• 31 Antworten

    Nein, das stand damals aber auch noch nicht so zur Debatte, die Impfung gibt es erst seit 2006. Ich würde es wohl auch heute nicht tun, aber eben genau abwägen: Soll das Kind sehr früh in Fremdbetreuung, beispielsweise. Auch zu überlegen: Die Impfung gilt nur für Rotaviren, aber halt auch nur begrenzt.

    Wir konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen. Hätten es sonst auf jeden Fall gemacht. Resultat: 5 Tage Krankenhausaufenthalt wegen fast Austrocknung nach über 20 Mal Erbrechen in einer Nacht + heftigem Durchfall. Sorgen, Stress, Wäscheberge inklusive....


    Wenn nichts gesundheitliches dagegen spricht, würde ich definitiv impfen!

    Wir stehen gerade auch Vorverkauf Frage, haben uns aber dafür entschieden. Unser KiA bezeichnete es als Convenience-Impfung. Mein Mann und ich arbeiten aber auch beide mit Kindern, so dass wir auch viele Viren mit nach Hause schleppen. Außerdem haben wir uns gesagt, lieber etwas Impfreaktion als richtig fiesen Durchfall. Statistisch gesehen erkrankt jedes nicht geimpfte Kind bis zum Alter von 6 einmal an Durchfall durch Rotaviren.

    PS: alle anderen Impfungen haben wir aber mitgenommen!


    Die einzige wo er was gemerkt hatte war MMR - eine Woche später hatte er 3 Tage lang dauerhaft 39* Fieber.


    Allerdings nur bei der 1.! Bei der 2. Impfung blieb er symptomfrei.


    Und von den restlichen Impfungen haben wir - bis auf dass die einstichstelle am Bein jedes Mal richtig dick wurde für 2-4 Tage lang - nicht das geringste gemerkt :-)


    Er wird jetzt bald 2, uns fehlt nur noch die Auffrischung für die 6 Fach...

    Zu bedenken ist auch, dass die Impfung vor allem verhindern soll, dass die Krankheit so schwer wird, dass das Kind ins Krankenhaus muss (also die Austrocknungsgeschichte). Es mag ja sein, dass jedes Kind statistisch gesehen einmal Rota bekommt, die Frage ist aber eher, wie groß ist die Zahl derer, die es so schlimm bekommen. Ich kenne da ein einziges (wobei ich nicht weiß, ob es wirklich Rota hatte). Wie gesagt, ich würde abwägen, unter welchen Gesichtspunkten die Impfung nötig wäre.

    Ich denke, dass das wirklich so eine "kann, nicht muss"-Impfung ist. Bei uns war v.a. Das Argument, dass mein Mann und ich viele Viren mit anschleppen, ausschlaggebend. Deshalb werden wir dieses Jahr auch erstmalig die Grippeimpfung mitnehmen. Die Rotavirenimpfung ist bei uns morgen zusammen mit der 6fachen Impfung. Wenn es also eine Mpfreaktion gibt, können wir nicht mal sagen, von welcher Impfung die kommt.

    Meine Große habe ich nicht impfen lassen, die Kleine jetzt grade vor ein paar Tagen, grade weil die Große ja allerhand aus dem Kiga abschleppt.


    Und jetzt hat die Lütte grade Brechdurchfall. Noch hält es sich im Rahmen, mal gucken wie es sich entwickelt. Der Vater und die Große hatten den Kram am Wochenende.


    Durch die Schluckimpfung angesteckt und Impfreaktion oder ein anderer aktueller Virus? Keine Ahnung ":/