hört sich interessant an nur ist die Frage, wieviel muss man davon essen, dass es wirkt da wird ja sicherlich eine gewisse Konzentration benötigt. Nicht dass man nachher dick und kugelrund vom Lakritzeessen ist aber dafür hat man keinen Herpes mehr na ja man kann nicht alles haben ;-D Aber Lakritze esse ich gerne von daher, hätte ich damit keine Probleme :-p

    schlechte nachrichten

    hi!


    da ich selber eine geplagte herpespatientin bin, hab ich mich natürlich voll gefreut, als ich das gelesen hab. da ich aus der forschung komm, wollt ich gleich wissen, wie das geht und hab mir den artikel angeschaut, aber es gibt da leider eine schlechte nachricht: das mittel aus lakritze wirkt leider nur bei leuten, die einen best. stamm von herpesviren haben und zwar den kaposi-sarcoma assoziierten herpesvirus (=HHV8) und den haben von heterosexuellen menschen genau 2% der gesamtbevölkerung in europa. aber wenn man den virus hat, solls tatsächlich helfen - die studie wurde in einem journal in den usa publiziert, das nicht mal so schlecht ist!


    aber ich werds trotzdem versuchen, denn schließlich weiß ich ja nicht, welchen stamm ich genau hab... *hoff*


    wie lange hast du das süße zeug genommen keuner?


    lg minoo

    klingt ja super

    auch wenn diese lakritze nur für wenige herpes arten funktioniert, so würde es mich schon interessieren, ob dies ein durchbruch ist für alle herpes varianten... ein stoff, der das virus freistellt und das eigene imunsystem eliminiert ihn dann. das klingt doch super!!


    es handelt sich doch immerhin um eine virus-familie... man könnte sich ja vorstellen, dass die methode für die anderen herpesvarianten auch funktionieren könnte, aber mit einem etwas anderen wirkstoff. ob sich daraus ein medikament machen lässt? weiss jemand, ob man darauf hoffen darf?


    andererseits wäre es ja für die pharmabetriebe blöd, ein solches medikament zu pushen, da sie ja dann einen markt verlieren: nämlich für die teuren valtrex und zovirax medikamente, die sie nicht mehr verkaufen könnten. denn theoretisch würde man das neue medikament einmal nehmen, und der herpesvirus wäre weg: nie mehr herpes!!! (was für ein wunschtraum):-p


    investiert da wirklich jemand rein??:-/

    Muß leider die Euphorie ein wenig dämpfen. Meine REcherchen haben ergeben, daß man es z.Zt. noch nicht schafft, die erforderliche Menge des Wirkstoffes ohne/mit geringen Nebenwirkungen in den Organismus zu bringen. Sowieso ist in Lakritze viel zu wenig davon drin.


    Da die Hoffnung ja aber bekanntlich zuletzt stirbt, habe ich mir in der Apotheke einen Tee aus der Süßholzwurzel gekauft (daraus wird Lakritze gemacht und es ist eben dieser SToff drin). Nach dem Motto, wenn ich ihn lange genug trinke wird es schon IRGENDWAS bringen. Allerdings muß ich sagen, der Tee schmeckt echt superscheusslich (nicht nach Lakritze!). Und dabei hab ich noch jeden Kräutertee runtergebracht. Ist total süß, schmeckt fast wie Zuckerwasser.


    Also falls es jemand ausprobieren will: nur zu! Und berichtet! Wenns doch hilft, würg ich ihn irgendwie runter.


