@ Nalaki

    gibt es eventuel bei dir gesundheitliche Probleme oder eine Suchtproblematik (damit meine ich auch Rauchen), die als Ursache für die Frühgeburt in Frage kommen könnte? Habt ihr euch wegen der Entfernung vieleicht in den Augen der Ärzte zu wenig bei eurem Baby blicken lassen? Könnte es sein, dass aus Sicht der Ärzte im Sinne eures Babys Vorsicht geboten scheint? Mit diesen Fragen will ich dich nicht beleidigen, sondern dir aufzeigen, dass es auf eure Situation auch einen anderen Blick geben kann.


    Es könnte auch sein, dass es eine ganz einfache Erklärung gibt: das Baby hat gute Fortschritte gemacht, ist aber noch nicht "reif" genug für die Welt da draußen. Dann musst du wegen ein paar Tagen oder ein zwei Wochen nicht drängeln. Auf das ganze Leben eures Kindes, sind ein paat Tage oder auch ein paar Wochen mehr, ein Klacks.


    Hab Geduld und sei so gut wie irgend Möglich auch jetzt schon für dein Baby da.


    Ich wünsche euch Geduld und Kraft @:)

    Das halte ich für quatsch, als ich mit 18 meine Tochter bekam, hatte ich, wie jede andere Mutter auch, noch eine Hebamme dich mich regelmässig besucht hat, nachdem unsere gemeinsame Zeit vorbei war wollte ich, weil ich meinte dass ich eben noch jung bin, die zeit mit ihr um ein Jahr verlängern, sie hielt das für unnötig, weil sie fand dass ich meine Arbeit gut machte und damit war alles gut. Heute ist mein Pups sieben und nie hatte ich irgendwas wegen meinem Alter, weder vom KH noch vom Jugendamt. Da muss irgendwas vorgefallen sein, sonst würde das Jugendamt nichts von dir wollen.

    Unter 18 bekommt das Kind ja einen Vormund. Ansonsten wie gesagt Familienhilfe,wenn es Probleme oder das JA es für angebracht hält. Mich verwundert eher,das euer Kind im Krankenhaus bleibt,obwohl es gesund ist? Vielleicht ist sie doch noch nicht so weit,um entlassen zu werden?

    Ich muss dir mal als Mutter antworten die mit 16 schwanger wurde (und jetzt zwei pubertierende Zicken hier hat): Kein Jugendamt und kein Arzt verweigert das Kind weil du 22 bist. Zumindest nicht im Jahre 2017.


    Ich hab auch mal mit meiner ca. dreimonatigen Tochter damals Besuch bekommen weil ich noch nicht volljährig war und das JA automatisch der Vormund, da wollte man mal tatsächlich rein prophylaktisch sehen wie ich zurecht komme. Die waren froh das alles super läuft. Adios.


    Irgendwas muss sein dass man wohl nicht glaubt dass du mit ihr zurecht kommst, das Alter zählt jedenfalls nicht. Na doch, ich kann dir noch glauben dass man das dir gegenüber als Begründung vielleicht angibt, aber da hat man dann definitiv andere Hintergedanken.


    Was das ist mag ich nicht zu beurteilen, aber irgendein auffälliges Verhalten muss wohl jemanden stutzig gemacht haben.


    Wobei ich mir nicht mal anmaßen wollen würde wie man mit einem Kind das ca. in der 28. Woche?! geboren wurde noch normal agieren kann, das muss furchtbar sein. Da geht dir ja die Angst um dein Kind und die Trennung total durch.

    Zitat

    Ich muss dir mal als Mutter antworten die mit 16 schwanger wurde (und jetzt zwei pubertierende Zicken hier hat): Kein Jugendamt und kein Arzt verweigert das Kind weil du 22 bist. Zumindest nicht im Jahre 2017.

    Auch im Jahr 1990 war das nicht anders, als ich mit meiner Tochter das Krankenhaus verlassen habe. Und ich war 18. Da fehlt die Hälfte der Geschichte.

    in den 80ern weiß ich aus zuverlässiger Quelle dass man in einem erzkatholischen Städtchen in Bayern einer -ledigen- 25 Jahre alten Mutter mal kurz Besuch abstattete weil sie bewusst ledig war.


    Ich habs deswegen erwähnt.


    Wie auch immer: irgendein markantes Detail fehlt.

    Ich bin gerade im Krankenhaus und habe da Kontakt zu Kinderärzten wegen des Themas Frühgeburt: Mein Eindruck ist ebenfalls, dass sie alles dafür tun, damit das Kind schnell entlassen werden kann, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Einmal aus dem profanen Grund, dass es für die Familie wichtig ist, und weil die Plätze begrenzt sind. Ja, und die Intensiv ist wahnsinnig teuer. Da ein Kind einfach mal einen Monat länger behandeln wäre ein ziemlicher bürokratischer Aufwand.


