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    Sie kann ja nicht erwarten, dass du Dienstmädchen für sie spielst, ihre Wäsche zusammensuchst in der Wohnung und wie in einer Wäscherei auf Termin unmittelbar wäschst, weil sie dann ein bestimmtes Kleidungsstück braucht – aber zack, zack!

    Das ist auch nicht zu erwarten. Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren. Es gäbe so viele Zwischenstufen zwischen "alles h

    p.s.: Und nur weil man bloß die Freundin des Vaters und nicht die leibliche Mutter ist, bedeutet das doch nicht, dass man keinerlei Rechte und persönliche Grenzen gegenüber dem Kind/Jugendlichen durchsetzen/aufzeigen darf, wenn man unter einem Dach zusammen lebt. Das rechtfertigt doch keinen solchen Hass des anderen ... Aber möglicherweise bin ich da auch bloß sehr altmodisch und weltfremd – auch wenn ich nicht so alt bin eigentlich vom Jahrgang her.

    Also ich finde ihr Verhalten nicht normal-pubertär. Sich mal ein Teil von jemandem zu "leihen" ohne zu fragen kann schon vorkommen. Aber in dem Ausmaß und Unterwäsche? Das kann man eigentlich nur noch als absichtliche Schikane bezeichnen und würde ich mir auch nicht bieten lassen.


    Die Regeln finde ich jetzt auch nicht übertrieben streng. Die Dreckwäsche runter zu bringen und nicht überall zu verteilen ist eine normale Anforderung. Mit 16 kann man durchaus auch selbst die Wäsche machen, wenn sie es anders absolut nicht hinkriegt.


    Aber irgendwie fehlt mir bei dem ganzen Theater der Vater, der versucht mit ihr zu reden. Alleine stehst du vermutlich auf verlorenem Posten. Dann wäre die einzige Lösung ausziehen.

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    Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren.

    Das gab es doch. Passte dem Mädchen aber nicht, weshalb sie die Oma als vermeintliches Ass gezückt hat:

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    Vielleicht sollte ich noch erklärend hinzuschreiben, dass ich seit ca. 3 Monaten es aufgegeben habe, ihre Wäsche zu waschen, da sie die Sachen immer erst nach Wochen zu der Schmutzwäsche legt (trotz mehrmaliger Aufforderung) und ich dann unsere Wäsche (also die Wäsche von meinem Freund und mir) dann wasche (Waschmaschine war dann immer nur halb voll). Kaum war die Waschmaschine angeschmissen, hat sie ihre Wäsche dann nach unten gebracht. Allerdings musste ihre Wäsche dann SOFORT gewaschen werden. Dann habe ich ihr monatelang gesagt, dass ich das nicht mache, da ich nicht 2 Mal hintereinander eine halbe Waschmaschine anschmeiße. Vor ca. 3 Monaten hat sie dann gesagt, dass ihre OMA dann ab sofort ihre Wäsche wascht... ":/ OK, seitdem liegt die da unten und in der Zeit hat die Tochter dann ihre Wäsche hier und da dann selbst gewaschen (ja, mit 16 kann man das). Allerdings hat sie so viele Klamotten, dass sie noch nie nackt rumlaufen musste.

    Hat wohl nicht so geklappt mit der Oma :=o

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    Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren.

    Ich würde sie jedes Mal fragen, ob sie noch Wäsche hat bevor eine Maschine angemacht wird. Wenn aber dann nix kommt, ist sie selbst zuständig. Immer wieder Hinterrennen und Erinnern wird die Situation kaum entspannen.

    so, endlich zu Hause.


    ich sollte weiter ausholen. Es kam wohl so an, dass die Sachen erst anfingen, als ich einzog. Sie nimmt meine Sachen, seitdem ich mit ihrem Vater zusammengekommen bin. Also seit 2 1/2 Jahren gibt es diese Diskussionen und wenn man 2 Jahre lang die Füße still hält, dann habe ich/haben wir wohl lange genug versucht mit ihr darüber zu reden.


