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    2. Nicht jeder dunkelhäutigere Mensch kommt aus Afrika, vor allem nicht direkt JETZT und dann auch noch aus dem betroffenen Gebiet.

    ...uuuund... nicht jeder, der aus Afrika stammt, ist dunkelhäutig... sowas doofes für die, die nun Afrikanern aus dem Weg gehen wollten. ;-D

    @ fountain=moss

    Sehr guter Beitrag! :)^




    Ich lese hier schon länger still mit.


    Ich denke, die Angst vor Ebola entsteht wirklich durch das Dramatisieren der Medien, aber auch z.B. durch Filme, die es vor allem in den 90ern zuhauf aus Amerika gab, Outbreak usw.


    Wenn man bedenkt, dass nicht wenige Infizierte auch in Afrika wieder gesund wurden (über die wird nur leider nicht viel berichtet) und das unter den schlechten hygienischen Bedingungen, die dort zum Teil herrschen, muss man sich hier schon mal deshalb wenig Gedanken machen.


    Hinzu kommt, dass schnell und umsichtig gehandelt wird, wie man bei dem Verdachtsfall in Hamburg und nun in Berlin gesehen hat. Auch das beruhigt doch eher!


    Im Übrigen kann man beispielsweise auch an einem Magen-Darm-Virus sterben (muss nicht mal der Noro-Virus sein), wenn man beispielsweise chron. krank ist und ein schlechtes Immunsystem hat. Nur macht einem die Meldung, dass ein Magen-Darm-Virus umgeht eben nicht so viel Angst wie das Wörtchen "Ebola".


    Ich war mal jemand, der wahnsinnige Krankheitsängste (vor ansteckenden Krankheiten) und einen über 9 Jahre laufenden Waschzwang hatte. Heute schalte ich aber sofort meinen Verstand an, wenn ich merke, alte Ängste kommen hoch, und mit logischem Menschenverstand ist es einfach extrem unwahrscheinlich, dass wir uns hier in Deutschland mit Ebola anstecken könnten und noch unwahrscheinlicher ist es, dass es zu einer Epidemie kommen könnte. Also an alle, die sehr viel Angst haben: macht euch damit das Leben nicht zusätzlich schwer und lest vor allem in keinen Zeitungen mehr, die nur auf ihre Drama-Schlagzeile aus sind, denn damit wird die Hysterie leider nur weiter geschürt und Ängste nicht abgebaut.


    Außerdem kann man in Ländern wie unserem davon ausgehen, dass sofort gehandelt wird, Maßnahmen unternommen werden, wenn es mal zum Äußersten kommen sollte ... ich sag mir dann immer, dass die "oberen Zehntausend" schließlich nichts riskieren werden, allein schon deshalb, weil sie selbst gerne weiterleben wollen. ;-) ;-D


    Man sollte viel eher und öfter an die Infizierten in Afrika denken, als sich hier in Deutschland um sein eigenes Wohl Sorgen zu machen, denn manche dieser Menschen dort wissen nicht mal, was mit ihnen geschieht, viele lehnen die westliche Medizin ab, bekommen dadurch zusätzlich Angst und nicht mal alle können in einer der (Not-)Einrichtungen behandelt werden, weil der Platz fehlt. Stellt euch das mal vor! Was dort vor Ort tagtäglich passiert, auch was das medizinische Personal physisch und psychisch leisten muss, können wir uns hier gar nicht vorstellen. DAS ist furchtbar, aber nicht das, was bei uns passieren könnte.

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    Was dort vor Ort tagtäglich passiert, auch was das medizinische Personal physisch und psychisch leisten muss, können wir uns hier gar nicht vorstellen. DAS ist furchtbar, aber nicht das, was bei uns passieren könnte.

    Danke. Mich macht diese egozentrische Angst immer ratlos oder auch wütend. Ich weiß damit nichts anzufangen.

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    1. Ebola fliegt nicht einfach durch die Luft, das Virus bzw. die einzelnen Viren haben keine Flügel!

    kein Virus hat Flügel und verbreitet sich dennoch!

    Zitat

    7. Ebola befällt eher immunschwache Personen. Wie die allermeisten Viren halt.

    Das ist völliger Humbug, Ebola befällt jeden Menschen, der mit Körperflüssigkeiten betroffener kontaminiert wird.

