ja.. dabei ist das eigentlich so logisch. man nimmt immerhin jeden Tag größere Mengen irgendwelchen Zeugs zu sich und das muss alles verarbeitet werden. Ist doch irgendwie völlig klar dass das Spuren hinterlassen kann, auch wenns keinen Alkohol oder Nikotin enthält. Macht halt nicht akut verkatert, dafür aber langfristig..


    Schön dass es bei Dir so geholfen hat.


    Obst-Allergie ist einfach eine Pollen-Kreuzreaktion, ob mit oder ohne kaffee hat darauf keinen Einfluß.


    Mein Plan ist jetzt, regelmäßig Brottrunk (Geschmack finde ich nicht so schlimm, das geht, 1 Glas am Tag ist machbar) und Ernährung ein wenig umstellen, nicht gleich radikal anders aber halt ein wenig vernünftiger (mehr basisch, weniger Fleisch, weniger "billige" Kohlenhydrate (Weizennudeln etc.)). Mal schauen ob das was bringt.

    Ich sehe hier auch eine ziemliche klare Histaminintoleranz. Mache Dich in einschlägigen Foren schlau. Und versuche Dich mal eine zeitlang histaminarm zu ernähren. Die Besserung Deiner Symptome wird sich schnell zeigen, wenn es daran liegt. Zu verlieren hast Du nichts. Ich würde es ausprobieren.

    Das kan tatsächlich vom Unzug kommen. Also, im Haus ist etwas, was Deinen Körper reizt. Ich habe ab und zu gelesen, dass Menschen mit Histaminintoleranz nach dem Wegzug wieder beschwerdefrei waren. Oder hattest Du öfter mal Abtibiotika genommen ode hattest viel Stress? Dann ist die Darmflora durcheinander und löst die Symptome aus. Was meistens der Grund ist. Beobachte Dich, wenn Du im Urlaub bist, ob es Dir besser geht. Ich würde dann aber nicht gleich ausziehen;) vielleicht ist es Schimmelbefal oder wirklich Deine Matratze.

    Ja den Gedanken hatte ich ja auch. In der Tat ist es so dass Weichmacher (phthalate) genau diese Wirkung haben - Immunsystem gereizt. Ich hab da zwei Dinge im Verdacht, 1. die Matratze, 2. den Fußboden - das ist so ein moderner Holzimitat-PVC-Kram, eigentlich schick und hochwertig, und an sich aber auch frei von diesen Substanzen (hab mich da extra informiert). Wochenlanger Wechsel auf eine andere Matratze hat aber gar nichts gebracht. Wie kann man denn sowas bloß herausfinden, ausser durch "ausprobieren"? Wobei die Beschwerden erst ein Jahr nach dem Umzug losgingen, muss ich dazu sagen. Frühjahr 2014 umgezogen, Frühsommer 2015 gings los.


    Ich hatte in der ganzen Zeit beruflich auch enorm viel Streß, aber das kann doch an sich keine Histaminintoleranz auslösen, oder?

    Dummerweise würde so eine Raumluft-Chemikalien-Problematik das alles perfekt erklären (flüchtige Kohlenwasserstoffverbindungen aus dem PVC-Boden.. sehr gering., aber immer noch zu viel für manchen)..


    aber würde sich das nicht viel früher als erst nach einem Jahr bemerkbar machen!? Oder muss sich dsa irgendwie im Organismus ansammeln und erst ab einem bestimmten Ausmaß an Vergiftung bekommt man Symptome?

    Hat eigentlich Streß (Arbeit, Erschöpfung, Schlafmangel etc.) Einfluß auf die Histamin-Intoleranz bzw. -Sensibilität? Kann Streß das Immunsystem empfindlicher und anfälliger machen, daher Allergine und sowas temporär verstärken?