• Abszess entzündet sich immer wieder

    Hallo, ich wurde im April am Handgelenk operiert ( Ganglion )eine Woche nach dem Fädenziehen hat sich ein Nahtpunkt leicht entzündet, sodass ich nochmal zum Handchirurgen gegangen bin. Dort wurde dann noch ein vergessener Fadenrest mit einer Pinzette entfernt und es wurde gesagt, dass es jetzt wieder besser werden sollte. 3Tage später hatte ich einen…
  • 1 Antworten

    Na dann war das mit den AB ein Missverständniss.


    Ich habe etwas Sorge, dass sich die Infektion ausbreitet, da es an der Naht eben nässt. Deshalb auch mein Entsetzen :-/


    Das darf auf keinen Fall passieren.


    Was mir nach wie vor nicht in den Kopf geht, ist, warum der Chirurg so grosszügig eröffnet hat und es dann wieder fast schliesst. Die Situation ist ja im Endeffekt genauso wie vor deiner letzten OP.


    Fibrin ist normal bei der Wundheilung und es ist auch gut, dass sie ihn entfernen. Positiv ist auch, dass sie schon Granulationsgewebe sieht.


    Trotzdem ist das ein ganz schöner Eiertanz.


    Oktober ist ja noch eine Weile hin, ich hoffe es ist bis dahin ausgestanden.

    Hallo Jule,


    ich hatte dir ja bereits 2x geschrieben..beim 2. mal aber überhaupt keine Ressonanz von dir bekommen.


    Ich sagte es bereits 2x...die Wunde sieht NICHT GUT aus!!Ich schliesse mich den anderen beiden Vorrednern an, zum wiederholten Male, Jule.....du mußt echt was unternehmen...das ist ein rumgedoktere, und...so, wie das aussieht, wird es NICHT heilen...glaub mir...

    Zitat

    Was mir nach wie vor nicht in den Kopf geht, ist, warum der Chirurg so grosszügig eröffnet hat und es dann wieder fast schliesst. Die Situation ist ja im Endeffekt genauso wie vor deiner letzten OP.

    Das ist das, was ich beim letzten Post angedeutet hatte: Wenn der Chirurg offene Wundheilung betreibt, dann bitte ganz offen, aber nicht so!!!


    Das Thema Fibrinbeläge ist ein zweischneidiges Schwert. Fibrin entsteht natürlich bei der Wundheilung..ist ganz normal, und Pauschal zu sagen, das man diese IMMER entfernen sollte ist falsch.


    Als Vergleich: Wenn du bei einer Schürfwunde ständig die Kruste abkratzt, störst du die Wundheilung.


    Fibrinbeläge sollte man entfernen, wenn eine Wunde angefrischt wird, aber NICHT generell!!!!


    Jule, ich kann dir auch nur raten...einen anderen Arzt zu suchen....es wird nicht besser, sondern schlechter...und wenn du noch länger wartest, können tiefere wichtige Strukturen angegriffen werden, und dann hast du den Salat.


    Ich will dir keine Angst machen, aber, das plätschert vor sich hin und wird von mal zu mal schlechter!!


    Dsa muß nun endlich mal richtig chirurgisch versorgt werden mit dem RICHTIGEN Antibiotikum. Zu der PCR hatte ich dir jha auch schon was geschrieben, aber, anscheinend nicht richtig angekommen bei dir.


    Ich hoffe für dich, es wird bald was passieren,


    viele Grüße

    @ Rhelia

    Zitat

    Ich habe etwas Sorge, dass sich die Infektion ausbreitet, da es an der Naht eben nässt. Deshalb auch mein Entsetzen :-/

    ist nässen denn ein zeichen für infektionen? ich habe die sorge gehabt, dass da die naht nicht schließen will. :-/

    Zitat

    Was mir nach wie vor nicht in den Kopf geht, ist, warum der Chirurg so grosszügig eröffnet hat und es dann wieder fast schliesst. Die Situation ist ja im Endeffekt genauso wie vor deiner letzten OP.

    er hatte gesagt, er lässt es komplett offen, wenn es sehr schlimm aussieht. nach der op meinte er, es war noch nicht so schlimm, sprich der eiterherd hatte sich noch nicht so weit ausgebreitet. deswegen konnte er nach spülen und so bis auf die eine stelle schließen.


    wenn man es genau nimmt, war es beim letzten mal anders. da hatte er ja komplett zugenäht.


    naja, so oder so. es ist trotzdem k****! :-(

    @ Pongo

    beim letzten mal hatte ich nichts dazu geschrieben, weil rhelia schon vorher auf deinen beitrag geantwortet hatte und ich nichts weiter dazu sagen konnte.

