Zitat

    Dachtest du etwa ich meinte das sarkastisch? Unglaublich, was einem hier unterstellt wird ;-D Natürlich wird es nur einen jungen Herrn geben, vorzugsweise einen wohlerzogenen Christen aus bestem Hause und mit Ländereien in der Toscana ;-D

    DANN IST JA GUT!

    hm, also ich hab mir meine ohrlöcher erst mit 14 machen lassen und bin mittlerweile auch sehr froh drüber. meine mutter hätte mir schon viiiel, viel früher welche schießen lassen (ja, schießen - ich hatte in den ersten jahren auch beträchtliche probleme mit entzündungen - nie wieder!), aber ich wollte es nicht, weil ich angst vor den schmerzen hatte. im grunde sind die ja harmlos, aber das soll man mal einer 6jährigen erklären, die sofort losweint, wenn man sie nur zwickt. :=o ich hab mich wirklich lang dagegen gewehrt, aber irgendwann hab ich mich von mir aus dafür entschieden.


    im nachhinein betrachtet finde ich später besser als früher. so, wie ich mich als kind oft gefetzt hab oder rumgeturnt bin, hätte ich mir die ohrstecker wahrscheinlich früher oder später rausgerissen. sollte ich mal eine tochter haben, werde ich ihr die entscheidung auch selbst überlassen, aber, wie gesagt, später fände ich persönlich besser. wenn sie sie wirklich schon als kind haben will, dann nur - wie hier schon ein user geschrieben hat - wenn sie mir beweist, dass sie sie wirklich will, und sie sich das wirklich wünscht, und nicht aus einer laune heraus.

    @ marika stern

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    ch bin gegen ästhetische veränderungen in form von ohrlöchern am körper des kindes, wenn sie für die eltern durchgeführt werden.


    ich bin dafür, wenn es vom kind selbst gewollt ist.

    Aber die Dreijährige oder Sechsjähirige will es ja auch - und da ist es doch an den Eltern zu entscheiden, ob das Kind die Tragweite überhaupt abschätzen kann.


    Wenn die natürlich auch wollen, dass ihr kleines, süßes Mädchen schöne Blinkiohrringe trägt, kommt ihnen dieser Wunsch natürlich nur recht und sie werden mit Freuden zustimmen - aber ob das dann so im Sinne des Kindes ist...

    Hmmm... hier ist ja ne richtige Diskussion entstanden wegen 2 kleinen Löchern.


    :-) Naja es sind nun mal Schmerzen, die man seinem Kind zufügt oder zufügen läßt... sie dauern vielleicht nur wenige Minuten und solange sich das Ohr nicht infiziert und es sonst keine Unfälle damit hat ( irgendwo hängen bleiben, etc.)


    dann sind diese kurzen Schmerzen schnell vergessen.


    Meine Tochter ist für ihr Alter echt klug...und ich bin eine sehr offene ehrliche Mama.


    Ich bin für sie denke ich schon ein Vorbild...und ich mache mich halt auch mal hübsch, wenn ich aus dem Haus gehe :-) leichtes SChminken und Schmuck tragen gehört bei mir eben dazu. Meine Tochter hat sich das auch sehr gewünscht.


    Ich habe ihr alles genau erklärt...


    "ich lass nur dann deine Ohren stechen, wenn du deine Ohrlöcher die kommenden Tage nicht anfaßt! Duschen und Haare waschen darfst du dann einige Tage nicht, ins SChwimmbad dürfen wir auch nicht. Und ich werde sie regelmäßig mit einem Wunddesinfektionsmittel reinigen. Sonst entzündet sich das und das tut noch mehr weh....vielleicht muss dann dein Ohrring raus und dann wächst es zu. Nochmal stechen lassen tut dann wieder heftig weh. Das Schießen der Ohrlöcher ganz am Anfang tut auch weh, deshalb machen sie beide Ohren gleichzeitig, damit du es schnell hinter dir hast. Nach einigen Minuten ist der Schmerz weg. Willst du es wirklich trotzdem haben? Es ist nicht schlimm, wenn wir es auch später machen lassen, wenn du etwas älter bist. "


    Sie wollte es trotzdem, und ich hatte nichts dagegen! Sie wusste genau was auf sie zukommt! Und inzwischen mag sie es, sich ihren Schmuck auszusuchen und schaut sich gerne im Spiegel an und freut sich, dass sie so ein großes tapferes Mädchen ist.


    Ich denke nicht, dass es in solchen Fällen schädlich ist für ein Kind.


    Schlimm fand ich einmal eine Aussage von meiner Freundin, die ihrer Tochter mit 1,5 Jahren Ohrlöcher schießen ließ...


    "Sie weint so oder so den ganzen Tag wegen jeder Kleinigkeit, einmal mehr geweint...was solls?!"


