Dann scheinst du mit Histamin kein Problem zu haben. Das ist schön. Bei vielen Menschen mit chronischen Erkrankungen ist das leider anders.


    Um zu die Wirkung von Erdnuss Öl zu wissen bedarf es keiner jahrelangen Arzt Ausbildung. Und dass die meisten Ärzte es nicht wissen, macht die Sache nicht besser ("sie vertragen halt kein Vitamin d").

    Vitamin K2 ist Vitamin K2.


    Es gibt K1 und K2.


    Hier geht es um K2.


    Letzteres gibt es nicht "überall". Es kann sich lohnen, sich zu informieren und sich nicht nur auf die Empfehlungen der Ärzte zu verlassen. Man kann sich informieren und dann trotzdem noch die Ärzte darauf ansprechen. Das ist vielleicht der bessere Weg.

    Zitat

    natürlich sollte man k2 mk7 dazunehmen. dass ein arzt, der 2.000ie pro tag verordnet darüber nicht informiert ist, sollte einen nicht verwundern.

    Für die kombinierte Gabe von Vitamin D und K2 gibt es fast keine Daten. Dass jemand der offenbar glaubt, nach Lektüre einiger Aussenseitermeinungen es besser zu wissen als die medizinische Forschung, das anders sieht, sollte einen nicht verwundern.

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    unter 5000IE pro Tag kann man es auch lassen, sofern man sich im empfohlenen Bereich von mindestens 50ng/ml aufhalten möchte

    Auch das ist eine Extremmeinung, die in Deutschland vor allem von einer Gruppe um einen gewissen Außenseiter verbreitet wird - der beharrlich ignoriert, dass mittlerweile mehrere Studien eine erhöhte Sterblichkeit bei Werten über 60ng/ml gezeigt haben. Und mit 5.000 Tagesdosis kann man durchaus in diesem Bereich landen.

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    Dekristol basiert auf Erdnussöl, was bei Histaminintoleranz reines Gift ist

    Das kommentiet sich wohl von selber...

    5k Einheiten pro Tag sind also gefährlich? Uiuiui


    Ich kann jedem nur raten sich zu informieren, Möglichkeiten gibt es mehr als genug. Interessant, wie mit dem Begriff "Außenseiter" gearbeitet wird, das zeigt wessen Geistes Kind hier der Schreiberling ist.

    Ich habe mit ziemlicher Sicherheit in den letzten 5 Jahren mehr Vitamin D-Spiegel gemessen als du in deinem ganzen Leben sehen wirst. Und ich kenne Patienten, die mit weniger als 5.000 täglich bei 60ng/ml lagen.


    Und ja, Herr H. ist ein Außenseiter - keiner, der medizinischen Hintergrund und auch nur etwas Ahnung von wissenschaftlicher Methodik hat, nimmt den irgendwie ernst. Ich hab mir ja sogar mal spaßeshalber 4 Wochen lang seine Mailingliste gegeben - aber dann hab ich den Unsinn einfach nicht mehr ertragen.


    Aber es ist natürlich sinnlos, mit Leuten zu diskutieren, die in solch irrationalen Systemen verhaftet sind. Ggenargumente hast du ja offensichtlich keine, sonst hättest du sie wohl geschrieben.


    Es ging mir nur darum anderen Lesern dieser Diskussion mal aufzuzeigen, dass man den Protagonisten der Vitamin D-Szene nicht einfach alles glauben sollte...

    Das soll doch kein Faden werden, bei dem man sich gegenseitig anfeindet.


    Ich werde jetzt ab morgen die Vitamin D Tabletten nehmen und würde behaupten, dass die Zugabe über die Nahrung des Vitamin K2 ausreichend ist. Sonst hätte es mir meine Ärztin mit Sicherheit mit dazu empfohlen. Im Januar ist mein nächster Termin und da werde ich fragen, ob 5000 I.E. bei meinem Vitamin D Spiegel sinnvoller wären.

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    Und ja, Herr H. ist ein Außenseiter

    Das ist ganz wichtig, dass man die User darüber aufklärt.


    Wir als Laien können nämlich nicht beurteilen, ob jemand Vertreter der wissenschaftlichen (Hoch)Schulmedizin ist oder zur unwissenschaftlichen Außenseiter- und Alternativmedizinszene gehört.


    Jeder, auch ein Außenseiter, darf natürlich seine Auffassung kundtun. Es muss nur deutlich gemacht werden, dass diese Auffassung eben nicht dem wissenschaftlichen schulmedizinischen Mainstream entspricht.

