kannst du meiner Ansicht nach nicht wieder arbeiten gehen. Was machst du denn beruflich ? Ich war erst einmal 10 Tage krankgeschrieben und es ist wirklich sehr wichtig, dass du dich schonst und dich ruhig verhältst und nicht schwer trägst. Ich habe die Narkose auch nicht so gut verkraftet und mußte daher über Nacht im KH bleiben. Schmerzen hatte ich nicht, aber ich war nur total schlapp. Du solltest dir schon diese Auszeit gönnen. Ich bin wahrscheinlich das beste Beispiel dafür, was alles schief gehen kann....:=o