    Sie ist inzwischen 5 Jahre alt und ein richtiges Modepüpchen... die Mutter kauft nur Markenware für ihre Tochter! Immer ganz hübsch und adrett angezogen...egal zu welchem Anlaß... Kleidchen, Röckchen, Schühchen,


    Accesoirs alles schön passend! Das arme Mädel wird total verhätschelt! Mal sehn wie sie klarkommen wird, wenn sie sich irgendwann selber diesen hohen Standard leisten soll. Naja.... das Thema ist jetzt offtopic geworden :-)


    BYE

    Zitat

    Duschen und Haare waschen darfst du dann einige Tage nicht,

    ihgitt. ;-D




    ich finds immer so schade, dass eltern die ohrlöcher ihrer kinder schiessen lassen.. :-/ mich interessiert der grund. weils günstiger ist? glaubt ihr, das ist besser? oder findet ihr piercer "schmuddelig"?

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    Aber die Dreijährige oder Sechsjähirige will es ja auch - und da ist es doch an den Eltern zu entscheiden, ob das Kind die Tragweite überhaupt abschätzen kann.

    Ja, wo Eltern die Tragweite auch abschätzen können, die die Zukunft des Kindes im Allgemeinen betrifft. Was ne Doppelmoral, das Kind soll alles abschätzen können, aber man selbst kann es nichtmal.


    Jetzt kommt sicher, dass man das nicht vorausahnen kann... sicher niemand kann es nicht, kann man es aber bei Ohrlöcherstechen? Nein? Warum verlangst du dann die Abschätzung der Tragweite, wenn man das nicht kann, nicht mit 3 Jahren, nicht mit 6 und auch später nicht mit 30...

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    Wenn die natürlich auch wollen, dass ihr kleines, süßes Mädchen schöne Blinkiohrringe trägt, kommt ihnen dieser Wunsch natürlich nur recht und sie werden mit Freuden zustimmen - aber ob das dann so im Sinne des Kindes ist...

    Wieder unterstellst du ihr Dinge, die sie nicht gesagt/gemeint hat. %-|

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    kann man es aber bei Ohrlöcherstechen? Nein? Warum verlangst du dann die Abschätzung der Tragweite, wenn man das nicht kann, nicht mit 3 Jahren, nicht mit 6 und auch später nicht mit 30...

    mit 3 jahren kann man eher selten weitreichende konsequenzen abschätzen.. & mit sachen wie eingekapselte entzündung etc wohl kaum was anfangen kann. ;-)


    wissen kann man es nie. aber mit 30 kann man sich mögliche risiken bewusst machen & abschätzen, wie realistisch diese sind.

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    ich finds immer so schade, dass eltern die ohrlöcher ihrer kinder schiessen lassen.. mich interessiert der grund. weils günstiger ist? glaubt ihr, das ist besser? oder findet ihr piercer "schmuddelig"?

    ich werd meiner tochter später das stechen nahelegen, bzw. es gar nicht so weit kommen lassen, dass ihre ohrlöcher geschossen werden, wenn sie welche will. ich glaub, meine mutter hatte beim wort "piercer" einfach immer die vorstellung eines über und über tätowierten, glatzköpfigen, muskelbepackten mannes im kopf, mit nicht desinfizierten nadeln und was weiß ich noch - und mal davon abgesehen, dass es bei uns daheim keinen piercer in der nähe gab (meinen nasenstecker hab ich mir vom HNO-arzt stechen lassen, ging viel reibungsloser als das ohrlochschießen beim juwelier).

    Zitat

    mit 3 jahren kann man eher selten weitreichende konsequenzen abschätzen.. & mit sachen wie eingekapselte entzündung etc wohl kaum was anfangen kann. ;-)


    wissen kann man es nie. aber mit 30 kann man sich mögliche risiken bewusst machen & abschätzen, wie realistisch diese sind.

    na jetz bin ich aber mal gespannt, bin ganz Ohr, wie sehr schätzt du die Risiken ein? Nenn mir ne Zahl und beleg sie mit deinem fundiertem Wissen.


    Ich glaube auch keine Mutter oder kein Vater hat damit gerechnet, dass ihr Kind bei einem Fahrradunfall ums Leben kam, sie haben dieses Risiko sicher verdrängt, warum trauern sie dann aber dem Tod nach? Es ist doch wohl klar, dass ein Kind mit einem schweren Fahrrad nicht die Kontrolle bzw den Überblick im Verkehr behalten kann wie ein Erwachsener. Warum wird dann dem Kind Fahrradfahren beigebracht und damit bewusst (oder nicht, weils verdrängt wird) in Kauf genommen, dass das Kind stirbt?


    Warum wird ein Kind überhaupt in die Welt gesetzt, wenn man genau weiß, dass es hinfallen wird (jedes Kind tut mal hinfallen und sich verletzen). Sieht man es so gern leiden oder beruhigt man sein Gewissen mit "ist ja nicht so schlimm, wird schon wieder gut" und vermittelt das dem Kind auch... Das ist eine weitaus größere Wunde, die sich wer weiß wie infizieren kann... kann man das alles abschätzen?