    Guten Appetit:-)


    Verla

    es stimmt schon, dass es eine herpes viren familie gibt, aber die unterscheiden sich dennoch in kleinigkeiten, sonst gäbe es ja nur einen einzigen virus.


    in dem fall greift der wirkstoff der lakritze ein bestimmtes protein des Virus an, den halt die anderen vermutlich nicht haben. deshalb hilft er auch nur bei dem einen virus.


    und du hast recht: die pharmaindustrie wäre wirklich schön blöd, geld da rein zu investieren, denn mit den medikamenten verdienen sie sich dumm und dämlich! das ist in vielen bereichen leider so :(v


    lg minoo

    Lippenherpes

    Hi,


    ich leide jetzt schon seit ein zwei Jahren an Lippenherpes. Glaube zumindest dass es Lippenherpes ist. Die ersten Anfälle waren die schlimmsten. Terror! Das erstemal hatte ich es aber auf der Hand, riesige Blässchen, und nach einem Monat hat es sich doch noch nicht gebessert (ich war in einem asiatischen Land im Urlaub und kam garnicht zurecht, mein Immunsystem war für längere Zeiten total "im Ars.."). Dann bemerkte ich auch Bläschen an der Oberlippe. Mal stärker mal schwächer. Mittlerweile habe ich kaum noch (Gottseidank) etwas an den Lippen. Bei starker Belastung tauchen manchmal jedoch paar punktartige Pickel mit Juckreize auf, sind aber optisch nicht für jedermann sichtbar. Schlimmer jedoch ist es auf der Hand und auf den Fingern. Habe ständig Bläschen da. Mal am Mittelfinger, dann am Handrücken hier, dann dort usw. Es gibt viel mehr Tage wo an der Hand etwas zu sehen ist als umgekehrt. Für einen Unwissenden ist dies aber zum Glück nicht so auffällig. Vom Arzt habe ich eine Soderm-Creme verschrieben bekommen. Wirkstoff: "Betamethason-17-walerat". Enthält glaube ich auch noch gerine Mengen an Cortison, bin mir aber da nicht so 100%ig sicher. Es scheint aber zu wirken. Wenn ich es draufschmiere, heilen die Blässchen relativ schnell. Dennoch hat es Nebenwirkungen und kann/möchte es nicht jedesmal benutzen (oder schmiere nur wenig drauf).


    Das Auftauchen des Herpeszeugs hat wirklich sehr viel mit Psyche und Gesundheit zu tun. Es ist aber wirklich nicht immer leicht zu kontrollieren...


    Dieses Lakritz hört sich sehr interessant an. Aber wenn es wirklich nur für die genau eine Sorte von 2% funktioniert ist es sehr traurig. Werde es trotzdem mal ausprobieren.


    Man sollte sich mehr mit der Forschung für sowas kümmern! Diese geldgierigen Pharmaindustrien...

    RE: GH-OB und GH-OBST

    Als ergänzende Info: Ich habe aufgrund des Beitrags im Internet mal nach den Begriffen gestöbert: "GH-OB" scheint eine im Englischen gebräuchliche Abkürzung für "Genital Herpes Outbreak" zu sein, und "GH-OBST" für "Genital Herpes Outbreak Suppressice Therapy" ** Liebe Grüße

    Hallo,


    ich hab auch einen HG-Ausbruch gehabt. Meine FA hat mir allerdings keine Medikamente verschrieben, weil sie sagte, der Körper bilde sowieso gerade Antikörper aus (und ich war durch einen Erkältungsinfekt und passende Antibiotika-Therapie sowieso ziemlich im Eimer). Ich fand das ganz sinnvoll. Habe also nur mit Zinkpaste behandelt und jetzt ist es äusserlich auch abgeheilt. Meine Frage ist allerdings nun (und ihre Praxis hat leider gerade geschlossen) bezüglich meiner Lymphknoten in der Leiste - die sind nämlich immer noch stark angeschwollen. Ich würd mal sagen zwischen Haselnuss und Kirsch-Grösse. Das ist schmerzhaft und unangenehm.


    Ist das "normal"? Wie lange hält diese Schwellung noch an? Kann ich da was gegen unternehmen?


    Und bin ich noch infektiös?


    Vielen Dank für eure Antworten!


    Viele Grüsse,


    Berlinia