    Zitat

    Fibrin lässt eine Wunde heilen....der Körper versucht mit Fibrin, die Wunde zu verschließen.....aber der Operateur macht diesen Belag ab, weil er die Wunde offen halten will ??? :|N

    Zitat

    Das Thema Fibrinbeläge ist ein zweischneidiges Schwert. Fibrin entsteht natürlich bei der Wundheilung..ist ganz normal, und Pauschal zu sagen, das man diese IMMER entfernen sollte ist falsch.


    Als Vergleich: Wenn du bei einer Schürfwunde ständig die Kruste abkratzt, störst du die Wundheilung.


    Fibrinbeläge sollte man entfernen, wenn eine Wunde angefrischt wird, aber NICHT generell!!!!

    ich habe mich zu diesem thema nun reichlich informiert. fibrin entsteht immer bei der offenen wundheilung, damit versucht der körper die wunde provisorisch zuverschließen. allerdings sind fibrinbeläge, welche sich oftmals auf chronischen wunden bilden, nicht förderlich für die wundheilung. da besonders auf solchen wunden sich übermäßig viel fibrinbeläge bilden. deswegen müssen diese abgetragen werden.


    genau das machen die ärzte auch bei mir. das einzige, was sie lassen sollen ist das "ausdrücken", das vorsichtige abtragen ist ok. außerdem hatte ich ja geschrieben, dass nur so viel entfernt wird, dass das neue gewebe nicht zerstört wird.


    wegen dem pcr würde ich nur fragen, sollte es sich erneut entzünden. vorher würde man wohl kaum einen weiteren abstrich machen.

    Ja Jule, du bist nun wirklich auf dem Weg zum Experten, wenn auch unfreiwillig ;-)


    Ich meinte das nässen und nicht zuwachsen wollen - beides spricht für eine Störung der Wundheilung, die du ja sonst nicht hast. Am anderen Arm ist der Schnitt ja gut verheilt.


    Deswegen meine Sorge, dass sich die Entzündung ausbreiten könnte.


    Ach Mensch, ich drücke dir einfach weiter die Daumen und hoffe, dass es morgen besser aussieht :)^

    ja, leider...,aber ohne deine hilfe und auch julalas wüsste ich jetzt noch nicht so viel ;-)


    ich hoffe, die wundheilungsstörung kommt davon, dass ich die wunde jetzt schon seit 3 monaten habe und diese so oft geöffnet ect. wurde und deswegen jetzt nicht mehr so schnell heilen möchte...und nicht, weil da noch keime überlebt haben.


    danke dir! :-)

    Liebe Jule,


    bei einer Wundheilungsstörung besteht immer der Verdacht, dass Keime diese verursachen.


    Daher wünsche ich dir für morgen, dass sich der Befund verbessert hat und die Naht geschlossen ist.


    Die Fäden werden wohl trotzdem am Freitag entfernt werden. Sollte es bis Freitag nicht geschlossen sein, hat der Faden keine Wirkung mehr.


    Mach morgen unbedingt wieder ein Foto zur Dokumentation.


    Alles Gute und viel Kraft.

    ja, ich weiß. ich hoffe wirklich, dass eine erneute infektion nicht die ursache ist. *ironie* da bei mir ja nie der schlimmste zu befürchtende fall eingetreten ist*ironie ende*


    ich hoffe, die narbe ist mittlerweile geschlossen. :-/


    danke dir und ja mein handy werde ich wieder griffbereit haben!

    Du musst jemand Besonderes sein. Schön, dass du noch soviel Humor hast.


    Ich staune wie viel Vertrauen du in Leute hast, die dir bisher gar nicht helfen konnten. Bisher hat jeder, der deinen Arm berührt hat, alles verschlimmert.


    Frage auch ob das Antibiotikum – sicher ! – ausgereicht hat.