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    8. Sooooollte man sich anstecken (...und dann sollte man auch Lotto spielen, da so ein Gewinn vermutlich ähnlich wahrscheinlich ist), ist die Letalität nun wirklich nicht so hoch, dass alle draufgehen. 60%...in Afrika...unter den Lebensbedingungen. Hier ist die Wahrschenlichkeit selbst bei einer Ansteckung recht hoch, dass man überlebt.

    In Afrika ist die Wahrscheinlichkeit definitv gerin, eine Infektion zu überstehen, bei uns ist die Wahrscheinlichkeit unwesentlich höher, dass man wieder gesund wird.

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    Dass sich medizinisches Personal anstecken konnte, liegt vielleicht auch daran, dass dieses mit extrem vielen infizierten Personen zu tun hat.

    Du sagtest es richtig, liegt VIELLEICHT.... aber wissen kann man es nicht!

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    Außerdem kann man in Ländern wie unserem davon ausgehen, dass sofort gehandelt wird, Maßnahmen unternommen werden, wenn es mal zum Äußersten kommen sollte ... ich sag mir dann immer, dass die "oberen Zehntausend" schließlich nichts riskieren werden, allein schon deshalb, weil sie selbst gerne weiterleben wollen.

    Wenn ich an unsere Politer denke, dann bin ICH mir sicher, dass die nicht wissen, was zu tun ist, und bis die es wissen, ist es zu spät.


    So jetzt könnt ihr mich zerpflücken, das ist meine Meinung zu der Sachlage. ;-)

    Zitat

    3. Die Viren können nicht auf Obst und Gemüse überleben. Ein Tropfen mit Viren bleibt nicht lange ein Tropfen und die Viren "sterben" unheimlich schnell. Das sind keine mutierten, intelligenten Nano-Maschinen!

    ....Und auch diese Aussage ist falsch,


    Bei Temperaturen zwischen 4 Grad Celsius und Raumtemperatur kann der Virus mehrere Tage überleben.

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    Wie ansteckend ist die Krankheit?


    Fleischer: Das Ebolavirus wird mit Körperflüssigkeiten übertragen. Zum Beispiel durch Blut, Urin oder Erbrochenes. Gefährlich ist also der direkte und ungeschützte Kontakt mit erkrankten Personen. Auch wenn ein Ebola-Patient Viren an den Händen hat, eine Türklinke berührt, der nächste den Griff ebenfalls berührt und sich danach seine Augen reibt, ist eine Übertragung denkbar. Das prägnanteste Symptom von Ebola ist Fieber. Nur Ebola-Infizierte, die bereits Fieber haben, sind ansteckend. Ist der Patient genesen, ist er nicht mehr gefährlich.


    http://www.apotheken-umschau.de/Infektion/Ebola-Sind-wir-in-Gefahr-350741.html


    na??

    du brauchst auch keine Angst haben, dass Obst liegt eine Weile zum Reifen in Zwischenlager, das hab ich geschrieben, das stimmt. Und man braucht auch keine Angst im jetzigen Stadium der Ausbreitung haben, dazu stehe ich auch noch immer, aber man darf auf keinen Fall die Gefahr außer Acht lassen und herabwürdigend argumentieren, speziell wenn man noch nicht mit Sicherheit sagen kann, wie wird sich die Causa entwickeln. Mediziner getrauen sich noch nicht entgültig über Infektionswege zu urteilen, so ist es uns Laien schon überhaupt nicht erlaubt, wagemütige Vermutungen zu Posten!


    LG an dich Merain und hab wirklich keine Angst @:)

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    Merain, das Virus gibt es noch nicht mal in Deutschland! Oder schiebst du wegen dem Westnil-Virus auch so eine Panik? In meinen Augen zelebrierst du hier im Faden deine Hypochondrie, nicht mehr und nicht weniger. Du solltest inzwischen wissen, dass es für nichts im Leben eine Garantie gibt, für nichts! Du musst lernen, in deinem Kopf ganz laut "STOP!" zu schreien, wenn sich die Spirale anfängt zu drehen.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass du morgen überfahren wirst oder dir ein Blumentopf auf den Kopf fällt ist ungleich höher, als dass du an Ebola erkrankst. Oder: Wie oft wurde bei dir schon eine Krankheit diagnostiziert, vor der du Panik hattest? ;-)

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