Geschwollene Lymphknoten am Hals und keine Lösung

    Hallo


    Ich habe schon seit Monaten geschwollene Lymphknoten am Hals, besonders der linke ist geschwollen.


    Begonnen hat es glaube ich im März 2015.


    Und ich habe schon so vieles probiert und war bei so vielen Ärzten und keiner weiß einen Rat.


    Stand der Dinge:


    Mehrere Abstriche des Hals und Rachenraumes, ohne Ergebnis.


    MRT des Halses gemacht. Ergebnis: Grenzwertig geschwollene Lymphknoten beidseitig, kein Tumor, sonst alles gut.


    Nebenbefund: Protusion Halswirbel C5/6.


    Deshalb mache ich jetzt Physiotherapie, damit es kein Bandscheibenvorfall wird.


    Zeitwelig waren die Mandeln etwas belegt. Es bestand der Verdacht auf Mandelentzündung, der sich aber nicht bestätigte.


    (CRP usw. waren niedrig, spezieller "Mandelwert" ebenfalls.) Ein auf verdacht gegebenes Antibiotika brachte auch keine Besserung.


    Auch jetzt im Moment sind die Mandeln laut HNO etwas belegt. Man könnte sie rausnehmen, heißt es, aber die Werte sprechen auch dieses Mal eigentlich gegen eine Entnahme.


    Sonstiger Allgemeinzustand gut. Kein Fieber usw.


    Es ist offen, ob es sich bei mir um psychische Probleme handeln könnte. Ich selbst bin zwar kein Freund von Psychosomatik, aber da ich lange Zeit einen Reizdarm hatte, weiß ich, dass ich psychosomatisch reagieren kann.


    Denn auffällig ist vielleicht, dass die Beschwerden begannen, als es mir psychisch sehr schlecht ging und auch heute noch geht. Mein Papa lag zu der Zeit im sterben. Es war noch nicht klar, dass es stirbt, aber letztlich ist es im Juni an den Folgen einer Krebserkrankung (mit mitte 60) gestorben. Das war eine sehr harte Zeit und ich habe bis heute das Gefühl, dass das gar nicht passiert ist, greife oft zum Telefon um ihn irgendwas zu fragen und merke dann erst, dass es ja gar nicht geht.


    Habe natürlich auch angst, dass es sich bei mir um etwas unbemerktes handelt, und das es wie bei meinem Vater zu spät entdeckt wird...


    Sprichwörter wie: "Ich hab So'n Hals" oder "Mir platzt der Kragen" passen bei mir grade ganz gut.


    Da sich die Schulmedizin im Kreis dreht, versuche ich es jetzt mit Homöopathe. Habe Salben für den Lymphabfluss bekommen (wirken nicht) und Globolli gegen entzündungen. Habe aber eher das Gefühl, dass die Beschwerden davon schlimmer werden.


    Hat von euch vielleicht jemand irgendeine Idee?


    Ich weiß echt nicht mehr weiter....

  • 2 Antworten

    Das mit den Lymphknoten kann auch von den Zähnen kommen (häufig durch Weißheitszähne)... hast du dich da mal genau durchkontrollieren lassen?


    Sind deine Mandeln bereits vernarbt?


    Vielleicht probierst du es mal mit autogenem Training, ich denke schon, dass Beschwerden - so wie du sie hast - oft psychosomatisch sind. Akut könntest du mit Coldargan gurgeln ( ein paar Tropfen in den Tee zum Gurgeln) oder mit Tonsillol (half bei mir immer ganz gut).


    Falls das mit den Lymphknoten nicht besser wird, kannst du es ja mal mit einer Lymphdrainage versuchen.


    Alles Gute @:)

    Hallo Anna. Danke für deine Antwort. Werde mir das mal notieren.


    habe ich vergessen zu erwähnen.


    Im November 2014 habe ich eine Lungenentzüdung gehabt, deren Abheilung bis etwa Mai 2015 dauerte. (Mit Streptokokkeninfektion)


    Und im Mai etwa habe ich tatsächlich an meinen Weisheitszähnen Probleme gehabt. Die unteren beiden hatten jeweils 1 Loch. Wurde aber gefüllt und durch das Röntgenbild waren keine weiteren Löcher oder sonsitge Herde zu erkennen.