    Ich mag das Wort Sanktionen nicht... Aber man könnte es durchaus so nennen, z. B. mit der eigenen Wäsche waschen. Aber es ist nicht so, dass sie das vorher nicht auch gemacht hat. Da hat sie sogar freiwillig ihre Wäsche gewaschen (meistens allerdings immer nur 4 oder 5 Teile) ;-) Und mein Freund stellt die Regeln genauso auf, wie ich. Wir sprechen vorher darüber und dann sagen wir es. Also dass das alles immer nur auf meinen Mist gewachsen ist, dürfte bei ihr so nicht ankommen.


    Na klar, weiß sie, wie die Oma über sie denkt. Zumindest haben wir ihr das gesagt. Aber Oma ist jemand, der die Wahrheiten verdreht, wie sie die gerade gebrauchen kann. Die Oma hat ihr nämlich gesagt, dass sie das in der Art gar nicht gesagt habe. Hm, dass das der Nachbar aber bestätigen kann, denn der war zufällig draußen und hat ihr das bestätigt, juckt sie nicht. Oma hat gesagt, das war nicht so, also war es auch nicht so.


    Grundsätzlich mag ich die "Kleine". Wir gehen Eis essen (mal frage ich sie, mal fragt sie mich und dann gehen wir zu zweit). Wir waren auch schon zusammen im Kino, ihr Vater musste zu Hause bleiben. Zum Vatertag backen wir zusammen, das würde ich alles nicht machen, wenn ich sie hassen würde. Ich weiß ja auch, dass sie bisher kein schönes Leben hatte. Seitdem sich ihre Eltern getrennt haben, will die Mutter nichts von ihr wissen... das tut mir richtig weh, denn ein Kind sollte Kontakt zu beiden Eltern haben. Ein Mutterersatz möchte ich nicht sein, denn sie hat ihre Mutter noch, auch wenn sie sie nur ganz selten sieht.


    Beschützend möchte ich noch sagen, dass ich jahrelang unter schweren Depressionen gelitten habe und daher mit solchen Sachen nicht sonderlich umgehen kann. Es mag sein, dass ich überreagiere.


    Sie weiß auch, dass ich es unterstütze, dass ihr Vater auch Sachen mit ihr alleine macht. So war es lange Zeit Thema, dass ich ihm sagte (auch wenn sie dabei war), dass die beiden mal zu Zweit was machen sollen, damit sie nicht meint, dass ich ihr den Vater nehme. Diese Äußerungen findet sie auch immer super und dankt mir danach.


    Leider benimmt sie sich sehr stark abwertend, wenn sie mal wieder bei ihren Großeltern war. Wenn sie mal 2 Wochen nicht bei denen war, ist hier nämlich richtig gute Stimmung. Dann sitzen wir stundenlang im Wohnzimmer zu dritt und planen unsere nächsten Ausflüge. In der Regel gehen wir 1 x im Moment zusammen irgendwo hin (wohin sie mag). Also wenn sie möchte. Wenn sie mal nicht möchte, dann zwingen wir sie natürlich nicht.


    Es ist ja auch nicht so, dass ich nicht schon lange mit dem befreundeten Therapeuten darüber gesprochen habe und er unterstützt mich auch teilweise mit dem, wie wir reagieren, denn er weiß seit 2 1/2 Jahren, was hier Sache ist. Leider kann man das alles nicht so weit ausführen, sonst würde ich hier seitenweise schreiben, bis ihr das ungefähr nachvollziehen könnt.


    ABER, und deswegen bin ich ja auch hier, möchte ich mehrere Meinungen haben und DESWEGEN gab es gerade mal ein Gespräch zu zweit. Nur sie und ich.


    Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause habe ich mir über eure Postings Gedanken gemacht.