    Und frage nach der Prognose !


    Und ehe sie keine vernünftigen Antworten haben, verlange nach dem Chefarzt. Er weiss wahrscheinlich nichts von deinem Zustand. Du solltest selbstsicher auftreten – hab keine Angst. Es ist dein gutes Recht sauer zu sein – und wie !!! Jetzt reicht es !!

    Zitat

    Du musst jemand Besonderes sein.

    das ist doch hoffentlich positiv gemeint ;-)


    ?? und nicht wie im sinn, "man du musst ja besonders bekloppt sein, dass du das noch mitmachst... :=o was ja in gewisser weise auch richtig wäre, aber auch gemein ??


    vertrauen würde ich das jetzt nicht (mehr) nennen. die ärzte machen das doch nicht mit absicht schlimmer. mein arm wurde jetzt ja schon von mehreren ärzten gesehen/behandelt und die haben das doch gelernt, sind handchirurgen und müssten das doch hinkriegen... und eigentlich hat die klinik einen guten ruf... %-|


    ja, nach ABs werde ich fragen, außer der überraschende fall tritt ein und alles ist morgen abgeheilt!


    warum nach der prognose? wenn es endlich heilt, ist alles wieder in ordnung, außer eine, hoffentlich, nicht zu häßliche narbe, wird doch nix mehr sein???


    der chefarzt hat mich am montag bei der visite gesehen, also sollte er wohl, zumindest flüchtig, meine akte kennen.


    ich wäre schon froh, wenn der oberarzt wieder da wäre. der ist nämlich im urlaub und hat meine hand zuletzt am op tag gesehen.

    Wenn morgen alles "gut und abgeheilt" ist, ist ja auch alles gut und das wünsche ich dir sehr.


    vertrauen würde ich das jetzt nicht (mehr) nennen. die ärzte machen das doch nicht mit absicht schlimmer. mein arm wurde jetzt ja schon von mehreren ärzten gesehen/behandelt und die haben das doch gelernt, sind handchirurgen und müssten das doch hinkriegen... und eigentlich hat die klinik einen guten ruf... %-|


    Zitat Ende


    Du siehst das Ergebnis.


    Darf ich wissen, in welcher Stadt du wohnst ?


    Du hättest dir schon nach dem ersten schlechten Ergebnis eine zweite Meinung einholen sollen- die Krankenkassen unterstützen das.


    Und wenn dein Problem nur eine übrigbleibende hässliche Narbe ist, dann meine ich es "bitte sorry" negativ.

    ich wohne im ruhrgebiet. das sollte reichen ;-)


    wenn man es genau nimmt, habe ich mir schon zwei zweite meinungen eingeholt.


    ich war bei einem handchirurgen für die ganglion op, da wurden die fäden nicht richtig gezogen. ich bin ein paar tage danach wieder dort hin, weil es angefangen hat zu eitern. es wurde ein fadenrest entfernt. ich habe gesagt, da ist bestimmt noch einer weiter unten (konnte man mit einer taschenlampe sehen). es hieß, nein, alles raus und in ordnung. ein paar tage später hatte ich den abszess. ich bin nicht wieder zu dem arzt, sondern zum niedergelassenen chirurgen. der hat zweimal fädenreste gefunden, konnte aber da nur mit örtlicher betäubung nicht vernünftig behandeln. dann bin ich in die klinik in die handchirurgie. die haben es zuerst nicht ernst genug genommen und mich wieder zurück zum niedegelassenen geschickt, mit den silbertamponaden. hat nicht funktioniert also wieder zurück in die klinik. hauttransplantation. hat nicht funktioniert. also größere revision....


    ich verstehe deine meinung und ich werde mir eine weitere meinung einholen, aber ich habe wirklich keine lust mehr immer wieder neue ärzte dran zulassen. das waren beides sehr gute handchirurgen und die haben auch mist gemacht....


    mein problem ist nicht eine häßliche narbe, ich möchte bloß, dass mein handgelenk wieder heile ist. ich meinte, dass da prognose technisch gesehen nur eine narbe zurück bleiben sollte...

    Vertrauen in Krankenhausärzte ist so ne Sache, gerade bei Assistenzärzten.


