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    Er meinte, dass diesen Impfstoff schon viele bekommen haben in früherer Zeit. Menschen in hohem Alter oder Chronisch kranke, wenn Sie sich gegen Grippe haben impfen lassen. Nur würde das niemand sagen.


    oh mal ne ganz neue Variante aber sorry, das glaub ich nicht.


    Flame79

    Damit war sicher gemeint, dass der Impfstoff auf einem ausreichend erprobten H5N1-Impfstoff beruht, der die Phasen I-III der Arzneimittelprüfung bereits durchlaufen hat.

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    Dann würde ja das RKI lügen, indem sie sagen, der Impfstoff ist neu und konnte somit nicht langjährig getestet werden.

    Das hat das RKI nie so gesagt. Und dir ist schon klar, dass eine langjährige Prüfung bei einer Pandemie recht ungünstig wäre? Im Übrigen kann ich nur nochmals betonen das alle Medikamente klinisch, d.h. am Patienten getestet werden (=Phase IV). Darüber hat sich bisher nie jemand beschwert, doch im Zusammenhang mit der H1N1-Impfung redet plötzlich jeder davon, dass alle "Versuchskaninchen" seien.

    Zitat

    Das hat das RKI nie so gesagt.

    natürlich, aber es wurde nun hier wirklich zur Genüge verlinkt.

    Zitat

    Im Übrigen kann ich nur nochmals betonen das alle Medikamente klinisch, d.h. am Patienten getestet werden (=Phase IV).

    ja an FREIWILLIGEN:-/ und ohne Panikmache.;-) Und gab es überhaupt ne Phase 4? Oder gab es Phase 4 aber dafür Phase 2 und 3 nicht. Ist mir auch völlig schnuppe. Ich will sie nicht, die Impfung.


    Und das der Impfstoff nicht ausreichend getestet wurde, ist ja nun auch nix Neues. Ging ja zeitlich gar nicht. Aber das sind alles Daten und fakten, die hier schon Huntertmal gepostet und verlinkt wurden.


    Es wird langsam langweilig und wir drehen uns im Kreis.


    Wenn alles easy wäre, gäbe es keine Verunsicherung

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    dass eine langjährige Prüfung bei einer Pandemie recht ungünstig wäre?

    langjährig ist ja unsinn, aber soo eilig war es dann auch wieder nicht.


    ist ja keine pandemie der höchsten stufe bzw wurde erst eine, nachdem man die stufen umdefiniert hat.


    soll heißen: es ist nicht gerade so, daß aufgrund der grippe die menschen massenweise sterben.


    nur das würde ja rechtfertigen, einen impfstoff schneller und "weniger getestet" rauszubringen als üblich.


    ich denke, damit hat sich die pharmaindustrie auch nicht wirklich einen gefallen getan.


    das ergebnis ist eine - möglicherweise übertrieben - kritische einstellung dem impfstoff gegenüber.


    ohne das würde der impfstoff vielleicht sehnsüchtig erwartet und es würden sich mehr impfen lassen, als das jetzt der fall ist.

    Flame79, es ist tatsächlich so ähnlich wie nowadays beschrieben hat. Medikamente werden klinisch zuerst an Freiwilligen getestet (Phasen II und III, aber nicht mehr IV). Das erfolgt in Phase III in einer Doppelblindstudie. Das heißt, weder der Arzt noch der Patient weiß, ob das neue Medikament oder ein gleich aussehendes Placebo gegeben wird. Wenn Placebos zu gefährlich wären, weil die Erkrankung aus medizinischer Sicht unbedingt ein Medikament erfordert, dann wird gegen ein bekanntes Medikament getestet.


    Wenn in dieser Studie das Medikament eine größere Wirkung als das Placebo zeigt und mindestens genau so gut ist wie ein vergleichbares, es zu keinen Komplikationen gekommen ist, die über den Rahmen von Nebenwirkungen hinausgehen, und alles ausreichend dokumentiert wurde, dann bekommt das Medikament eine befristete Zulassung. Damit geht es in die Phase IV. Das ist der große Test in der Öffentlichkeit. In der folgenden Zeit werden durch Ärzte und Apotheker weitere Daten zu den Wirkungen gesammelt. Das Medikament gibt es deshalb nur auf Rezept. Nach 5 Jahren kann der Hersteller eine Dauerlizenz beantragen.

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    Ich will sie nicht, die Impfung.

