Kind seit 2 Monaten 1mal die Woche starke Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen

    Mein Sohn (9) hat seit 2 Monaten immer 1 mal die Woche starke Kopfschmerzen, Fieber (aber nur bis max 39) und teilweise Erbrechen.


    Angefangen hat das ganze mit einer viralen Grippe mit starkem Husten im April.

    Erst war er nur wie erkältet und dann wurde der Husten extrem stark.

    Dabei immer wieder Kopfschmerzen, leichtes Fieber und teilweise Erbrechen.

    Sind dann zum Arzt. Der diagnostizierte eine Virusgrippe und nach einer Woche ging es meinem Sohn wieder gut.

    Trotzdem hatte er mind. 1 mal die Woche diese Kopfschmerzen mit Fieber für einen Tag.


    Nach 4 Wochen wurde er wieder krank. Diesmal Scharlachangina. Und dabei immer noch starke Kopfschmerzen und Fieber.

    Er bekam Antibiotika und er wurde schnell wieder gesund. Ich ging davon aus das er sich in den letzten Wochen nie richtig auskurriert hatte und deswegen auch die Kopfschmerzen zwischen drin.


    Jetzt ist die Angina seit 2 Wochen weg. Aber das mit den Kopfschmerzen dem Fieber und der Übelkeit bleibt.

    Wenn er sich hinlegt und schläft sind die Symptome nach dem aufwachen meist besser.

    Der Spuk dauert auch immer nur 1-2 Tage dann geht es ihm wieder für einige Tage super und er tobt und spielt als wäre nichts gewesen.


    Ich habe das Gefühl das unterschwellig noch eine Entzündung im Körper ist.

    Bzw habe ich auch an eine Hirnhautentzündung gedacht.???


    Der Kinderarzt will nicht viel machen. Er sagt es wäre Migräne. Was mit Fieber aber keinen Sinn macht.



    bitte helft mir

  • 14 Antworten
    sunni11984 schrieb:

    Bzw habe ich auch an eine Hirnhautentzündung gedacht. ???

    Daran würde ich erstmal nicht denken, soweit ich weiß, sind Hirnhautentzündungen eher akut und gehen nicht nach einem Tag wieder weg. Außerdem wären dafür noch andre Symptome da.

    Ich glaub die Übelkeit kommt eher von den Kopfschmerzen in dem Fall.

    Wie hoch ist das Fieber denn in so einer "akuten Phase"?

    Hallo! Wie hat denn der Arzt die "Virusgrippe" diagnostiziert? Bei meinen Kindern ging das per Raten und Augenschein. Dadurch wurde die Erkältung möglicherweise verschleppt und es hat sich eine Nebenhöhlenentzündung festgesetzt. Dazu empfehle ich Nasenspray für Kinder 0,05 % mehrmals täglich.

    An eine Migräne (wohl auch geraten) glaube ich ebensowenig wie an Hirnhautentzündung (da würde er platt liegen und schreien). Aber Scharlach ist natürlich schon eine schwere Erkrankung, bei der auch Nachuntersuchungen gerechtfertigt sind. Gute Besserung!

    Mein Sohn hatte vor 3 jahren schon mal eine Gehirnentzündung und die hat auch so begonnen. Er bekam eine Art Grippe mit starkem Husten, die war dann weg und dann klagte er über Monate über starke Kopfschmerzen, Fieber und erbrach sich.

    Mitten drinnen wurde es immer mal wieder besser dann hatte er wieder Tage wo er diese Kopfschmerzen hatte. Bis er eines Morgens aufwachte und nicht mehr laufen konnte.

    Ursache: Enzephalitis - wahrscheinlich eine ADEM


    Nun hat er fast die gleichen Symptome wieder. ich renne jetzt schon seit 2 Monaten permanent zum Kinderarzt oder ins KH. Die nehmen mich alle nicht ernst weil mein Sohn den Tag darauf wieder wie neu geboren umherspringt.


    Ich versuche schon nicht zu übertreiben und an damals zu denken aber da hat es auch so begonnen.


    Aber es kann doch nicht sein.


    Kopfschmerzen...okay kann vorkommen aber doch nicht mit Fieber bis 39?

    sunni11984 schrieb:

    Mein Sohn hatte vor 3 jahren schon mal eine Gehirnentzündung und die hat auch so begonnen. Er bekam eine Art Grippe mit starkem Husten, die war dann weg und dann klagte er über Monate über starke Kopfschmerzen, Fieber und erbrach sich.

    Das ist eine Info, die du uns nicht gegeben hast.

    Ich würde mit ihm zu dem Arzt gehen, der ihn damals behandelt hat. Wenn das damals auch schon über Monate ging, klingt das nicht nach "akut", sondern "chronisch" also langsam verlaufend. Ich weiß nicht, ob es da eben "Rückfälle" geben kann.

    sunni11984 schrieb:

    Kopfschmerzen...okay kann vorkommen aber doch nicht mit Fieber bis 39?

    Fieber ist eines der unspezifischsten Symptome, die es gibt. Ich hab mich mal als Kind so vor einer Englisch-Arbeit gefürchtet, dass ich 39,5 Fieber bekam und zu Hause blieb. (Beim Nachschreiben war sie trotzdem nicht besser, aber egal) Ich sage nicht, dass er simuliert, auf keinen Fall, aber Fieber tritt bei allen möglichen Infektionen und sogar Stresssituationen auf. Ihr habt die Vorgeschichte mit der Hirnhautentzündung, deswegen, wenn der Verlauf genauso ist, würde ich wohl eben den damals behandelnden Arzt aufsuchen.

    Es kann aber auch Pfeiffer, oder Borrelliose oder sonstwas sein.

