Ich war...

    ... immer schon gegen FSME geimpft und hatte keine Probleme. Meine Eltern wohnen am Linzer Stadtrand neben einen Wald, wo es narrisch viele Zecken gibt. Da ist es ratsam, sich zu schützen.


    Inzwischen ist ja der empfohlene Impfintervall von 3 auf 5 Jahre angehoben worden.


    Heute hat mich ein Zeck gebissen und ich bin froh, das ich nicht fürchten muß FSME zu kriegen. Reicht schon wenn ich zittern muß, ob ich mir Borreliose eingefangen habe oder nicht.

    also ich wurde heute gegen fsme in den oberarm geimpft und die spritze an sich war schon verhältnismäßig schmerzhaft... aber wenn man sich die risiken vor augen führt, die man auf sich nimmt ohne impfung dann relativiert sich der schmerz wieder =)


    habs schließlich ohne weiteres überlebt heute ;-)

    Hab letzte Woche Mittwoch auch wieder Impfungen bekommen... auch zum ersten mal die gegen fsme, spritzen hat nicht wehgethan nur der arm am tag darauf hat viel mehr wehgethan als der andere... Leider aber hab ich seit Dienstag Augenschmerzen, ab und an Übelkeit und Schwindelgefühl, Fieber könnte auch mal verhanden gewesen sein aber gemesen hatte ich nicht. Hatte im Internet gesucht was das sein könnte und das trifft ziemlich gut auf Nebenwirkungen von der Impfung... Da ich nicht´s dazu gefunden hab wielang die dauern können und ich das nun immernoch hab ohne Besserung wollte ich fragen ob ihr da was wisst...

    Heute beim Aufstehen konnte ich Glücklicherweise feststellen das die Augenschmerzen, Schwindelgefühl ect. weg waren. Dafür hab ich jetzt ein paar Rote juckende Punkte im Gesicht, auf den Armen und nen risiegen haufen davon auf dem Bauch und so wie der Rücken juckt da auch... Kann das noch mit den Impfungen zusammen hängen? Und wielange werd ich die scheisse noch haben...

    Nebenwirkungen nach FSME Impfung

    Also, die geschilderten Nebenwirkungen - Schwindel, Augenschmerzen und Übelkeit - passen genau zu den Nebenwirkungen der FSME Impfung. Ich kann nur raten, eine weitere FSME Impfung möglichst weit rauszuschieben oder ganz darauf zu verzichten und die Symptomatik noch weiter zu beobachten. Ich leide seit 10 Monaten an den Folgen einer FSME Impfung (meine erste und einzige - weitere wird es niemals mehr geben). Zuerst hatte ich Nebenwirkungen im normalen Bereich, am 4. Tag nach der Impfung bekam ich starke Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Kribbeln und leichtes Taubheitsgefühl im Gesicht - das hielt 2 Tage an, ein paar Tage später wieder starke Kopfschmerzen, schwummriges Gefühl im Kopf, Muskelschmerzen, Kribbeln am Körper - dann wieder Augenbeschwerden -dann kam eine Zeit, da hatte ich "nur" Augenbeschwerden und dann ging wieder alles von vorne los - seitdem treten die Beschwerden intervallartig auf und es sind noch andere Symptome dazugekommen - ich könnte noch seitenweise darüber schreiben - inzwischen scheinen die Symptome allmählich an Intensität zu verlieren - ich hoffe innigst, irgendwann wieder völlig beschwerdefrei zu sein. Ich stehe auch mit einer weiteren Geschädigten in Kontakt - bei ihr waren die Symptome nach der 1. Impfung nur kurz (Schwindel, Zittern und Augenbeschwerden) , seit der 2. Impfung leidet sie unter täglichen Schwindelattacken und Gangunsicherheit sowie weiteren Symptomen und ist arbeitsunfähig (ganz übel). Jeder muss für sich entscheiden - ich hatte mich für die Impfung entschieden und jetzt ist mir die Entscheidung für weitere FSME Impfungen abgenommen worden - keine weiteren mehr!

    Kompetente Info zur FSME-Impfung

    Nach vielen kontroversesten Diskussionen im Freundeskreis über das Pro+Contra zur Zeckenimpfung wollte ich mich mal im Internet darüber schlau machen. Doch hier wurden die Argumentationen noch extremer. Von "auf jeden Fall impfen" bis "niemals impfen". War also keinen Schritt weiter. So habe ich mich von kompetenter und neutraler Seite beraten lassen. Hier die Info:




    :)D Im tiefen Sueden, (Anmerkung: Mittelfranken in Bayern), ist die FSME-Impfung richtig relevant und Erwachsenen unbedingt zu empfehlen. Gefaehrlich ist es eigentlich nur, wenn man selbst gerade zufaellig in der Fruehphase der Erkrankung ist, ohne sie schon bemerkt zu haben. Dann kann die Erkrankung durch die Impfung verstaerkt werden. Deshalb die Erst-Impfung lieber nicht in der Zecken-Saison (solange es gruen ist), sondern im spaeteren Herbst und Winter. Dann ist dieses Nebenwirkungs-Risiko weg. Der Nutzen steht ausser Frage, weil ein relevanter Prozentsatz der Zecken das Virus traegt und die Infektion und Erkrankung durch Impfung verhindert wird. Ist die Erkrankung erstmal da, gibt es keine antiviralen Behandlungsmoeglichkeiten. Sonst gibt es nur noch die Expositionsprophylaxe, weshalb ich den Studenten in der Vorlesung immer erzaehle, dass sie vermeiden sollten, nackt ins Gebuesch zu gehen. Ein anstaendiger Zeck wird sich aber um derartige Vorsichtsmassnahmen nicht scheren.



