Horrortrip während Covid-Koma

    Immer wieder liest man Berichte, wonach viele Menschen die im künstlichen Koma beatmet werden Horrortrips während der "Narkose" erleben. Das ist spannend und irritierend zugleich. Ich dachte die wären wie bei einer Narkose betäubt? Das ist ja krass wenn man selbst im künstlichen Koma solche Trips und Ängste erleben muss. Ist evtl. die Sedierung bei Covid-Koma gar nicht so tief?

  • 51 Antworten

    Sowas erleben auch Patienten die unter Vollnarkose operiert werden.

    Manche bilden sich auch einen sexuellen Missbrauch ein der ihnen so real vorkommt dass sie Strafanzeige stellen.


    Narkosemittel sind von der Wirkunsweise bis dato relativ unbekannt. (Kein Scherz)

    Madame Charenton schrieb:

    auch Menschen in


    Barrio schrieb:

    Sowas erleben auch Patienten die unter Vollnarkose operiert werden.

    Manche bilden sich auch einen sexuellen Missbrauch ein der ihnen so real vorkommt dass sie Strafanzeige stellen.


    Narkosemittel sind von der Wirkunsweise bis dato relativ unbekannt. (Kein Scherz)


    Madame Charenton schrieb:

    auch Menschen in nicht künstlichen Koma haben Horrortrips, das hat nichts mit Covid zutun


    Hört sich alles ungewöhnlich und furchterregend an. Von einer Narkose erhofft man sich doch etwas Entlastung vom körperlichen und psychischen Stresd.


    Passieren diese Horrorträume evtl. nur in der Aufwachphase??

    Ich habe noch nie eine wirklich tiefe Narkose erlebt, nur eben eine kürzere und leichtere, (z.B.Gebärmuttersenkung korrigieren).

    Und die war ja nach einer knappen Stunde wieder vorbei, bei anderen Patientinnen sogar noch schneller..

    Vielleicht ist es ja so ähnlich, als wenn man im Schlaf sehr schlecht Luft kriegt?

    Das kenne ich bei starker Erkältung, und auch einmal bei meiner zum Glück leichteren und einzigen Lungenentzündung.

    Da träumt man ja oft schlimme Dinge, die alle mit Ersticken zu tun haben.

    Einmal habe ich z.B. geträumt, daß ich ertrinke, also ich war im Traum unter Wasser, und wusste nicht in welche Richtung ich wieder nach oben kommen kann.

    Ob es solche ziemlich real wirkenden Träume auch in einer tiefen Narkose gibt, oder ob das was völlig anderes ist...keine Ahnung!8-(

    Leider nehmen die Mediziner in diesen Zeitungsberichten nie Stellung dazu, was die Ursachen dieser real wirkenden Erlebnisse sind. Wäre interessanter zu wissen wodurch anstsatt zu erfahren, dass diese oft auftreten

    Alias 976776 schrieb:

    Von einer Narkose erhofft man sich doch etwas Entlastung vom körperlichen und psychischen Stresd.

    Ist in der Regel ja auch so.


    Durfte schon div. Erfahrungen mit Vollnarkosen und Sedativer machen. Hatte bisher aber nie irgendwelche Horrortrips oder negative Erfahrungen.



    Alias 976776 schrieb:

    Wäre interessanter zu wissen wodurch anstsatt zu erfahren, dass diese oft auftreten

    Dazu wirst du denke ich keine Antwort kriegen denn wie gesagt. Die Wirkungsweise von Narkosen sind unbekannt.

    Land_Kind schrieb:

    Ich habe mal Propofol bekommen... Davon weiß ich gar nix mehr... Wie Schalter aus... ;-D

    Ich nehme an, dass wird bei Covid-Koma nicht der Fall sein, weil Propofol nicht für Langzeitsedierung gedacht ist.

    Ich sehe den Zusammenhang mit Covid 19 nicht.

    In ein künstliches Koma werden viele Patienten verlegt, u.a. auch Menschen mit einer schweren Lungenentzündung, um die Lunge zu entlasten. Einen kleinen Anteil bei diesen Lungenentzündungen hat da Covid.

    Alias 976776 schrieb:
    Land_Kind schrieb:

    Ich habe mal Propofol bekommen... Davon weiß ich gar nix mehr... Wie Schalter aus... ;-D

    Ich nehme an, dass wird bei Covid-Koma nicht der Fall sein, weil Propofol nicht für Langzeitsedierung gedacht ist.

    Stimmt, kriegt man bei Magen-, oder Darmspiegelungen z.B. Also bei allem, was schnell geht und keine Beatmung erfordert.

    Hatte ich auch mal; war sehr angenehm.

    surifey schrieb:
    Alias 976776 schrieb:
    Land_Kind schrieb:

    Ich habe mal Propofol bekommen... Davon weiß ich gar nix mehr... Wie Schalter aus... ;-D

    Ich nehme an, dass wird bei Covid-Koma nicht der Fall sein, weil Propofol nicht für Langzeitsedierung gedacht ist.

    Stimmt, kriegt man bei Magen-, oder Darmspiegelungen z.B. Also bei allem, was schnell geht und keine Beatmung erfordert.

    Hatte ich auch mal; war sehr angenehm.

    Jap... Danach mega :)=

    surifey schrieb:

    Ich sehe den Zusammenhang mit Covid 19 nicht.

    In ein künstliches Koma werden viele Patienten verlegt, u.a. auch Menschen mit einer schweren Lungenentzündung, um die Lunge zu entlasten. Einen kleinen Anteil bei diesen Lungenentzündungen hat da Covid.

    Nein...ich will nicht behaupten, dass es einen direkten Zusammenhang mit Covid gibt. Ich habe unterdessen aber schon mehrere Komaberichte gelesen von Covid-Patienten, sodass ich etwas irritiert war. Könnte vielleicht tatsächlich an der oberflächlicheren Sedierungstiefe dieser beatmeten Patientengruppe liegen?

    Ich denke das hängt einfach vom Patient zu Patient ab.


    Die 2 Beiträge über dir zeigen ja dass sie Sedierungen mit Propofol als sehr angenehm empfanden.

    Ich vertrage Sedierungen beispielsweise schlechter als Vollnarkosen.


    Während es mir nach Vollnarkosen in der Regel gut geht, werfen mich Kurzzeit Sedierungen völlig aus der Bahn.


    Ist halt von Patient zu Patient verschieden und ich denke der Auslöser von Horrortrips wird da auch ziemlich individuell von der Ursache sein.

    Angeblich habe ich bei der Magenspiegelung mit Schlauch im Hals noch geredet... ;-D weiß davon aber gar nichts mehr... Dank Propofol ;-)