    Fakt ist, dein Kinderarzt nimmt dich nicht ernst. Ich würde wohl einen anderen aufsuchen und eine 2. Meinung einholen.

    Egal, um was für eine Krankheit es sich handelt, würde ich einmal streng die Ernährung prüfen: Weniger Wurst, weniger Fleisch, weniger Mehlspeisen, weniger Zucker, viel Gemüse- vor allem auch roh (Paprika, Radieschen, Kohlrabi, Weißkohl, Zwiebeln, Knoblauch, Erbsen, Tomaten, ...) und gekocht (Linsen, Bohnen, Erbsen, Kohlsorten aller Art, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Porree, Spinat, ...) und viel frisches Obst- vor allem Äpfel (am besten täglich einer), Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen, Bananen, Pfirsich, Weintrauben, ... , zu trinken möglichst wenig gesüßt: Tee, Kakao, Fruchtsäfte, ... , eventuell Ei, fettarmen Käse und Fisch noch dazu.

    Zwiebeln und Knoblauch sind wichtig (antibakterielle Wirkung)

    Bei Fieber hilft übrigens auch Sauerkirschen aus dem Glas relativ schnell.

    Haferflocken (am besten fein) und z.B. leicht gesüßt mit z.B. Ahornsirup oder Honig und mit etwas Hafertrunk.

    Zudem sollte das Kind nach Möglichkeit um die Mittagszeit (10-16.00 Uhr) herum sich draußen aufhalten mit ausreichender nackter Hautfläche- ca. ½ Stunde (unabhängig ob Wolken sind oder nicht).

    Meine Empfehlungen sorgen für eine allgemeine Stärkung des Immunsystems und ermöglichen es dem Körper leichter Bakterien und Viren abzuwehren.

    Abgesehen davon, dass jeder weiß, welche Obst- und Gemüsesorten es gibt, auch ohne, dass sie über Zeilen aufgelistet werden....

    meine Tochter und ich würden mal locker drauf gehen. Ich bin auf das meiste allergisch und Kind hat eine Fructose-Intoleranz ausgeprägt (und sie ernährt sich von allen kids am allergesündesten....).

    Back to nature, okay, aber das ist nicht das Allheilmittel. Im Gegenteil heutzutage...

    so ein Rat kann nicht mehr ohne Weiteres gegeben werden.

    criecharlie schrieb:

    Back to nature, okay, aber das ist nicht das Allheilmittel. Im Gegenteil heutzutage...

    so ein Rat kann nicht mehr ohne Weiteres gegeben werden.

    Man kann gerne auf solche Ratschläge verzichten und sich mit synthetischen Arzneimitteln vollstopfen- und damit schon für die nächste Krankheit sorgen, aber dafür gibt es ja wieder eine Arznei. Im übrigen bin ich längst nicht der einzige Warner, möglichst vorsichtig mit Antibiotika umzugehen (die zahlreichen Resistenzen sollten als Grund reichen). Das menschliche Immunsystem wird ganz wesentlich von der Ernährungsweise bestimmt- das Immunsystem wirkt auch maßgeblich auf die Gesundheit.

    . Die Aufzählung tätige ich, weil oft genug auch bei Gemüse und Obst ziemlich einseitig gegessen wird und oft genug bei der Bezeichnung "Gemüse" nur an Salat gedacht wird (ein ziemlich unbedeutendes Gemüse).


    criecharlie schrieb:

    ach, und um den Vitamin D-Haushalt aufzufüllen, muss Mann / Kind / Frau am Tag 9 min im Freien verbringen.

    Die notwendige Zeit im Freien ist stark von der Tages- und Jahreszeit sowie von der bestrahlten nackten Hautfläche abhängig. Die 9 min. sind in sehr vielen Fällen unzureichend und deswegen als allgemeine Zeitangabe sinnlos.

    criecharlie schrieb:

    Ich bin auf das meiste allergisch und Kind hat eine Fructose-Intoleranz ausgeprägt

    Denke mal darüber nach, woran das liegen könnte ... - in sehr vielen Fällen ist das keineswegs genetisch bedingt.

    Zitat

    Die Aufzählung tätige ich, weil oft genug auch bei Gemüse und Obst ziemlich einseitig gegessen wird und oft genug bei der Bezeichnung "Gemüse" nur an Salat gedacht wird

    Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der auf die Aufforderung "Nenne mir drei Gemüsesorten!" antwortet "Salat, hm, Salat...und vielleicht noch Salat". Das ist nun wirklich albern.>:(

    Zitat

    Die notwendige Zeit im Freien ist stark von der Tages- und Jahreszeit sowie von der bestrahlten nackten Hautfläche abhängig.

    Und natürlich vom Breitengrad, auf dem man sich befindet. Je näher am Äquator, desto mehr UVB.


    Ich habe auch etwas gegen die Sonnen-Phobie, die mMn letztendlich aus den USA kommt, die aber viel weiter südlich liegen als z. B. Schleswig-Holstein. Ich gehe in Norddeutschland immer ins Freie, so oft es mir möglich ist. Die Evolution des Menschen fand mit der Sonne statt und nicht mir Vitamin-D-Tabletten.

    gauloise schrieb:

    "Nenne mir drei Gemüsesorten!" antwortet "Salat, hm, Salat...und vielleicht noch Salat". Das ist nun wirklich albern.

    Naja, in dieser Übertreibung ist das in der Tat albern, vielleicht habe ich mit meiner Obst- und Gemüse-Aufzählung in der Tat etwas übertrieben. Aber wer sich daran aufhängen will (warum auch immer), hängt sich eben daran auf.:=o