Anhaltende Entzündung trotz Op (eingewachsener Zeh)

    hört sich simpel und wenig schmerzhaft an ist es aber leider so ganz und garnicht.


    da es sich nicht bessert, und meine bewegungsfreiheit erheblich einschränkt und mir zusehends aufs gemüt und meine seelische verfassung schlägt


    vor 8wochen wurde ich mit starken schmerzen am zeh wach.


    hausmittel wie kernseifenbäder etc durch.


    am 2.tag betaisadona-salbe drauf.


    da es nach 3wochen nicht besser wurde, entschloss ich mich zum arztbesuch. es wurde ne ambulante kleine op wegen eingewachsenen nagel und nagelbettentzündung gemacht(bei nem chirurgen der auch belegarzt eines krankenhauses ist).


    diese löste das problem nicht


    am 24.5. wurde in nem renommierten großen krankenhaus die wunde erneut eröffnet, totes gewebe und eiter entfernt, desinfiziert,


    mir wurde antibiotikum mitgegeben für 10 tage, die ich gewissentlich nahm.


    stand heute: ich habe schmerzen wie blöd, genauso schlimm wie am tag des eingriffes, jeder schritt ist die hölle.


    die entzündung ist zwischenzeitlich etwa 2 cm über den narbenpfalz,


    berührungsempfindlichkeit bis oberes zehengelenk(dort wo der zeh anfängt)


    es blutet und eitert nach


    alles rundum den nagel ist geschwollen


    täglich säubere ich die wunde mit wundspray, es kommt jodtinktur drauf


    und grasolind, weil es sonst durch eiter und blut ankleben tät bevor ich wundauflage und verband drum tu


    wenn ich rausgeh


    wenn ich daheim bin, lass ich luft dran


    (was nix hilft, es eitert dennoch weiter)


    auch bäder mit rivalon ändert nichts an der sache.


    insgesamt geht das nun in die 8woche und es ist schlimmer als je zuvor.


    es muss jetzt was geschehen, da ich wenig lust auf ne blutvergiftung hab


    doch bloß wieder in der wunde rumschneiden lassen, diese spritze in zeh zur betäubung und der schmerz nach der spritze, wenn sie aufhört aushalten um wieder kein ergebnis zu haben, dazu hab ich auch keine lust.


    zumal es bereits 2(!) fachärzte von krankenhäuser waren


    (zur vorgeschichte:nein, ich schnitt meine nägel nicht falsch. und nein ich trug kein zu enges schuhwerk!


    einzige für mich mögliche erklärung ist, dass vor jahren die beiden nägel mal ärztlich entfernt wurden und ich dieses frühjahr ne bakterielle superinfektion der atemwege hatte, vielleicht wanderten die bakterien)


    ich möchte gerne noch was von dem sommer haben. auch mit meinem freund tanzen gehen.


    derzeit überleg ich bei jedem schritt wie vermeiden da es nur ne qual ist.


    nix tun bessert es sicher nicht.


    aber nochmal schmerzen für nix aushalten um in paar wochen immer noch nichtmal laufen können, ne


    weiß jemand rat?


    gibt es irgendwelche ärzte die sich drauf spezialisiert haben?


    jemand der einschätzen kann, wo genau die entzündung ist, die sich fortsetzt


    der die mögliche gefahr genau einschätzen kann


    und dass eine behandlung erfolgt, die mal den heilungsprozess in gang setzt.

  • 2 Antworten

    Hi krankeshäschen,


    also ich würde zu einer Fußpfleger/in gehen.


    Meine Oma hatte eine ähnliche Geschichte, hat sie sich aber selbst zugefügt… Ihre Fußpflegerin hat dies aber in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt wieder in den Griff bekommen und ausheilen können.


    Ich glaube halt einfach, dass sich die Leute da wirklich gut auskennen, denn Füße sind nun mal ihr Spezialgebiet. Wenn die dann grad noch nichts machen können, weil´s vielleicht schon zu fortgeschritten ist, wissen diese Menschen bestimmt gute Adressen, wo man wirklich gut und effektiv behandelt wird.


    Jetzt wünsche ich Dir erst mal viel, viel gute Besserung@:):)*, denn dass das ekelhafte bis unerträglich Schmerzen sind, kann ich mir gut vorstellen.