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    Ich finde es rücksichtslos wenn man 8h mit einem Kranken in einem Büroraum verbringen MUSS.

    Sehe Ich auch so. Halsschmerzen okay, aber schon bei nem dicken Schnupfen wo man Taschentuch-Großverbraucher ist sollte man Zuhause bleiben. Es ist auch für die gesunden Kollegen nicht besonders angenehm sich permanentes Gerotze anzuhören. Vom ständigenNiesen und Husten mal ganz zu schweigen.

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    Die Aussage das du andere Personen nicht anstecken kannst finde ich bedenklich. Ich finde es rücksichtslos wenn man 8h mit einem Kranken in einem Büroraum verbringen MUSS. Das setzt nämlich auch die gesunden Arbeitnehmer unter Druck und vergiftet das Betriebsklima. Mitarbeiter nehmen sich nicht mehr die Zeit um sich auszukurieren und das Burn-Out Risiko steigt.

    Das finde ich jetzt arg übertrieben. Jeder der stark erkältet ist, soll zu Hause bleiben und das auskurieren, aber ein bisschen rumgehustet und geschnupft wird im Winter fast überall.


    Im Endeffekt muss das einfach jeder für sich selbst entscheiden.


    Ich hab einige Zeit in einem Land gelebt, in dem mit Krankheitstagen nicht so kulant umgegangen wird. Entweder sie wurden vom Jahresurlaub, der eh nur zehn Tage umfasst abgezogen oder eben nicht bezahlt. Da hat sich jeder dreimal überlegt, ob er zu Hause bleibt.


    Erstaunlicherweise hat das unter anderem dazu geführt, dass viele Menschen mehr für ihr Immunsystem taten und ich kann mich nicht erinnern in den strengen und langen Wintern so viel erkältete Menschen gesehen zu haben, wie in Deutschland.

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    Halsschmerzen okay, aber schon bei nem dicken Schnupfen wo man Taschentuch-Großverbraucher ist sollte man Zuhause bleiben. Es ist auch für die gesunden Kollegen nicht besonders angenehm sich permanentes Gerotze anzuhören. Vom ständigenNiesen und Husten mal ganz zu schweigen.

    Puh, ich hab ja keine Kollegen, aber würde ich für alle mitarbeiten müssen, die mit einem dicken Schnupfen zu Hause blieben – ich würde mich bedanken.


    Ich hätte kein Problem für jemanden zu arbeiten, der wirklich schwer krank ist, aber mit einem Schnupfen zu Hause zu bleiben, halte ich für absolut übertrieben. Irgendwie fehlen mir die Relationen in diesem Thread. Eine "echte" Grippe ist etwas völlig anderes, als ein grippaler Infekt und ein Schnupfen ist nun mal kein Krebs.

    @ Die Anonyme

    Klar ist das in einem Einzelbüro nochmal ein anderes Thema! In dem Fall würde ich auch in die Arbeit gehen wenn ich mich dazu befähigt fühle. Aber bei uns sind es z.B. 8 Leute in einem Raum und da ging es wirklich von einem zum anderen, bis ich an der Reihe war. In dem Fall war das Malheur schon passiert und jeder hatte dann ein paar Fehltage in der schlimmsten Phase. Ein bisschen Schnupfen ist aber auch nochmal was anderes als ein fieser grippaler Infekt.

    @ KMoody

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    Das finde ich jetzt arg übertrieben. Jeder der stark erkältet ist, soll zu Hause bleiben und das auskurieren, aber ein bisschen rumgehustet und geschnupft wird im Winter fast überall.

    Es kommt schon auch ein bisschen auf den Arbeitsplatz an. Wenn mir der Zahnarzt aus der Nase in den Mund tropft fände ich schon nicht so gut. Oder nehmen wir einen hustenden Kellner der meinen Teller am Rand anfasst. Oder ein Masseur, der alle 3 Minuten von mir ablässt und sich die Nase putzen muß. ;-D

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    Wenn mir der Zahnarzt aus der Nase in den Mund tropft fände ich schon nicht so gut.

    Meiner trägt grundsätzlich einen Mundschutz... aber davon mal abgesehen gibt es natürlich Jobs, bei denen sich das von selbst verbietet.


    Aber wenn wir jetzt vom Bürojob ausgehen, wäre es mir lieber, meine Kollegen würden sich nicht wegen jedes Schnüpfchens zu Hause auf die Couch legen.

