Atemnot beim Kleinkind

    Mein Sohn ist 14 Monate. Er wurde vor 2 Wochen mit starker Atemnot in die Kinderklinik eingeliefert. Obstruktive Bronchitis.Dort wurde er über die Vene mit Kortison behandelt. Und 6 mal täglich Inhalieren mit Sultanol und Antrovent. Jeweils morgens und abends bekommt er Flutide (Kortison Spray). Das inhalieren können wir jetzt absetzen aber das Kortison Spray sollen wir noch bis März weiternehmen. Hat jemand gleiches erlebt? Gibt es alternative Heilmethoden?

  • 33 Antworten

    Nein, ein Frühchen war er nicht. Aber wir haben in der Familie viel mit Asthma zu tun. Allergien schließt der Kinderrzt bisher aus. Aber dises Kortison über evtl. 5 Monate zu geben finde ich ein etwas heftich. Vielleicht gibt es ein Mittel was ohne Kortison genausogut wirkt???

    Mein Sohn hat etwa im gleichen Alter mit schwerer Atemnot, vor allem Nachts zu kämpfen gehabt. Bei ihm wurde es durch eine Lebensmittelunverträglichkeit ausgelöst, die aber verschiedene Fachärzte nicht erkannten. Da es lange dauerte, bis wir dahinter kamen, was es war, war es bereits ausgewachsenes Asthma. Anfangs bekam er nur in Akutphasen Kortison, aber das wurde immer häufiger mit den Anfällen. Dann hat unser Kinderarzt darauf bestanden, dass ich ihm 6 Monate lang Kortisonspray gebe. Danach war Ruhe. Achte nur bitte darauf, dass er keine Dämpfe in die Augen bekommt, das kann die Augen ruinieren. Am besten geeignet sind Sprays, auf die man eine Inhalationsmaske aufsetzen kann.


    Geh sicherheitshalber aber zu einem Lungenfacharzt, der sich mit Kindern auskennt.


    Gute Besserung

    meine Tochter war ein Frühchen und wurde aufgrund schwerwiegender Bronchial/Lungenbeschwerden auch mit Kortison/Sultanol/Atrovent/NaCL inhalierend behandelt. Wir haben zwei Winter durchgehend mit Kortison per Maske inhaliert, die zwei Winter darauf phasenweise und seit dem reicht uns zum Glück in Akutphasen Sultanol per Dosieraerosol!


    Eine Alternative zum Kortison kann ich Dir leider nicht nennen! Kinderklinik sowie Kinderarzt waren sich damals über diese Art der Behandlung einig, ich habe es damals kaum in Frage gestellt, denn ohne diese Behandlung...meine Tochter hatte so viele Lungenentzündungen..., obstruktive Bronchitis war ein Dauerthema von Oktober bis März...einmal lag sie auf Intensiv, weil es so schlimm lief!!!


    Aber meine Tochter ist mittlerweile 7 und ich die letzten beiden Winter waren viel besser!!! Wir haben den letzten Winter zum Glück sogar nur eine "normale" Bronchitis gehabt!!! Wir haben zusätzlich zum Inhalieren noch homöopathisch behandelt...ruckizucki war es diesmal erledigt, so dass ich nächstes Mal gleich diesen Weg gehen werde!!


    Ich denke, dass eine homöopathische Beratung durchaus hilfreich ist!!!


    Ich wünsche Euch alles Gute!*:)

    ach ja, habe ich vergessen

    zur Kur waren wir auch, da war die Kleine 2 Jahre alt!! An der Nordsee!!


    Sie war ab der ersten Woche extrem krank...., auch bei Entlassung noch, aber ich denke trotzdem, dass diese Reize was gebracht haben. Wir fahren deshalb mittlerweile alle zwei Jahre in den Urlaub an die Nord/ oder Ostsee!!! Tut einem selber auch gut!*:)

    Hallo Rita 173,


    welche Lebensmittelunverträglichkeit besteht denn?? Etwa gegen Kuhmilch?? Dann wüde sich einiges erklären da ich eine Zeitlang die Säuglingsmilch (die er morgens noch bekommt) geändert habe!


    Liebe Grüße

    Meine Tochter( heute fast 10) hatte das gleiche Problem.