    Zitat

    na jetz bin ich aber mal gespannt, bin ganz Ohr, wie sehr schätzt du die Risiken ein? Nenn mir ne Zahl und beleg sie mit deinem fundiertem Wissen

    eine zahl? was? 7. so & was bringt dir das nun? %-|


    um risiken abschätzen zu können, kommt es auf verschiedene faktoren an (genau deshalb redet ein guter piercer ja mit einem.. & weigert sich zu piercen, wenn es kontraindikationen gibt). ich kann nicht ein allgemeingültiges risiko abschätzen, weil menschen verschieden sind. man kann risiken beim piercen minimieren. ein risiko bleibt. immer. das ganze leben ist risikoreich. man kann sich im keller verstecken oder auch mal risiken eingehen, nach dem man sie als gefahrlos(er als ohne fallschirm 40m tief zu springen) einschätzt.


    deine anderen ausführungen sind mir etwas zu wirr & themenfern, da kann jemand anderes was zu schreiben.

    meine wurden damals noch geschossen und hatte keine probleme damit, erst als ich mal jahre später plastikohrringe eingesetzt hatte. danach wurde ich dann allergisch. lag aber bestimmt nicht am schiessen.


    bin auch der meinung, das wenn ein kind sowas haben möchte, wieso nicht? man muss es halt erklären, das es weh tut und vielleicht auch erstmal abwarten, ob das kind jetzt nur welche will, weil es grad jemand damit gesehen hat und ob der wunsch dann auch bestehen bleibt oder nach ein paar tagen wieder vergessen ist.

    Zitat

    eine zahl? was? 7. so & was bringt dir das nun? %-|


    um risiken abschätzen zu können, kommt es auf verschiedene faktoren an (genau deshalb redet ein guter piercer ja mit einem.. & weigert sich zu piercen, wenn es kontraindikationen gibt). ich kann nicht ein allgemeingültiges risiko abschätzen, weil menschen verschieden sind. man kann risiken beim piercen minimieren. ein risiko bleibt. immer. das ganze leben ist risikoreich. man kann sich im keller verstecken oder auch mal risiken eingehen, nach dem man sie als gefahrlos(er als ohne fallschirm 40m tief zu springen) einschätzt.

    mit einem Satz: Du kannst es nicht abschätzen ;-) Wenn du nichtmal ne %-Zahl mit fundierten Belegen darlegen kannst...


    Dass Risikofaktoren bestehen besteht kein Zweifel, es existieren IMMER welche. Nur sind diese Riskofaktoren nicht gleichverteilt, sprich erfolgreiches Löcherstechen/schießen und nicht erfolgreiches Löcherstechen/schießen (eben mit Auftreten von solchen Risikofaktoren) sind nicht 50:50 verteilt.

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    Du kannst es nicht abschätzen ;-) Wenn du nichtmal ne %-Zahl mit fundierten Belegen darlegen kannst...

    nö, kann ich auch nicht. ich kann eben nicht hellsehen.


    es kommt, wie ich ja schon mal geschrieben habe, auf viele faktoren an.


    jemand, der macrumar nimmt, wird arge probleme haben.. auch im saubersten studio der welt & beim besten piercer der welt. weil macrumar nun mal n riesiger risikofaktor (bzw sogar ne kontraindikation) ist.


    ich vertrag piercen gut, meine haut auch.. ich kann trotzdem probleme bekommen, wenn ich mich von nem besoffenen am urlaubstisch stechen lass, mit ner nadel, die ins wodkaglas gehalten wurde.

    Zitat

    sprich erfolgreiches Löcherstechen/schießen und nicht erfolgreiches Löcherstechen/schießen (eben mit Auftreten von solchen Risikofaktoren) sind nicht 50:50 verteilt.

    allein das schiessen erhöht den risiko/problemfaktor schon mal um 300% :=o

    Zitat

    ich finds immer so schade, dass eltern die ohrlöcher ihrer kinder schiessen lassen.. mich interessiert der grund. weils günstiger ist? glaubt ihr, das ist besser? oder findet ihr piercer "schmuddelig"?

    Ich hoffe das geht nicht unter, denn die Antwort darauf würde mich auch interessieren.

    Ich habe noch nie gehört, dass ein Kind lange unter einem entzündeten Ohr leidet (einmal im Bekanntenkreis erlebt, die Kleine hats mit Humor genommen). Mich wird es jedenfalls nicht davon abhalten, meinem Kind diesen Wunsch zu erfüllen, nur weil etwas passieren KANN, aber in den meisten Fällen NICHT passiert (vorrausgesetzt das Kind nimmt keine Medikamente, die nicht förderlich sind oder hat eine bekannte Allergie, das kann ich aber als VORMUND vorher abschätzen).