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    Irgendwie fehlen mir die Relationen in diesem Thread. Eine "echte" Grippe ist etwas völlig anderes, als ein grippaler Infekt und ein Schnupfen ist nun mal kein Krebs.

    :)z


    Und zum Auskurieren und nicht verschleppen: ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es da so einen Riesenunterschied machen soll, ob ich zuhause oder im Büro rumhocke. Es redet ja keiner von körperlicher Arbeit oder sportlichen Aktivitäten.

    Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder mit nem Schnupfen zuhause bleibt? Ich hab noch nie erlebt, dass man wg. ner Erkältung eine komplette Woche ausfällt.Wenn es mich richtig erwischt hat (und das ist erst dann der Fall wenn Fieber dazu kommt) erlaube ich mir einen, maximal zwei kranke Tage.


    Ok, schwer körperlich arbeitende Menschen mal ausgenommen, würd ich behaupten dass es keinen Unterschied macht ob ich zuhause oder auf der Arbeit Kopfschmerzen, Husten etc. hab. Ich habe auch Kundenkontakt bzw. noch "schlimmer": ich arbeite in einer Apotheke und bekomme also tagtäglich ein paar Viren rüber geschoben.

    ich bleib bei meiner "jahreserkältung" meistens 2 tage im bett, denn abgesehen von der nicht-körperlich-anstrengenden arbeit könnte ich in dem zustand meine geistig anstrengende arbeit nicht wirklich vollziehen - ich kann krank nix zustande bringen und fühle mich matschig im kopf. 8 stunden dauerkonzentrieren geht da nicht ":/

    zuerst mal an jenn 80 gute besserung. ich hoffe, es geht bergauf. mein beitrag betrifft dich im übrigen nicht ;-)


    möchte jetzt auch mal meinen senf dazu geben. da auf arbeit auch gerade ne neue kollegin 2,5 wochen ausgefallen ist, sie war einen tag da und gestern wieder die krankmeldung und es gibt da viele spekulationen. ich halte mich dazu aber bedeckt, da ich mir kein urteil erlauben kann diesbezüglich, ich bin kein arzt!!!


    ich bin jetzt seit 3 monaten in dieser firma mit rollendem schichtsystem. da fallen die leute aus wie die fliegen.


    durch die schichten und we arbeit kriecht fast jeder auf dem zahnfleisch und ist psych. angeknackst da reicht schonmal manchmal eine erkältung um einen flach zu legen oder z.B schlechter schlaf auf dauer.


    ich bin fast die einzigste von den "neuen", welche noch nicht den gelben schein gebracht hat. bin auch schon mit

    hin. ob ich das nochmal mache, weiß ich nicht :-/ .


    richtig ist (aus früherer erfahrung) es dankt einem niemand. wenn ich gekündigt werden soll, dann auch, wenn ich mich das ganze jahr hingeschleppt habe. denn mit krankheit bringt man keine 100 %. viele werden wieder sagen, dass 80 ja reichen. aber so einfach ist es dann doch nicht. wenn ein chirurg, busfahrer o.ä. nicht bei der sache sind...wo macht man die unterschiede, wer kann es sich anmaßen oder beurteilen, ob der kollege wirklich krank ist. ich bin heute auch fit und kann morgen mit übelsten beschwerden aufwachen. das ist wie mit ner waschmaschine oder einem auto, welches gerade noch gefahren ist. es gibt nicht immer voranzeichen.


    ich hatte in meinem leben vielleicht 2 mal fieber (soweit ich mich erinnern kann), wenn ich einen infekt habe, dann ordentlich. da brummt der schädel so sehr, dass ich beim bücken z.B denke, mir fällt das gehirn raus, da tun sogar die zähne weh (weil gleich die nebenhöhlen betroffen sind und ich auch keine mandeln mehr habe)


    meine freundin war auch so eine, die sich mit allem hingeschleppt hat, eines tages kam sie wortwörtlich nicht mehr aus dem bett, der totale zusammenbruch.


    ich kenne auch genug kollegen, welche sich krank hinschleppen und um dort richtig mitleid zu erregen um dann nach 2 h wieder nach hause gehen. wo ist denn da der sinn, die bazillen sind verteilt und dann?