    Mit 2 Jahren lag sie das erste mal mit einer "Bronchitis" im Krankenhaus, welche mit Kortison behandelt wurde.Dann hatte sie in den folgenden 2 Jahren mehrere Atemnotzustände mit extremer Bauchatmung.Mit fast 4 bekamen wir endlich eine Überweisung zum Lungenfacharzt, der kindliches Asthma diagnostizierte. Sei dem nimmt sie Flutide und hatte nicht einen Anfall mehr.Vor 2 Jahren haben wir dann angefangen es über die Sommermonate wegzulassen, was gut klappt.Im Frühjahr werden wir wieder testen und vielleicht hat sie es dann geschafft, es sieht jedenfalls sehr gut aus.


    Flutide hat sie sehr gut vertragen und da das Spray nur in die Lunge geht und nicht in den Kreislauf, hat es auch nicht die Nebenwirkungen wie man sie sonst von Kortison kennt.


    Und ein Anfall kann ja auch lebensbedrohlich sein und ist sehr belasten für Herz und Lunge, und wenn man so einen Anfall und die Angst erlebt hat ist man Dankbar für dieses Spray.


    Ich habe damals auch mal angefragt wegen einer Kur, aber bei Asthma , so wurde mir gesagt bringt die Seeluft nichts( anders bei Bronchitis) sondern eher das mediterane Klima, deshalb werden Medikamenten-Pausen auch vorzugsweise im Frühjahr und Sommer gemacht.


    Aber ein Arztbesuch beim Lungenfacharzt ist unerlässlich,obwohl es bei so kleinen Kindern sehr schwierig ist.


    Alles Gute@:)

    @Jackey

    Du wirst es nicht glauben, es war Glutamat (=Geschmacksverstärker) Das Dreckszeug ist sogar verseckt in Süßigkeiten, nicht nur in Fertigsoßen und Suppen. Er hatte aber nicht nur Asthma, sondern bis zu 340 Zucker ohne Diabetes, schwere Durchfälle, die Bauchspeicheldrüse spielte ständig verrückt und er war trotz 3500 kcal am Tag ständig unterernährt. Mit 4 1/2 Jahren wog er gerade mal 12 kg. Außenstehende dachten, ich würde mein Kind vernachlässigen und ihm nichts zu essen geben. Und 3 Jahre lang jede Nacht schwerste Asthmaanfälle, sodass der Notarzt bei uns Dauergast war. Wir waren überall in Europa bei allen Fachärzten. Jeder hat auf Mukoviszidose getippt, da die Symptome genau dazu passten und jeder prophezeite mir, dass Alexander höchstens 6-7 Jahre alt würde. Ein Alptraum. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, das gekörnte Brühe der Auslöser sein könnte. Ich habe den Kinderarzt gefragt und der hat sich dann selbst als Rindvieh bezeichnet, weil er nicht eher auf die Idee gekommen war. Ich habe dann meine Küche ausgemistet und binnen ein paar Tagen war der Alptraum vorbei, nur das Asthma war einmal da, wenn auch nicht mehr so heftig.


    Aber ein halbes Jahr später war auch das einigermaßen gebändigt. Nur bei Bronchitis kommt es noch in leichter Form wieder.


    Ach ja, eins hab ich noch vergessen. Durch die ständige Unterernährung war er viel zu klein für sein Alter. Aber Du solltest ihn jetzt mal sehen. Er wird im Dezember 16, ist 1,82 m groß und hat Schuhgröße 50. :-o Ja Du hast richtig gelesen.

    Vielen lieben Dank für Eure Berichte. Ihr habt mir schon sehr geholfen. Anscheinend sind einige Kinder davon betroffen so schlimm es auch ist. Es kam ja auch über Nacht. Abends lief Ihm nur die Nase und morgens konnte er kaum noch einatmen sprich ausatmen (Überblähung der Lunge). Aber essen tut er gut. (81 cm - 12 Kg). Also Ihr habt mir die Angst vor dem Kortison ein wenig genommen. Zum Lungenarzt werde ich dennoch gehen. Er wird die Behandlung mit den Flutiden mit Sicherheit weiterführen.

    obstrucktive bronchitis

    Meine tochter 10 Monate , bekamm vor einen Monat keine luft mehr sie musste ins krankenhaus intensiv ...


    sie bekamm adrovent, sultanolflurite,kortison


    2 wochen später musste ich sie wieder ins krankenhaus bringen...seit dem muss sie immer noch inhalieren, sprays kommen auch noch dazu es geht 5 tage gut und dann hat sie wieder zu tun fängt an zu röcheln ...bekommt schwer luft


    hat jemand gleiches erlebt


    ich habe echt angst das es nicht besser wird und die ganzen medikamente habe sicher auch nebenwirkungen...ich meine sie ist doch noch so klein und war bis vor einem Monat nie krank


    woher kommt das?