Dieser Mangel an IgA Antikörpern betrifft Ca. 2% der Zöliakiepatienten. Man kann jetzt natürlich nicht wissen ob deine Tochter dazu gehört.


    Wurde denn IgG gemacht? Das macht man bei einem IgA Mangel normal mit.


    Ja, der Eiaenmangel und auch das Untergewicht, sowie die Bauchschmerzen könnten durch eine Zöliakie verursacht werden.


    Wächst sie denn richtig? Ist sie eher klein?

    Nichts für ungut, aber der einzige zuverlässige Test um Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszuschließen ist die entsprechenden Sachen wegzulassen und zu schauen ob es besser wird. Ist auch deutlich angenehmer ;-)

    Zitat

    es besteht auch häufig gar kein erkennbarer Zusammenhang zum essen.

    Laborwerte können nur eine Richtung oder einen Anhaltspunkt geben, da sie sehr oft falsch oder unzuverlässig sind. Das einzige, was taugt ist, es in der Ernährung auszuprobieren. Mindestens drei Wochen konsequent.


    Einen Zusammenhang zum Essen festzustellen, ist nicht leicht, denn er kommt oft zu verzögerten Reaktionen. D.h. dir geht es z.B. am dritten Tag schlecht und zwei Tage vorher war nichts.

    Liebe Pladde,


    Das klingt alles andere als "gesund" und "normal". Und es klingt so, als seist du eher in kleinstädtischen Praxen und Krankenhäusern unterwegs gewesen? Eiterklumpen in den Nebenhöhlen und die geschwollenen Lymphknoten könnten auch ein Hinweis darauf sein, dass sie bei all ihren Infekten nicht richtig behandelt wurde und sich da schon irgendwas chronifiziert hat. Die Vorschläge nach weiteren Abklärungen sind genau richtig, zumal wenn deine Schwester tatsächlich unter Lupus leidet. Vielleicht solltest du auch den KiA wechseln, falls das seit Jahren der gleiche ist? Mir fällt ansonsten noch die Möglichkeit einer Stoffwechselerkrankung ein. In Münster sitzen dafür die Experten.


    Toi toi toi, dass es bald eine undramatische Erklärung für alles gibt!

    Moin!


    Auf Anweisung des Arztes haben wir jetzt 4 Wochen konsequent auf Weizen und Gluten verzichtet. Meiner Kleinen geht es prima und sie hat fast 2 Kilo zugenommen, endlich weg vom Untergewicht. Keine Kopfschmerzen, keine Bauchschmerzen, normale Verdauung. Generell isst sie mehr und wirkt fitter.


    Meine große und ich lagen sogar zwischenzeitlich mit Grippe im Bett und die einzige, die gesund blieb war meine dauerkranke kleine ;-D


    Mittwoch haben wir wieder Termin beim Arzt um zu besprechen was sich mit der Diät verändert hat. Es scheint ja tatsächlich irgendwas mit Weizen oder Gluten im Busch zu sein. Würdet ihr in dem Fall doch eine Magenspiegelung zur Diagnostik empfehlen? Ich würde ihr das ja gerne ersparen aber andererseits hätte man evtl endlich eine sichere Diagnose?


    Gruß,


    Pladde

    Ich finde die deutliche Besserung in der kurzen Zeit aufgrund der Ernährungsumstellung ist ziemlich eindeutig.


    Ehrlich gesagt würde ich keine Magenspiegelung machen, die Untersuchung ist ganz schön fies... wobei ich denke das ein kleines Kind vermutlich eh unter Nakose gesetzt würde... ein weiterer Grund es nicht zu machen.


    Ich würde weiter bei der Weizen und Glutenfreien Ernährung bleiben und erstmal abwarten. Bisher entwickelt es sich doch super positiv!

    Zitat

    Würdet ihr in dem Fall doch eine Magenspiegelung zur Diagnostik empfehlen? Ich würde ihr das ja gerne ersparen aber andererseits hätte man evtl endlich eine sichere Diagnose?

    Warum eine Magenspiegelung?


    Eine Magenspiegelung gäbe vermutlich auch keine brauchbare Diagnose. Für Gluten benötigt man eine Darmspiegelung, um die Darmzotten anzuschauen. Die sind verändert, wenn es eine länger bestehende Zöliakie ist. Sollte es "nur" eine Glutensensivität sein, sieht man an den Zotten aber gar nichts. Da hilft nur das, was ihr macht: Weglassen und sehen, ob es besser wird.


    Solche Untersuchungen (egal welche) geben höchstens einen zusätzlichen Hinweis, aber nur, wenn man Glück hat.


    Ich würde das auch nicht machen lassen.

    __Apyrena __


    Das ist nicht ganz richtig.


    Man benötigt eine Magenspiegelung, und der Gastroentologe spiegelt den Dünndarm und entnimmt mehrere tiefe Gewebeproben,und schaut sich die Darmzotten an.


    ( ich weiß es deshalb genau, weil ich seit über zehn Jahren Zöliakie habe)


    An die Te : ich würde mich an deiner Stelle an einen Gastroentologen für Kinder überweisen lassen, er wird sicher wissen was das richtige für deine Tochter ist.


    Ich vermute aber mal, das er die Antikörper im Blut bestimmen wird,und sicherlich auch eine Magenspiegelung unter Narkose durchführen. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    Danke!


    Der Arzt hat die Diagnose jetzt einfach gestellt. Er meinte da sie mit der Auslassdiät beschwerdefrei ist wäre es unnötig sie weiter zu testen. Was er aber Freitag Morgen noch macht ist Blutabnahme wegen dem IgA Mangel ob der weg ist oder angeboren und ob die Eisenwerte sich unter glutenfreier Kost normalisiert haben...

    Es ist eine magenspiegelung, die dann bis in den Dünndarm geht. Ich muss mich auch gerade mit diesem Thema auseinandersetzen, da meine 7 jährige Tochter wohl auch an zöliakie leidet.


    Rausgekommen ist es nur, weil sie schon ne Eisenmangelanämie hat. Da sie aber Fleisch isst und so eigentlich keine anämie haben dürfte, würde weiter gesucht und der Blutwert ist bei ihr sehr stark erhöht, der für zöliakie spricht. Nächsten Freitag müssen wir uns kh, dort wird alles besprochen und dann wird wahrscheinlich noch die Biopsie gemacht vom Dünndarm um es sicher zu bestätigen.

    Der igA Mangel könnte durch eine genetische Mutation ausgelöst werden.


    Träger dieser Mutation können entweder beschwerdefrei sein (weil IgG die Aufgaben übernehmen) oder aber sie können an verschiedenen Beschwerdebildern leiden. Dazu gehören unter anderem wiederkehrende Atemwegsinfekte oder aber auch Unverträglichkeiten und damit Beschwerden im Magen-Darm Trakt. Häufig sind da Glutenunverträglichkeit oder -Sensitivität oder entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn.


    Deshalb sollte der IgA Spiegel mehrfach gemessen werden. Bleibt er wiederholt unter 0,3 bedeutet das normalerweise, dass ein Defekt vorliegt.


    Dieser kann übrigens dominant oder rezessiv vererbt werden.

    Unser Sohn hat ganz oft einen prallen Bauch und Bauchschmerzen, leider hat er das zeug für den Lac-Test nicht getrunken, aber wir wissen wenn er Zuviel davon hat sehen wir es am Bauch :-( Der ist dann richtig Prall