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    Bandwurmeier können natürlich mit viel Glück im Stuhl gefunden werden, oder einzelne Bandwurmglieder. Ob die dann vom Fuchsbandwurm sind – hm.... Habe ich früher in meiner Ausbildung gesehen. Das ist 40 Jahre her.


    Leberwerte, die erhöht sind, sagen in der Regel ja nicht, warum sie erhöht sind.


    Und wie soll ich das verstehen mit chirurgisch entfernen: gesamten Dünndarm und Dickdarm aufschlitzen – und dann? Prost Mahlzeit.... Das macht doch kein Arzt, der wäre ja wahnsinnig....


    Homöopathisch soll es was gegen Bandwürmer geben, die dann von allein den Körper durch das Hintertürchen verlassen.... Granatum zum Beispiel. Quelle: Boericke.

    Zitat

    Danke für den link, allerdings wird da leider gar nicht auf die Fragestellung eingegangen.

    Doch, wird. Fuchsbandwurmbefall wird durch Bluttest nachgewiesen, nicht durch Stuhlprobe. Was ist der Grund für deine Frage hier? Denkst du, du könntest dir sowas eingefangen haben? Und warum?

    Ja, dass eine Stuhlprobe einen Fuchsbandwurdbefall nicht diagnostizieren kann, da hast du natürlich Recht. Ich habe mich auf die Fragestellung bezogen, ob erhöhte Leberwerte rechtzeitig warnen. Und nein ich mache mir eigentlich keine Sorgen, es wäre jedoch natürlich beruhigend zu wissen, dass Routinekontrollen auch hier rechtzeitig alarmieren.

    Von A bis Z Unsinn! Der Mensch ist der Zwischenwirt, d.h. er wird nicht vom Wurm selbst befallen sondern von den larven. Und die siedeln nicht primär im Darm, sondern in allen möglichen Organen, beginnend klassischerweise in der Leber. Chirurgische Entfernung mt anschließender Medikamentengabe ist die Therapie der Wahl. Irgendwelche homöopathischen Mittelchen sind bei dieser lebensbedrohlichen Erkrankung völlig fehl am Platz.

    Zitat

    Erhöhen sich die Leberwerte noch in der Zeit in der man gute Chancen hat, den gesamten befallenen Bereich in der Leber operativ zu entfernen? Alarmieren die Leberwerte also "rechtzeitig" oder ist es meistens dann schon zu spät?

    Bei Zoonosen muss ich selber erstmal nachlesen:


    "Diagnostische Verfahren E.-multilocularis-Infektion-


    Allgemeine Labordiagnostik: Das Blutbild ist selten


    diagnostisch aufschlussreich. Eine Eosinophilie findet


    sich nicht. Bei fortgeschrittenen Läsionen besteht ein


    Transaminasenanstieg. Die globalen Leberfunktionen


    sind nicht beeinträchtigt.[....]


    Bildgebende Diagnostik: Bildgebende Verfahren sind


    für die Diagnose entscheidend. Im Ultraschall, Computer-


    oder im Kernspintomogramm stellt sich die


    Läsion als traubenförmiger Tumor mit spritzerartigen


    Randverkalkungen dar." (Lexikon der Infektionskrankheiten, 2012)


    OPs führt man heute nur noch in Ausnahmefällen bei bestimmten morphologischen Zystenstadien oder Komplikationen durch. Die Behandlung wird hauptsächlich per Punktions-Aspirations-Instillations-


    Reaspirationsmethode (minimal-invasiv) und Medikamente durchgeführt.


    Hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

    @ Schlitzauge67

    eine homoöpathische behandlung bei einer echinokokkose infolge fuchsbandwurmbefalls zu empfehlen (bin mir aber nicht ganz sicher, ob du das wirklich so meintest!!), also einer erkrankung, die ohne wirksame behandlung (mit hinreichender wahrscheinlichkeit wirksam!!) fast immer tödlich endet, halte ich für grob fahrlässig und wirklich inakzeptabel.


    Oo

    @ Staph.aureus

    ja klasse Auskunft. PAIR scheint relativ modern zu sein oder?


    Wie hoch ist denn die Heilungschance (also dauerhafte Abtötung der Zysten) mit dieser neuen PAIR-Methode bei "fortgeschrittenen Läsionen" durch die Larvenzysten des Fuchsbandwurms?


    Weißt du das auch noch zufällig?


    Nochmals Danke :)