Bitte um Hilfe!

    Hallo :-)


    Meine Geschichte wird etwas länger, ich entschuldige mich jetzt schon mal:


    Angefangen hat alles im Februar, ich hatte Grippe und bekam vom Arzt Antibiotika. Schön und gut alles ging wieder vorbei. Dann kämpfte ich mit einer "angeblichen" Magen-Darm Grippe (bekam wieder ätliche Medikamente). Zwei Wochen später bekam ich einen Hautausschlag. Mein Hautarzt meinte es seie ein Hautpilz. Er nahm eine Probe ab und verschrieb mir Tabletten gegen den "Pilz". Ich hatte nach vier Wochen Befundbesprechung. Er sagte mir das es sich um keinen Pilz gehandelt hätte. Inzwischen war der Ausschlag auch wieder verschwunden. Ich hatte immer noch Probleme mit meinem Magen-Darm. Ab April bekam ich dann bis jetzt ständig erhöhte Temperatur, Schweißausbrüche, glühendes Gesicht (ich könnte innerlich verbrennen), ich fühle mich "grippig", habe ständig einen sauren Geschmack im Mund (mit komischen Zungenbelag), Halsschmerzen, gelegentlich geschwollene Lymphknoten. Es folgte eine Magen-Darmspiegelung mit Verdacht auf Morbus Crohn. Dieser bestätigte sich jedoch nicht. Lediglich mein Magen zeigte eine leichte Gastritis Typ C. Ich hatte in der Zwischenzeit folgende Untersuchungen ohne Befund: Hepatitis, HIV, EBV, Borreliose, Syphilis, Rheumawerte, Stuhlproben, Großes Blutbild ohne Entzündungszeichen, sämtliche Nahrungsunverträglichkeiten, lediglich eine beginnende Hashimoto die aber mit meinen Beschwerden nichts zu tun haben können.


    Hättet ihr denn vielleicht einen Tipp für mich? Langsam nagt das alles sehr an mir

  • 8 Antworten

    Doch hat man mir. Ich war mittlerweile schon bei 3 verschiedenen Ärzte deswegen! Es sei nur beginnend, ich habe keine Antikörper und meine Werte sind in der Norm. Lediglich der Ultraschall zeigte etwas inhomogen, etwas echoärmer und mit gesteigerter Perfusion. Alle drei Ärzte! sagten mir das meine Symptome daher nicht von meiner Schilddrüse kommen könnten

    Waren alle drei Nuklearmediziner.


    Nur dauert bei mir dieser "Schub" schon seit gut einem halben Jahr?! :-(


    Meine Werte:


    TSH: 1.36 0.3-4.0


    fT3: 2.52 2.2-4.1


    ft4: 1.13 0.7-1.7


    Calcitonin: 0.8 <4.8


    TPO-AK: 8 0-34


    TRAK: 0.3 0-1.5


    TG: 28.2 0.55


    Die Binnenstruktur gering echoarm, und gering echoarm. Die Durchblutung ist leicht erhöht.


    Therapievorschlag: Thyrex 75

    SD-Ärzte schaffen es immer von neuem, mich in tiefste Verwunderung zu stürzen. Kann man die paar Parameter, die für die Diagnose wichtig sind, wirklich nicht im Kopf behalten? TG steht wohl für Thyreoglobulin. Der Wert spiegelt die Menge des vorhandenen SD-Gewebes wider. Da der Wert stark erhöht ist, würde Dein SD-Gesamtvolumen interessieren (fällt bei der Sono an). Kannst Du es bitte bei einem Deiner 3 Nuks noch abrufen?


    Sollte es richtig heißen "Binnenstruktur gering inhomogen und gering echoarm"?


    Verstehe ich das richtig: Man hat beginnendes Hashi diagnostiziert, aber Dich ohne Behandlungsvorschlag wieder nach Hause geschickt? Ich empfehle Dir das Buch "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" von Brakebusch/Heufelder, ISBN 978-3-86371-109-2, EUR 14.90. Du wirst staunen, wieviele Hashi-Symptome sich mit Deinen Beschwerden decken. Hashis wird ein TSH von unter 1.0 empfohlen, d.h. die Ärzte müßten Dir L-Thyroxin verschreiben. An die Zieldosis schleicht man sich stufenweise an; aber wenn man es geschafft hat, kann ein neues Leben beginnen. Du könntest auch Selen200 nehmen; es soll Hashi etwas dämpfen.