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    Wie das passieren konnte? keine ahnung, frag die Babys... nee im ernst, die sind erstickt, wurden dann intubiert, sind mehr oder weniger schon blau eingeliefert worden, evtl zu spät... Medizin kann helfen aber eben nicht immer.

    Dann liegt das aber doch am Kinderarzt, der nicht richtig gehandelt hat? Ein Baby mit Keuchhusten wird von unserem Kinderarzt umgehend zur Monitorüberwachung in die Klinik überwiesen. Da sehe ich dann keine echte Gefahr.

    Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen das so eine Verschlechterung bis hin zu blauen Lippen ganz schnell gehen kann und das schon bei einer normalen Lungenentzündung. Hab ich gerade erst bei meiner Kleinen gesehen, innerhalb von ein paar Stunden wurde aus: auf dem Wege der Besserung ein ab ins Krankenhaus. Laut meinem Kinderarzt kann das sich innerhalb ganz kurzer Zeit verschlimmern und da hat man nur einen ganz geringen Handlungsspielraum.

    Ich überlege mir – was das für Eltern sind, die gegen Impfungen sind. Wurden sie selbst nie geimpft oder leiden sie heute noch darunter? Oder sollten die heutigen Impfungen qualitativ so viel schlechter sein als die, die wir selbst als Kinder bekommen haben? Wozu dann die ganze Forschung und Wissenschaft überhaupt?


    Wer sein eigenes Kind nicht impfen lassen will – lässt sein Kind hoffentlich wenigstens von einem Kinderarzt betreuen? Und der rät nicht zu Impfungen – auf der Basis der bekannten Impfkalender? Unverantwortlich ist sowas! Auch gegenüber aller anderen Kinder!


    Erst neulich kam im Fernsehen eine erschütternde Reportage. Ein Kinderarzt erzählte von einem seiner einstigen Patienten. Der verstarb vor wenigen Jahren. Weil er im Wartezimmer des Kinderarztes durch ein nicht geimpftes Kind eine Krankheit übertragen bekommen hatte.


    ich als Mutter des sich dort angesteckten und an dieser Krankheit nach Jahren Leid früh verstorbenen Kindes kann nicht garantieren, was ich tun würde ... auch nicht als Großmutter eines solchen Kindes. Weil sowas eben in einem kultivierten Land wie Deutschland nicht geschehen müsste.

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    Wer sein eigenes Kind nicht impfen lassen will – lässt sein Kind hoffentlich wenigstens von einem Kinderarzt betreuen?

    Die ganzen "U-Untersuchungen" sind ja vorgeschrieben und ich denke, keine der Mütter hier widersetzt sich dem ;-)

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    Und der rät nicht zu Impfungen – auf der Basis der bekannten Impfkalender? Unverantwortlich ist sowas!

    Natürlich berät er, dafür ist er ja da. Aber man kann Empfehlungen ja kritisch hinterfragen, mehr Infos einholen, sich ein eigenes Bild machen.


    Es spricht hier ja auch niemand von kompletter Impfverweigerung, oder?

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    Auch gegenüber aller anderen Kinder!

    Ich finds eher unverantwortlich seinem Kind gegenüber, es einfach spritzen zu lassen, ohne zu hinterfragen, warum, wogegen und bestehenden Risiken.

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    Ein Baby mit Keuchhusten wird von unserem Kinderarzt umgehend zur Monitorüberwachung in die Klinik überwiesen

    So schnell erkennt man aber Keuchhusten nicht. In der Erkältungszeit ist meine Kolleging ihren Husten lange nicht losgeworden, nach 4 !!!!!! Wochen wurde sie von einem engagierten jungen Arzt positiv auf Keuchhusten getestet.


    Nach DANKE!


    ICH war froh das ich meinen Sohn hatte impfen lassen. Ich hab das Zeuch dann nämlich mit nach Hause gebracht.

    Kattilein

    Das man bereits an Pocken Erkranke zusätzlich noch mit Pocken impft halte ich für ein Gerücht.


    Grundsätzlich sollte man darüber nachdenken welche Impfungen man für wichtig hält.


    ABER man sollte die folgenden Fragen mit einfließen lassen.


    Wie habe ICH meine Impfungen vertragen? Wie hoch ist die gefahr dadurch das mein Kind auf Impfungen reagiert?


    Liegen bereits Allergien in Familie vor?


    Wie hoch ist die Gefahr der Ansteckung mit den nicht geimpften Krankheiten? (Stichwort Auslandsurlaub, Einwanderungsanteil von Ausländern aus gefährdeten Gebieten, eigene Arbeitssituation - Kontakt mit Gefährdeten Personen)


    Wir dürfen nicht vergessen, dass die Welt immer kleiner wird. Also bedenken, das es diese krankheiten immernoch gibt.


