Aprikosenkernöl

    Ich glaube, dass es vor allem an der persönlichen genetischen Veranlagung liegt, wie oft man sich erkältet. Gesunde Ernährung ist sicherlich nicht falsch, aber ich bezweifle, dass sie einen großen Einfluss auf Erkältungskrankkeiten hat, es sei denn, man ist krankhaft unterernährt.


    Ich selbst bin leider recht häufig erkältet, ich schätze etwa 3-4 mal pro Jahr. Ich ernähre mich gesund, habe Normalgewicht und mache regelmäßig leichten Sport an der frischen Luft.


    Ein paar Mal im Jahr haut es mich erkältungstechnisch richtig um, sodass ich 1-2 Tage im Bett bleiben muss, manchmal muss ich mich auch krankmelden wegen einer dicken Erkältung, wenn es garnichtmehr geht.


    Mein Freund, mit dem ich zusammenwohne, hat vor 5 Jahren! das letzte Mal eine Erkältung gehabt, er isst ungesünder als ich, arbeitet im 3-Schicht-System, also mit Wechselschichten, darunter auch Nachtschichten, und macht nicht mehr oder weniger Soprt als ich.


    Wir haben beide Bürojobs ohne Kontakt zu Kunden oder Kindern.


    Ich rege mich jeden Winter wieder über meine Veranlagung auf, aber ich kann es nicht ändern.

    Zitat

    Dann müssten ja alle, die täglich in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, sind dauerkrank sein. Dem ist aber nicht so.

    Bei mir war es zumindest so. Ich beobachte das auch an Kollegen. Jene, die mit dem eigenen Wagen unterwegs sind, sind deutlich seltener erkältet. Bei mir war es auch so. So lange ich aus meiner Sicht normale Menschenmengen um mich hatte, war ich auch normal krank. Ich war nicht mit dem Auto unterwegs, aber auf Strecken unterwegs, an denen die Leute nicht wie die Sardinen aneinander standen oder ging. Als sich mein Arbeitsweg ängerte und ich in diesen Menschenmassen unterwegs war und immer noch bin, stieg meine Erkältungsrate. Mir ist auch klar, dass die Krippeimpfung für Kinder und Ältere sehr wichtig ist, aber für mich gehören da mehr Dinge dazu, zu entscheiden, auch wenn ich mich nicht in dieser Altersklasse bewege. Bei den Vorbeugetabletten zur Erkältung merkte ich, dass die wenigsten wissen, dass es sie überhaupt gibt, zumindest war es bei meinen Kollegen so, weil mich meine Kollegen oft darauf ansprechen, dass ich nie so krank bin, dass ich fehle. Für mich macht es Sinn die Grippeimpfung zu nehmen, weil ich generell grippeanfällig bin. Wenn ich – wie z. B. meine Mutter einmal in 20 Jahren eine Grippe habe, dann würde ich sie auch nicht nehmen. Mein Vater wiederum war sehr anfällig und hat sich auch genommen, bevor er alt war. Natürlich muss das jeder für sich selbst abwägen. Ich beuge gerne vor, wo ich es kann und ich dann tatsächlich wochenlang einen Husten habe, denn wenn ich ihn habe, dann schleppe ich den ewig lange mit.

    Nein, natürlich ist das nicht per se eine Grippe. Wenn ich die Grippeimpfung habe, kann ich trotzdem eine Erkältung bekommen - und bekomme sie auch, wenn ich eben mit den Tabletten nicht rechtzeitig dran bin und eine Erkältungswell schon im Laufen ist.

    Was nehmt ihr denn vorbeugend? Ich habe so lange ich denken kann Erkältungen, obwohl ich sehr auf Hygiene achte und versuche auch Obst usw. zu mir zu nehmen. Meist bin ich von September bis im Jahr darauf im Juni dauerhaft erkältet. Die Ärzte sagen, ich sei gesund, eben bis auf die Erkältung. Gerade jetzt bin ich seit 5 Wochen krank, mit Halsschmerzen, Heiserkeit, Fieber usw. Und immer wenn ich denke, jetzt geht es weg, kommt es zurück. Auf der Arbeit habe ich immer Desinfektionsmittel dabei, da wir ein Großraumbüro haben und keine festen Arbeitsplätze. Ich wische die Tische, Tastaturen, Maus usw. jeden morgen mit Desinfektionstüchern ab, trinke ausreichend Tee usw. Aber alles ohne Erfolg. Meine Tochter hat immer mal 1 oder 2 Tage im Jahr Schnupfen und das wars.

    Monika65

    Zitat

    Was sind das für Tabletten? Und wann nimmst du sie, bei den ersten Anzeichen oder generell irgendwie zur Vorbeugung?

    Die Tabletten (Buccalin Berna) sind explicit zur Vorbeugung.