    Das ist eher eine Forderung an die Politiker. Nach dem Grundgesetz Artikel 2 (2) hat jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Deshalb muß man einer Impfung, die ja notwendigerweise den Körper verletzt, zustimmen. Allerdings steht gleich im nächsten Satz des Grundgesetzes, daß in dieses Recht auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden darf. Hier kommt es also darauf an zu verhindern, daß eine Zwangsimpfung per Gesetz verordnet wird.

    Kurze Rückmeldung: ??nicht daß jemand denkt, ich wäre an der Impfung gestorben?? ]:D


    Habe die Impfung gut vertragen. Der leichte Schmerz im Oberarm war schon gestern wieder etwas abgeklungen, ich konnte letzte Nacht auch wieder auf beiden Seiten schlafen.


    Es ist also wie üblich, damit mein ich wie nach der "normalen" Grippeimpfung.

    @ MissMelli

    Das ist wahr. Das jede saisonale Grippe-Welle weltweit wohl 100.000 Tote bringt. Darüber berichtet natürlich keiner, wie über die 100.000e Verkehrstoten jedes Jahr.


    Jetzt kann man das "Hype" nennen. Oder vielleicht auch erkennen, das H1N1 vielleicht doch viel gefährlicher ist, als die "normale" Grippe?


    Ich weiß es nicht. Bin kein Wissenschaftler... kein Arzt.


    Aber die Impfung hat mir rein gar nix getan. Aber die "Unruhe" doch erheblich beruhigt. Egal, ob die Schweinegrippe jetzt wirklich ne echte gefährliche Pandemie wird oder nicht. Wer geimpft ist, "dem kann das recht egal sein".


    So pragmatisch kann man es auch sehen. @:)

    Hab hier oft mitgelesen und möchte mal meine Erfahrungen kund tun.


    Obwohl mir meine Ärztin zur Impfung riet, haben ich und mein Mann uns entschieden, weder uns noch die Kinder impfen zu lassen.


    Gar nicht so einfach, immer kühlen Kopf zu bewahren, wenn der eine so sagt und der Arzt meines Mannes z.B. dringend abrät von der Impfung.


    Nun haben wir uns tapfer geschlagen, obwohl ich berufsbedingt (arbeite an einer Schule) gerade die letzten Wochen unter "Dauerbeschuss" von Viren stand.


    Meine Tochter hat es nun seit Montag abend erwischt, die halbe Klasse fehlte schon und sie hat sich wohl angesteckt. Ein Test wurde beim Kinderarzt nicht gemacht, laut Symptomen ist es zu 95% die SG. Sie bekam Tamiflu, allerdings riet uns die Ärztin selbst zu entscheiden, ob wir es ihr geben würden.......sie stand dem skeptisch gegenüber, wir sollten es gestern abend vom Befinden unserer Tochter abhängig machen, was ich schon mal mehr als merkwürdig empfand. Unsere Tochter hat Fieber (um 39,3), vor allem aber Gliederschmerzen und einen ganz trockenen Husten. Da sie auch Atembeschwerden hatte, haben wir dann nach Recherchen entschieden, ihr das Tamiflu gestern abend zu geben, obwohl die Nebenwirkungen nicht ganz ohne sind. Wollten aber auch nicht ein Verschlimmern riskieren, indem wir es ihr nicht geben.


    Ätzend, wie alleine wir uns mit der Entscheidung gefühlt haben. Sie hatte dann nachts eine Art "Halluzinationen", indem sie dauernd Gestalten in ihrem Zimmer sah und diese anfassen wollte. Hab mich dann heute schlau gemacht und man überließ es uns, es ihr weiterzugeben oder nicht. Klar, die Nebenwirkungenvon Tamiflu, was diese psychischen Dinge angeht sind nicht ohne, aber vielleicht war es auch Zufall oder durch den Virus bedingt. Fieberbedingt waren diese Vorstellungen wohl eher nicht, da sie unter 39 hatte und auch total klar im Kopf war, als ich in ihr Zimmer kam. Hat aber bei uns ein komisches Gefühl der Ablehnung gegen Tamiflu ausgelöst.


    Nun versuchen wir es also auf herkömmlichem Wege mit Hustensaft, Paracetamol, viel Ruhe und Trinken.


    Kann sein, dass ich mich angesteckt habe, musste vom Büro nach Hause gehen wegen starken Hustens und Fieber und Übelkeit. Werde morgen mal zum Arzt gehen, ob ich einen verschleppten Infekt habe (den hatte ich vor 3 Wochen und es war laut meiner Ärztin nicht die SG) oder mich bei ihr angesteckt habe.