    Wenn ich mir dann überlege, das ich bereits hier im Forum gelesen habe, dass Eltern mit Kleinst- und Kleinkinder Rucksacktouren in 3.-Weltländern gemacht haben. Oder ins Ausland gefahren sind Afrika z. B. Da würde ich voraussetzen, das Impfungen sein MÜSSEN. Dort gibt es noch viele der krankheiten die hierzulande "ausgerottet" sind.


    Wie schnell gab es in Haiti nach dem erdbeben oder in New Oleans nach KAtrina Diphterie. Dann lasst mal einen der erkranken ins Flugezug zu seinen deutschen verwandten fliegen und die sitzen euch dann in der Bahn gegenüber oder der geht zur BAnk und gibt sienen Ausweis ab man nimmt ihn in die Hand usw.


    Alles KANN vorkommen, muss aber nicht.


    ich denke nur auf Grund der hohen HygieneStandarts und eben der hohen Impfdichte sind wir in Deutschland sehr verwöhnt was Krankheiten angeht.


    Man sollte nur den Rest der Welt nicht vergessen.


    Und Deutschland ist ein MuliKulitLand und die Deutschen sind sehr reisefreudig.

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    So schnell erkennt man aber Keuchhusten nicht. In der Erkältungszeit ist meine Kolleging ihren Husten lange nicht losgeworden, nach 4 !!!!!! Wochen wurde sie von einem engagierten jungen Arzt positiv auf Keuchhusten getestet.

    Ein versierter Kinderarzt schon, Husten oder gar Apnoen sollten und werden meistens sehr gründlich abgeklärt.

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    Liegen bereits Allergien in Familie vor?

    Das mit denn Allergien ist auch so einen Punkt.


    Es gibt mittlerweile Studien die Ost und Westdeutschland vergleichen.


    In Ostdeutschland gab es vor der Wende trotz Impflicht und deutlich höheren Impfraten deutlich weniger Allergiker als im Westen wo die Impfraten deutlich niedriger waren.


    Nach dem Fall der Mauer habe sich übrigens mittlerweile die Impfraten und Allergiker Zahlen im Osten an den Westen angepasst.


    Es besteht also kein so starker Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergien wie Impfkritiker gerne mal behaupten.

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    So schnell erkennt man aber Keuchhusten nicht. In der Erkältungszeit ist meine Kolleging ihren Husten lange nicht losgeworden, nach 4 !!!!!! Wochen wurde sie von einem engagierten jungen Arzt positiv auf Keuchhusten getestet.

    Bei Erwachsenen wird Keuchhusten meistens nicht erkennt weil die meisten es als lange Erkältung/nur langsam abheilende Grippe ansehen und höchstens während der ersten Krankenphase wegen eines Krankenscheines zum Arzt gehen. (Und da sieht alles nach ner normalen Grippe aus.)

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    Das kann man so echt nicht stehen lassen

    das stimmt, meine schwiegermutter hat sich leicht mit dem Messer geschnitten und zwei Stunden später konnte man bei ihr eine schöne rote Linie entdecken.

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    Wozu dann die ganze Forschung und Wissenschaft überhaupt?

    Es gibt Forscher und Wissenschaftler, die der meinung sind, das Impfungen reines Gift ist ;-)

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    Erst neulich kam im Fernsehen eine erschütternde Reportage. Ein Kinderarzt erzählte von einem seiner einstigen Patienten. Der verstarb vor wenigen Jahren. Weil er im Wartezimmer des Kinderarztes durch ein nicht geimpftes Kind eine Krankheit übertragen bekommen hatte.

    Glaub nicht alles was in fernseh gezeigt wird ;-)

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    So schnell erkennt man aber Keuchhusten nicht.

    Das stimmt. Bei meinen Sohn hat eine weile gedauert

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    Ich renne abe rniciht wegen jedem Husten zum Kinderarzt. Im Winter hat mein Sohn fast durchgehend gehustet. Da hätte ich ja jede Woche hinmüsen.

    na dann Prost...


    sowas sollte man nicht ignorieren :(v

    Aleonor


    Diese Geschichte taucht immer wieder auf. Jetzt ist es in Nordhein Westfälin, gestern war es in Niedersachsen, morgen wird das in Berlin irgendwo stehen ;-)


    Diese Nachricht stand bei uns in Lokale Zeitung schon zwei mal. Die selbe Geschichte. Kind als Baby in wartezimmer angesteckt