    Und wenn mit Jugendamt gedroht wird, wird da noch etwas anderes vorliegen. Bevor Ärzte/Schwestern so etwas machen, sichern sie sich zig mal ab. Daher ja, auch ich vermute, dass ein paar Details fehlen.

    ich war ebenfalls 23 und niemand hat mich da aufhalten wollen. warum auch?


    nee du, da muss etwas anderes im argen liegen, wenn man das kind nicht zu dir mitgeben möchte.


    kein krankeshaus wird die entlassung verweigern, wenn keine medizinischen gründe vorliegen.


    wäre das verweigern unbegründet, wäre auch eine entlassung auf eigenen wunsch möglich, ohne das jugendamt fürchten zu müssen, die werden am ende auch nur tätig, wenn es anhaltspunkte gibt, dass die familie nicht zurecht kommt.

    Wie wäre es, wenn du dich selbst an das Jugendamt wendest?


    Entweder du verschweigst uns einen teil der Geschichte oder hast selber gar nicht verstanden, welche gefährdungsmomente die Ärzte sehen. Dann ist es am sinnvollsten, konstruktiv mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten und Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Oder du bist das Opfer von Vorurteilen, Missverständnissen, boshaften missgünstigen Schwestern und Ärzten, was auch immer, dann hilft dir das Jugendamt ggf. dich gegen die durchzusetzen.

    Auch, wenn die Fadenstarterin sich nun abgemeldet hat, liest sie hier vielleicht noch.


    Meine Tochter ist 1991 geboren, ich war 21 Jahre alt. Keiner kam auf die Idee, mir meine Tochter vorzuhalten. Allerdings hatten wir (mein jetziger Mann und ich waren zu dem Zeitpunkt nicht verheiratet) einen Amtspfleger vom Jugendamt. Da ging es aber nur um die Vertretung ihrer Rechte in Sachen Unterhaltszahlung. Blicken lassen hat sich das Jugendamt bei uns nie u. als wir dann 1997 geheiratet haben, wurde auch die Amtspflegschaft beendet.


    Ich weiß nun nicht, ob das immer noch so ist, dass das Kind, wenn man nicht verheiratet ist, einen Amtspfleger bekommt. ":/ Mein Mann und ich mussten damals (getrennt) beim Jugendamt erscheinen. Falls das bei dir auch so war, könnte es evtl. ein sein, dass das Jugendamt den Eindruck hat, dass es alleine mit dem Kind zu Problemen bei dir kommen könnte. Aber das sind natürlich nur Mutmaßungen. Da du dich hier abgemeldet hast, kann man da nur spekulieren. Vllt. ist es aber ein Gedankenansatz an dich.

    Zitat

    Die FS hat um Beendigung ihrer Mitgliedschaft gebeten, ihr Account ist nicht mehr aktiv.

    Na Hauptsache, das offensichtlich unrichtige, hanebüchene Gefasel der gelöschten TE bleibt stehen :-/

    Okay, ich fand das auch komisch. Aber wie gesagt, war das nur so proforma, zu uns kam nie jemand und hat geschaut. Na ja, gab auch keinen Grund...


    Als wir 1997 geheiratet haben, wollten sie unsere Tochter sogar noch fragen, ob sie den Nachnamen meines Mannes haben will... %-| Da habe ich gleich gesagt, dass sie denken wird, das ist ein Spiel und es vllt. erst mal auch gar nicht versteht u. sagt: "Nö, ich heiße XY!" Da haben sie sie dann doch nicht gefragt. Aber sie war dann stolz auf den Namen u. hat beim Schuleingang gelacht, als sie den "falschen" Namen gesagt haben. ]:D

    War halt schon ganz schön viel Bürokratie. Aber heute kann man ja - so viel ich weiß - auch schon dem Kind den Nachnamen des Vaters geben, auch, wenn man nicht verheiratet ist.

    Kann man. Die Fragen das Kind immernoch, wenn es älter als fünf Jahre alt ist. Meine Große wollte erst auch den Namen nicht annehmen, ging ihr zu schnell mit zuvielen Veränderungen. Die Einbennung haben wir dann gemacht als sie soweit war. Man hat der Standesbeamte geguckt als wir beim ersten Termin einfach wieder gegangen sind, weil sie das alles so eingeschüchtert hat, dass sie dann doch nicht mehr wollte. ;-D ;-D

    Ich bekam mein Frühchen heim, als sie knapp 2000g wog. Es hängt z. B. Davon ab, wie sicher man im Umgang mit dem Kind ist. Es gab Mütter, die alle paar Tage mal vorbeischauten, die das Kind nicht wirklich versorgten. Da haben die Schwestern auch das Jugendamt eingeschaltet. In so eine Situation kann man ein Frühchen nicht entlassen.


    Ich denke, dass in der Art was bei der TE eine Rolle spielt.