Lungenentzündung + Schlaflosigkeit = Panikattacke

    Hallo, ich habe seit 5 Tagen eine Lungenentzündung durch Legionellen Bakterien. Deswegen muss ich Antibiotika nehmen. Aber ich habe immer noch Fieber. Vorgestern war ich so müde, aber musste noch bis Mitternacht warten, um die letzte Tablette zu nehmen. Dann habe ich mich hingelegt und konnte nicht einschlafen. Ich habe immer auf die Uhr geguckt: 1,2,3,4 Uhr... Je mehr Zeit verging, desto mehr bekam ich Panik, weil ich nicht einschlafen konnte. Ich habe mich versucht zu beruhigen, aber es half nichts. Ich habe die ganze Nacht keine einzige Minute geschlafen, nicht wegen den Symptomen der Lungenentzündung, sondern wegen der Panik nicht einschlafen zu können. Die letzte Nacht war wieder genau das gleiche, ich liege müde im Bett, gähne ständig, aber ich kann einfach nicht einschlafen. Ich wälze mich die ganze Nacht im Bett rum. Ich habe jetzt Angst, dass mir das nächste Nacht erneut passiert, weil da wird der Druck noch größer sein schlafen zu können. Ich habe Angst, dass diese Schlaflosigkeit meiner Genesung schadet, weil man eigentlich viel Schlaf braucht, wenn man krank ist. Zwei Nächte hintereinander Schlaflosigkeit bei einer Lungenentzündung, das ist gar nicht gut. Kann mir jemand weiterhelfen? Schlafmittel habe ich keins zu Hause.

  • 3 Antworten

    Wenn du nicht schläfst, das ist doch nicht schlimm. Dann schläfst du eben tagsüber. Ist doch völlig egal.

    Der Stress, den du dir selbst machst, der ist eher schädlich. Ich halte das auch für recht normal, dass man bei Atemwegserkrankungen nicht gut schläft.


    Ist bekannt, wo du dir die Legionellen eingefangen hast? Dem muss nachgegangen werden.

    Habe manchmal auch diese Panikattacken nachts.


    Mir hilft dann am besten ein Beruhigungsvideo anhören (YouTube).

    Gib mal Soforthilfe Panikattacke ein.


    Hilft mir immer super!

    Generell schadet Schlafmangel dem Immunsystem wohl weniger, als man bisher dachte. Und man schläft dann auch, wenns wirklich dringend notwendig wird. Ausserdem is es oft, sehr oft, so, dass man lediglich denkt, man hätte nicht geschlafen, hat dies aber sehr wohl.


    Und wirklich beeinflußen kann man das eh nicht, aber es giblt generell - je entspannter und gelassener man ist, vor allem der Thematik selber gegenüber, umso besser klappts auch mit dem Schlafen.


    Habe mal gelesen, "eigentlich ist eine Schlafstörung eine Angststörung", und das trifft wohl auch sehr oft zu. Wenn die Angst vor Schlafmangel einen wach hält.. ja, was hilft dann? Die Angst zu verlieren.