Hallo,


    Ich habe zurzeit ein ähnliches Problem wie Du. Meine Naht ist zwar noch nicht aufgegangen, denn es ist "unsichtbar genäht" aber ich habe ein Serom wo sich die Flüssigkeit durch die Naht den Weg nach draussen sucht. Und das tut sie durch die Naht. Auch ist die Haut entlang der Naht ziemlich gerötet. War am Montag deshalb beim Operateur und habe antibiotische Salbenkompressen bekommen die ich jeden 2. Tag selber wechseln muss. Nächste kontrolle is am Freitag. Ist heute schon einiges besser, aber noch nicht gut. Vielleicht sprichst Du Deinen Arzt einmal darauf an, wäre vielleicht auch eine Möglichkeit für Dich.


    LG


    ampitu

    Das kommt immer auf die Wunde an. Bei meiner Bauch OP ist die Naht auch durch ein Serom aufgedrückt worden. Bei mir wurde aber nochmal genäht. War nicht angenehm, aber nach 14 Tagen war die Wunde dann dicht ...

    @ mellimaus

    Bei mir ist es schon ein bisschen komplizierter. Ich hatte eine prophylaktische Mastektomie und bekam Silikonimplantate. Jetzt liegt das Serom leider unter dem Implantat und da kann man nicht einfach nur die Naht öffnen und wieder nähen. Da muss das ganze Implantat raus, das Serom abgesaugt werden und dann das Implantat wieder rein....bei Interesse kannst Du alles nachlesen auf mneiner HP....


    Und bei einem Loch, bedingt durch die Entfernung eines Muttermales kann es in meinen Augen gar nicht richtig heilen, denn es kommt immer wieder zu Verunreinigungen und dafür brauchts halt antibiotische Kompressen.


    LG


    ampitu

    Zitat

    Und bei einem Loch, bedingt durch die Entfernung eines Muttermales kann es in meinen Augen gar nicht richtig heilen, denn es kommt immer wieder zu Verunreinigungen und dafür brauchts halt antibiotische Kompressen

    Wo keine Entzündung ist braucht es auch kein Antibiotikum. Das ist jetzt schlicht und ergreifend sekundäre Wundheilung und heilt jetzt von innen nach außen zu ...

    Das steht in meinem Fachbuch der Medizin über sekundäre Wundheilung!!!!


    Die sekundäre Wundheilung tritt bei Gewebeverlusten auf. Eine solche Wunde kann nicht vernäht werden. Sie muss vom Grund her "zuwachsen". Die Heilung einer solchen Wunde dauert Wochen bis hin zu Monaten. Außerdem ist sie anfällig für Infektionen.


    Fachgerechte Wundversorgung ist besonders wichtig. Sekundäre Wundheilung sollte durch eine fachgerechte Wundversorgung von Arzt und Pflegeteam unterstützt werden.

    Zitat

    Das steht in meinem Fachbuch der Medizin über sekundäre Wundheilung!!!!

    Ich brauche dafür kein Fachbuch, ich weiß wie man sowas versorgt, ich habe das mal gelernt ;-)


    Und man muss ncit auf alles Antibiotikum draufklatschen wenn es keine Entzündung zeigt. Nahtdehiszenz kommt nicht immer von einer Infektion und es muss auch nicht immer zu einer Infektion kommen ;-)

    Zitat

    Ende der Diskussion!!!

    Sorry aber DU hast hier angefangen eine ohnehin schon verunsicherte Person noch weiter zu verunsichern indem DU die Behandlung durch ihen Arzt als falsch hinstellst. Vielleicht auch das mal überlegen ...

    Leute ich lerne auch grade... Aber muss man sich so anzicken?? Ich sehe das auch eher wie mellimaus... Und eine mastektomie ist doch nicht mit so ner muttermalentfernung zu vergleichen. Und was im Lehrbuch steht muss nicht immer stimmen. Die TE ist in arztlicher Behandlung und der sagt, was für die wunde gut ist, da er sie begutachten konnte...

    @ easy

    Wie gesagt,versorge die Wunde so weiter wie der Arzt es vorschlägt. Denn er sieht die Wunde. Eine Wunde kann sich entzünden, muss aber nicht. Und dan kann man immer noch die Behandlung ändern. Aber momentan besteht da keinerlei Grund die Behandlung anzuzweifeln. Also schön weiter verbinden und bald ist das dann auch zu