Eine Autoimmunkrankheit nach der Anderen....

    Ich brauche jetzt eine Ecke zum ausheulen. Ich bekomme eine Autoimmunkrankheit nach der Anderen. Angefangen hat es mit Hashi Moto, diagnostiziert vor 5 Jahren, vor 2 Jahren kam Diabetes dazu wobei man sich hier des Typs noch nicht einig ist. Die ANtikörper wurden jetzt erst getestet weil die Werte trotzt Medikamente und Gewichtsabnahme von 14 Kg stetig schlechter werden. Bei diesem Bluttest wurde ein erhöhter PCA Wert fest gestellt was wohl auf eine autoimmune Gastritis hinweist. Ich bin 38 und wollte noch eine Weile leben. Gibt es hier eventuell Betroffene denen es genauso geht. WIe lebt ihr damit ohne irre zu werden? Wie lange lebt ihr schon mit euren Autoimmunen Erkrankungen?


    Ich will jetzt ein Kuscheltier, ein Eis und schaukeln :°(

  • 10 Antworten

    Eine autoimmune Gastritis kommt oft bei Hashimoto vor und scheint ein häufiger Grund dafür zu sein, warum Hashimoto Patienten so oft Nährstoffmängel haben, auch nach guter Einstellung. Der Körper resorbiert dann einfach schlechter. Bei Diabetes drücke ich mal ganz ganz arg die Daumen, dass es doch Typ2 ist, der ist ja doch eher behandelbar im Sinne von ohne Insulin auszukommen. Aber Silbermondauge hat leider recht, Autoimmunerkrankungen gesellen sich gerne. Aber Kopf hoch: nichts davon ist tödlich (auch zum Glück bei Typ1 Diabetes nicht mehr) und mit guter Einstellung und gutem Blick auf deine Nährstoffversorgung (eventuell gezielt Nährstoffe zufüttern), kannst du gut leben. :)_ Ich selbst habe auch Hashimoto. Auf autoimmune Gastritis habe ich mich nicht untersuchen lassen wollen. o:) Nährstoffmängel habe ich dafür anscheinend querbeet. :-( Ich denke wenn du gut auf dich achtest, wirst du bestimmt alt werden. :)z

    Sajuli78 – du sammelst Krankheiten statt sie anzugehen. Bewegung und Sport, angepasste optimale Ernährung. Und man darf nicht gleich alles als gegeben hinnehmen.


    Palmöl zum Beispiel - ist in 50 Prozent aller Fertignahrungsmittel und sollte bei Diabetes wegen der Insulinresistenz gemieden werden. …


    Auf Arte läuft eine Doku über Yoga – Ein andere Ansatzpunkt, der seit ewigen Zeiten funktioniert.


    http://www.arte.tv/guide/de/056821-006-A/360-geo-reportage

    Zumindest was das Hashi angeht, kannst du optimistisch sein. Irgendwann ist die SD ausgebrannt und die Entzündungsschübe hören auf. Dann bleibt deine LT-Dosis ziemlich stabil und du hast deine Ruh. Bei einem Restvolumen von ca 3ml sollte es durch sein.


    Bei mir ist übrigens Morbus Bechterew zum Hashi dazugekommen. Auch kein Spaß, aber immerhin bringen uns diese Krankheiten nicht um.

    Erst einmal an Alle ein liebes Dankeschön für die tröstenden Worte.


    @ Rio Grande...ich sammle diese Krankheiten ganz gewiss nicht, ich bin so am Boden weil ich eben seit Jahren wie eine Löwin kämpfe mit Bewegung ( 2x die Woche Leistungsschwimmen, 1x Rehasport) Zudem habe ich einen Vollzeitjob und 3 Kinder, glaubemir für Bewegung ist gesorgt. Zudem habe ich mit Ernährungsumstellung bereits 14 Kilo gelassen. Wenn das kein Bekämpfen ist, weiß ich auch nicht. Und genau das ist der Punkt für meinen derzeitigen Tiefpunkt. Alle Bemühungen scheinen umsonst.


    @ jeri danke für deine unterstützenden Worte :)^

    Vielleicht liest du dich mal in das Thema Vitamin D-Mangel ein, der ist eng verknüpft mit Autoimmungeschichten. Ich habe selber MS und merke einen riesigen Unterschied, seit ich Vit. D hochdosiert nehme. Mein Wert war bei 30 (allerunterste Greunze für NICHT chronisch kranke Menschen) und ich strebe 130-150 an.