• Angeschlagenes Immunsystem - wie herausfinden, woran es liegt?

    Hallo, eigentlich war ich der Meinung, dass ich ein recht gutes Immunsystem habe, da ich die letzten Jahre kaum mal Infekte hatte und wenn, diese nur kurz anhielten. Doch seitdem ich letztes Jahr im September einen Job in einer Kita habe (nur 2 Stunden täglich als Hauswirtschaftshilfe/Küchenhilfe), schleppe ich dauernd irgendwelche Infekte mit mir rum.…
  • 279 Antworten

    Neuer Versuch. Gestern konnte ich hier ja keine (längeren) Texte abschicken.


    So, wie es aussieht, bin ich ja Alleinunterhalter hier. ;-D Aber das ist nicht schlimm. Ist vllt. nicht ganz schlecht, wenn ich diesen Faden als eine Art "Tagebuch" nutze. Da habe ich dann später mal einen Vergleich, wie der ganze Verlauf so war und ob sich was verbessert hat. Manche Sachen vergisst man ja ganz gerne mal wieder.


    Vllt. hattet ihr ja aber auch genauso Probleme mit dem Forum in den letzten Tagen.


    Nachdem ich vorgestern an Armen, rechtem Knie und linkem Fuß wieder Juckreiz mit Ausschlag hatte (am linken Fuß ist durch die Juckerei außen zur Fußsohle hin ein Bluterguss entstanden, sodass ich nun auch noch Schmerzen beim Laufen habe), bin ich dann gestern nochmal zum Arzt gegangen.


    Er meinte zu mir, dass das ja ganz schön schwierig mit mir wäre und dass ich ja alles mitnehmen würde. Ich habe dann gesagt: "Ja, bei mir müssen Sie mit allem rechnen." (normal wäre ja auch langweilig...;-D) Es kam wieder die Frage, ob ich denn überhaupt AB nehmen möchte, wg. ihm müsste ich das nicht. Er wollte also gerne wieder mir die Entscheidung überlassen. Nun, ich erzählte ihm dann, dass ich die Nacht davor wieder nur gehustet hatte, immer noch Probleme mit der Atmung habe (aber Gott sei Dank nicht mehr mit Erstickungsgefühl), Schmerzen in der Brust, Kopf- und Gliederschmerzen sowie auch immer noch schnell erschöpft bin. Daraufhin kam dann: "Achso, ja. Es gibt ja auch noch Alternativen." Er hat mir dann Doxycyclin 200 verschrieben. Er fragte mich, ob ich das schon mal hatte und vertragen habe. Ja, vor einigen Jahren hatte ich es schon mal gg. Borreliose bekommen und da musste ich es 3 oder 4 Wochen lang nehmen. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich da keine doofen NW' s, aber nach Jahren erinnert man sich dann auch nicht mehr so genau daran. Zumindest hatte ich keine Allergie darauf. Davon soll ich nun eine am Tag nehmen 10 Tage lang. Schon merkwürdig, dass ich das so lange nehmen soll, wo er doch erst ein AB gar nicht für notwendig hielt. Ob das so eine gute Idee war, wieder zu dem Arzt zurückzugehen, der vor Jahren auch schon mit mir überfordert war, weiß ich auch noch nicht so genau. Ich bin ja zurück, weil er zumindest meist das gemacht hat, was ich ihm dann gesagt habe, wenn er nicht weiter wusste. Das ist ja auf der einen Art auch ganz gut, aber auf der anderen auch wiederum anstrengend. Auch jetzt war er ja wieder vom Gefühl her überfordert. Und ich habe ja zudem noch eine seltene genetische Erkrankung. Da kann ich nur abwarten, ob er sich mit der Zeit daran gewöhnt, dass ich nicht nach Lehrbuch ticke.

    PS.: Ich habe aber schon überlegt, mir beim Lungenfacharzt nochmal eine Meinung einzuholen, falls es bis Montag nicht wesentlich besser geworden sein sollte. Denke aber, dass ich da so kurzfristig nicht kommen kann. Das ich am Montag schon wieder fit genug zum Arbeiten bin, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Aber ich lasse mich einfach überraschen.

    So richtig sicher bin ich mir noch nicht, ob das AB hilft. Zumindest, was die NNH angeht. Aus der Nase kommt immer noch neongelbes Sekret und da ich jetzt wieder rieche, merke ich auch, dass es eitrig riecht. X-\Die Kopfschmerzen haben sich zwar gebessert - zumindest sind sie nicht mehr so langanhaltend stark über den ganzen Tag verteilt - und die Nase ist jetzt auch ab und an mal nicht mehr so dicht, da das Sekret nun meistens rauskommt, aber es müsste ja so langsam mal besser werden. Da ich jetzt aber wieder mehr näsel und das Sekret ja unverändert aussieht, scheint sich das AB nicht so positiv auf die NNH auszuwirken. ":/ Von der Lungenentzündung her kann ich gar nicht so genau sagen, wie es sich da entwickelt hat. Die Brustschmerzen sind besser geworden, kommen aber tlwse. wieder und auch die Luft ist auch bei leichter Anstrengung schnell mal etwas knapper. Husten habe ich nach wie vor. Zwischendurch dachte ich, er ist besser geworden, dann war er aber plötzlich wieder heftiger. Es schwankt und ich kann es nicht so richtig deuten. Vom Gefühl her bin ich aber nicht mehr gar so erschöpft. Werde dennoch am Montag nochmal zum Doc gehen und mich noch die Woche krankschreiben lassen.