    Die Tabletten sind mir dadurch lieber (weil ich nur 3 Tage dran denken muss, sie zu nehmen) und wenn es nicht so einen Winter ist, wie der letzte, dann reicht in der Regel auch, sie einmal zu nehmen. Der Auslöser für mich sie zu nehmen, ist meisten die erste Erkältung im Herbst. Wenn ich dann gesund bin, dann nehme ich sie.


    Ich hatte auch mal das Echinacin vorbeugebd genommen, aber ich bin da recht unstet bei der Einnahme, aber ich hatte durchaus auch den Eindruck, dass ich dadurch resistenter war.

    Wenn ich Eintöpfe mache oder Fleisch dann streu ich immer großzügig Thymian drüber .


    Erkältungen habe ich sehr selten .


    So alle paar Jahre mal. Wenn ich merke, da kommt was mache ich mir Erkältungstee .

    Monika65

    Zitat

    Das ist ja eine Art bakterieller Impfstoff! Habe davon noch nie gehört.. Interessant, aber zunächst bin ich erst mal skeptisch.

    So soll es ja auch sein. Ich bin da auch recht skeptisch - auch bei der Grippeimpfung war ich es. Es gibt ja auch einfach Menschen, die schlecht darauf reagieren. Ich habe meine Mutter, nachdem sie ja doch ein bestimmtes Alter erreicht hat, einmal dazu gebracht die Grippeimpfung zu nehmen und sie hatte superstarke Nebenwirkungen. Ich bin sicher, dass es bei den Tabletten auch so sein könnte. Vielleicht gibt es ja auch vergleichbare Produkte, aber nachdem ich keine Probleme mit ihnen habe, ist der Vergleich für mich nicht dringend. Ich bin auch durch großen Zufall auf sie gestoßen, denn ich wüsste nicht, dass es dafür oder vergleichbare Produkte eine Werbung gibt. Ich meine im Sinne der Grippeimpfung, also beim Arzt oder in der Apotheke. Das heißt ja nicht, dass man sich dann dafür entscheidet, aber wenn man nicht weiß, was es überhaupt gibt, dann kann sich damit auch nicht auseinandersetzen.

    Die Grippeimpfung lasse ich auch jedes Jahr machen. Seltsamerweise habe ich da keine Skepsis, ich bin nicht eine grundsätzliche Impfgegnerin. Bekommt man denn diese Tabletten einfach so oder nur über den Arzt?

    Monika65

    Das weiß ich gar nicht, ob sie rezeptpflichtig sind. Ich lasse sie mir immer verschreiben. Ich finde das auch wichtig, dass der Arzt sie verschreibt, denn der kann einem dann auch sagen, ob sich das mit der Einnahme anderer Medikamente verträgt oder nicht und ich nehme ja doch einige Medikamente.

    Hach ja...


    wenn diese ganzen Ernährungssachen helfen würden, dann dürfte ich definitiv kaum was haben...


    Ich esse auch viel Zwiebeln, Kräutersachen usw --- also von den Gewürzen jetzt her. Und wenig Fertigzeug.


    Wenn ich mir Joghurt hole, dann auch nur Natur und ich mach mir da dann Obststücke rein (und keine aus dem Glas oder der Dose). ;-D

    Zitat

    so, ich esse jetzt pro Tag noch mehr Obst und Gemüse...

    Wie gesagt, es ist nicht wissenschaftlich bewiesen, dass gesunde Ernährung einen Einfluss auf Erkältungen hat. Eine gesunde Lebensweise ist sicherlicht wichtig, also genug Schlaf, wenig Stress, ausreichend Sport und natürlich auch eine ausgewogene Ernährung.


    Wenn du aber die Veranlagung zu Erkältungen hast, wirst du die durch doppeltsoviel Obst und Gemüse nicht wegkriegen. Jeder hat halt etwas anderes, eine Freundin von mir ist nie erkältet, dafür hat sie alle paar Tage irgendwo einen engeklemmten Nerv, einen steifen Nacken, Rückenschmerzen usw. Jeder hat seine Schwachstelle.


    Mich ärgert das auch, man möchte ja nicht einfach so hinnehmen, dass man öfter krank ist als andere. Daher boomt ja die Vitamin-Industrie mit Vitamintabletten, Umckaloabo und co. Jeder schwört auf irgendein anderes Mittelchen, aber helfen tun sie alle nicht wirklich.

    @ Hannah

    ich habe wie gesagt auch schon recht viel probiert --- bzw. probiere ja aktiv weiter. :/

    @ Powerpuffi:

    Wobei ich mich ja im Übrigen immer noch frage, was an Kartoffeln z.B. so schlimm sein soll?

    Zitat

    von alle paar Wochen kann bei mir jetzt auch nicht die Rede sein.

    Zitat

    dass wir zeitweise alle 2-3 Mon. ne Erkältung haben

    Der zeitliche Abstand fällt für mich aber auch unter "alle paar Wochen". ;-)