    Wir haben geredet und geredet und haben Übereinkünfte getroffen: Sie hat mir zugesichert, dass sie meine Sachen nicht mehr nimmt :)^ Im Gegenzug werden ihr Vater und ich nicht mehr kontrollieren, ob sie meine Sachen nimmt (also gegenseitiges Vertrauen). Wenn ich meine, mir fehlt etwas, weil es nicht mehr auffindbar ist, werde ich zu ihr gehen und wir gucken zusammen, wo es abgeblieben sein könnte. Damit hat sie sich einverstanden erklärt und ich sagte ihr, dass ich dann auch wieder ihre Wäsche wasche.


    Jetzt waren wir unten und haben in Ruhe die Wäsche in die einzelnen Maschinen aufgeteilt und direkt eine Maschine angeschmissen.


    Ich möchte bloß, dass das hier wieder ruhiger ist. Sie sagte mir, dass sie sich auch nicht streiten möchte, aber sie stehe grundsätzlich zwischen uns und den Großeltern, die nur über uns lästern und sie wüsste, dass wir es ja im Grunde gut mit ihr meinen und ihr Regeln und Grenzen beibringen wollen, die sie bei Oma nicht hat.


    Also weiß sie eigentlich, dass sie zu viele Freiheiten bei Oma hat (was in gewissen Situationen ja auch normal ist... Großeltern haben halt Sonderrechte, die allerdings nicht endlos ausufern dürfen).


    So, Däumchen drücken...

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    Ich denke das wichtigste wäre erst mal, ihr zu erzählen, warum ihr den Kontakt zu den Großeltern abgebrochen habt, dass sie aber natürlich gerne weiter zu Oma und Opa darf, wenn sie das ok findet, was Oma so über sie erzählt.

    ??? Wir haben ihr den Kontakt nie verboten... das wurde gerade mehrmals geschrieben. Sie darf zu ihren Großeltern wann immer sie will 8-)

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    Aber irgendwie fehlt mir bei dem ganzen Theater der Vater, der versucht mit ihr zu reden. Alleine stehst du vermutlich auf verlorenem Posten. Dann wäre die einzige Lösung ausziehen.

    Die Gespräche finden grundsätzlich zu dritt statt und er sagt ihr grundsätzlich, was nun abgeht oder nicht. Klar sage ich das auch, aber er stimmt mir dann voll zu

    Klingt gut was du gerade so geschrieben hast zu eurer aktuellen Situation, Alohei. Ich drücke dir die Daumen, dass das so funktioniert und sie wirklich einsichtig ist.


    Aber wie gesagt würde ich den schlechten Einfluss der Oma nicht unterschätzen ... ich meine damit, dass es hilfreich sein könnte dem mädchen so neutral wie möglich den Hintergrund dazu zu erklären; beschreiben wie das Verhältnis zw. ihr und ihrem Sohn – und später dann zw. ihr und dir bzw. ihrem Sohn + dir ausgesehen hat. So könnte das Mädchen entsprechende Kommentare der Oma und etwaige Manipulationsversuche einordnen und sich ein eigenes Bild dazu machen. ??vielleicht übertrage ich da auch; ich fand es für mich nützlich in der Position als Enkelkind mit einer sehr manipulativen Großmutter. Kann ja sein, dass es bei euch nochmal anders gelagert ist??

    Das Verhalten von der Tochter find ich unter aller Sau! Wenn eine neue Frau in die Familie kommt heißt das nicht, dass sie sich an deren Sachen nach Lust und Laune bedienen kann! Dass die Oma solche Sprüch wie, schlag der eine rein abläßt, geht ja gar nicht und da denkt man Menschen in dem Alter hätten Anstand. Wenn die Tochter zur Oma geht sobald sie ihren Willen nicht kriegt und bei Oma sowieso alles besser ist, warum denkt ihr nicht einfach drüber nach ob sie vielleicht zur Oma ziehen möchte. Es kann nicht sein dass man eine Strichliste über alles führen und alles einschließen muss, da würde mir die Hutschnur hochgehen! Sie hat von deinen Sachen wegzubleiben!

