Zwei Monate nach Corona ein kitzeln in der Lunge

    Guten Tag liebes Forum,

    ich bin männlich und ende-zwanzig. Leider habe ich mich in der letzten Oktoberwoche mit Corona angesteckt.


    Ich hatte Symptome die einer Grippe ähneln. Mir ging es zehn Tage lang schlecht und ich war zwei Tage lang bettlägerig (allerdings Zuhause). Ich hatte kurzzeitig Fieber, einen leichten Husten und häufig Schüttelfrost. Nach zehn Tagen fühlte ich mich wieder fit. Im Anschluss habe ich mein reguläres Verhalten, u.a. Sport und Alkohol, wieder aufgenommen.


    Seit ca. zwei Wochen ist mir vermehrt aufgefallen dass sich meine Lunge "komisch" anfühlt. Ich verspüre ab und zu ein "kitzeln" beim Einatmen. Dies ist ein Gefühl dass ich sonst nie hatte und welches mich stark verunsichert. Sonst habe ich bis jetzt keine Leistungseinbußen feststellen können, halte mich allerdings auch noch zurück aufgrund des merkwürdigen Gefühls in der Lunge.


    Ich würde mich über euren medizinischen Rat freuen. Insbesondere habe ich folgende Fragen:

    - Gibt es Lungenschäden die normalerweise mit einem Kitzelgefühl einhergehen?

    - Sollte ich "harten" Sport und intensives joggen unterlassen bis das Gefühl schwindet?

    - Wurden ähnliche Symptome von anderen Coronaüberlebenden berichtet? Falls ja, woran lag es bei diesen Patienten?

    - Kann ich mich generell auf eine Besserung einstellen oder wird mich dieses Gefühl für den Rest meines Lebens begleiten?


    Vielen Dank an alle die mir weiterhelfen können. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Tage. Ich würde mich insb. über fachkundige Beiträge freuen.

  • 34 Antworten

    Vielleicht kommt es vom Rücken, da du weniger Sport machst ;-)

    Gehe bitte am Montag zum Pneumologen oder wenns nicht anders geht zum Hausarzt.


    Land_Kind schrieb:

    Vielleicht kommt es vom Rücken, da du weniger Sport machst ;-)

    So lange reichts mit deiner Fixierung. Arbeite an deinen Ängsten und schreddere nicht jeden Thread mit deinem Wehwehchen:|N

    Fizzlypuzzly schrieb:
    Land_Kind schrieb:

    Einfach mal lesen

    Es reicht jetzt wirklich.>:(

    Gut dann bin ich ruhig... Fakt ist jedoch, dass sich in die Wirbelsäule auch Viren und Co zurückziehen... Daher ist meine Frage mit dem Rücken in Bezug auf Nerven welche nach vorne gehen kein Schmarn :=o

    Land Kind. Lass es bitte sein. Es nervt echt. Leb deinen Rückenfetisch woanders aus.

    Aber noch zum Thema für den Fragesteller:

    Es ist inzwischen bekannt, dass Covid 19 Langzeitfolgen nach sich ziehen kann.

    Wie die genau aussehen kann aufgrund der fehlenden Erfahrung natürlich niemand sagen.

    Ich kenne beispielsweise eine Frau, die im März infiziert war und heute noch nicht alles wieder riechen und schmecken kann.

    Zudem befindet sie sich immer noch in der beruflichen Wiedereingliederung, weil sie extrem schnell ermüdet.

    Sie hatte einen sogenannten leichten Verlauf, obwohl sie 6 Tage im Krankenhaus war. Alles, was nicht intensivpflichtig ist, gilt als leichter Verlauf. :-(

    Vielleicht sprichst du deinen Arzt mal an. Das kann genau für diese Forschung interessant sein.

    Nachdem Land_Kind ihre These erklärte, finde ich sie gar nicht so abwegig.

    Für wahrscheinlicher halte ich jedoch Nachwirkungen der Coronaerkrankung, da diese ja ziemlich häufig (oder immer?) vorkommen. Wenn der TE solche Symptome an der Lunge wie "Kitzeln" (das kenne ich übrigens auch, habe ich sehr selten mal und vergeht immer...Ursache weiß ich nicht) nie hatte, würde ich zu einem Lungenfacharzt gehen und dem natürlich auch von der zurückliegenden Coronaerkrankung berichten.

    quarksalber schrieb:

    Nachdem Land_Kind ihre These erklärte, finde ich sie gar nicht so abwegig.

    Für wahrscheinlicher halte ich jedoch Nachwirkungen der Coronaerkrankung, da diese ja ziemlich häufig (oder immer?) vorkommen. Wenn der TE solche Symptome an der Lunge wie "Kitzeln" (das kenne ich übrigens auch, habe ich sehr selten mal und vergeht immer...Ursache weiß ich nicht) nie hatte, würde ich zu einem Lungenfacharzt gehen und dem natürlich auch von der zurückliegenden Coronaerkrankung berichten.

    Der Krankheitserreger, das Herpes-zoster-Virus – ein Virus aus der Familie der Herpesviren, zu denen auch die verbreitete Form des „Lippen-Herpes“ sowie die genitale Form des Herpes gehören – zieht sich nach überstandener Windpockeninfektion ins Rückenmark zurück und bleibt dort.


    Ein Beispiel...