@ Wolfgang

    also es gibt natürlich in ganz Deutschland Arbeitsgruppen die in ihrer Umgebung "nüchterne" Zecken, aber auch vollgesaugte sowie Patientenproben auf Borreliosebakterien untersuchen. Die Borreliose ist ja im Gegensatz zu dem FSME-Virus in ganz Deutschland verbreitet. Und natürlich gibt es für Zecken aus unterschiedlichen Regionen auch unterschiedliche Infektionsraten mit dem Borreliosebakterium. Ich hab jetzt gerade keine genauen Zahlen im Kopf, und bin auch zu faul zum suchen, aber in Deutschland ist die Prevalenz für Borrelien in Zecken im Schnitt bei 10-15%. Und selbst wenn man einen Zeckenbiss mit einer Borrelia-infizierten Zecken hat, heißt dies auch noch lange nicht, dass man Borreliose bekommt.

    %:| >:(


    Ich find es immer wieder ärgerlich und gleichzeitig unverständlich wie sich immer noch User aufregen, obwohl ich mich bereits zweimal ausführlich erklärt hab.


    Schön wie eine einfache normale Frage immer sofort zu einer heftigen dikussion ausartet.


    Und auch hier sieht man wieder viele Meinungen und alle unterschiedlich.


    Deshalb bin ich immer mehr davon überzeugt, das meine Entscheidung richtig war.


    P.S. auch in meiner anderen Diskussion habe ich eine einfache Frage gestellt und bin mehrfach angegriffen worden, VÖLLIG sinnlos.

    Falls du dich von mir auch angegriffen gefühlt hast, dann tut es mir leid. Dich habe ich gar nicht gemeint. Meine Beiträge beziehen sich auf Rosalinde.


    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du zum Notdienst gegangen bist und hinterher zum Hausarzt. Hab ich bei meinem ersten Zeckenbiss auch nicht anders gemacht, weil ich das Biest auch nicht entfernen konnte.

    Zitat

    ch arbeite mit Zecken und untersuch sie auf Krankheitserreger. Sehe das daher vielleicht ein bisschen entspannter.

    ach sooooo. ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. wenn ich in der krebsforschung arbeiten würde, würde ich einen tumor auch um einiges entspannter sehen, wenn ich einen hätte. klarer fall! solche aussagen sind einfach nur :-X


    die meinung meines neurologen war oder ist vielleicht bis heute in deutschland nicht so verbreitet, weil es nur wenige ärzte gibt, die sich auf neuroborreliose spezialisiert haben. bis heute gibt es keine tests, die eine borreliose eindeutig belegen können.


    irgendwie verstehe ich die ganze aufregung auch nicht. ich habe lediglich das weitergegeben, was mir damals der facharzt erklärt hat. ihr gebt eure meinungen ebenso preis, ohne sie belegen zu können ;-)

    Zitat

    ach sooooo. ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. wenn ich in der krebsforschung arbeiten würde, würde ich einen tumor auch um einiges entspannter sehen, wenn ich einen hätte. klarer fall! solche aussagen sind einfach nur

    Der Vergleich hinkt. Und eigentlich müsste dir das sogar selbst auffallen.

    Zitat

    die meinung meines neurologen war oder ist vielleicht bis heute in deutschland nicht so verbreitet, weil es nur wenige ärzte gibt, die sich auf neuroborreliose spezialisiert haben. bis heute gibt es keine tests, die eine borreliose eindeutig belegen können.

    Die Meinung ist vielleicht deshalb nicht verbreitet, weil die Übertragung dann doch nicht so häufig ist. In meinem Bundesland liegt sie bei etwa 6 – 10%. Und für dieses Risiko sollte ich nach jedem Zeckenbiss Antibiose schlucken?


    Das ergibt keinen Sinn und offensichtlich sehen das andere Ärzte ähnlich, weil man auch bei Antibiotikagabe mit Nebenwirkungen, unerwünschten Wirkungen rechnen muss. Abgesehen mal davon, dass man Resistenzen züchtet.

    Zitat

    irgendwie verstehe ich die ganze aufregung auch nicht. ich habe lediglich das weitergegeben, was mir damals der facharzt erklärt hat. ihr gebt eure meinungen ebenso preis, ohne sie belegen zu können

    Gelesen hast du schon, was man hier schrieb und auch verlinkte?

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    seine meinung war eine ganz andere, nämlich die, daß man weitaus mehr infektionen durch zeckenbisse vermeiden könnte, wenn das ganze nicht durch das "halbwissen" seiner kollegen so runtergespielt würde. nicht jeder arzt weiß alles und auch dr. google gibt in mancherlei hinsicht nicht viel wahres von sich.

    und wenn nun der Neurologe auch zu denen gehört, die nicht alles wissen und mit seinem Halbwissen einiges kaputt macht??


    Was wohl unbestritten ist, ist die Tatsache, dass AB-Gaben das Immunsystem negativ beeinflussen. Wohne ich nun in einer Gegend, in der Borreliose nicht sooo verbreitet ist, ist die Wahrscheinlichkeit, durch eine Zecke, die ich früh erkenne und entferne, Borreliose zu bekommen, gleich null. Pumpe ich mich dennoch mit AB voll, schade ich mir.