    Wenn hier jemand glaubt, sich mit angelesenem Halbwissen als Experte aufspielen zu müssen, kommentiere ich das eben.


    Was deine Dosierung angeht: Wenn es nur darum geht, in den Wintermonaten etwas auszugleichen, sind 2.000 in der Regel schon eine sinnvolle Dosis (ich selber bin damit schon im oberen Bereich gelandet). Wenn Du einen Mangel beheben willst, dauert das mit 2.000 allerdings sehr lange - da wäre die schnellere Strategie, kurzzeitig mit hoher Dosierung aufzusättigen, um erst mal in die Nähe des Normbereichs zu kommen. Dummerweise gibt es dafür keine wirklich wissenschaftlich basierten Schemata, letztlich sind das alles Schätzungen. Die benötigte Dosis hängt vom Anfangsspiegel und von der Menge an Körperfett ab (denn das muss ja aufgesättigt werden).

    Alles klar. Ich möchte es nur über die Wintermonate ausgleichen, da es mir Anfang dieses Jahr (Ende des Winters) ziemlich schlecht ging, da mein Vitamin D Wert unter anderem im Keller war.


    Muss ich bei der Einnahme auf etwas achten? Mit Milch oder dergleichen einnehmen oder nüchtern? ":/

    Ich hatte einen Wert von 5 letztes Jahr. Hab mit 1000ie am Tag den Wert nach 9 Monaten auf einen guten 45er Wert gesteigert. Mir gehts hervorragend.


    Die Menge an Fett wird übrigens von machen hier überschätzt. Ich brauche kein ganzes Glas davon, ein Teelöffel ist schon zu viel. Selbst Fettarmes Essen enthält kann genug davon enthalten. Wer meint das er zwei Pizzen braucht, um Vitamin D aufzunehmen, hat nichts verstanden. Wichtig ist aber auch das richtige Fett. (Sonnenblumen und Maiskeimöl bitte direkt entsorgen. Kokus, Leinsamen, Oliven und Rapsöl sollte da an erster Stelle stehen).

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    Meine Erfahrungen mit Vitamin D sind sehr gut. Aufgrund von immer wiederkehrenden Winterdepressionen habe ich vor 3 Jahren intensiv recherchiert, was mir auf natürlichem Weg helfen könnte. Dabei bin ich auf Vitamin D3 gestoßen. Weil darüber, wie es sich auch in dieser Diskussion widerspiegelt, sehr unterschiedliche Meinungen kursieren, habe ich mich sehr gründlich mit dem Thema befasst. Ich legte auch großen Wert darauf, Vitamin D3 aus rein biologischer (und damit höchst bioverfügbarer) Grundlage zu verwenden. Ebenso begann ich gleichzeitig mit der Substitution mit K2. Dabei nutze ich den Richtwert von 100µg K2 je 10.000 IE D3.


    Ich begann zunächst mit einer geringen Dosis (1000 IE tgl.) und steigerte sie aufgrund der guten Verträglichkeit alle 2 Wochen um 1000 IE. Schon bei einer tägl. Dosis von 2500 IE tgl. spürte ich eine Besserung meiner seelischen Verstimmungen. Also steigerte ich weiter. bei tgl. 5000 IE waren die Depressionen weg. Allerdings stellten sich auch noch andere positive "Nebenwirkungen" ein: meine Schilddrüsenunterfunktion schien sich zu bessern, Allergien nahmen ab, die Verdauung verbesserte sich und auch mein Asthma verschwand. Insgesamt wurde ich kaum noch krank, trotzdem ich täglich sehr großen beruflichen Stress hatte.


    Um es kurz zu machen, ich nehme mittlerweile Vitamin D3 täglich. Im Sommer 2500 IE, im Herbst und Frühjahr 5000 IE und im Winter 10.000 IE jeweils mit entsprechender K2-Substitution. Es geht mit sehr gut, Depressionen, Müdigkeit, Schlappheit trotz Vollzeit-Schichtdienst kenne ich nicht mehr. Meine Autoimmunerkrankungen sind deutlich besser geworden. Meine Blutwerte sind trotz (oder wegen?) der Dosis top. Calcium, Nierenwerte, Colesterin alles im absoluten Normbereich.


    Übrigens habe ich zum Test die Dosis im Winter mal runtergefahren auf tgl. 2500 IE. Ich bekam prompt Depressionen und eine Erkältung. :=o