    Ich habe mir nun auch in den letzten Tagen den Kopf zerbrochen, wie es jobmäßig weitergehen soll. Leider komme ich da zu keinem anderen Ergebnis, als dass es das Beste ist, wenn ich den jetzigen Job kündige. Mein Körper ist der geballten Ladung an Keimen einfach nicht gewachsen. Ich bin nie so infektanfällig gewesen, wie, seitdem ich dort arbeite. Es ist aber eben auch etwas anderes, wenn mal einer im Umfeld krank ist, als immer mehrere Kinder, die dann zudem noch krank in der Kita erscheinen. Meinen Mann habe ich nun auch wieder angesteckt. Ihn erwischt es aber nicht so oft und heftig wie mich, da er ja nur mich als "Keimschleuder" um sich hat. Meine NNH haben mit Sicherheit durch die Zeit dort einen Schaden davon behalten. Da ich ohnehin auch ein hyperreagibles Bronchialsystem habe, habe ich keine Lust, mir da auch noch was chronisches einzufangen. Die Gesundheit ist mir dann doch wichtiger als der Job. Es wird mir nicht leicht fallen, dort zu sagen, dass ich aufhören werde, zumal auch keiner damit rechnen wird. Aber es bringt mir nichts und ihnen auch nichts, wenn ich ständig krank bin. Wenn es nur ein paar ganz banale Infekte wären, würde ich mir das ja noch gefallen lassen, aber mich haut es ja jedes Mal richtig um. Ich habe auch keine Lust, ständig AB nehmen zu müssen, was ja irgendwann auch immer schwieriger wird, da ja nun schon zwei Gruppen von AB' s wegfallen.

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    Ich habe mich nun für diese Woche noch krankschreiben lassen. Außerdem habe ich heute beim Lungenfacharzt angerufen und nun noch einen Termin für Donnerstag ergattert. Das war nicht so einfach, da der Doc nächste Woche Urlaub hat und sie für diese Woche auch Termine verschoben haben. Eigentlich hätten sie dort gar keine Termine mehr frei gehabt. Die Arzthelferin hat mich dann aber doch noch wo reinschieben können. Sie meinte selbst zu mir, dass es ja etwas akutes wäre und ich sicher nicht bis übernächste Woche warten kann. Ich habe dann gesagt, dass das schon etwas lange ist und ich schon gerne wissen würde, wie der aktuelle Stand ist. So genau kann ich das Ganze ja auch gar nicht einschätzen, da ich noch nie eine Lungenentzündung hatte. Es geht mir schon besser als vorher. Ich muss nicht mehr so oft husten, nachts habe ich jetzt auch größtenteils Ruhe. Tlwse. habe ich aber dennoch noch recht heftige Hustenanfälle und wieder etwas Schmerzen in der Brust und tlwse. Probleme mit der Atmung. Vllt. ist das alles ganz normal und die Schmerzen in der Brust kommen eher vom Husten und haben gar nichts mehr mit der Lunge zu tun. Die tlwse. erschwerte Atmung kann auch immer noch mit der/den NNH zusammenhängen. Auf die NNH scheint das AB keine großartige Wirkung zu haben. Meine Nase ist zwar nicht mehr so ganz so oft dicht, aber ich merke schon noch, dass die Schleimhäute angeschwollen sind, brauche auch immer noch Nasenspray und das Sekret ist nach wie vor da auch quittegelb. Und immerhin haben meine anderen Infekte ja auch viele Wochen gedauert, ehe es halbwegs besser war. Da ich aber schon manchmal eine verschlechterte Lungenfunktion nach Bronchitis hatte (habe ja ein hyperreagibles Bronchialsystem, was sich oft unter Infekten richtig zeigt) und erblich da wahrscheinlich auch vorbelastet bin (Vater hatte COPD, Mutter wohl auch Lungenemphysem und ihre Mutter ist an TBC gestorben. Wg. letzterem mache ich mir aber keine Gedanken, eher wg. der COPD meines Vaters.), möchte ich es lieber doch nochmal vom Facharzt überprüfen lassen. So weiß ich wenigstens, woran ich bin. Von daher fand ich es wirklich sehr sehr lieb von der Arzthelferin, dass sie mir da ermöglicht hat, diese Woche noch zu kommen. Ich selbst kann die Lage einfach nicht richtig einschätzen.