    Ich kann bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, dass Städter Panik empfinden, wenn sie erstmals eine Zecke an sich entdecken, die sind auch echt widerlich! Aber ich z.B. habe Pferde, denen ich ständig Zecken rauspule und es ist für mich selbstverständlich, nachdem ich von den Weiden komme, zu duschen und beim Duchen meinen Körper nach Zecken abzusuchen. Finde ich eine, kann sie erst ein paar Stunden an mir sein und somit bin ich nicht in Gefahr, wenn das Mistviech gleich rausgepult wird.

    @ rosa_linde

    ich kann verstehen dass man als Betroffener da eine andere Sichtweise hat. Trotzdem finde ich dass dein Vergleich mit der Krebsforschung nicht gerade nett ist. Ich wollte dich mit meiner Aussage auch nicht persönlich angreifen @:) Von den Zecken, die ich untersuche ist halt meistens nur ein sehr kleiner Teil positiv. Trotzdem kann es natürlich jeden treffen. Für mich wäre das auch nicht toll. Aber deswegen mach ich mich nicht wegen jeder Zecken die ich hab, verrückt. Das wird in den Kalender eingetragen und bei Bedarf weiß ich es halt dann noch.

    @ EinsameSeele & Mrs.Puschel

    Zitat

    Schon klar, aber das tut sie ja nur mit ihren Beißwerkzeugen. Bei dir klangs, als würd se sich komplett in die Ader begeben

    Was ihr in meine Sätze hineininterpretiert ist nicht mein Bier. Zieht es ruhig ins Lächerliche, wenn es euch Spaß macht. Ich werde euch nicht daran hindern :-)

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    Die Tierchen brauchen 8 Stunden, um unsere Haut durch zu kriegen? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen

    Hat mir der Arzt so gesagt. Aber ich hab grad nochmal im Internet recheriert – es sind 4-6 Stunden.

    white magic

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    Ist das normal so? Ich meine bei dem Buhei was immer so gemacht wird. wird man damit einfach nach Hause geschickt.

    Hast Du gewusst, seit wann Du die Zecke hattest.


    Ich weiß leider nicht, was normal ist, aber meine Mutter hat vor 4 Jahren auch eine Zecke gehabt - also ab zum Hausarzt. Wir haben es gerade noch vor 19:00 Uhr geschafft. Er hatte keine Impufung (oder was es auch immer war), also hat er sie ins Krankenhaus überwiesen. Dort haben sie ausgerechnet - nach der Wahrscheinlichkeit - wie lange die Zecke in ihr gesteckt haben konnte und sie hat eine Spritze bekommen.

    Zitat

    Im letzten Sommer war ich viel draussen und hatte fast jede Woche irgendwo eine Zecke.

    Zieh dir lange Hosen und festes Schuhwerk an und gegebenenfalls noch ein langärmliches Shirt. Dann lassen sich schon viele Zeckenbisse vermeiden. Ich für meinen Teil mache es immer so, wenn ich wandern gehe.

    Zitat

    Zieh dir lange Hosen und festes Schuhwerk an und gegebenenfalls noch ein langärmliches Shirt. Dann lassen sich schon viele Zeckenbisse vermeiden. Ich für meinen Teil mache es immer so, wenn ich wandern gehe.

    Ich gehe nicht nur wandern, ich wohne am, quasi im Wald, wie ich schrieb.


    Bei der Gartenarbeit oder beim Aufenthalt im Garten lassen sich trotz Spray Zeckenbisse nicht immer vermeiden.


    Mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt.


    Mein Mann hat selten eine Zecke. Er benutzt nie Spray und ist sogar noch öfter draussen. Mein Blut mögen sie wohl besonders gern.

    Zitat

    ihr mögt es als blödsinn empfinden, daß mein ein antibiotikum nehmen sollte und weiter auf die richtigkeit der quellen pochen. ich war damals beim neurologen in behandlung (und der war auf borreliose bzw. neuroborreliose spezalisiert) und seine meinung war eine ganz andere,

    Ja immer gleich Antibiotika rein drücken


    Genau solche Ärzte sind schuld das wir mittlerweile ein riesen Problem mit Resistenten Keimen haben.


    Es sollte sich doch langsam mal bei allen Ärzten rum gesprochen haben das im Zweifelsfall Antibiotika rein drücken auf lange sicht KEINE gute Entscheidung ist.

    Kleidung schützt mich nicht. Oft habe ich nach Tagen, während denen ich gar nicht draussen war einen Zeckenbiss. So lange hat es gedauert, bis sich das Mistvieh vorgearbeitet hat. Nicht, dass ihr denkt, ich würde wochenlang dieselbe Kleidung tragen. Ich wechsle die schon wie es normal ist, aber dennoch passiert das immer wieder. Ich habe keine Ahnung, wo sich die Biester verstecken. Heute war es auch wieder so... :-o >:( : Regen, nicht draussen gewesen und trotzdem heute spät abends eine Zecke... ":/