MannNRW oder besser FrankyNRW

    neuer Nick und nichts dazu gelernt:=o:|N

    Zitat

    Aber mach keinen hier Angst, die sich impfen lassen wollen.

    wem mach ich Angst?? Womit? Wenn ich sage, das der Impfstoff nicht ausreichend geteste wurde? Das kommt doch nicht von mir. Es existieren Millionen Links dazu hier.... und einer ist der vom RKI:=o:=o:=o

    Wie war denn die Definition von Pandemie VOR der Schweinegrippe? Denn die WHO hat die Klassifizierung ja extra heruntergestuft - sonst wären wir vielleicht immer noch auf Stufe 5?


    In der Tat, ich bin der Meinung, dass 187 Tote von gut 37.000 Infizierten bzw. 19 Tote von 3.100 Infizierten zwar in jedem Einzelfall tragisch ist - aber keine Panik rechtfertigt. In beiden Fällen kommt es ungefähr auf den gleichen %-Satz raus.

    Eigentliche Definition der Pandemie:


    örtlich nicht begrenzte (=Unterschied zur Epidemie) Ausbreitung einer (Infektions-)Krankheit. Die WHO hat lediglich noch verschiedene "Warnstufen" definiert, siehe dazu die Seite selbiger:


    http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/phase/en/

    Zu den Warnstufen: diese hat sie sicher auch geändert; aber sie hat sie auch ursprünglich aufgestellt. Und ob die neuen Stufen nun "richtiger" oder "falscher" sind kann ohnehin niemand sagen, da sowohl die alten, als auch die neuen willkürlich definiert worden sind.

    Gedankenspiel: unter anderen Bedingungen, z.B. wenn das A/H1N1 schnell mutieren und die Zahl der Infizierten plötzlich steigen würde, dann würde man eine Nichtänderung der Stufen vor Erreichen einer höheren Mortalität mit großer Sicherheit als fahrlässig bezeichnen. Und alle hier im Forum würden auf die WHO schimpfen, dass diese doch unsere Kinder nicht ausreichend beschütze. Wie immer alles eine Frage der Rahmenbedingungen und des Medieneinflusses.

    nowadays

    Dein Gedankenspiel kann ich so nicht nachvollziehen. Eine höhere Mortalität durch Mutation würde andere Maßnahmen erfordern. Auf der Skala würde eine neue Stufe erreicht. Fahrlässig wäre es, dann nicht zu reagieren, oder die Kriterien für die Einstufung hochzusetzen. Sie auf dem vorherigen Stand zu lassen würde keinen Vorwurf erzeugen.

    Zitat

    Dein Gedankenspiel kann ich so nicht nachvollziehen. Eine höhere Mortalität durch Mutation würde andere Maßnahmen erfordern. Auf der Skala würde eine neue Stufe erreicht.

    Ich habe ein Reagieren der WHO vor Erreichen einer höheren Mortalität bei deren Absehbarkeit beschrieben. Unter diesen fiktiven Bedingungen würde man eine entsprechende Änderung, also das Setzen einer höheren Pandemiestufe, als sinnvoll bezeichnen.


    Ich will doch nur auf eines hinweisen: immer dann, wenn Personen oder Institutionen in den öffentlichen (will heißen: Medien-) Fokus geraten, können Sie sich oftmals nur falsch verhalten; zumindest aus der Sicht des überkritischen, durch Boulevardjournalismus beeinflussten Beobachters. Ich wage zu bezweifeln, dass den Initiatoren, die aus reiner Vorsicht die Pandemiestufen geändert haben zum damaligen Zeitpunkt klar war, dass man sie als "Zuarbeiter" der Pharmaindustrie diffamieren würde.

    Zitat

    Ich wage zu bezweifeln, dass den Initiatoren, die aus reiner Vorsicht die Pandemiestufen geändert haben zum damaligen Zeitpunkt klar war, dass man sie als "Zuarbeiter" der Pharmaindustrie diffamieren würde.

    Es kommt darauf an, womit die Veränderungen begründet wurden. Das mit der "reinen Vorsicht" wird schon dann bedenklich, wenn man beachtet, aus welchen Gremien diese Initiatoren kommen.