• Abszess entzündet sich immer wieder

    Hallo, ich wurde im April am Handgelenk operiert ( Ganglion )eine Woche nach dem Fädenziehen hat sich ein Nahtpunkt leicht entzündet, sodass ich nochmal zum Handchirurgen gegangen bin. Dort wurde dann noch ein vergessener Fadenrest mit einer Pinzette entfernt und es wurde gesagt, dass es jetzt wieder besser werden sollte. 3Tage später hatte ich einen…
  • 1 Antworten

    Ja, auch bei 3%iger Konzentration.


    Ich würde es vielleicht noch verwenden, wenn ich frisch in den Dreckngefallen wäre - zur groben Vorreinigung der Wunde. Denn da sind die Keime noch nicht wirklich ins Gewebe eingedrungen und die Heilungsphase hat noch nicht begonnen. Bevorzugen würde ich aber NaCl zur Reinigung. Und Desinfektion mit Octanisept wäre bei beiden nötig, weil H2O2 auch nicht ausreichend keimabtötend wirkt.


    Aber wir driften nun ab^^

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    Zitat

    Sollte es aber nun wegen dem Eiter nochmals geöffnet werden müssen, dann hätte der Chirurg mit dem Verschluss die falsche Entscheidung getroffen oder das KH hat ein Hygieneproblem. Letzteres ist in Deutschland leider nicht so selten.

    Super. :-|

    Zitat

    Solche Sachen sind echt doof!

    Oh ja.


    Als ich das Pflaster vorhin gewechselt habe, hab ich gesehen das es an der Seite aufgegangen sein muss. Es war nämlich Eiter/Blut im Pflaster...Jetzt ist die "Eiterblase" weg. Hab natürlich desinfiziert.


    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hand2mesl8uf1jg.jpg


    Wenn ich morgen da hin gehe kann der Doc sich aber auch gleich nochmal die Narbe von der Hautentnahmestelle anschaun, dafür das er gesagt hatte, das werde nur ein feiner Strich, ist die aber ganz schön breit geworden...


    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/arm2wxmcae4b5z.jpg


    Das mit dem H2O2 lass ich mal lieber und bleibe bei Octenisept.

    Zitat

    Ich hoffe echt, dass dein Transplantat die Kurve noch bekommt und die Entzündung wieder verschwindet :)^

    Ich auch!

    Zitat

    Aber nun ist es mal so und ich drücke dir wieder mal die Daumen für morgen.

    Zitat

    Viel Glück @:)

    Danke!

    Ich finde, beide Wunden sehen nicht wirklich gut aus und ich würde morgen nachfragen, ob das alles so in Ordnung ist. ":/


    Hattest du sonst schon mal Probleme mit Wundheilungsstörungen?

    Zitat

    Hattest du sonst schon mal Probleme mit Wundheilungsstörungen?

    Nein. Hab da sogar (leider) einen Vergleich genau am anderen Handgelenk. Hab mir nämlich Ende Mai vier Wochen nach der Ganglionop., bei dem Versuch einen Teller ausm Schrank zu nehmen, eine schöne Schnittwunde zugezogen. Das hatte geblutet! Wurde im Kh geklebt und ist super verheilt, außer, dass es noch schön taub drum rum ist.


    Zu dem Zeitpunkt bin ich ne ganze Zeit mit zwei großen Pflastern rumgelaufen, wie mich die Leute auf der Strasse angeschaut haben, könnt ihr euch denken...

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    Du bist aber auch ein Pechvogel :|N


    Also, nun sind beide Wunden gerötet, sieht echt nich gut aus.


    Ich vermute nun doch ein Hygieneproblem.


    Vielleicht nicht während der OP, aber dann bei der Nachsorge.


    Weisst du, ob die Ärztin frische Handschuhe beim Fädenziehen hatte?


    Ist sie zwischendurch aus dem Raum oder hat in Schubladen rumgekramert?


    Bei sowas ists dann meist schon passiert :-(

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    Ja, die hat die Handschuhe frisch angezogen. Sie hatte zuerst die Fäden am Handgelenk gezogen, da hatte es ja geeitert und sie musste dafür noch Zeug holen. Dann hat sie den Faden am Arm gezogen, der war nicht geknotet und wurde in einem Durchgang gezogen.


    Aber es war ja vorm ziehen schon Eiter da, also müsste das doch dann davor passiert sein???

    Ja, das sieht sehr nach einer Nekrose aus – auch schon am Wochenende.


    Wahrscheinlich ist das eitrige Gewebe nicht vollständig entfernt worden.


    Oder es gab ein Hygieneproblem. Egal, das muss abgetragen werden.


    Ich denke, da ist wohl eher eine konservative Behandlung angesagt.


    Mich hat auch gewundert, dass man keine Unterarmschiene angelegt hat.


    Ich werde morgen um 12.00 an dich denken.

    ich drück dir auch die daumen!!!!


    hoch interessant, was ihr über Wasserstoffperoxid schreibt....


    bei mir wird das täglich angewendet....auch im krankenhaus nach ner frischoperierten phlegmone....die wundterapeutin war auch etwas erstaunt....

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    Na super.


    Konservativ, heißt hier wieder offene Wundheilung?


    Ich hatte doch die ersten fünf Tage den Druckverband, damit konnte ich das Handgelenk nicht bewegen...


    Danke. :-)

    @ Leuchtfeuerchen

    Deine Wundtherapeutin sollte sich mal informieren^^


    Und diese Infos findest du auch problemlos und haufenweise im Netz.


    U.a. bei Stichwörter wie "chronische Wundheilung", "Wundmanagement" usw.

    @ Jule

    Dann ist es vorher vielleicht passiert oder es waren noch Keime in der Wunde.


    Ist schwer nachvollziehbar.


    Mal so zum Vergleich:


    Ich hatte einen Abszess, der ca. Die gleichen Ausmaße hatte wie deiner, also von der Größe der Wunde etwa.


    Als der Chirurg fertig war, war die Wunde ca 15cm lang, 5 cm breit und 6cm tief.


    (Nach dem Aufwachen verfiel ich in eine Schockstarre ;-D )


    Die Wunde musste offen bleiben, die Heilung dauerte bis heute ca. 10 Wochen, mit täglichem Verbandswechsel.


    ABER - ich hatte nie ansatzweise Entzündungszeichen, keine Rötung, Eiter oder sonstwas.


    Von daher bin ich im nachhinein echt froh, dass das so gut ausgeschnitten wurde.


    Vielleicht wurde bei dir einfach nicht tief genug geschnitten, so dass infiziertes Gewebe zuruck blieb, wenn auch minimal. Der Verschluss bringt es dann halt wieder zum Kochen.


    Ich hab dein Bild nochmal angeschaut, gezoomt, gedreht - viel geändert hat sich mein Eindruck nicht.


    Ein winziger Hoffnungsschimmer wäre vielleicht noch. Nachdem am rechten Wundrand eine größere Blutkruste ist, könnte die Möglichkeit bestehen, dass es unter der Haut eingeblutet hat. Und das schimmert dann so dunkel durch. Ich würde es dir wünschen.

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