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    Aber wie gesagt würde ich den schlechten Einfluss der Oma nicht unterschätzen ... ich meine damit, dass es hilfreich sein könnte dem mädchen so neutral wie möglich den Hintergrund dazu zu erklären; beschreiben wie das Verhältnis zw. ihr und ihrem Sohn – und später dann zw. ihr und dir bzw. ihrem Sohn + dir ausgesehen hat. So könnte das Mädchen entsprechende Kommentare der Oma und etwaige Manipulationsversuche einordnen und sich ein eigenes Bild dazu machen.

    Das ist das Problem im Ganzen. Sie weiß, wieso und warum wir den Kontakt abgebrochen haben (es waren einige Sachen, die meinem Freund nicht gepasst haben). Das sie mich nicht leiden mag, also die Oma, haben wir ja erst vor Kurzem von der Tochter fahren. Allerdings habe ich nach ca. 3 Monaten Beziehung schon zu meinem Freund gesagt, dass sie mich nicht mag. Problem ist, dass die Mutter meinen Freund nicht glücklich sehen kann, da ihre Beziehung zu ihrem Mann auch nicht das Beste ist. Mit seiner Ex-Freundin hat die Mutter sogar über ihren eigenen Sohn abgelästert (das hatte damals die Noch-Freundin ihm dann brühwarm erzählt). Die Frau ist krank und hetzt das Mädel gegen ihren eigenen Vater auf. Das geht gar nicht. Die Oma hat sich Sachen geleistet, die jeder Richter veranlassen würden ihr ein Kontaktverbot auszusprechen. Aber wie gesagt, wir wollen dem Mädchen die Großeltern nicht nehmen (das weiß die Tochter auch), da sie ja schon quasi ihre Mutter verloren hat :-(

    Jetzt unabhängig davon, dass ihr den Kontakt zu den Großeltern eh nicht verbietet, aber ihr könntet das auch gar nicht, das Mädchen ist alt genug um selbst zu entscheiden ob sie mit ihnen Kontakt hat oder nicht.


    Ansonsten, wenn ich das so lese: das sind die ganz normalen Streitereien die die meisten Eltern mit ihren Kindern haben: Sachen herumliegen lassen, Tochter nimmt Klamotten der "Mutter" oder eben der Lebensgefährtin des Vaters, benutzt ihre Schminksachen etc... Das Ding ist eher, dass dir der Weg von kleinen Problemchen zu großen Problemen mit ihr fehlt da du nicht von Anfang an bei ihr warst, deshalb empfindest du es als Dreistigkeit, dass sie einfach deine Sachen nimmt, du siehst nicht, dass sie das auch so handhaben würde, wenn du ihre Mutter wärst. Geh da mal weg aus der dieser Perspektive, dass sie es dir zu Fleiß macht, pubertierende Kinder (oh sorry, fast erwachsene meinte ich natürlich! ;-D ) sind so nervig, da werden dir viele Mütter ein Lied singen können.


    Insgesamt wirkt das ein bißchen instabil bei euch: du warst depressiv, bist offensichtlich bei einem Therapeuten, dann gibts die schimpfende Großmutter, den Nachbarn der das bezeugen kann usw. Das ist für ein Kind jetzt auch nicht so optimal und dass sie dir gegenüber Hass äußert ist jetzt nicht unbedingt genauso zu verstehen wie sie das sagt, mein Gott, sie ist 16... was denkst wie mein Sohn mich schon angesehen hat (der traut sich sowas halt nicht sagen aber wenn er die Macht dazu hätte, wäre ich auch schon buckelig und mit tausend Warzen aufgewacht weil er mich dermaßen verflucht hat).


