15-Jähriger mit Schwindel, Hyperventilation, Herzrasen

    Hallo


    Ich schreibe hier wegen meinem Sohn,der ist nun 15 Jahre alt...


    Seit einiger zeit zeigt er Symptome,wie Schwindel, Hyperventilation, Herzrasen und trockenem Mund.


    Ich war mit ihm beim Artzt, Blutdruck war ok, allerdings war der Puls selbst im Liegen bei über 90. Der Arzt meinte mein Sohn solle viel trinken. Hat er auch getan,seit Tagen trinkt er Unmengen an Tee und Wasser. Dann am Mittwoch das gleich Spiel.


    Er hat angefangen panisch zu werden,er würgte und sein Herz raste.Ich habe unter mir eine Ärztin wohnen die ich schnell dazu zog. Da war der Blutdruck 160 zu 80.


    Sie hat ihn eine halbe Stunde untersucht und nichts gefunden.Er beruhigte sich dann wieder schnell.Hat dann auch die Nacht gut schlafen können.Gestern dann wieder beim Arzt, Blutdruck war ok. Der Arzt kann nichts finden, machte dann darauf hin ein Blutbild, dessen Ergebnis wir dann am Montag bekommen. Mein Sohn ist dauermüde und zieht sich sehr zurück. Ich muss dazu sagen, vor einem Jahr ca.hat er eine leichte Depression diagnostiziert bekommen. Liegt es wohl daran? Er isst auch kaum was,unser Kühlschrank ist gruselig voll,regulär isst er sehr gerne.Aber zur Zeit muss ich ihn echt dazu zwingen was zu essen.


    Was kann da nur los sein? Kennt hier jemand sowas?

  • 22 Antworten

    Unmengen an Wasser und Tee sind wie viel?


    Das Blutbild solltest du hier mal einstellen. Könnte sein, dass da was im Argen liegt.


    Werden die Depressionen behandelt? Wenn nein, muss das dringend angegangen werden.


    Hat er Stress in der Schule? Wird er gemobbt oder sowas?

    Naja unmengen heisst in seinem Fall ca vier liter....


    Nein noch wirds nicht behandelt,weil der Artz meint eben das dies in Kombi mit Pubertät vorsichtig angegangen werden soll...


    Schule,naja er hat so wie ich weiss keine Probleme,er ist ein Einzelgänger hat nur einen guten Freund,mit dem er sich hin und wieder mal trifft.


    Ne ne mobben wohl nicht...


    mhh ich weiss es auch nicht...

    VIER Liter?! :-o


    Der arme Junge! Auch ein Kind braucht nicht mehr als ein Erwachsener, das heißt etwa 2l Flüssigkeit am Tag – davon 1-1,5l durch Getränke. Sag dem armen Kerl, er kann weniger trinken... :|N


    Ich würde den Arzt noch mal auf die Depressionen ansprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da gar nichts macht.

    Ja habe ich getan....der Artz hat mir wiederwillig nun eine Überweisung ans Uniklinikum also Jugendpsychiatrie geschrieben,dort haben wir am 2. September einen Termin....er liegt jetzt wieder im Bett ...


    Das trinken macht er deswegen,weil der Arzt eben meinte er soll viel trinken...

    Das kann durchaus psychosomatisch bedingt sein. Depression, Angststörung, etc.


    Gut, dass ihr doch relativ frühzeitig einen Termin in der Jugendpsychiatrie bekommen habt. Gab es denn irgendwelche Ereignisse familiär, die eine Dep. auslösen könnten? Notenstress in der Schule? Mobbing kann, gerade wenn er ein Einzelgänger ist, durchaus sein und er traut sich nicht, das zu sagen. Frag ruhig mal in der Schule nach.

    Sooo hallo...ich habe jetzt erst Zeit gefunden mich wieder hier zu melden...


    Also das Blutbild war Okay....die Sympthome sind aber geblieben...


    gestern extremer schwindel und heute auch wieder...


    Nächsten Monat haben wir einen Termin beim Neurologe...in der Kinder und Jugendpsychiatrie waren wir nun auch,der Arzt meinte,das mein Sohn,Panikstörungen hat und eine beginnende Hypochondrie...


    Ich weiss es auch nicht genau,was wir da nun noch tun können...

    Zitat

    Nächsten Monat haben wir einen Termin beim Neurologe...in der Kinder und Jugendpsychiatrie waren wir nun auch,der Arzt meinte,das mein Sohn,Panikstörungen hat und eine beginnende Hypochondrie...


    Ich weiss es auch nicht genau,was wir da nun noch tun können...

    Aber das ist doch eine Diagnose. Gegen Panikstörungen kann man doch etwas tun, Psychotherapie, vielleicht Klinik für Kinderpsychosomatik. Auch schon wegen der Depression.


    Das kann man tun. Das ist zu tun.

    Wenn der Sohn keinen Vorteil einer eventuellen Heilung sieht, indem er in eine Klinik geht, muß er auch nicht erwarten, dass es ihm besser geht. Und ich würde da auch knallhart sein. Er ist 15 und es ist so, dass da Eltern noch sich in diesem Fall für "das Beste" für ihn entscheiden.


    Wenn er so mit "will nicht" weiterdaddelt, wird er irgendwann von sozialen Phobien überrannt. Er verplempert seine Zeit, er kann sich jetzt für "will nicht" entscheiden, das Problem bleibt. Heute, morgen, in 10 Monaten, vielleicht in 10 Jahren.


    Wovor fürchtet er sich, vor Gesundheit und alles machen zu können (und sogar zu müssen) ?


    Als Eltern hat man hier noch eine Fürsorgepflicht. Und in einer Klinik wird er lernen, sein Selbstbewußtsein aufzubauen, Ängste abzubauen, seine Depressionen könnten behandelt werden. Ich denke, er verschweigt Euch ein Problem in seinem Umfeld, um Euch zu schonen. Und Krankheit, sich ins Bett zu legen, ist die einfachste Methode, sich den Ängsten nicht stellen zu müssen.

    Der Therapeut hat ihm gesagt,das die Entscheidung bei ihm liegt....


    Heute ist wieder extrem,stechen in der Brust,kopfschmerzen,müde müde müde.Er macht sich Gedanken,ob er Krebs haben könnte,oder innere Blutung hat. Ich muss aufpassen,das ich nicht da nicht mit reissen lasse,habe Angst das er doch was anderes haben könnte. Ich kenne das selber alles,ich leide seit meiner Kindheit an Depression und Angst. Allerdings habe ich Emetophobie. Er wird schon wirklich Sypthome habe. Soll ich zum Kardiologe mit ihm ? Ich weiss es nicht :°(