    Kurzes Update: Nachdem die Lungenentzündung wieder ausgeheilt war, bin ich letzte Woche Montag wieder arbeiten gegangen. Infektmäßig fühlte mich mich wieder soweit hergestellt, fühlte mich aber immer noch geschwächt und wie erschlagen. Vllt. war das auch zu früh, wieder arbeiten zu gehen. Jedenfalls war ich gerade 3 Tage da, da hatte ich schon wieder die nächste NNH-Entzündung. Zumindest nehme ich es mal an, da die typischen Kopfschmerzen hinter der Stirn wieder da waren und Nase komplett dicht. Husten kam dann auch noch dazu, aber nicht so schlimm wie bei meinen letzten Infekten. Bin aber trotzdem weiter arbeiten gegangen. Habe aber nun die Reißleine gezogen und zu Ende März gekündigt. Auch, wenn es nur ein Minijob ist, so ist es trotzdem blöd und traurig, aber solange ich dort bleibe, werde ich wohl weiterhin in Dauerschleife krank sein. Zudem stecke ich öfter meinen Mann an. Als ich die Lungenentzündung hatte, bekam er auch einen heftigen Infekt mit starkem Husten und Schnupfen - wenn auch keine Lungenentzündung. Da mein Mann Diabetiker ist, hat es bei ihm auch gleich die Zuckerwerte durcheinandergehauen und er hatte nun bei der vierteljährlichen Kontrolle einen schlechten HBA1C-Wert. Kaum, dass er nun zwei Tage wieder arbeiten war, hat er nun auch schon wieder den nächsten Infekt. Wahrscheinlich nun auch wieder von mir. :-( Bei mir ist es noch nicht ganz weg, aber vom Gefühl her gerade am weggehen. Hoffe mal nicht, dass wir uns dass jetzt dauernd hin- und hergeben. X-\Er hat natürlich auch keine Lust, sich ständig mit Infekten rumzuquälen.

    Hallo Drachenblut,


    das wird bei dir auch nicht besser, wenn ich das so lese.

    Hast du mal das IgG im Blutbild abklären lassen, sowie ide Subklassen, die dazu gehören?

    Es klingt schon wie ein immunmangel oder Defekt.


    Ich habe ja einen Immunmangel, also einen variablen Mangel, da 2 Subklassen einen starekne Mangel aufweisen, und die T- Zellen auch vermindert isnd, wie auch andere Zellen nicht funktionieren.


    Wie lange warst du denn daheim krank geschrieben?


    Ich wünsche dir Gute Gute Besserung, das du auch mal längere Zeit Ruhe hast

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    Da will ja leider keiner ran. Ich habe sowohl meinen HA darauf angesprochen, mal die Immunglobuline zu testen als auch den Endo. HA hielt es nicht für nötig und Endo hat erst so getan, als würde er es testen, hat es aber auch nicht gemacht. :(v


    Das hört sich bei dir ja nicht so gut an. :°_ Ich hoffe, du hast kompetente Ärzte, die den Immunmangel auch behandeln. :)* Das ist ja dann leider auch so eine Sache: Selbst, wenn ein Immunmangel/-defekt festgestellt wird, braucht man auch einen Arzt, der das Ernst genug nimmt und behandelt.


    Ich war nur zwei Wochen zu Hause. Hatte erst überlegt, nochmal zum Arzt zu gehen, da ich mich schon noch erschöpft und kaputt gefühlt habe, aber vom Infekt her war es ja wieder in Ordnung. Hätte da mehr auf mein Gefühl hören sollen. Nun ja, nun bin ich ja nicht mehr so lange dort und werde sehen, ob sich dann mein Immunsystem wieder stabilisiert und es doch nur am Job in der Kita lag. Wenn es aber weiter so gehen sollte, werde ich mich mal umschauen müssen, ob ich einen Arzt finde, der das Ernst genug nimmt und mal die Immunglobuline anschaut.


    Danke für die Besserungswünsche. :-) Ich hoffe auch, dass ich dann auch mal wieder ne Weile gesund bin. Deshalb will ich auch nicht sofort in einen neuen Job einsteigen. Denn solange ich noch angeschlagen bin, macht das vermutlich wenig Sinn, weil ich dann wieder das Nächste bekomme.

    Bei mir lag es an meinem Reizdarmsyndrom . Parallel zur Behandlung mit Gelsectan wurde auch mein Immunsystem immer besser. Ich weiß nicht, warum. Aber die in der Anleitung beschriebene Gelschutzschicht die sich im Darm aufbaut, damit Viren und Bakterien nicht in die Blutbahn gelangen, scheint bei mir zu funktionieren. Ich wollte nicht so recht daran glauben, weil ich bis dahin viel ausprobierte. Ich bin seit einem sehr langen Zeitraum nicht mehr krank/ schlapp etc. alles gute 🍀

    Hallo Hanni123,


    das ist spannend, und super das du nun etwas dagegen gefunden hast.

    Ich wünsche dir alles gute, das du gesund bleibst

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