• Wer von euch wurde denn bis jetzt positiv auf Corona getestet?

    Corona-Virus Hysterie hin oder her, wer von euch wurde auf Corona positiv getestet? Wie verläuft es bei euch?
  • 379 Antworten

    Um meine Story weiter zu spinnen: die Kollegin ging heute nun doch zum Arzt und hat ihm sogar vom Kontakt zu den Italienern erzählt. Dieser befand, dass es kein Risiko sei und hat keinen Test gemacht.

    Also da lache ich mich doch echt schlapp. Für was machen wir dann hier so eine Panik, wenn nicht mal getestet wird 8-(

    Andrejka schrieb:

    Um meine Story weiter zu spinnen: die Kollegin ging heute nun doch zum Arzt und hat ihm sogar vom Kontakt zu den Italienern erzählt. Dieser befand, dass es kein Risiko sei und hat keinen Test gemacht.

    Also da lache ich mich doch echt schlapp. Für was machen wir dann hier so eine Panik, wenn nicht mal getestet wird 8-(

    So läuft es wohl oft. Beruhigend ist daran nur, dass es auch heißt, dass es viel mehr Betroffene geben dürfte, die aber keine Behandlung außer Ruhe brauchen und es auch so ausheilen.


    Ich würde es eher begrüßen, wenn man nicht so einen Terz mit Tests und Risikogruppen-Einordnungen machen würde, sondern die Leute endlich mal zu mehr Hygiene bringt. Überall liest man von Niesen-in-die-Armbeuge, sehen tue ich das so gut wie nie. In anderen Ländern hängen an jeder Ecke entsprechene Plakate als Erinnerung. Hier rotzen alle in die Hand oder eben gleich steil durch die Luft. Ekelhaft.

    PumkinCinnamon


    Die Ausgangsfrage war soviel ich weiß eine andere.

    Bitte dahin zurück. Verschwörungstheorien oder den Faden in diese Richtung zu bewegen haben hier keinen Platz.

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    Schwein gehabt. Ich hab das Gefühl, es gibt nur die, die es nicht kümmert und die, die nur an sich denken, aber wenige, die auch vermeiden ihre Viren nicht in der Gegend zu verteilen.

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    Maerad schrieb:

    Wenn sie sich krank meldet wird sie doch sicher zum Arzt müssen. Ich würde als Vorgesetzter drauf bestehen bevor solche Pfeiffen mir den Betrieb lahm legen.

    Wenn man selbst nicht in einem Risikogebiet (NICHT in einem Gebiet mit vielen Infizierten!) war und keinen Kontakt mit einem nachweislich (!) Betroffenen hatte, wird aber auch der Arztbesuch nichts nützen, solang der Arzt kein Hellseher ist. Dann wird nämlich nicht auf Corona getestet und man bekommt einen grippalen Infekt diagnostiziert. Bei mir genau so passiert (mit grippalen Symptomen).

    Da es ja aber auch symptomfreie Verläufe gibt, müsste man ja theoretisch jeden testen, das geht nun auch wieder nicht.

    Unterm Strich gehe ich von einer hohen Dunkelziffer aus.

    Ob ich nächste Woche wieder arbeiten gehe, werde ich wohl letztlich meiner Chefin überlassen. Ich werde wohl gefühlt arbeitsfähig, aber wahrscheinlich nicht symptomfrei und somit potentiell ansteckend mit was auch immer sein. Wenn ich dann erneut zum Arzt geschickt werde, bin ich aber immer noch kein Verdachtsfall (ich halte mich auch nicht für einen, aber es wurde und wird halt auch nicht ausgeschlossen), werde Antibiotika bekommen und bin genauso schlau wie vorher.

    Nachdem ich kurz auf Heimaturlaub war, muss ich ehrlich sagen, dass es mich erschreckt wie wenig Plan es in Deutschland gibt. Gesundheitsmanagement?? Fehlanzeige. Eine Freundin von mir wurde mit Fiebersymptomatik vor Ort gebeten und in den Warteraum gesetzt. Sie hat klargestellt, dass sie von Berufs wegen viel Kontakt, auch mit Leuten aus Risikogebieten hat. Niemanden juckts. Diagnostiziert wurde normaler Infekt, getestet wurde nichts. Ich geh auch fix davon aus, dass sie kein Corona hat, aber prof. Handeln von Gesundheitsseite sieht anders aus.

    Privatisierung von Krankenhäusern, von Lobbygruppen beeinflußte Gesundheitspolitik der CDU-Regierung seit geraumer Zeit, Wirtschaftsinteressen mit vorderster Priorität, Mangel an Pflegekräften.. klar gibts da massive Missstände.

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    Siemens fragt doch eingangs, ob vlt. Jemand hier ist, der positiv getestet wurde. Offensichtlich meldet sich also niemand. Wenigstens wurden Fälle aus dem Bekanntenkreis genannt, ansonsten Gelaber, wie überall. Aus meiner Familie ist jemand Mitarbeiter der Autozulieferfirma bei München, die den ersten Fall in Deutschland zu bestehen hatten. Der Fall wurde, wie allseits bekannt, professionell und umsichtig abgewickelt mit dem Ergebnis, dass alle wieder gesund und im Einsatz sind und von dort aus, keine weiteren Infektionen erfolgten.