    Ich sag mal ein Beispiel:


    Ein Stationsarzt behandelt in Absprache mit dem Oberarzt einen Patienten.


    Soweit so gut.


    Dann ist besagter Stationsarzt nicht da.


    Es kommt irgendein Assistenzarzt zur Vertretung.


    Der kennt den Patienten nicht, die Akte nur oberflächlich.


    Vielleicht hat er auch wenig Erfahrung, da relativ frisch im Job.


    Er führt eine Behandlung durch, von der er denkt, es wird schon passen.


    Denn er hat ja nicht die Verantwortung für diesen Fall, denn er hat ja nur ne Vertretung.


    In der Hoffnung, dass der verantwortliche Stationsarzt ja beim nächsten Mal wieder da sein wird.


    Unter Umständen sieht er selbst, dass die festgelegte Behandlung nicht mehr die richtige ist. Aber er will das festgelegte Verfahren nun nicht ändern, da er ja seinem Kollegen nicht reinpfuschen will.


    So ähnlich geht es ja auch in der Ambulanz zu. Du wirst ja häufig von anderen Ärzten gesehen.


    Klar hat jeder Arzt studiert. Aber nicht jeder Arzt ist erfahren.


    Das nur mal so am Rande.


    Ich musste schon sehr häufig in die Bresche springen, bei Assistenzärzten und praktisch Partei für den Patienten ergreifen. Und es gab auch schon genug Visiten, bei dem ich nem Arzt erklären musste, was er zu machen bzw. anzuordnen hat. (Natürlich diplomatisch und niemals vor einem Patienten)


    Ja, Vertrauen ist so eine Sache. Natürlich ist es wichtig, dass man als Patient vollstes Vertrauen hat. Aber leider ist es auch mal angebracht, Dinge zu hinterfragen.


    U

    das waren beides sehr gute handchirurgen und die haben auch mist gemacht....


    Zitat Ende


    Ja, "gute Handchirurgen" können auch viel Mist machen. Aber das muss man doch bitte nicht akzeptieren. Und sie können ihre Fehler doch zugeben und sich bemühen nicht noch einmal den gleichen zu machen ( die Wunde wieder verschliessen – obwohl es vorher schon mal schief gegangen war).


    Ich kann das nicht glauben.

    Zitat

    Vertrauen in Krankenhausärzte ist so ne Sache, gerade bei Assistenzärzten.

    was soll ich aber bitte machen, wenn nur assistenzärzte da sind und immer mal wieder jemand anderes. zusagen ich möchte nur noch den oberarzt sehen, geht ja glaube ich, nicht.


    wenn ich mir jetzt in einer anderen klinik einen termin geben lasse und dort weiter behandeln lasse, ist auch nicht gesagt, dass es da dann besser läuft.


    oder ich müsste zu einem niedergelassenen handchirurgen (wie bei der ganglion op) da wartet man aber wochen auf einen sprechstundentermin und die nehmen meist keine leute "dazwischen"... für meine ganglion op habe ich bei zwei niedergelassenen handchirurgen angerufen. bei dem ersten, hätte ich in vier wochen den sprechstundentermin gehabt und bei dem anderen waren es nur zwei wochen. letzterer hatte dann weitere zwei wochen später operiert...

    Zitat

    Ja, "gute Handchirurgen" können auch viel Mist machen. Aber das muss man doch bitte nicht akzeptieren. Und sie können ihre Fehler doch zugeben und sich bemühen nicht noch einmal den gleichen zu machen ( die Wunde wieder verschliessen – obwohl es vorher schon mal schief gegangen war).

    der oberarzt hat doch aber nicht komplett zugemacht. es wurde ein stück aufgelassen, es war eine lasche drin. die hätte wahrscheinlich länger drinbleiben können, aber das war ein pfleger in schuld. die lasche hätte mir auch keiner wieder reingestopft zumindest nicht ohne schmerzmittel!


    vllt. bin ich auch selber schuld gewesen, dass es sich wieder entzündet hat, nach der transplantation. ich sollte nach den 5 tagen druckverband, immer mal wieder luft dran lassen, also das pflaster abmachen. ich war zwar vorsichtig und habe auch immer desinfiziert, aber vllt. sind da wieder keime drangekommen....


    sicher weiß ich doch garnicht, dass der arzt schuld war...