    Wir fühlen uns ziemlich mies und auch wirklich krank, aber wenn's nicht schlimmer kommt bei meiner Tochter muss ich wirklich sagen, dass es nicht heftiger ist bisher als ein starker grippaler Infekt. Beim Pfeifferschen Drüsenfieber vor einem Jahr ging es meiner Tocher um einiges schlechter. Aber erstmal abwarten, was noch kommt oder hoffentlich weg bleibt..:)^ Für ein Abschlussresumee ist es noch zu früh...


    Hoffe nur, dass es nicht noch mein Mann und mein Sohn bekommen.

    Die Diskussion hier ist ja sehr sinnvoll und auch sehr offensiv geführt. Schweinegrippe ist der Todesvirus einerseits, die Impfung ist eine Verschwörung der Pharma-Industrie andererseits.


    Sich da zu Recht zu finden. Was stimmt, was ist falsch? Da könnte man auch würfeln. Um das Schweine-Grippe-Thema für mich ad Akta zu legen habe ich mich impfen lassen. Weil ich - ein sehr gefühlvoller - aber auch sehr pragmatischer Mensch bin.


    Warum wochenlang mit sich hadern, wenn ein kleiner Picks das Thema für sich alleine aus der Welt räumt?


    Der Impfstoff gegen H1N1 ist DEFINITV ausreichend getestet! Da muss keiner vor Angst haben. Alle die hier was anderes schreiben haben einen an der Ratsche oder schreiben was Falsches aus eigener Überzeugung willen. Die hier aber natürlich nicht wissenschaftlich belegt werden kann. Alle Argumente gegen die Impfung können locker und leicht widerlegt werden.


    Die Impfung gegen H1N1 ist absolut sicher und verlässlich. Auch mit Pandemrix. PUNKT!!!!


    Kenne jetzt schon 41 Personen, die sich haben impfen lassen. Bis auf den üblichen "Impfmuskelkater" ist nix passiert. Da waren gesunde Menschen bei, HIV-Patienten, Herzinfarkt-Patienten, Diabetiker.


    Die Panikmache über die Schweinegrippe mag vielleicht - nur vielleicht - auch übertrieben sein. Aber die Panikmache über den Impfstoff ist einfach nur bescheuert.

    Zitat

    Die Panikmache über die Schweinegrippe mag vielleicht - nur vielleicht - auch übertrieben sein. Aber die Panikmache über den Impfstoff ist einfach nur bescheuert.

    beides bescheuert. nicht nur vielleicht, definitiv.


    ich grüble auch nicht ewig 'rum, weil ich armer tropf immer noch nicht geimpft bin.


    ich lass mich nicht gegen grippe impfen, dies jahr nicht, letztes jahr und die jahre davor auch nicht und die nächsten jahre mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit auch nicht.


    kann nicht behaupten, daß ich deswegen schlechter schlafe, obwohl es bei mir genug möglichkeiten der ansteckung gibt, alleine durch die benutzung der öffies auf dem weg zur arbeit.


    ich krieg keine grippe, damit brauche ich auch keine impfung. ;-D


    und wer sich besser fühlt, wenn sich sich hat impfen lassen, soll das eben tun.


    nicht mein problem, so oder so... ;-)

    Nun werd ich auch mal meinen Senf dazugeben. o:)


    Mal ganz objektiv gesehen hat egal welche Impfung immer einen negativen Nachgeschmack. Es ist ja nicht so, das die Impfmittel alle aus rein pflanzlichen Mittelchen (zB Konservierungsstoffe etc) bestehen.


    Man muss denke ich immer für sich selbst abwiegen.


    Welche Impfung ist wirklich sinnvoll und welche Impfung kann man sich sparen, da die eigentliche Krankheit wenn sie ausbricht nicht so schlimm ist. (zB Windpocken)


    Genauso ist es bei dem H1 N1 Mittelchen eben auch.


    Ich persönlich halte eine Impfung für einen kranken Menschen sicher für sinnvoll. Ein gesunder Erwachsener dagegen hat sicher gute Chancen mit ein paar Tagen im Bett gut über die Runden zu kommen.


    Die Welle der Schweinegrippe halte ich für absolute Panikmache.


    Sicher verbreitet sich diese Grippe schnell, aber TODESgrippe finde ich dann doch etwas übertrieben.


    Ich lasse mich nicht impfen. Ehrlich gesagt ist bin ich der Meinung, das der Impfstoff zwar kurzweilig geprüft ist und sicher auch viele ähnliche Stoffe wie für länger erforschte Impfmittel enthält.


    Trotzdem habe ich Restbedenken wegen der Langzeitstudien.