    In Hessen gibt es mittlerweile, auf Privatinitiative eingerichtet, zwei „Drive-In“ Stationen, die Proben von Testwilligen aus dem Auto heraus abnehmen. Eine Idee aus Südkorea, die bundesweit eingerichtet werden sollte. Wartezimmer und Hausärzte werden nicht tangiert und eine größere Anzahl Testwilliger könnte so abgewickelt werden. Die Frage nach den Kosten der Tests, wird wohl hoffentlich niemand stellen.

    Dorfnixe schrieb:

    Risikogebiet (NICHT in einem Gebiet mit vielen Infizierten!)

    Naja, das ist doch auch eher Bürokratie, ab wenn man etwas offiziell Risikogebiet nennen "darf"... De facto gibt es nunmal welche, die (noch) nicht offiziell so genannt werden.

    Es wurden auch einige Infizierte erst spät getestet, obwohl sie aus dem Italienurlaub kamen. Begründung: War noch nicht offiziell Risikogebiet (erst ne Stunde später oder so..;-D. )

    mnef schrieb:
    Dorfnixe schrieb:

    Risikogebiet (NICHT in einem Gebiet mit vielen Infizierten!)

    Naja, das ist doch auch eher Bürokratie, ab wenn man etwas offiziell Risikogebiet nennen "darf"... De facto gibt es nunmal welche, die (noch) nicht offiziell so genannt werden.

    Ja klar, aber an genau dieser Bürokratie orientiert sich, wer getestet wird und wer nicht.

    Wer Symptome hat und in einem offiziell ausgerufenen Risikogebiet (aktuell nur in China, Iran und Italien) war (oder Kontakt zu einer labortechnisch als infiziert bestätigten Person hatte, das ist das 2. Kriterium), wird zum Test geschickt, wer Symptome hat und 3km vom Risikogebiet entfernt war oder der Aufenthalt (oder Kontakt zu Infizierten) schon 15 statt 14 Tage her ist, wird nicht getestet.

    Ich wüsste auch nicht, wie ich es besser machen könnte, und über 95% der durchgeführten Tests sind negativ, aber ich schätze, es wird in den nächsten Tagen ein neues Schema entwickelt werden müssen. Ich finde den Versuch, für jede Infektion die Ansteckungskette nachzuvollziehen, und das verbirgt sich ja letztlich hinter diesem Vorgehen, jedenfalls total irrwitzig. Das geht noch 3 Tage gut und dann nicht mehr.

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    olimo schrieb:

    Aus meiner Familie ist jemand Mitarbeiter der Autozulieferfirma bei München,die den ersten Fall in Deutschland zu bestehen hatten. Der Fall wurde, wieallseits bekannt, professionell und umsichtig abgewickelt mit dem Ergebnis,dass alle wieder gesund und im Einsatz sind und von dort aus, keine weiterenInfektionen erfolgten.

    Wenn das hier stimmt, dann hat sich der Virus in München unter dem Radar munter weiter verbreitet: https://www.faz.net/aktuell/wi…mutanten-16663041-p2.html

    mnef schrieb:

    Naja, das ist doch auch eher Bürokratie, ab wenn man etwas offiziell Risikogebiet nennen "darf"...

    Eben, damit hinkt man den Tatsachen immer hinterher. Vorhin habe ich gelesen, dass man in den USA Rückkehrer aus Italien (auch mit Symptomen!) am Flughafen einfach durchgewunken hat und keine Tests machen wollte. Als Risiko galten nur Ankommende aus China.

    Kann mir jemand mal das mit der Überforderung erklären?


    Überall lese ich immer wieder, dass Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitsämter etc. bereits überfordert seien. Aber ein paar Hundert Fälle, auf Deutschland verteilt, von denen die meisten einen milden Verlauf zuhause auskurieren..

    Ja, okay - die Quarantäne-Maßnahmen machen einigen zu schaffen. Aber Intensiv-Betten-Belegung usw.? In meiner Region gibt es eine handvoll Fälle. Mit dem Auto innerhalb einer Stunde sind mit Sicherheit (ich schätze einfach mal) 30 Krankenhäuser zu erreichen (mehrere Kliniken in der Stadt, einige viele kleinere Krankenhäuser in den Kleinstädten drumrum). Die müssten das doch auffangen können, insbesondere, wenn andere OP's erstmal verschoben werden?

    Auch im Ruhrgebiet/Rheinland: wenn von den 200 Leuten es 20 hart erwischt hat, würde man im gesamten Pott also 20 Betten brauchen. Wisst ihr, wie viel KH's der Pott hat? Etliche! Gleiches wird wohl für's Rheinland gelten.


    Kann mir also jemand mal die Lage erklären, dass ganze Regionen Hilfe-Schreiben an Politiker und Gesundheitsämter schicken? Das haut doch nicht hin (wegen einer handvoll schwerer Fälle).

    Würdet ihr morgen auf eine Hochzeit gehen mit 250-300 Gäste, wo Personen aus einem Risikogebiet (vielleicht) herreisen und aus einem Risikobundesland aus dem Westen? Das ist die Hochzeit meines besten Freundes, bin sogar 500km gereist in die Heimatstadt extra -.- ich kriege die Krise ich kann mich nicht entscheiden . Mir ist egal egal mit dem corona antustecken mache mir sorgen wegen meiner Familie die ja auch in Gefahr stehen wird

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