    ich wollte nur damit sagen, man kann nicht alles verallgemeinern, eine erkältung ist nicht die gleiche erkältung wie bei person "B". jeder muß das für sich selbst entscheiden.


    sicher gibt es genug, welche bei jedem bisken zu hause bleiben. aber man staune, bei uns gibt es jetzt verlängerungen, da war ein mädel fast die hälfte (mind. 1 drittel) der zeit krank in dem jahr. da frage ich mich dann auch, warum ich immer da bin und wo die gerechtigkeit ist.


    es waren im übrigen keine operationen und sie ist nicht chronisch krank.


    wir selber haben das zum glück nicht zu entscheiden. es ist chefs aufgabe, dem nachzugehen bei verdacht. wenn jemand der meinung ist, der kollege ist so einer, dann müßt ihr es mit euch ausmachen, ihn anzu****. ich hoffe dann nur, dass ihr recht habt ;-)


    allen schnüffelnasen gute besserung :)D

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    Völlig, völlig falsch. Und wie das lebensbedrohlich werden kann. Nicht nur eine Grippe kann bspw. das Herz u.s.w. angreifen sondern auch eine starke Erkältung.

    Quellen?

    Das hat sich doch längst rumgesprochen, prominentestes Beispiel vor war einigen Jahren Horst Seehofer, der es schwer mit dem Herzen zu tun bekam.


    Und ich weiß nicht wieso hier immer von körperlicher Arbeit geredet wird, mit der man mit Grippe nicht arbeiten kann.


    Auch bei Nicht-körpelicher Arbeit ist Genauigkeit und Konzentrationsfähigkeit gefragt.

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    Krank melden-es dankt einem eh niemand, wenn man krank zur Arbeit geht. Und für die Kollegen ist es auch unangenehm, wenn kranke Kollegen kommen und rumrotzen.

    Genau SO sieht es nämlich aus... Habe mich immer und immer wieder zur Arbeit geschleppt aber im Haus einmal einen Termin für 20 Min gehabt (Krankheitsbedingt) und bin dann nur schnell für die 20 Min. weg obwohl es mir echt dreckig ging und mich jeder Arzt krank schreiben wollte.


    Kaum war ich wieder zurück habe ich tierischen Ärger bekommen was mir einfallen würde, einfach während der Arbeitszeit zum Arzt zu gehen (was ja aber im selben Haus war und bloß 20 Min.).


    Naja das nächste Mal habe ich mich gleich für den ganzen Tag krank gemeldet und da hat NIEMAND mehr was gesagt.


    Seitdem bin ich auch der Meinung: Wenn krank, dann krank. Dankt einem eh niemand wenn man doch arbeiten geht...


    Liebe Grüße

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    Eine "echte" Grippe ist etwas völlig anderes, als ein grippaler Infekt und ein Schnupfen ist nun mal kein Krebs.

    Aber Menschen können bei der gleichen Erkrankung sehr unterschiedlich reagieren. Ich bin mit der stinknormalen Erkältung quasi scheintot. Ich lurche daheim rum, verlasse mein Bett nicht und wünsche mir das künstliche Koma bis ich dann endlich gesund bin. In der Schule bin ich dann auch knallhart die restliche Schulwoche daheim geblieben (max. 5 Tage) – war ja meine Sache & ich konnt's mir erlauben. Bei der Arbeit hingegen bin ich so lange arbeiten gegangen bis meine Chefin mich heimgeschickt hat und war dennoch nach 2 Tagen wieder da. Aber krank bin ich nur anwesend und nicht sehr produktiv.


    Meine kleine Schwester kann mit 39 Grad Fieber noch ihren Schreibkram erledigen, putzt sich die Nase und macht weiter. Beneidenswert!

    Ich glaube manche verstehen einfach nicht, dass es nicht jedem mit einer Erkältung gleich dreckig geht.


    Wenn ich erkältet bin, dann hab ich ein Kratzen im Hals, eine unschöne Stimme, eine laufende Nase und am Schluss noch Reizhusten. Aber die Symptome sind nur lästig und nicht ans Bett fesselnd. Kopfweh habe ich vielleicht einen Tag lang, aber sonst bin ich absolut klar im Kopf.


    Das ist so die Standarderkältung bei mir. Wenn Fieber und Schlappheit dazukommen und die Symptome insgesamt stärker sind, dann bleibe ich daheim. Das hab ich aber eher selten.