    Stimmt :)^ Der letzte Herbst ist aber schon leider vorbei. Aber der nächste Herbst kommt betimmt.


    Nachdem ich letzte Woche bereits einen Zeckenbiss hatte, werde ich auch bis Dezember warten. Für diesen Sommer hilft dann nur das Prinzip Hoffnung und die genannte Expositionsprophylaxe :-/

    Hallo!


    Ich schließe mich diesem Thema mal kurz an.


    Ich wohne in einem Gebiet mit sehr geringer FSME Gefährdung.


    In meinen bisherigen 20 Lebensjahren hatte ich unter normalen Bedingungen in der Regel ca. alle 5-10 Jahre mal ne Zecke.


    Wenn ich so überlege sind in meinem Gebiet weniger als 1% der Zecken damit infiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei einer Erkrankung an Folgeschäden leiden werde, liegt bei weniger als 30%.


    Also werde ich bei 0,3% aller Zeckenbisse echte Probleme bekommen.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich durch eine Impfung echte Probleme bekommen werde, scheint mir hier irgendwie über 0,3% zu liegen oder?

    Dieser Weisheit kann ich nur zustimmen - auch ich wohne in keinem FSME Gebiet und wollte den FSME Schutz eigentlich nur für geplante Urlaube in Bayern und Österreich haben und da die Ausweitung der FSME Gebiete prognostiziert wird fand ich die Impfung ganz sinnvoll - leider gehöre ich zu den wenigen, die eine heftige Reaktion auf diese Impfung entwickelt haben und ich kann von Glück sagen, dass ich nur eine Impfung erhalten habe. Mein Impftermin war im Juni 2006 und da ich noch im Sommerurlaub 2006 von der Impfung profitieren wollte, sollte ich nach dem Schnellimmunisierungsschema geimpft werden - das heißt, die 2. Impfung erhält man dann schon nach einer Woche und die 3. nach 3 Wochen (das geht mit dem Impfstoff Encepur, für FSME Immun gilt ein anderes Impfschema). Da ich aber am 4. und 5. Tag nach der Impfung Taubheitsgefühl und Kribbeln im Gesicht hatte sowie weitere Beschwerden, habe ich erst mal auf weitere Impfungen verzichtet - ich mag gar nicht daran denken wie es mir jetzt gehen würde, hätte ich noch eine Impfung bekommen - die noch andauernden Beschwerden 10 Monate nach der Impfung reichen völlig und ich habe furchtbare Monate hinter mir. Wenn ich jetzt in ein FSME Gebiet reisen sollte, werde ich mich mit entsprechender Kleidung, abwehrendem Spray und Vorsicht schützen - ansonsten sind diese Maßnahmen ohnehin angebracht, da die Gefahr an Borelliose zu erkranken noch viel größer ist.

    zu: Ich wohne in einem Gebiet mit sehr geringer FSME Gefähr"

    Wir gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus.


    Ich wohne in einem FSME-Gefahrengebiet (Mittelfranken zur Operpfalz hin) und habe so 5-10 Zecken pro Jahr. Also habe ich mir gesagt, hier könnte schon eine Gefahr vorliegen. Habe Risiken der Impfung (siehe Artikel vom 19.4.) mit den Risiken einer Infektion abgewogen, und mich dann für eine Impfung entschieden.


    Diese Abwägung muß jeder für seine Verhältnisse machen.

    Sehr seltene Nebenwirkungen der FSME Impfung

    Also für Personen, die in einer Region wohnen, die als gewichtiges FSME-Risiko-Gebiet einzustufen ist, finde ich die Impfung auch sehr wichtig und meine negative Erfahrung mit der heftigen Impfreaktion ist auch sicherlich sehr selten bzw. den Einzelfällen zuzuordnen.


    Da ich die Impfung nur für Urlaubsreisen in FSME-Gebiete benötigte, war der Schock nach der Impfreaktion besonders groß - für 2 Wochen Aufenthalt in einem Risikogebiet hätte ich mich auch anders schützen können - die Gefahr, ausgerechnet dann infiziert zu werden - vor allem, wenn man vorsichtig ist und andere Schutzmaßnahmen ergreift - ist denke ich, doch sehr gering - jetzt muss ich es ohnehin so machen, da diese Impfung für mich nie mehr in Frage kommt - auch wenn ganz Deutschland irgendwann komplett zum FSME-Gebiet erklärt wird.


    Mit meinem Beitrag möchte ich diejenigen erreichen, die eine der sehr seltenen Nebenwirkungen nach der Impfung haben und sie davor warnen, allzu schnell die nächste FSME Impfung zu wagen, auch wenn die Symptome scheinbar schon vorrüber sind. Viele informieren sich ja erst im Internet, wenn die ersten Beschwerden da sind.

    Auch wer sich im Vorwege über die Impfung informiert und sich dann für die Impfung entscheidet, sollte wissen, dass die Nebenwirkungen schlimmerer Art auch noch später auftreten können, als im Beipackzettel des Impfstoffes angegeben ist - wenn also 2 Wochen nach der Impfung z.B. Schwindel auftritt oder Augenbeschwerden, dann bringt man das nicht unbedingt mit der Impfung in Verbindung - der Impfgeschädigten, zu der ich Kontakt habe, ist es so ergangen und sie hat noch die 2.Impfung erhalten - jetzt ist sie bereits seit einem halben Jahr krankgeschrieben. Vor der Impfung war sie sportlich sehr aktiv. (siehe mein Beitrag vom 18.4.07)


    Auch habe ich an anderen Stellen im Internet von Leuten gelesen, bei denen es erst nach der 3. Impfung oder sogar erst nach einer Auffrischungsimpfung zu starken Nebenwirkungen kam.