Kann sich eine Bronchitis so lange hinziehen?

    Hallo,


    Vor ca. 7-8 Wochen (bin mir nicht mehr ganz sicher) fing es an, dass ich ganz plötzlich bei Anstrengung Atemnot bekam. Diese wird von einem Giemen beim Ausatmen begleitet. Dieses Giemen verschwindet aber sofort wieder, sobald ich mich atemtechnisch wieder gefasst habe und wieder anständig Luft bekomme. Ca. 1-2 Wochen später kam dann ein Hustenreiz beim Einatmen hinzu. Bei ca. 75% der eigentlichen Lungenkapazität fängt es unangenehm im unteren Halsabschnitt an zu Kitzeln und zu Brennen. Wie gesagt zieht sich das jetzt schon 7-8 Wochen hin und es scheint kein bisschen besser zu werden. Der Husten ist meist ein trockener Reizhusten, nur ganz ganz selten konnte ich wenig gelben Schleim abhusten. Der Husten ist auch wirklich nur bei Belastung oder tiefen Einatmen vorhanden. Solange ich auf der Couch sitze, nichts tue und normal atme, muss ich den ganzen Tag nicht Husten.


    Ich war damit schon beim Arzt (vor 3-4 Wochen?) und dieser sagte mir, dass derzeit ein hartnäckiger Infekt rumgeht und es wohl eine Bronchitis wäre. Die Lunge war beim Abhören frei aber der Hals gerötet. Ich bekam hochdosiertes Vitamin C und Zinkletten verschrieben. Nebenbei habe ich von mir aus Mucosolvan genommen. Davon wurde es nicht besser. Dann habe ich mir Gelomyrtol Forte besorgt und bin derzeit bei der 3. (!) Packung. Es scheint, besser als Mucosolvan den Schleim zu lösen, aber es kommt immer noch sehr wenig Schleim (mit Mucosolvan kam aber keiner also erachte ich das Medikament als wirksamer).


    Nun habe ich mir einen Ultraschallvernebler (laut Beschreibung erzeugt dieser lungengängige Partikel) und 0,9%ige isotonische Kochsalzlösung und inhalieren damit 3x20 Minuten täglich. Nur eine Linderung verspüre ich damit immer noch nicht.


    Was meint ihr, kann sich eine Bronchitis so lange hin ziehen? Allergien sind bei mir keine bekannt, Schnupfen oder juckende und gerötete Augen habe ich auch nicht. Vor einem dreiviertel Jahr etwa wurde bei mir ein Lungenfunktionstest gemacht mit normalem Ergebnis. Kurz noch zu meiner Person: ich bin 27 Jahre alt, männlich und eine ziemliche Couchpotato. Sport machte ich vor dieser Geschichte absolut keinen (davon kann die Atemnot aber nicht kommen, da ich zuvor ohne Probleme die Treppen hoch laufen konnte).


    PS: In der Zwischenzeit musste ich wegen einer Zahnfistel ein Antibiotikum (welches laut Packungsbeilage auch gegen bakterielle Infektionen der Lunge helfen soll) nehmen. Ich dachte eigentlich, dass dadurch die ganze Halsgeschichte dadurch ebenfalls besser wird - aber Pustekuchen. Es handelt sich also wahrscheinlich nicht um eine bakterielle Infektion.

  • 23 Antworten

    Hyperion


    Laut Ärztin ist es kein Corona, dazu würden die Symptome nicht passen. Außerdem lebe ich auf dem allerletzten Kuhdorf im absolut abgelegendsten Teil Thüringens, die Symptome traten auf, als das mit Corona noch nicht so schlimm war und ich verlasse/verließ recht selten das Haus (komme also kaum mit Menschen in Kontakt). Rauchen tue ich auch nicht.

    Hallo

    Das ist schon lange für eine normale Bronchitis.

    Vielleicht solltest du noch zum HNO Arzt gehen,ob der Husten von einer Halsentzündung kommt.

    Es kann aber auch sein das du zu lange deine Medikamente genommen hast und der Körper den Schleim lösen will, der nicht da ist ?

    Weil du auch schreibt, das nur sehr wenig Schleim kommt.

    Versuche es mit Tee trinken und lass wenn möglich den Schleimlöser weg .

    Dann wirst du merken, wie es dir geht.


    Ich hatte das auch mal, ständig was genommen, obwohl der Körper das nicht braucht.

    Gruß rubyfee

    Hmm, aber zu einer Halsentzündung passt wiederum das Giemen (wie als wenn man dachte durch eine Trillerpfeife oder Blockflöte pustet) und die Atemnot nicht. Außerdem hätte ich damit auch Halsschmerzen und würde ständig Husten, denke ich. Ich merke schon, dass bei Belastung die Bronchien zu schwellen und dadurch das Giemen und die Atemnot kommt. Vielleicht ist es ja eine spastische Bronchitis?

    Sollte ich vielleicht mal meinen Arzt nach Salbutamol fragen? Irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass da Schleim in den Bronchien sitzt aber ich durch die verengten Bronchien diesen nicht abhusten kann.

    Hallo

    Um eine spastische Bronchitis festzustellen wird ein Röntgenbild der Lunge gemacht.

    Das wird dann anders behandelt zb.mit spasmo mucosolvan.


    Gruß rubyfee.

    Hallo

    Also dann hättest du bestimmt mehr Probleme.

    Luftnot ,Auswurf ,.Fieber.

    Und oft ist es eine Verengung der Luftröhre, dann hättest du schon eher Beschwerden.

    Mach dich nicht verrückt, sondern kläre es morgen noch beim Arzt ab, dann bist du beruhigt.


    Gruß rubyfee

    thewolf16 schrieb:

    Hyperion


    Laut Ärztin ist es kein Corona, dazu würden die Symptome nicht passen. Außerdem lebe ich auf dem allerletzten Kuhdorf im absolut abgelegendsten Teil Thüringens, die Symptome traten auf, als das mit Corona noch nicht so schlimm war und ich verlasse/verließ recht selten das Haus (komme also kaum mit Menschen in Kontakt). Rauchen tue ich auch nicht.

    Solche Hausarzt-Aussagen lieb' ich ja.

    Lass dich testen.

    Rubyfee


    Ich habe aber Luftnot. Und wenn ich mir so die Symptome anschaue, dann passt das. Belastungsdyspnoe schon beim Treppensteigen und Geräusche beim Atmen nach Anstrengung. Bei der Tracheastenose werden zwar nur Geräusche beim Einatmen beschrieben (ich habe sie nur beim Ausatmen) aber ich weiß auch nicht...


    Ich werde morgen zum Arzt gehen aber ich glaube, ich muss mich gleich erstmal vor Angst übergeben.

    Hallo

    Versuche ruhig zu bleiben, sonst geht es dir noch schlechter.

    Die Krankheit passt nicht zu deinen Symptomen.


    Gruß rubyfee