@ Jezebel

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    Wenn Du schon so auf Selbstlosigkeit pochst ??pochst, hämmern wäre wohl angebrachter?? und alle verurteilst, die es wagen in so einer Situation am eigenen Hasenleben zu hängen und auch mal verdammt egoistisch zu sein, dann frag ich mich, was tust Du denn so Selbstloses, damit Ebola sich nicht noch rasanter ausbreitet? Spendest Du jetzt jeden Monat einen beachtlichen Anteil Deines Geldes für die Menschen in den Betroffenen Gebieten und verzichtest dafür auf vieles? Würde mich jetzt schon interessieren.

    Ich denke, du missverstehst einfach die meiner Denkweise zugrunde liegende Philosophie – mal davon abgesehen, dass ich Spenden zugunsten von Tierschutz grundsätzlich für sinnvoller halte als für philanthropische Zwecke.

    Hier ein mathematisches Erklärungsmodell, warum in den USA trotz des Ebolafalles keine allzugrosse Panik herrscht:

    Zitat

    http://www.npr.org/blogs/health/2014/10/02/352983774/no-seriously-how-contagious-is-ebola

    Bevor sichs hier wieder abspielt, schreib ichs: Wie man ja derzeit überall in den Medien liest/hört/sieht, ist eine Krankschwester in Spanien positiv auf Ebola getestet worden. Stellt sich nun, berechtigterweise, die Frage: Wie konnte das passieren?


    Es gibt Anzeichen, Hinweise und auch Fotos, dass die spanischen Verantwortlichen für diesen Fall nicht die vorgesehenen Sicherheits- und Hygienestandards eingehalten haben. Das Chaos wird auch insofern deutlich, als das sich die Verlaufsbeschreibung der betroffenen Krankenschwester nicht mit denen der Gesundheitsbehörden deckt.


    Ein Artikel:


    http://www.theguardian.com/world/2014/oct/07/ebola-crisis-substandard-equipment-nurse-positive-spain


    Fotos von der Station (in einem Krankenhausflügel, der zu diesem Zweck 'aufgewärmt' wurde), wo auch die nun erkrankte Krankenschwester gearbeitet hat:


    https://pbs.twimg.com/media/BzSQRPKIQAADFcg.jpg


    https://pbs.twimg.com/media/BzSQRNEIAAARL3s.jpg


    Leider sind viele Artikel, die Probleme aufzeigen oder das betroffene Personal zu Wort kommen lassen, auf spanisch.

    Alles schlimm genug und haarsträubend, aber die Fotos sind aus dem unvorbereiteten Krankenhaus, wo sie sich testen ließ, nicht aus der fragwürdigen Isolierstation, auf der sie arbeitete und wohin sie inzwischen verlegt wurde.

    Find ich persönlich recht interessant und bedenkenswert, anscheinend sind die spanischen Gesundheitsbehörden massiv überfordert.


    http://time.com/3481297/spanish-ebola-nurse-symptoms/


    Der Artikel ist recht kurz, prägnant und zeigt dabei anscheinend massive Misstände auf – die so in dieser Art und Weise definitiv nicht vorkommen sollten und auch dürften.


    Menschliches Versagen spielt da anscheinend eine recht große Rolle...

    Ich hab das Buch auch gelesen, und gelinde gesagt, der Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen. Hast du dir überhaupt die Links hier in diesem Faden durchgelesen? %-|


    Zum Beispiel den Link von Shade_ der das R0 von Ebola erklärt? Der ist geringer als der von HIV.