    Woher soll ich wissen, das ich nicht in 5 Jahren irgendwelche Allergien bekomme wegen der SG Impfung?


    Mein Hausarzt impft gegen SG. Sagt aber selbst, das er nicht geimpft ist wenn man danach fragt.


    Meine Freundin arbeitet im KH und sagte mir das sich sämtliches Klinkpersonal inkl. der Ärzte haben nicht impfen lassen.


    Das zeigt mir allein schon, das die Welle der SG reine Panikmache ist und sicher nicht schwerer als eine andere Influenza zu bewerden sind.


    Wie gesagt impfen oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden und abwiegen.


    Hätte ich eine chronische Krankheit würde ich mich sicher auch impfen lassen, aber als gesunde Erwachsene stehe ich lieber die paar Tage Grippe durch, bevor ich mir das Zeug in die Adern spritzen lasse.


    Fragt mal 20 Ärzte bekommt man auch 20 Meinungen ;-D


    Es wird immer Menschen geben die extrem fürs impfen sind und welche die dagegen sind. In meinen Umfeld sind sowohl Ärzte auch Medizinischespersonal recht entspannt der SG was mich weiter beruhigt.

    In der schweiz wurde eine Schwangere geimpft und hatte 3 tage später ne Totgeburt.. toll.. Jetzt kann man klar sagen das kann Zufall sein aber trotzdem.. Kann, kann aber auch nicht.


    Ich glaube AUSREICHEND getestet ist der Wirkstoff sicher nicht.


    Man kann das Nebenwirkungsspektrum nicht absehen.. Aber das heisst ja nicht das die Impfung schlecht ist, DIE MEISTEN vertragen sie ja offenbar. Und der Nutzen überwiegt sicher bei den meisten.

    goldlöckchen

    ich arbeite ja auch in einer Klinik und bei uns, auch ne große Klinik, hat sich nur EINER impfen lassen.. DER WERKSTATTZIVI!! ;-D


    Sämtliche Ärzte, Pflegepersonal, NIEMAND SONST! Ist auffällig das grad medizinisches personal das nicht will...

    MissMelli:


    Ja, merkwürdig oder]:D


    Wohl doch alles Geldmacherrei.


    Hier ein Link. Ich persönlich schliesse mich dieser Meinung an und trifft in etwa auch die meines Hausarztes, wobei ich mit ihm mal allgemein über Impfung gesprochen habe.


    http://blog.hiphop.de/offbeat/45005/

    Also, mein Sohn hat die Schweinegrippe grade. Ist aber am abklingen. Es war wie eine ganz normale Grippe mit Fieber. Der Kinderarzt hat noch nichteinmal getestet. Ich fragte bei der Untersuchung, ob wir die Schweinegrippe ausschließen könnten und er lachte und sagte mir "Nein, das ist die Schweinegrippe!" Ich fragte, ob er nicht erst testen muß, aber meinte, dass er ja dann nun jedes Kind testen müsste. Es hätten zu viele. Eine Freundin von mir hatte sie auch schon (getestet) und hat sie auch wie eine "no-name-Grippe" überstanden.


    Heute habe ich nocheinmal mit einem der Kinderärzte telefoniert und ihn gefragt, was er so über die Schweinegrippe denkt. Er sagte, dass es wie eine normale Grippe sei. Seit Anfang des Jahres besteht wohl die Angst, dass sich die Keime dieser Grippe verschlimmern. Ist aber bis jetzt noch nicht geschehen. Es kann aber auch genauso gut sein, dass die Keime abschwächen, sagte er. Er lachte als ich sagte, dass es wohl nur eine Grippe ist, die nun mal einen Namen hat. Er meinte auch, dass man sich keine großen Gedanken machen braucht und alles übertriebene Panickmache sei.


    Ich denke auch, dass es langsam zu einer reinen Vermarktungsssache geworden ist. Die Ärzte verdienen an den Patientenbesuchen und Impfungen, die Pharmazeuten verdienen an den Impfstoffen und sogar in den Medien werden nun Desinfektionsmittel mit dem Zusatz "Bekämpft auch die Bakterien der Schweinegrippe" angepriesen.


    Wieviele Menschen sterben jährlich an einer normalen Grippe und niemand erfährt davon?!


    Die Impfstoffe gegen die SG sind überhaupt nicht ausreichend getestet. Unser Kinderarzt impft ausschließlich Kinder mit chronischen Erkrankungen wie Asthma o.Ä.


    Ich hatte Anfangs auch Angst, aber inzwischen mach ich mir keine Gedanken mehr darüber.


    LG