    Ich find das sehr gut wie du dich mit ihr unterhalten hast am Heimweg und letztendlich funktioniert es auch nur so; man muss die lichten Momente der Kids nutzen und ruhig auf sie einwirken und wenn sie wieder herumspinnen daran denken, dass man nicht einem erwachsenen Menschen gegenüber steht sondern letztendlich einem Kind. Und gar nicht mit der Tochter groß über die Oma sprechen, das bringt sie ja erst wieder in eine Zwickmühle wo sie sich entscheiden muss, was letztendlich dazu führt, dass sie nach einem Besuch bei der Großmutter euch gegenüber wieder agressiver sein wird, da sie sich wieder neu ordnen muss und eben nicht weiß wie sie mit wem umgehen soll. Wirklich versuchen gelassen zu bleiben und sie da komplett raushalten- auch wenns schwer fällt, übergeh den Mist, den sie dir von der Großmutter erzählt. Sie will euch damit nicht ärgern aber mit wem soll sonst sprechen als mit euch?


    Und das Jugendamt würde ich auf keinen Fall einschalten, warum auch? Weil sie die Wäsche nimmt und Sachen liegen lässt oder dir sagt, sie würde dich hassen oder überhaupt, weil sie sich mit 16 das Recht rausnimmt zu pubertieren und zu spinnen? In meinen Augen ist das einschalten des Jugendamtes immer ein Pakt mit dem Teufel wenn man denkt, man holt sie zu Hilfe, der Schuss geht so gut wie immer nach hinten los. Die stehen nämlich nicht auf deiner Seite sondern auf der des Kindes und das auch nur halbinteressiert.


    Zur halbvollen Waschmaschine noch: das verstehe ich nicht ganz, warum gehst du nicht in ihr Zimmer und sagst, dass du in 10 Minuten zB schwarze Wäsche aufdrehst und wenn sie etwas mitgewaschen haben möchte, dann muss sie das jetzt hergeben, ansonsten wäscht du diese Farbe erst wieder in einer Woche oder so was. Sorry wenn ich das sage aber man muss sie leider IMMER wieder erinnern wenn man etwas regelmäßig von ihnen braucht, von selbst geht kaum was, außer es macht ihnen Spaß oder interessiert sie.


    Aber es ist natürlich nicht so, dass ich dich nicht verstehen kann, ich will dir das nur sagen wie ich es sehe! @:)

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    Wir haben geredet und geredet und haben Übereinkünfte getroffen: Sie hat mir zugesichert, dass sie meine Sachen nicht mehr nimmt :)^ Im Gegenzug werden ihr Vater und ich nicht mehr kontrollieren, ob sie meine Sachen nimmt (also gegenseitiges Vertrauen). Wenn ich meine, mir fehlt etwas, weil es nicht mehr auffindbar ist, werde ich zu ihr gehen und wir gucken zusammen, wo es abgeblieben sein könnte. Damit hat sie sich einverstanden erklärt und ich sagte ihr, dass ich dann auch wieder ihre Wäsche wasche.


    Jetzt waren wir unten und haben in Ruhe die Wäsche in die einzelnen Maschinen aufgeteilt und direkt eine Maschine angeschmissen.

    Na das klingt doch schon mal super!


    Teenies sind wirklich manchmal die Pest ;-D , aber meist kriegen sie sich dann doch wieder ein.


    Und wie gesagt: im Grunde ihres Herzens findet sie dich voll cool, denn nur von cooles Leuten "leiht" man sich die Klamotten. Und ja, die Unterhosen zu "leihen" fände ich auch eklig, vor allem, wenn dann bei der Regel auch noch was daneben geht, und das würde ich ihr auch genau so sagen. Teenies sehen das alles nicht so eng. Ich kann mich noch super dran erinnern, dass ich überhaupt nicht verstehen konnte, dass meine Mum das so daneben fand, wenn sich Leute mit Schuhen auf mein Schlafsofa geschmissen haben, heute find ich das selber total widerlich. :=o

    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich hatte eine kleine Odyssee im Krankenhaus :-(


    Ihr findet es allen Ernstes normal, dass man sich die Sachen ohne nachfragen, ausleiht? Ich habe weder die Oberteile von meiner Mutter genommen (mag auch daran gelegen haben, da sie sich äußerst konservativ kleidet), noch habe ich U-Hosen oder Make-Up von ihr genommen. Da wäre ich nie auf die Idee gekommen und aus meiner Familie (mit denen habe ich ja alle schon gesprochen), haben sie das auch nie gemacht (also meine Cousinen etc.)... Aber Zeiten mögen sich vielleicht ändern.


