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    Hypochonder + Corona + Kita

    Hallo liebe Leute,


    ich melde mich mal wieder ....


    Leider ist meine Hypochondrie wieder komplett (ohne krasse Symptone) angesprungen.


    letzte Woche Montag meinte die Kita Leiterin im Vertrauen: das wohl 2 Kitas im selben Bezirk (Berlin Pankow) Corona Fälle hatten.


    Ich hätte meine Tochter beinahe wieder mit genommen. Seit dem ist sie bei mir. Bin selbstständig und kann es daher sehr gut Handhaben....


    meine Lebenspartnerin versteht das überhaupt nicht. Es gab einen Riesen Streit.


    dann kam bzw. war Neukölln / Tönnies und die Nachrichten die von steigenden Infektionszahlen und einer (von 3) roten Ampeln sprachen.


    Da ich unter Hypochondrie leide ist das alles für mich besonders schwer. Gern würde ich einen Arzt aufsuchen der mir klar sagt: Werde ich bei eventueller Ansteckung gut oder schlecht weg kommen. Ferner denke ich auch wieder an einen PsychoDoc...aber wie lange soll das dauern ?


    bin 39, keine vor Erkrankungen, aber wie ihr ja wisst ...gibt es auch Fälle welche auch gesund waren ....


    ich bin ratlos


    lg

    Stephan

  • 57 Antworten
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    Nur mal nebenbei:


    In unserer kleinen Kita wurden letzte Woche Kinder mit Erkältungssymptomen abgelehnt....und ihr alle kennt ja die Gedanken Gänge die dann stattfinden ....

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    Jetzt war ich echt ein bisschen...

    naja erstaunt...

    ich dachte zuerst, Du hast Angst um Dein kleines Kind.

    Aber das ist ja gar nicht der Fall.:-(

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    Ein Einzelkind würde ich nicht fernhalten vom KiGa, das ist nicht fair. Schon zehnmal ned für die eigene Hypochondrie.

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    Wenn Du schon weißt, dass Du ein Hypochonder bist, müssen das doch nicht andere in Deinem Umfeld mittragen.

    du weißt, Du reagierst abweichend.

    Insofern würde ich mich bei allen Fragen bzgl. Covid-10 etc., die sich auf das soziale Leben Deiner Tochter auswirken können,

    auf Deine Partnerin verlassen, für Dich selbst kannst Du ja hohl drehen, so, wie Du willst. Langfristig wäre es aber sinnvoll, Du würdest Dich, auch im Bezug auf Deine Belange, an Deiner Partnerin orientieren, die ein gesundes Mittelmaß mit besonderer Berücksichtigung Deiner speziellen Lage fahren wird.

    Dazu sind Partner nämlich da.

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    Fiorentina2017 schrieb:

    Ein Einzelkind würde ich nicht fernhalten vom KiGa, das ist nicht fair. Schon zehnmal ned für die eigene Hypochondrie.

    :)^

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    criecharlie schrieb:

    Wenn Du schon weißt, dass Du ein Hypochonder bist, müssen das doch nicht andere in Deinem Umfeld mittragen.

    du weißt, Du reagierst abweichend.

    Insofern würde ich mich bei allen Fragen bzgl. Covid-10 etc., die sich auf das soziale Leben Deiner Tochter auswirken können,

    auf Deine Partnerin verlassen, für Dich selbst kannst Du ja hohl drehen, so, wie Du willst. Langfristig wäre es aber sinnvoll, Du würdest Dich, auch im Bezug auf Deine Belange, an Deiner Partnerin orientieren, die ein gesundes Mittelmaß mit besonderer Berücksichtigung Deiner speziellen Lage fahren wird.

    Dazu sind Partner nämlich da.

    Exakt so sehe ich es auch.

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    Nun dann verhalt sich das leider so:


    Sollte meine Angst dann wieder Kern weil ich davon ausgehe dass sie sich eventuell angesteckt hat bin ich A nicht fähig zu arbeiten und bin überhaupt kein guter Vater weil ich nicht mit meiner Tochter kuscheln oder körperliche Nähe zulassen… Das ist das große Problem… Und selbstverständlich geht es da nur um mich… Da meine Tochter mit dreieinhalb Jahren nicht mal annähernd Risiko Patient ist und niemals einen schweren Verlauf bekommen würde

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    Mal ein Beispiel.

    Wir haben Kinder und die gehen in die Schule.

    Mein Mann ist Schulleiter. Als Elternteil habe ich eine Meinung zu Vorgängen in der Schule (Notenbildung, Durchfallen etc..);

    aber er ist der Experte, d.h., am Schluss wird es so gemacht, wie er das vorschlägt.

    Deine Partnerin ist Expertin für sozialverträgliches Verhalten. Diskutieren kann man ja ;-D

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    Will sagen: (und das ist echt leider sehr sehr anstrengend auch für mich) bis mir ein Arzt bescheinigt dass ich mir keinerlei Sorgen machen muss oder eine geeignete Therapie mich von jetzt auf gleich diesbezüglich Sorgenfrei macht… Werde ich ziemlich ziemlich ängstlich und schlecht drauf sein und viele andere Dinge dann vernachlässigen…

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    StephanBerlin schrieb:

    Nun dann verhalt sich das leider so:


    Sollte meine Angst dann wieder Kern weil ich davon ausgehe dass sie sich eventuell angesteckt hat bin ich A nicht fähig zu arbeiten und bin überhaupt kein guter Vater weil ich nicht mit meiner Tochter kuscheln oder körperliche Nähe zulassen… Das ist das große Problem… Und selbstverständlich geht es da nur um mich… Da meine Tochter mit dreieinhalb Jahren nicht mal annähernd Risiko Patient ist und niemals einen schweren Verlauf bekommen würde

    Und das bekommt sie statt spielen mit anderen Kindern und einer normalen Kindheit?

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    Wenn Du wieder für Dich selbst entscheidest, mit Deinem Kind nicht mehr zu kuscheln, vertraust Du ihr aber nicht.

    Wenn sie sagt, das Kind kann gehen, weil Risiko für Euch alle (sie will bestimmt nicht, dass Du krank wirst) überschaubar,

    dann vertraue ihrem Urteil. Wenn Du das wirklich machst (!), kannst Du auch kuscheln.

    Nur halb vertrauen ist nicht. Wieso denkst Du denn,

    dass sie will, dass Du krank wirst?

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    StephanBerlin schrieb:

    Nur mal nebenbei:


    In unserer kleinen Kita wurden letzte Woche Kinder mit Erkältungssymptomen abgelehnt....und ihr alle kennt ja die Gedanken Gänge die dann stattfinden ....

    in vermutlich jeder Kita in Deutschland werden aktuell Kinder mit Erkältungssymptomen nicht rein gelassen, diesbezüglich kannst du deinen Gedanken sagen, dass sie sich entspannen können.


    Wesentlich bedenklicher wäre, wenn diese Kinder in der Kita wären und unentdeckt das Corona-Virus weitergeben würden...