    Ich glaub, ich werde alt ;-)


    Zumindest ist seit gestern erst einmal wieder ruhige und gute Luft zu Hause. Das genieße ich erst einmal.

    Also die Sache mit den Unterhosen finde ich nicht normal... Die Sachen mit den Klamotten und dem Make Up schon.


    Ich persönlich hätte bei den Klamotten auch nicht gefragt, und das Make Up meiner Mutter habe ich auch immer so benutzt und sie auch meines, als ich noch daheim gewohnt habe. Und da hat keiner von uns nachgefragt, ob er denn mal dürfe. Das ist ja nix, was einfach so beim Hin-und-Wieder-Ausleihen leer geht und man nie wieder bekommen könnte. ;-) (Wir haben aber natürlich drauf geachtet, dass wir nirgends mit unseren Fingern drin rummatschen usw., sodass die gängigen Hygieneregeln natürlich eingehalten wurden. Das finde ich persönlich schon wichtig!)


    Ansonsten war das bei uns recht locker, auch was Kleidung und Schuhe anging. Irgendwann hatte ich dann aber größere Füße als meine Mutter und bin quasi einen halben Meter größer als sie geworden, weswegen sich das im Sande verlief, aber wir haben auch nie gefragt. Warum auch? Mehr als ein Oberteil und eine Hose kann ich nicht tragen und ich mache mir auch keinen Plan was ich die ganze nächste Woche anziehe. Wenn also ein Pulli grad in der Wäsche ist, weil der andere ihn getragen hat, dann zieht man halt was anderes an. Ich verstehe nicht, wie man daraus so ein Drama machen kann, das zu richtigen Streitigkeiten und Trotzreaktionen führen kann. :-/

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    Ich verstehe nicht, wie man daraus so ein Drama machen kann, das zu richtigen Streitigkeiten und Trotzreaktionen führen kann.

    Das passiert, wenn man die Sachen zurück bekommt und da Flecke drin sind, die nicht mehr raus gehen oder die dann auf einmal Löcher haben.


    Auf meiner Arbeit herrscht bestimmter Dresscode. Wenn ich dann bestimmte Sachen nur dort anziehe und diese mir dann fehlen, ist es unschön.


    Und wenn Oberteile fehlen, die ich auf der Theaterbühne anziehen muss (da gibt es 1 Outfit und daran wird nicht gerüttelt) und dieses Oberteil ist nicht auffindbar, ist das richtig scheiße.


    Dadurch kommen die Probleme. Wenn sie mich fragen würde, könnte ich ihr Sachen geben, die ich in den nächsten Tagen nicht brauche und gut wäre die Sache. Wenn sie mich mal fragt (ja, das kam so 2 – 3 Mal vor), habe ich ihr natürlich etwas geliehen.

    Arbeit und Theater – das sind ja Outfits, bei denen man Regeln festlegen könnte. Du wirst ja auch noch andere Klamotten haben. Und wenn man einen Trocknet hat, dann sind die Sachen auch innerhalb von einer Stunde gewaschen und trocken.


    Wobei ich jetzt nicht für die Tochter Partei ergreifen möchte (!), denn da liegt ja scheinbar noch mehr im Argen. Ich spreche jetzt lediglich von dem Klamottenproblem.


    Ich persönlich finde nur, dass von euch auf diese Klamottensache zu hart reagiert wurde, aber das kommt wohl auch auf die eigene Erfahrung an. Bei uns daheim war das nie ein Thema – nicht zuletzte weil ich mich zu 80% um die Wäsche gekümmert habe da meine Eltern den ganzen Tag arbeiten waren ;-D – hier haben aber ja auch andere User von anderen Erfahrungen geschrieben, von daher gibts da sicher unterschiedliche Meinungen zu.